Montag, 24. Juni 2013

Kurzthriller "Redrum kommt nach Hause"

Auf neobooks.com läuft gerade ein spannender Wettbewerb unter dem Titel “Wenn es dunkel wird”. Gesucht werden Thriller, in Kurzgeschichten von maximal 20.000 Zeichen verpackt, die in irgendeiner Form das Motto des Wettbewerbs verarbeiten.

Ich liebäugelte mit diesem Wettbewerb schon eine ganze Weile. Was mich besonders reizte, war die Tatsache, dass die Jury angeblich JEDEN Beitrag liest. In besagter Jury sitzt Sebastian Fitzek, seines Zeichens Thriller-Bestsellerautor aus Deutschland. Also ich hätte schon gern von Herrn Fitzek persönlich ein Feedback zu meiner Schreibe. Auch die zu gewinnenden Preise sind nicht schlecht: Veröffentlichung in einer Anthologie beim Drömer & Knaur Verlag, ein Schreibseminar, eine Einladung zur Frankfurter Buchmesse, E-Reader, Gutscheine.

Also nahm ich mir an einem einzigen Abend das Thema vor, bastelte mir erst eine Idee, aus der Idee einen groben Plot und schließlich den kompletten Kurzthriller. Nachts um halb zwei war die Geschichte fertig. Zwei Tage später hatte ich sie mehrfach überarbeitet und korrigiert und ein passendes Cover erstellt. Ab damit in den Wettbewerb!

Die ersten Rezensionen flatterten schon rein und klingen durchweg positiv. Irgendwas zu bekritteln gibt es ja immer. Aber die Kleinigkeiten, die von ein paar Kommentatoren moniert wurden, können in einer neuen Überarbeitung ziemlich schnell ausradiert/optimiert/korrigiert werden. Sogar von Marcus Johanus und Axel Hollmann, die beide selbst mit tollen Beiträgen teilnehmen, erhielt ich großes Lob.

So präsentiere ich heute hier mein jüngstes Machwerk:

Redrum kommt nach Hause


Ein Fahrstuhl in einem heruntergekommenen Plattenbau. Zwei Männer, die sich nie zuvor begegnet sind. Plötzlich bleibt der Fahrstuhl stecken, und das Licht geht aus.



Frank sammelt seltene Bücher. Ein besonderes Exemplar will er bei Erwin Trabel abholen, der in einem heruntergekommenen Plattenbau in Frankfurt-Sossenheim wohnt. Den stinkenden Fahrstuhl teilt er sich mit einem Typen, dessen Gesicht unter seiner Kapuze verborgen bleibt. Als ein Stromausfall die Fahrt in den fünften Stock unterbricht und die zwei Männer im Dunkeln festsitzen, bereut Frank es bereits, nicht die Treppe genommen zu haben. Die Hölle muss nicht immer ein Ort voller Flammen und Feuer sein. Manchmal ist sie ein enges, stickiges, lichtloses Loch, randvoll gefüllt mit Finsternis und Wahnsinn.
Wenn ihr nun auch Lust bekommen habt, die Geschichte zu lesen, seid ihr herzlich eingeladen, diesem Link zu folgen. Ihr könnt den Text entweder online lesen oder ladet euch die Geschichte als Epub oder PDF herunter.

Und wenn ihr durch seid, lasst mich wissen, wie es euch gefallen hat!


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