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Montag, 21. April 2014

Bald feiert mein Blog 10.000 Besucher

Bald ist es soweit: Mein Blog gibt es seit dem 01. Februar 2008. 168 Blogartikel und 15 Follower später schaue ich auf insgesamt 9.884 Klicks. Ich stehe also kurz vor einer - für mich - enormen Hausnummer:

10.000 Besucher!

Überhaupt hat erst meine Schreiberei dafür gesorgt, dass die Besucherzahlen bei mir sprunghaft angestiegen sind. Anfangs ging es bei mir in erster Linie um meine Erfahrungen in und um die virtuelle Welt von Second Life - daher auch die URL: Laetitia Koenkamp ist der Name meines "zweiten Ichs", meines virtuellen Alter ego. Da dümpelte ich bei schlappen 20 bis 50 Klicks im Monat (!) herum. Seither hat sich wahnsinnig viel getan.

Laetitia existiert immer noch; allerdings liegt sie auf Eis und harrt geduldig der Dinge. Da ich weiß, welcher wachsenden Beliebtheit sich Lesungen von Autoren in Second Life erfreuen, könnte es durchaus sein, dass ich eines Tages meinen Avatar wiederbelebe und zur Lesung auf den Grid einlade. Aber das ist erst einmal nur eine Idee, und ich konzentriere mich in nächster Zeit auf das Wichtigste am Autorendasein: das Schreiben.

Dennoch stehen zwei Highlights ins Haus, bei denen ihr, liebe Leser, wieder die Chance habt, feinsten Lesestoff zu gewinnen beziehungsweise geschenkt zu bekommen.

Auf meine Teilnahme an der Aktion Blogger schenken Lesefreude hatte ich schon aufmerksam gemacht - besucht auf jeden Fall am 23. April 2014 mein Blog, dann erfahrt ihr Genaueres und könnt mitmachen und euch die Chance auf einen Buchgewinn sichern.

Das zweite Highlight wartet auf die entscheidende Zahl in meiner Besucherstatistik: Sobald der 10.000ste Besucher gezählt worden ist, starte ich kurzfristig eine Gratisaktion für mein eBook "Die Brezelfrau". Ihr werdet es dann auf Amazon (mobi) und Beam (epub) kostenlos herunterladen können - wenn ihr flink seid. Denn sobald ich feststelle, dass 500 Exemplare über den virtuellen Ladentisch gegangen sind, stoppe ich die Aktion wieder. Da heißt es also: schnell sein und zugreifen!

Bis dahin freue ich mich
auf die etwas mehr als 100 fehlenden Besucher,
bis ich die 10.000 feiern kann,
mit euch und dank euch!

Montag, 4. November 2013

Von Geisterhexen und verzauberten Brezeln - Mein neues Schauermärchen

Cover: F. Riedel
Endlich ist sie da, "Die Brezelfrau". Sie sucht seit Halloween die Gefilde von Amazon heim und wartet auf kaufwillige Opfer, die bereit sind, 0,99 EUR Einführungspreis für ein schaurig-kurzweiliges Lesevergnügen hinzublättern.
 
Ich konnte direkt in die Top 100 der Kategorie "Märchen, Sagen & Legenden" einsteigen und schaffte auch schon zeitweise eine Platzierung im 6000er Bereich des Amazon-Gesamtrankings. Bisher hat sich noch keine Rezension zur Brezelfrau verirrt, aber was nicht ist, kann ja noch werden, nicht wahr?
 
Mehr über mein Schauermärchen, seine Entstehungsgeschichte und eine Leseprobe habe ich schon vor einigen Tagen hier im Blog veröffentlicht. Nun kann ich auch endlich das wunderschöne Cover präsentieren, das von der lieben F. Riedel kreiert wurde. Wie gefällt es euch?
 
Also: Traut euch und greift zu. Holt euch "Die Brezelfrau", bevor sie euch holt ...
 
 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Märchen für Hartgesottene - Demnächst ...

Wann kommt denn mal neuer Lesestoff?, ist eine Frage, die ich mir in letzter Zeit öfter anhören musste. Endlich kann ich sie mit einem konkreten Datum beantworten. Am 31.10.2013, also zu Halloween, werde ich mein neuestes Machwerk veröffentlichen!

Einige werden es bereits wissen: Ich liebe es, bekannte Märchen neu zu interpretieren und ihnen dabei einen neuen, zumeist düsteren Stempel aufzudrücken. Auf die Weise verhalf ich bereits dem Rotkäppchen und dem Mädchen mit den Schwefelhölzern zu ganz neuen Dimensionen. Auch aus Schneewittchen habe ich bereits eine eigene Version gestrickt, die vielleicht noch in diesem Jahr in einem illustrierten Märchenbuch erscheinen wird (die Herausgeberin arbeitet daran jedenfalls intensiv).

Mein neuestes Werk passt in diese Riege perfekt hinein. Es handelt sich erneut um ein Schauermärchen. Dieses Mal habe ich das bekannte Grimms-Märchen von "Hänsel & Gretel" verhackstückt und in meiner ganz eigenen, düster-schaurigen Neuinterpretation niedergeschrieben. Sie trägt den Titel "Die Brezelfrau".

Angesiedelt ist die Geschichte wieder einmal in meiner Wahlheimat Dietzenbach, in dem es praktischerweise tatsächlich einen Stadtteil namens Hexenberg gibt - genau dort spielt "Die Brezelfrau".

Ein Cover kann ich leider noch nicht präsentieren, weil es sich noch bei einer Coverdesignerin in Arbeit befindet - ich bin selbst schon ganz neugierig auf das Ergebnis! Aber den Klappentext und eine klitzekleine Leseprobe kriegt ihr heute schon:

Klappentext:

„Sie flüsterten nur, doch ich verstand jedes Wort. Von einem alten Fluch war die Rede. Von der Hexe aus dem Wald. Sie nannten sie die Brezelfrau.“

Von Anfang an fühlt sich Johanna in dem uralten Haus am Waldrand von Hexenberg nicht wohl. Ihre Zwillinge Hans und Greta aber lieben ihr neues Zuhause. Als eines Tages kleine geflochtene Körbe mit frisch gebackenen Brezeln auf der Türschwelle stehen, ahnt Johanna, dass es besser ist, das verführerisch duftende Gebäck nicht anzurühren. Doch es tauchen immer wieder Brezelkörbe auf, und Johanna kann nicht ewig verhindern, dass ihre Kinder davon naschen. Als sie von der alten Hilde Korpath die Legende erfährt, die sich um den Hexenberg rankt, erkennt sie die wahren Ausmaße der Gefahr, doch da ist es schon fast zu spät.

„Die Brezelfrau“ ist ein modernes Schauermärchen, angelehnt an Motive aus dem bekannten Märchen Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm.

„Doch der Geist der Brezelfrau ist nicht fort; er geht immer noch am Hexenberg um und sinnt auf Rache. Und von Zeit zu Zeit verschenkt sie ihre Brezeln, um sich neue Opfer zu holen …“


Leseprobe:

„Tja“, schloss Jakob seinen Bericht ab, „wenn du mich fragst, dann haben sich die Leute am Hexenberg eine kleine urbane Legende gestrickt und sie mit diesem Haus und seinen Bewohnern verbunden.“

Aber war das wirklich alles? Johanna versuchte, Jakobs Worten zu glauben und diesem ganzen Brimborium um das Haus und die Brezeln keine tiefere Bedeutung beizumessen. Sie versuchte es wirklich, doch es wollte ihr nicht gelingen.

Nachdem Jakob gegangen war, ging sie in das Schlafzimmer ihrer Kinder und beobachtete, wie sich ihre kleinen Brustkörbe ruhig und gleichmäßig hoben und senkten. Wovon sie wohl gerade träumten? Von Brezeln in kleinen geflochtenen Körben? Von unsichtbaren Spielkameraden, die im Keller auf sie warteten?

Hans und Greta waren ihr Ein und Alles. Sie waren glücklich hier. Nichts an diesem Haus schien sie zu ängstigen. Doch Johannas Sorgen wuchsen. Mit gemischten Gefühlen ging sie zu Bett.

Für Johannas kleine Familie schien es ein wenig aufwärts zu gehen. Jakob hatte ihr ein Vorstellungsgespräch in einer kleinen Firma im Ort vermittelt. Der Chef war sehr freundlich gewesen und wollte sie gern zum nächsten Monat einstellen. Annabelle, eine Nichte von Jakob, hatte sich angeboten, ab und zu auf die Kinder aufzupassen, damit Johanna sich um die Arbeitssuche oder einfach einmal nur um sich kümmern konnte. Für die Zwillinge wurde endlich ein Kindergartenplatz frei. Nur noch diese Woche durchhalten, sagte Johanna zu sich selbst, die sich jeden Tag aufs Neue zusammenreißen musste, um nicht beim kleinsten Geräusch aufzuschreien. Ein so altes Haus machte ständig Geräusche, und Johanna fragte sich, ob sie sich wohl jemals daran gewöhnen würde. Immer wieder musste sie an Hilde Korpath und das denken, was Jakob ihr erzählt hatte. An dieser ganzen Geschichte war noch viel mehr dran, das spürte sie. Sie schaffte es nicht, ihre sorgenvollen Gedanken abzuschütteln.

Als das nächste Brezelkörbchen auftauchte, reichte es ihr. Die Kinder fanden es beim Spielen im Garten. Es musste irgendwo im Gebüsch am Zaun versteckt gewesen sein. Johanna kam in letzter Sekunde dazu, ein Tablett mit Getränken in den Händen, als sie sah, wie Hans gerade im Begriff war, in das Gebäckstück zu beißen. Sie schrie auf, ließ das Tablett fallen, das mit dem schrillen Klirren von zerbrechendem Glas auf den Terrassenstufen aufschlug, und sprang zu ihren Kindern.

„Nein!“, rief sie panisch; ihre Stimme überschlug sich. Hans saß mit großen Augen und offenem Mund da, die Hand mit der Brezel war kurz vor seinem Mund zum Halten gekommen. Auch Greta hatte sich erschrocken zu ihrer Mutter umgedreht, die wie eine Furie auf die beiden zu rannte. Johanna entriss ihrem Sohn die Brezel und schleuderte sie, so weit sie konnte, in den Wald hinein. Sie schnappte das Körbchen mit dem rot-weiß-karierten Tuch und hielt es von sich wie etwas Ekliges, Abstoßendes. Ohne ein weiteres Wort zu den Kindern marschierte sie steifbeinig um das Haus herum bis zur Mülltonne und warf das Körbchen hinein.

Sie spürte, wie schnell ihr Herz klopfte und hörte, wie laut und schnaufend ihr Atem ging. Als sie sich wieder einigermaßen im Griff hatte, straffte sie sich und ging zurück zu ihren Kindern. Gretas Lippen bebten; sie war kurz davor, in Tränen auszubrechen. Hans schaute seine Mutter vorwurfsvoll und mit wütendem Blitzen in den Augen an. Johanna hob an, den beiden zu erklären, warum sie das getan hatte, doch ihr wollten nicht die richtigen Worte einfallen. Sie wusste ja selbst nicht genau, was das alles zu bedeuten hatte. Also ließ sie es bleiben und bat die Zwei stattdessen, im Haus weiterzuspielen.

Wortlos verschwanden die Kinder in ihrem Zimmer. Johanna folgte ihnen schweigend. Bevor sie die Terrassentür schloss, warf sie einen misstrauischen Blick in den Wald hinterm Garten. Dort war niemand zu sehen; dennoch hatte sie das heftige Gefühl, beobachtet zu werden.

"Die Brezelfrau" wird am 31.10.2013 bei Amazon KDP erscheinen. Save the date!

P.S. Solltet ihr auf Bookrix mit mir befreundet sein, könnt ihr bereits jetzt die komplette Geschichte kostenlos lesen!

Freitag, 1. März 2013

Schneewittchen und die sieben Räuber

Es war einmal... ganz anders, als ihr es kennt.

Lesen? Einfach draufklicken!
Ich freue mich gerade über eine Rundmail, die von Bookrix heute an alle User gegangen ist. Bookrix verschickt seit einiger Zeit immer mal so genannte "Leseempfehlungen fürs Wochenende" und stellt zu einem bestimmten Thema ein paar ausgewählte Bücher vor. Heute ging es um Märchen. Ich dachte, ich guck nicht richtig, als ich als dritten und letzten Lesetipp eine Geschichte von Jana Oltersdorff entdeckte. Jana Oltersdorff? Das bin doch ich! Tatsächlich: Bookrix hat meine Neuinterpretation des berühmten Märchens der Brüder Grimm als Lesetipp empfohlen.

Nach meiner düsteren Neufassung von "Rotkäppchen" war "Schneewittchen" mein zweiter Versuch, ein bekanntes Märchen in ein neues Gewand zu hüllen und es auf ganz andere Art und Weise zu erzählen, aber stets so, dass man das Original dahinter noch erkennt. Ich wählte – wie schon bei Rotkäppchen – wieder eine märchentypische Sprache, gestaltete das Ganze aber auch wieder erwachsenentauglich und weniger für Kinder geeignet.

Natürlich drehte ich auch hier wieder den Spieß um und machte aus der bösen Stiefmutter eine Freundin und Verbündete von Schneewittchen, die mit ihr unter einer Decke steckt. In meinem Märchen vom Schneewittchen sind die sieben Zwerge die wahren Bösewichte. Bei mir jedoch handelt es sich nicht um Zwerge, sondern um ausgewachsene, bärtige, gefährliche Räuber, die sich „Die Sieben“ nennen und das Königreich unsicher machen. Die Stiefkönigin tüftelt den raffinierten Plan aus, den die mutige Prinzessin Schneewittchen in die Tat umsetzt.

Ich habe einige bekannte Elemente übernommen und auf meine eigene Art in die Geschichte eingewebt. So wird der berühmte Spiegel der Stiefkönigin nur in einem Nebensatz erwähnt und der vergiftete Apfel wird zum Apfelmus, das wiederum dem Anführer der Sieben zum Verhängnis wird. Auf den gläsernen Sarg und die anderen Zaubertricks hingegen verzichtete ich ganz. Bei mir braucht es zum perfekten Glück auch keinen Prinzen, der fesche Jägersmann passt doch sowieso viel besser zu Schneewittchen, die sich ohnehin sehr gut selbst zu helfen weiß.

Auch das Schreiben dieses Märchens hat mir einen Mordsspaß bereitet. Ich überlege schon, welches Märchen als nächstes umgekrempelt wird. Eine Leserin bescheinigte mir „ein Händchen“ dafür. Wer weiß? Vielleicht habe ich irgendwann genug Stoff für mein eigenes Märchenbuch zusammen? Das wird dann aber garantiert keines, das man seinen Kindern vorlesen kann...

Sonntag, 30. Dezember 2012

Was ich seit Oktober so getrieben habe

Auweia, mein letzter Eintrag ist schon eine Weile her... Dabei war es alles andere als ruhig in meinem Dasein als Schreiberling. Es gibt eine Menge Neuigkeiten. Was sonst noch los war? Eine Menge, vor allem viel Gutes rund um meine Geschichten ist passiert. Wo fange ich an? Am besten der Reihe nach.

Willkommen in Crystal Creek wird gedruckt!


Bild: Constantin Sauff
Am 31. Oktober 2012, an dem passenderweise auch das schaurig-schöne Halloween gefeiert wird, erfuhr ich, dass meine Gruselgeschichte "Willkommen in Crystal Creek" zu den drei besten Einsendungen für die Anthologie "Sarturia Macabre II" gehört, die irgendwann Anfang des neuen Jahres im Sarturia Verlag erscheinen wird. Der Herausgeber Constantin Sauff schreibt selbst gern gruselige Kurzgeschichten und hat die Texte für seine Anthologie persönlich ausgewählt. Ich habe mich darüber riesig gefreut. Momentan läuft der Lektoratsprozess wohl auf Hochtouren, wie Sauff in einem Interview verlauten ließ. Auch vom Cover gibt es schon Neuigkeiten. Von allen Autoren wurden die Initialen auf dem Cover verewigt, das von einer Künstlerin mit Tusche und Pinsel, so richtig alte Schule gemalt worden ist. Könnt ihr mich darauf entdecken? Ist noch nicht die endgültige Version, aber die Richtung finde ich extrem geil. Ich freue mich riesig auf diese Anthologie!


NaNoWriMo 2012

Was das ist? Na, der National Novel Writing Month natürlich! Ich kann ja nun auf Insider machen, denn ich war in diesem Jahr dabei. Ziel dieser von Amerikanern ins Leben gerufenen Aktion ist es, innerhalb von 30 Tagen im November eine zusammenhängende Geschichte von 50.000 Wörtern zu schreiben. Am Ende hat man im Idealfall einen abgeschlossenen Rohentwurf, an dem man arbeiten kann.
Bis Mitte November dachte ich noch über die Teilnehmer: Ihr seid ja alle verrückt! Aber zwei Tage vor dem Start habe ich mich aus einer total bekloppten Spontanlaune heraus auch angemeldet und das, obwohl ich so gut wie nichts vorbereitet hatte. Ich hatte lediglich eine grobe Idee und mir schon mal Gedanken über den Protagonisten gemacht. Mein Roman basiert lose auf meiner Kurzgeschichte „Die Treppe“, aber je länger ich daran schrieb, desto mehr entfernte ich mich von der Grundidee. Es geht irgendwie immer noch um eine Treppe, die zu einem Weltentor führt. Aber viel mehr ist von der Kurzgeschichte nicht mehr übrig im Roman. Jedenfalls habe ich mit Hängen und Würgen die magische Grenze von 50.000 Wörtern am letzten Tag im November überschritten und bin darauf immer noch total stolz.
Dank NaNoWriMo habe ich mich endlich überwunden und mich an etwas längeres als „nur“ Kurzgeschichten herangetraut. Ich will auch im nächsten Jahr wieder mitmachen und kann diese Erfahrung nur jedem empfehlen.

Märchenbuch "Und wenn sie nicht vergessen sind"

Hierbei handelt es sich um ein spannendes Projekt von den Bookrix-Autorinnen "Melodiederfinsternis" (Jennifer Jäger) und "Smaragdscherben" (Alea-Louise Mai), die zusammen mit Bookrix den gleichnamigen Wettbewerb veranstalteten. Am Ende wurden 20 Märchen ausgewählt, die zusammen in einem Sonderdruck veröffentlicht werden sollen. Das Besondere: Jedes Märchen wird individuell illustriert. Und das Beste: mein Märchen "Schneewittchen und die sieben Räuber" hat es geschafft und ist dabei! Ich darf mich als eine der Gewinnerinnen auf mein persönliches Freiexemplar des Sonderdrucks freuen. Bis dahin wird es aber sicher noch eine Weile dauern. Momentan durchlaufen die Beiträge Korrektorat und Lektorat und die Illustrationen selbst werden sicher den größten Anteil am Arbeitsaufwand innehaben. Auf das Ergebnis bin ich jedenfalls richtig gespannt!

LeseBlüten Weihnachtszauber 2012

Die Anthologie vom piepmatz Verlag ist kurz vor Weihnachten erschienen. Ich erhielt meine zehn Exemplare einen Tag vor Heiligabend, also pünktlich zum Fest. Worüber ich mich ganz besonders freue, ist die Platzierung meiner Geschichte "Weihnachtsmann in Nöten". Sie ist nämlich die allererste Geschichte in dem liebevoll gestalteten Buch, das neben vielen Geschichten auch Gedichte und Rezepte zum Fest enthält.

"Vampire Cocktail" und "Wenn das die Grimms wüssten"

Beide Anthologien scheinen sich auf dem deutschen Büchermarkt recht gut zu behaupten. Ich verfolge natürlich bei allen Anthologien, in denen ich vertreten bin, über meine Autorenseite auf amazon.de den Status, was die Verkaufszahlen und die erhaltenen Rezensionen angeht. Für das Märchenbuch fallen die wenigen abgegebenen Kommentare recht gemischt aus, was aber eben an der Mischung im Buch selbst liegt. Bei 86 Märchen von fast genauso vielen verschiedenen Autoren schwankt die Qualität von Beitrag zu Beitrag einfach und auch die Art und Weise, wie jeder von ihnen sein Märchen erzählt, trifft eben nicht jeden Geschmack. Trotzdem hat uns Autoren der Herausgeber über den Druck von Neuauflagen informiert - die ja nicht gedruckt werden, wenn sich ein Buch nicht verkauft. Möglicherweise erlebt die Anthologie im offiziellen Grimm-Jahr 2013 noch einen richtigen Hype, wer weiß? "Vampire Cocktail" zielt auf eine offensichtlich kleinere, wählerische Zielgruppe, denn noch kauft man die Exemplare der ersten Auflage. Aber immerhin, die Herausgeberin informierte uns vor Weihnachten, dass die Herstellkosten so gut wie reingeholt werden konnten, was für eine erste Veröffentlichung aus einem gerade erst gegründeten Verlag, noch dazu eine Anthologie, ein ziemlich gutes Ergebnis ist. Ich selbst habe ja nichts von den Verkaufszahlen, schließlich beziehe ich kein Honorar, aber ich freue mich immer wie ein Schneekönig, wenn ich sehe, dass "meine" Bücher wieder im Amazon-Ranking hochgeklettert sind oder wenn ich eine neue positive Rezension zu ihnen irgendwo im Internet entdecken kann.

Ihr seht, das letzte Quartal des Jahres 2012 hielt noch einmal ein paar richtige Highlights für mich bereit! Auch für das neue Jahr habe ich mir einiges vorgenommen, doch dazu ein anderes Mal.

Nun bleibt mir nur noch zu wünschen: Guten Rutsch und Gesundheit, Glück, Schaffenskraft und Kreativität für das neue Jahr!

Montag, 12. März 2012

Bin noch da!

Ja, es war wirklich lange Zeit sehr ruhig um mich. Was meine Aktivitäten in Second Life angeht, wird das wohl in nächster Zeit auch so bleiben. Meine Prioritäten haben sich (wieder einmal) verschoben und ein Tag ist einfach zu kurz, um sich um alle Interessen und Engagements gleichermaßen zu kümmern.
Durch ein Ereignis in meinem privaten Leben im vergangenen Herbst kam ich auf einmal zu sehr viel Zeit, die ich quasi totschlagen musste. Nein, ich bin nicht arbeitslos oder so. Im Gegenteil, meine Firma wartet sehnsüchtig auf meine Rückkehr. Ich hatte einen Unfall. Ein Auto fuhr mich an, als ich zu Fuß bei Grün (!) die Straße überquerte. Mittlerweile habe ich mich gut erholt, bin aber immer noch nicht ganz fit und nach wie vor krankgeschrieben.
Aber das gab mir tatsächlich Gelegenheit, endlich einmal all die kleinen, fiesen Ideen herauszuholen, die schon so lange in meinem Kopf vor sich hin schmorten und sie in kleine, fiese Geschichten zu packen. Diese Geschichten kann man nun auf bookrix.de nachlesen. Dort bin ich seit Oktober 2011 angemeldet.
Erste Erfolge lassen sich seitdem auch verbuchen. So hat es wieder eine Geschichte von mir in eine Anthologie geschafft, die in diesem Jahr veröffentlicht wird. Die Anthologie wird den Titel "Wenn das die Grimms wüssten" tragen und erscheint im art&words Verlag anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Märchensammlung der berühmten Brüder. Ich habe eine Neuversion von Rotkäppchen beigesteuert, die noch viel böser und düsterer ist als das Original. Ich glaube, den Grimms hätte sie gefallen...
Momentan warte ich gespannt das Ergebnis eines Wettbewerbs auf bookrix.de ab, bei dem um das Thema Zeitreise ging und bei dem ich es mit meinem Beitrag in die Juryauswahl geschafft habe. Bis Ende März muss ich mich noch gedulden.
Außerdem habe ich noch eine weitere Kurzgeschichte über ein unheimliches Gartentor und ein lustiges Weihnachtsmärchen zu Ausschreibungen eingesandt. Zu dem Weihnachtsmärchen erhielt ich jetzt sogar die Anfrage, ob ich es nicht vertonen lassen möchte, also es als Hörbuch veröffentlichen!
Es läuft recht gut mit dem Schreiben bei mir und ich genieße die kleinen Erfolge, die ich damit bisher erzielen konnte. Ich hoffe, dass ich bald schon die nächsten guten Neuigkeiten an dieser Stelle mitteilen kann. Nach und nach werde ich hier auch meine einzelnen Geschichten vorstellen.