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Mittwoch, 21. September 2022

Nachlese: Buch Berlin 2022

Nach fast drei Jahren pandemiebedingter Abstinenz habe ich am vergangenen Woche endlich wieder Buchmesseluft schnuppern dürfen - auf der Buch Berlin. Diese kleine, feine Buchmesse findet seit einigen Jahren mitten in Berlin statt. Bisher war der November der Messemonat, in diesem Jahr wurde der Termin auf Mitte September vorgezogen. Mir kam das entgegen, und so beschloss ich recht spontan, auch nach Berlin zu fahren - auf meine erste Buch Berlin.

Die Buch Berlin ist eine kleine Messe. Große Publikumsverlage suchte man hier vergebens. Dafür präsentierten sich kleinere und größere Autorenvereinigungen wie PAN, Selfpublisher*innen und Kleinverlage und boten den Besucher*innen neben jeder Menge Lesestoff auch häufig den persönlichen Kontakt zu den Autor*innen und nahmen sich Zeit für Gespräche, Autogramme und Erinnerungsfotots.

Alles spielte sich in einer einzigen Halle auf dem schönen Gelände der Arena Berlin am Treptower Park direkt an der Spree ab. Wer sich hinter der Halle mal kurz frische Luft schnappen oder einen Snack an einem der Foodtrucks essen wollte, konnte das mit tollem Blick über die Spree bis hin zum Fernsehturm tun.

Ich habe das Wochenende sehr genossen. Endlich konnte ich wieder ein paar meiner lieben Qindie-Kolleg*innen wiedersehen und verbrachte mit ihnen viel Zeit am Messestand, der gut besucht war und wo wir wohl auch ordentlich Bücher verkauften - selbst von meinen Titeln, die ja nicht mehr ganz taufrisch sind, gingen ein paar Exemplare über den Tisch.

Ich nahm mir die Zeit, zwischen den vielen Ständen zu schlendern, und traf immer wieder auf alte Bekannte und liebgewonnene Buchmenschen, die ich zum größten Teil seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, wie Claudia Rapp oder Melissa David. Einige neue Gesichter waren auch dabei. Manche Menschen kannte ich nur aus dem Internet von gemeinsamen Projekten und ähnlichem, und nun stand ich ihnen endlich gegenüber - live und in Farbe - hallo, Jeanette Lagall!

Besonders freute ich mich, David Reimer persönlich kennenzulernen. Mit dem Science Fiction Autor hatte ich vor gut zwei Jahren an seiner Romanreihe Mars Ultor gearbeitet. Ich war ganz überrascht, ihn in Berlin zu treffen, und auch beeindruckt, wie viele Bücher er an seinem eigenen Stand präsentierte und welche Projekte und Ideen er noch in der Planung hat.

Ein weiteres Highlight war das Sommerfest der Hörbuchmanufaktur am Samstagabend. Die Manufaktur hat ihren Sitz in Berlin-Charlottenburg, und Verlagschefin Ines Zimzinski wollte endlich einmal das Team, die Sprecher*innen und Autor*innen zusammenbringen. Da ja meine Bücher alle dort vertont worden sind, war ich gespannt auf Ines und auf die Gesichter hinter den Stimmen, und da fast jede meiner Geschichten von einer anderen Person eingesprochen worden war, durfte ich einige Leute kennenlernen, wobei längst nicht alle dort waren. Es war auch toll, mal einen Blick ins Studio zu werfen und die Räumlichkeiten zu sehen, wo die Hörbücher entstehen. Wir hatten einen großartigen Abend und unterhielten uns bis spät in die Nacht, und natürlich entstanden dabei auch wieder neue Ideen für weitere spannende Hörbuchprojekte. Darüber werde ich euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

Für mich war das Buch-Berlin-Wochenende eine wunderbare Erfahrung. Ich hoffe und wünsche mir, dass ich das wiederholen kann.

Bilder (von mir):

1 Unser Qindie-Messeteam von links: Patricia Strunk, Katharina Gerlach, ich, David Pawn, Jacqueline Spieweg

2 Der Qindie-Stand befand sich in der Winkelgasse. Alle Gänge hatten statt einer Nummer einen besonderen Namen.

3 Die Bloody Qindie Anthologien und meine Kurzgeschichtensammlungen - die dunkle Ecke am Qindie-Messestand.

4 Impressionen vom Qindie-Messestand

5 Buchmesse-Souvenirs: Anthologie "Gefährten der Nacht", überreicht von David Reimer; Met "Tränen des Ra" von Amandara Schulzke und ein Quietsche-Einhorn, gewonnen am Glücksrad bei Kathrin Fuhrmann

Freitag, 16. Oktober 2020

Zwei meiner Hörbücher erhielten ausführliche Rezensionen

Das hat mich ein wenig überrascht und sehr gefreut: Auf dem Blog The Librarian and her Books wurden kurz hintereinander zwei meiner Hörbücher vorgestellt und besprochen, die von der Hörbuchmanufaktur produziert und veröffentlicht worden sind.


Gestern entdeckte ich eher zufällig die erste Rezension zu "Dunkle Begegnungen", heute folgte die zu "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten". Beide Hörbücher haben der Rezensentin insgesamt ziemlich gut gefallen und erhielten jeweils 4 Sterne. Volle 5 hätten sie wohl erhalten, wenn sie bei der Rezensentin mehr Grusel und Gänsehaut erzeugt hätten. Das schiebe ich mal auf persönlichen Geschmack - was den einen gruselt und Albträume beschert, entreißt dem anderen nur ein kurzes Zucken im Mundwinkel. Damit kann ich gut leben. Was mich freut, ist zum Einen, dass mein Schreibstil begeistern konnte und dass fast alle Geschichten aufgrund ihrer Ideen und Figuren zu überzeugen wussten, und zum Anderen, dass auch die Umsetzung als Hörbuch mit den ausgesuchten Sprecher*innen im Großen und Ganzen sehr gut ankam.

Ich gestehe, ich hoffe jetzt insgeheim, dass die Rezensentin auch mein drittes Hörbuch mit den Schauermärchen, "Des Nachts im finstren Wald", genauer unter die Lupe nehmen wird ... ;-)


Und hier findet ihr die Rezension zu "Dunkle Begegnungen".

Montag, 23. Januar 2017

Zwischenstopp gibt's ab sofort auf die Ohren!

Endlich, endlich ist es soweit: Ich darf voller Stolz und Freude verkünden, dass es meine dunklen Geschichten aus meiner Sammlung "Zwischenstopp" ab sofort als Hörbuch gibt!

Zwischenstopp - Dunkle Geschichten

Die Hörbuchmanufaktur Berlin hat dies für mich und euch möglich gemacht. Sie kamen im letzten Frühjahr auf mich zu und boten eine Zusammenarbeit an. Da ich vom Hörbuchmachen so gar keine Ahnung habe, war ich froh, dass mich die Manufakturchefin Ines Zimzinski an die Hand nahm und mir vor allem die ganze Arbeit abnahm. Ich darf mich nun ebenso wie ihr über das fertige Produkt freuen, und soweit ich das beurteilen kann, ist es verdammt geil geworden. Ich habe selbst erst eine Geschichte ganz angehört (meinen heimlichen Liebling "Die Gartenpforte") und dabei die ganze Zeit Gänsehaut und das komische Gefühl gehabt, ich würde eine völlig neue Geschichte zum allerersten Mal hören.

Keine Sorge, ihr müsst euch nicht vier Stunden lang meine Stimme anhören, wie ich euch etwas vorstammele. Die Hörbuchmanufaktur hat für jede Geschichte einen anderen Sprecher engagiert. Mal ist es ein Mann, mal eine Frau. Alle sind Schauspieler und professionelle Hörbuchsprecher. Ich kannte zwar nicht alle Namen sofort, aber als ich sie googelte, war ich schwer beeindruckt, was die schon alles gemacht haben, und jetzt - sprechen die meine Geschichten!

Krass!

Ich freue mich riesig und hoffe, es gibt unter euch ein paar Hörbuchfans, die Lust auf feinen Schauer und wohligen Grusel auf die Ohren haben. Inzwischen ist das Hörbuch in allen gängigen Shops erhältlich, zum Beispiel bei Amazon, Audible, Hugendubel oder Claudio.de.

Ich wünsche euch viel Spaß und ziehe mich wieder zurück ins stille Schreibkämmerlein, wo gerade neue Geschichten für euch entstehen.