Montag, 30. Dezember 2013

Was für ein Jahr - Mein persönlicher Rückblick auf 2013

In diesem Jahr ist wieder viel passiert in der Welt - ich beschränke mich also auf das, was mich aus literarisch-schriftstellerischer Sicht beschäftigt hat. Immerhin hat es da für mich so einige Highlights gegeben, auf die ich nun, am Ende des Jahres angekommen, recht zufrieden zurückblicken kann.


Ich schrieb, ich las, ich bloggte, ich gewann, ich erlebte. Deshalb vorab eine Warnung: Das wird lang, auch wenn ich mich aufs Wesentliche beschränke. :-)

Neue Geschichten

Blind Date

Ein Cyberthriller, den ich für den letzten großen Bookrix-Wettbewerb schrieb. Darin trifft eine junge Frau in einer virtuellen Welt auf einen Typen, der von sich behauptet, ein Dämon zu sein. Sie lässt sich auf sein Spielchen ein und ahnt nicht, welcher Gefahr sie sich aussetzt. Beim Schreiben halfen mir meine eigenen Erfahrungen in der virtuellen Welt von Second Life. Ich konnte mich recht weit vorn platzieren, fürs Siegertreppchen reichte es aber nicht. Dafür erhielt die Geschichte einen Platz in der sehr coolen Anthologie "Mängelexemplare" von Constantin Dupien, die von vielen Genrekennern als eines der Anthologie-Highlights der deutschen Horrorliteratur 2013 bezeichnet wurde.

Redrum kommt nach Hause

Noch ein Wettbewerbsbeitrag. Diesmal ausgerichtet von neobooks. Mein Hauptmotivator war der Umstand, dass Thriller-Bestsellerautor Sebastian Fitzek in der Jury saß. Ich schrieb den Kurzthriller an einem einzigen Abend. Darin nimmt ein Büchersammler den Fahrstuhl, um seinen neuesten Kauf,  eine seltene Ausgabe von Stephen Kings "Shining" abzuholen. Als der Strom ausfällt und der Fahrstuhl stecken bleibt, erlebt der Sammler das nackte Grauen.

Die Brezelfrau

Das Schauermärchen ist meine Neu-Interpretation des Grimm-Märchens "Hänsel & Gretel" und meine erste Geschichte, die ich gezielt für den Self-Publishing-Markt schrieb. Die talentierte Grafikdesignerin F. Riedel lieferte mir das wunderschöne Cover. Ich hatte großen Spaß am Schreiben dieser Geschichte und plane bereits weitere schaurige Neu-Interpretationen.

Der Narrenkönig und Endstation

Das eine ist ein Märchen für Erwachsene, in dem ein Hofnarr notgedrungen die Geschäfte des Königs übernehmen muss, das andere eine deprimierende Scifi-Kurzgeschichte über einen Mann, der zum Sterben ans Ende der Welt reist. Beide Texte entstanden bei so genannten Duellen in einer kleinen, geschlossenen Autorengruppe. Den „Narrenkönig“ kann man bis auf weiteres auf Bookrix nachlesen, die „Endstation“ ist (noch) nicht öffentlich lesbar.

Wettbewerbe, Ausschreibungen und Preise

Mängelexemplare und andere makabre Geschichten

Diese Kurzgeschichtensammlung ist eine meiner Lieblingsanthologien. Warum? Ich liebe das Cover, das von einer Künstlerin gemalt (!) wurde und das die Initialen aller teilnehmenden Autoren enthält. Ich bin ganz stolz, in dieser Anthologie mit solchen Autoren wie Vincent Voss oder Stefanie
Maucher zusammen vertreten sein zu dürfen. Und: Als Opener fand mein  kleines Gedicht "Feuertanz" auch noch Einzug in das Buch. Es darf derzeit übrigens für den Vincent Preis 2013 nominiert werden, nur mal so am Rande erwähnt.

Die kleine Meerjungfrau weint nicht um ihren Prinzen

Dieses Märchenbuch erschien Ende August im Machandel-Verlag und richtet sich an Erwachsene. Es enthält neu interpretierte oder ganz neue Märchen im Stil von Hans Christian Andersen. Von mir ist das Schauermärchen "Schwefelhölzchen" dabei, meine düstere Rachestory vom kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzern. Das Buch ist unglaublich liebevoll gestaltet mit einem sehr schönen Cover und vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen im Inneren.

Best of net-Verlag

Der net-Verlag brachte Mitte des Jahres einen Sammelband heraus, in dem all jene Kurzgeschichten versammelt sind, die in den Anthologien, zu denen sie gehörten, die jeweils besten Beiträge darstellen. Ich bin mit "Die Gartenpforte" dabei, nach wie vor eine meiner liebsten Geschichten.

neobooks-Wettbewerb "Wenn es dunkel wird"

Ich kann es bis heute nicht glauben, dass ich mich mit meinem Kurzthriller „Redrum kommt nach Hause“ gegen mehr als 300 Konkurrenten durchgesetzt und den Wettbewerb gewonnen habe. Mein Highlight des Jahres!


Deutscher Phantastik Preis 2013
für Beste Originalanthologie
Ich hatte eigentlich nur ein persönliches Feedback von Juror Sebastian Fitzek haben wollen. Das bekam ich auch - und so viel mehr. Ich erhielt ein Schreibseminar in der Textmanufaktur nach meiner Wahl. Ich habe mich noch nicht entschieden, aber ich will das Seminar auf jeden Fall im nächsten Jahr machen. Dann kommt "Redrum" zusammen mit den Plätzen 2 bis 10 in eine Anthologie mit dem Titel "Hüte dich". Meine erste Publikation in einem richtig großen Verlag! Einziger Wermutstropfen: es ist eine reine eBook-Veröffentlichung. Immerhin werden wir Autoren an den Erlösen beteiligt. Also wird es hoffentlich  ein Bestseller. Oder so. :-)

Deutscher Phantastik-Preis

Dieser Preis für herausragende Werke der deutschsprachigen phantastischen Literatur wird jedes Jahr auf der Dreieich Bucon, die parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindet, verliehen. In der Kategorie „Beste Anthologie“ waren sogar zwei Werke nominiert, in denen ich mit eigenen Geschichten vertreten war: Der „Vampire Cocktail“ und „Wenn das die Grimms wüssten“. Am Ende konnte sich das Märchenbuch aus dem art&words Verlag durchsetzen. Indirekt fühle ich mich also auch als Preisträgerin, auch wenn die Trophäe jetzt den Schreibtisch von Herausgeber Peter Hellinger schmückt (nehme ich an).

Do-it-yourself: Erste Schritte als Self-Publisher 

Zwischenstopp - Dunkle Geschichten

Ich fasste neun Kurzgeschichten und ein Gedicht zusammen und brachte meinen Storyband via neobooks auf den Markt. Später änderte ich die Veröffentlichungsweise etwas und publizierte bei Amazon direkt über KDP, zusätzlich noch bei Beam und Kobo. Neobooks deckt (fast) alle anderen Kanäle ab. Seit Oktober gibt es das Ganze auch noch als Taschenbuch, veröffentlicht über Createspace. Ein Bestseller ist es nicht geworden, aber auch kein Ladenhüter, der ein Mauerblümchendasein führt. Dank guter Vernetzung und Ausnutzung aller kostenlosen Marketingmöglichkeiten (Facebookgruppen, Leserforen, Autorengruppen, Twitter, das eigene Blog) heimste ich einiges an Lob ein und schaffte es immer wieder, das Buch in den Top 10.000 bei Amazon zu platzieren. Andere Selfpublisher lächeln darüber nur müde, aber ich bin ganz zufrieden, und ich muss davon ja auch nicht leben.

Die Brezelfrau

Mein Schauermärchen bekam ein professionelles Cover und durchlief etliche Korrekturen, bevor ich es kurz vor Halloween rausschickte. Es dauerte ein wenig, doch gerade im Dezember erhielt die Geschichte unerwartete, begeisterte Rezensionen und erlangte so einiges an Aufmerksamkeit. Wohl vor allem Weihnachten und den vielen zu diesem Fest verschenkten Christ-Kindles ist es zu verdanken, dass sich das Büchlein mittlerweile auch einigermaßen gut verkauft (was ich eben so unter gut verstehe). Bisher ist das Büchlein nur über Amazon KDP erhältlich, aber das werde ich im neuen Jahr noch ändern.

Gratisaktionen

Nur Dank meiner fünftägigen Gratisaktion für "Das leere Buch" schaffte ich es bis ganz nach vorn im Amazonranking und sammelte bisher 19 gute bis überwiegend sehr gute Amazon-Rezensionen ein. Nach Beendigung verkaufte ich sogar noch eine ganze Weile erstaunlich gut. Aber irgendwann ließ das nach, und mittlerweile verkaufe ich vielleicht fünf Exemplare im Monat. Aber: vor der Aktion verkaufte ich gerade mal ein Exemplar im ganzen Quartal!

Ich denke, man darf Gratisaktionen nicht per se verteufeln, aber sie sind auch nicht die perfekte Lösung. Für mich hat es mehr positive als negative Effekte gehabt, ich habe es auch für das Schauermärchen getan, aber nur für zwei Tage und nach 500 verschenkten Büchern abgebrochen. Ich würde es jedenfalls wieder tun, wenn mein nächstes Self-Publisher-Werk draußen ist.

Rezensionen

Oh ja. Rezensionen sind verdammt wichtig und sollten nicht unterschätzt werden. Sie schmeicheln dem Autoren-Ego, sie motivieren und machen Mut. Sie können potentielle Leser zum Kauf des eigenen Werkes bringen. Das ist mein Fazit aus einem Jahr als aktive Self-Publisherin. Ich habe nicht viele Rezensionen erhalten, aber einige unglaublich gute von Bloggern, die nach meinen Eindrücken eine gewisse Multiplikatorenwirkung haben (können). Insgesamt schrieb ich drei Blogger ganz gezielt an, nur ein Blog sagte zu und schrieb tatsächlich eine Rezi. Die übrigen kamen von ganz alleine auf mich zu bzw. schrieben einfach ihre Rezi, und ich entdeckte die einen Tag später bei Facebook und Co. Womit wir beim nächsten Thema wären.

Erfahrungen mit Werbung in Foren, Facebook & Co.

Was ich gelernt habe: der Spruch "Wer nicht wirbt, der stirbt" ist korrekt, und er trifft auf keinen Bereich so zu wie den der Indieautoren. Aber ich habe auch gelernt, dass nicht jede Form von Werbung überall gleich gut ankommt. Social Web ist toll und eignet sich super für eine kleine Autorin wie mich, die kein Geld für Werbung hat, aber trotzdem auf sich aufmerksam machen will. Jedoch gibt es dort auch Regeln, an die ich mich halten muss.

Wer Facebookgruppen oder Foren beitritt und dort nur Werbung für seine Werke macht, sich aber sonst in keinster Weise beteiligt, der hat schon verloren. Leser sind empfindsame Gemüter. Sie wollen zwar durchaus umworben werden, aber bitte subtil und mehr durch  die Blume und hintenrum. Also nehme ich mir mittlerweile fast täglich die Zeit, mich an Diskussionen zu beteiligen, poste Links zu interessanten Artikeln und versuche, Leuten, die um Hilfe zu irgendeinem Thema bitten, entsprechend Hilfe zu geben. Wenn ich dann mal zwischendurch auf eine neue tolle Rezi zu meinem Buch aufmerksam mache, nimmt mir das keiner übel und bringt mehr Pluspunkte, als hätte ich nur den Link zum Buch und sonst gar nix gepostet.

Eine feine Sache ist es übrigens, sich Autorengruppen und -netzwerken anzuschließen, in denen Gleichgesinnte mit ähnlichen Ansprüchen an Qualität und Originalität zusammenkommen. Qindie ist so ein Netzwerk, und ich bin sehr stolz, dabei sein und das Logo auf meinen Büchern anbringen zu dürfen. Ich drücke Qindie auch für 2014 die Daumen, dass es stetig bergauf geht – Stück für Stück.

Gewinnspiele

Kurz und knapp: Gewinnspiele machen Spaß, aber Arbeit. Also wenn man selbst sie ausrichtet. Ich habe im Frühjahr anlässlich des Tages des Buches an der blogübergreifenden Aktion "Ich schenke Lesefreude" teilgenommen, bei der ich mein Blog in eine große Liste von Blogs eintragen ließ, die alle am selben Tag ein oder mehrere Bücher verlosten. Die Aktion machte Spaß und hatte den angenehmen Effekt, dass ich plötzlich viel mehr Blogbesucher verzeichnen konnte.

Ende des Jahres, kurz vor Weihnachten, startete ich noch eine eigene Gewinnspielaktion. Die Leute mussten in ihren Kommentar schreiben, was es bei ihnen am Heiligabend zu essen geben würde. Leider nahmen nur wenige Leute teil, sodass am Ende nicht einmal zehn Namen im Lostopf landeten.  Dafür freuten sich die drei Gewinner umso mehr über die Bücher, die ich ihnen rechtzeitig vor dem Fest zuschickte.

Ich werde bestimmt auch 2014 Gewinnspiele veranstalten. Wie genau die aussehen werden, überlege ich mir noch genau, denn mittlerweile gibt es so viele Gewinnaktionen von Bloggern und Autoren, dass man sich auch da etwas Besonderes einfallen lassen muss, um aus der Masse hervorzustechen.

Mein Stapel gelesener Bücher

Gelesen habe ich weit mehr Bücher, doch diese hier sind meine Lesehighlights 2013.

Alexander Odin - "Pandämonium"

Mein Überraschungshit des Jahres. Kostenlos abgestaubt, nix erwartet, in einem Rutsch durchgelesen und sehr begeistert.

Anonymous - "Das Buch des Todes"

Als Bourbon-Kid-Fan, der ich bin, ein absolutes Muss. Das Buch ist geil und schreit geradezu nach einer Verfilmung durch Quentin Tarantino. Mindestens.

Justin Cronin - "Die Zwölf"

Die epische Fortsetzung von „Der Übergang“. Dystopischer Horror allererster Klasse.

Madeleine Roux - "Sie kommen!"

Zombieapokalypse aus Sicht einer Bloggerin. Erfrischende, packende Bereicherung des Genres, das ich immer noch für mich entdecke.

Michael Dissieux - "Die Saat der Bestie"

Dissieux ist ein Meister, wenn es darum geht, Weltuntergangsstimmung zu verbreiten. Trostloser und gruseliger kann eine von Menschen verlassene Welt gar nicht mehr sein. Atmosphärisch dicht und verdammt spannend.

Fred Ink - "Wurmstichig"

Für mich die Indie-Entdeckung des Jahres. Die Novelle ergatterte ich in einer Gratisaktion und war komplett begeistert. Großartiges Cover, abartiger Horror, gespickt mit schwarzem Humor und einem Protagonisten, der so unsympathisch ist, dass man ihn einfach ins Herz schließen muss.^^ An Ink bleibe ich dran.

Rona Walter - "Gläsern"

Ein Schauermärchen im Gothic-Style, das Motive aus Schneewittchen und Blaubart geschickt miteinander verwebt. Herrliche Sprache, angenehm eingestreuter Humor und sehr liebenswerte Charaktere. Absolut empfehlenswert.

Anthologie "Diabolos"

Eine der besten Anthologien des Jahres. Ich ging darauf ausführlich in einer Rezension auf meinem Blog ein. Lauter fiese, gruselige, abartige, unterhaltsame Kurzgeschichten von deutschsprachigen Autoren. Dazu das mit Abstand geilste Cover, das ich 2013 auf einem Buch sah. Meine Lieblingsgeschichte ist „Wie die Lemminge“ aus der Feder von Torsten Scheib.

Anthologie "Mängelexemplare"

Meine Lieblingsanthologie 2013. Nicht nur, aber auch, weil ich selbst dabei bin. Weitere Gründe nannte ich bereits oben.

Und sonst so

Regina Mengel & ich auf der Knaur Messeparty 2013

Das waren ja immer noch nicht alle Highlights! Als da wäre die Frankfurter Buchmesse, über die ich ja ausführlich berichtete. Nicht zu vergessen die Knaur Messeparty, die mir so viel Spaß bereitet hat. Davon präsentiere ich hier übrigens ein Beweisfoto: Regina Mengel und meinereiner am Eingang zur Party vor dem „Knaur-Stern“. Schön war’s!

Und in der Zeitung war ich ja auch! Mit einem richtig großen Portraitartikel und einem ordentlichen Foto von mir. Das Ganze erschien in der Offenbach Post, leider nur im Lokalteil für Dietzenbach und leider nicht online und leider genau in der Woche, in der ich im Urlaub war, sodass es insgesamt etwas unterging. Aber cool fand und finde ich es trotzdem.

Außerdem schnupperte ich im August 2013 zum ersten Mal "Bühnenluft", als ich beim Fechenheimer Literaturfestival aus meiner Kurzgeschichte "Der perfekte Cocktail" live vor Publikum vorlesen  durfte. Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag, die diese Lesung organisiert hatte, hat das Ganze ausführlich und mit Bildern auf ihrem Blog dokumentiert. War toll und hat mir Lust auf mehr gemacht.

Ausblick auf 2014

Nanowrimo

Ich habe es mir ganz fest vorgenommen. Den Nanowrimo 2013 ließ ich schweren Herzens ausfallen, weil mir nicht nur die Zeit fehlte, sondern auch der passende Plot. Für den nächsten Nano habe ich bereits jetzt eine reizvolle Idee, die ich in aller Ruhe auszubauen gedenke, um sie dann im November 2014 zu schreiben. Ich ahne zwar, dass 50.000 Wörter nicht reichen werden, um die ganze Geschichte zu erzählen, aber ich hätte dann zumindest eine Rohfassung, an der sich weiterarbeiten lässt.

Ausschreibungen und Wettbewerbe


Fechenheimer Literaturfestival

Ich liebäugele mit dem MDR Literaturwettbewerb. Dummerweise endet die Frist schon am 31.01.2014. Ob das noch was wird? Ansonsten schaue ich mal, was sich noch so ergibt. Wettbewerbe mit einigermaßen vernünftigen Vorgaben trieben mich bisher immer zu kreativen Höchstleistungen. Also selbst wenn ich keinen Blumentopf gewinne, hätte ich auf jeden Fall eine weitere schöne Kurzgeschichte in meinem Repertoire.

Neue Geschichten

2014 wird mein Jahr der Schauermärchen. Das erste ist bereits fertig konzipiert und wird Anfang des Jahres geschrieben. Ideen für weitere Schauermärchen liegen schon in meiner geistigen Schublade und werden rausgeholt, sobald ich dafür Luft habe. Mein Romanprojekt „Vincents Treppe“ würde ich auch gern vorantreiben. Und dann ist da diese Idee für einen neuen Roman, den ich im Rahmen des nächsten Nanowrimo schreiben möchte. Wenn er wirklich zustande kommt, hätte ich eine Art Horror-Chicklit-Romantasy-Crossover in der Hand.

Veröffentlichungen

Es ist mir zum ersten Mal passiert, dass ich mich nicht um einen Platz in einer Anthologie bewerben musste, sondern dass der Herausgeber mich eingeladen hat, daran mitzuwirken. Meine düstere Scifi-Kurzgeschichte „Endstation“ hätte einen sicheren Platz in dem geplanten Buch – es sei denn, ich kriege meine alternative Geschichte, die sich der Herausgeber wünscht, vorher fertig. Da das Konzept dafür bereits steht, sollte es also am Ende tatsächlich die Alternativgeschichte in diese Anthologie schaffen.

Am 14. Januar 2014 wird auch „Hüte dich“ erscheinen, die Anthologie, die aus dem neobooks-Wettbewerb hervorgegangen ist, den ich im September 2013 gewann. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich das eBook auf dem Markt schlagen wird und drücke mir und meinen Mitautoren fest die Daumen.

Ebenfalls geplant ist mein Märchenbuch für Erwachsene, das ich wieder als Self-Publisher veröffentlichen will. Rein sollen all jene Märchen, die ich schon geschrieben habe: „Die Brezelfrau“, „Vom Mädchen mit der roten Kappe“, „Schneewittchen und die sieben Räuber" und „Der Narrenkönig“. „Schwefelhölzchen“ darf (noch) nicht, weil ich die Exklusivrechte dafür zwei Jahre an den Machandel-Verlag abgetreten habe. Dann schaue ich mal, welche bösen Neu-Interpretationen ich noch so verbrochen kriege. Auf jeden Fall sollen es Schauermärchen werden, also nix für zarte Gemüter und nicht für Kinder.

SuB

Mein Lesejahr 2014 startet furios: Unterm Weihnachtsbaum lag „Dr. Sleep“ von Stephen King. Ich habe auch schon reingelesen – sensationell. Ansonsten werde ich wohl einige eBooks „abarbeiten“, die ich bei Gratisaktionen erworben habe. Alles aus dem Horrorgenre, die meisten von deutschsprachigen Autoren. Überhaupt lege ich mein Hauptaugenmerk auf deutschsprachigen Horror und Phantastik, denn es ist wirklich enorm, was für Qualität und Kreativität von dort kommt – ob nun Verlagsveröffentlichung oder Indie-Publikation.

Schlusswort

Nicht wahr? Ist lang geworden. Aber ich hatte euch eingangs gewarnt. Deshalb nur ein ganz kurzes Schlusswort: 2013 war für mich ein phantastisches Jahr, und ich weiß gar nicht, ob und wie ich das in 2014 übertrumpfen kann. Aber ich freue mich sehr auf das neue Jahr und auf all die Projekte, die ich in Angriff nehmen möchte.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich wünsche euch Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und vor allem immer Zeit für ein gutes Buch!

Man liest sich.


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