Donnerstag, 11. Juni 2015

Buchtipp - Maja Loewe: Die Augen des Iriden

Mitte letzten Jahres erhielt ich vom Papierverzierer Verlag einen meiner ersten Lektoratsaufträge. Nach Monaten der Überarbeitung, mehreren Lektoratsdurchgängen, Korrekturen und sorgfältiger Vorbereitung durch den Verlag ist es nun vor wenigen Tagen offiziell erschienen.

Es  handelt sich um den Debütroman von Maja Loewe mit dem Titel "Die Augen des Iriden".

Darum geht es:
Tief unten in den Kellern des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin werden bei einem Experiment alle ethischen Grenzen gesprengt. Ein Psychologe, ein Neurowissenschaftler und ein Historiker nutzen das Wissen einer geheimen Bruderschaft, um Bilder in manipulative Waffen zu verwandeln.

Der sechzehnjährige Henry wird in eine hochexplosive Geschichte verwickelt, die eng mit dem Geheimbund der Iriden aus der Zeit der Französischen Revolution verknüpft zu sein scheint, mit dem sein Vater sich wissenschaftlich beschäftigt hat. Und auch, dass Henry ein blaues und ein braunes Auge hat, scheint eine tiefere Bedeutung zu besitzen. In plötzlichen Tagträumen beginnt er in Bilder einzutauchen und ihre innersten Mechanismen zu erkennen. Gemeinsam mit seiner Chat-Freundin Valeska macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, dass die Menschheit für immer verändern könnte.

Ein tiefsinniger Jugendroman in einer Action-geladenen Kulisse von Geheimbund und Verschwörungstheorien, dessen Abenteuer an mehr Orte führen, als diese Welt zu bieten hat.

»Richte deinen Verwandten aus, dass wir … über sie kommen werden wie eine biblische Plage. Überall wo Bilder entstehen, werden wir unsere Hände im Spiel haben. Die Macht über die Bilder bedeutet die Macht über die Welt.«
Als ich die Arbeit an diesem Manuskript aufnahm, dachte ich zunächst, es handle sich einfach um einen Jugendroman mit Mystery-Elementen, doch weit gefehlt. Die Geschichte zog mich schon bald in ihren Bann. Maja Loewe offenbarte mir eine ganz neue Welt, verborgen hinter geheimnisvollen Bildern, sie erzählt von uralten Bruderschaften und von unmenschlichen Verbrechen, die bis in die dunkle Nazi-Zeit zurückreichen. Man merkt, wie intensiv sich die Autorin mit den einzelnen Faktoren auseindergesetzt hat, die eine Rolle in ihrer Geschichte spielen - obendrein schickt sie ihre Figuren auf eine wahre Weltreise. Nicht nur Berlin, auch Jerusalem und das exotische Brasilien werden zu Schauplätzen.

Nicht zuletzt bildet dieses Buch wohl den Auftakt zu einer ganz neuen Saga, der Saga der Iriden. Ich wünsche Maja Loewe für ihr Buch viel Erfolg und hoffe, dass der zweite Band mindestens schon in Arbeit ist. Und ich wünsche mir, dass nicht nur ich, sondern noch ganz viele neue Fans der Iriden gespannt darauf sein werden, wie die Geschichte von Henry und seinen Freunden weitergeht.

Hier gibt es das Buch zu kaufen:

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