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Sonntag, 5. Mai 2019

Mit "Schwanenpaar" den Sweek Microfiction Wettbewerb gewonnen!

Ihr wisst ja, dass ich seit mehr als einem Jahr bei Sweek aktiv dabei bin und dort jeden Monat aufs Neue am Microfiction-Wettbewerb teilnehme. Jeden Monat gibt Sweek ein Stichwort vor, das in einer Geschichte (oder einem Gedicht) mit maximal 250 Wörtern verarbeitet werden muss - ob nun wortwörtlich, indirekt, metaphorisch oder als Wortspielerei, das ist jedem Teilnehmer selbst überlassen. Ich hatte es tatsächlich zweimal auf die Shortlist geschafft, auf der von durchschnittlich 150 bis 200 Beiträgen die besten 10 landen (mal mehr, mal weniger), aber da war dann immer Endstation.

Gut, ich habe daran auch nicht mit dem primären Ziel teilgenommen, diesen Wettbewerb zu gewinnen. Schließlich sollen meine Geschichten, die ich ausnahmslos in meinem Lieblingsgenre Horror schreibe, eines Tages ein ganzes (illustriertes) Büchlein füllen, das jetzt schon den Arbeistitel "Gänsehautpralinen" trägt (und ihn wohl auch behalten wird).

Nun, im April dieses Jahres habe ich es wider Erwarten doch wirklich geschafft: Ich habe den Wettbewerb gewonnen! Meine Geschichte "Schwanenpaar" wurde von der Jury zum besten Beitrag gekürt. Ihr glaubt nicht, wie viel mir das bedeutet und wie sehr ich mich darüber freue!

Das lässt mich in Bezug auf die Sweek-Juroren noch einmal umdenken. Bisher hatte ich den Eindruck, dass Texte wie meine keine große Chance haben, denn irgendwie gewannen doch meistens die Beiträge, die eine Art (moralische) Botschaft vermittelten, die romantisch oder nachdenklich waren, eher von ernstem Charakter, manchmal auch lustig, aber nie unheimlich, böse oder gar blutig.

Gut, in "Schwanenpaar" wird auch kein einziger Tropfen Blut vergossen, dafür ein paar Tränen. Und es geht um Liebe, um Treue, um zwei Menschen, die einen sehr intimen Moment miteinander auf einem Ruderboot erleben ... "Boot" war übrigens das Stichwort. Und wer mich und meine Gänsehautpralinen kennt, kann sich denken, dass die Idylle, die ich da auf den ersten Blick aufbaue, äußerst trügerisch ist.

Meine Lieblingszeile ist diese hier:
Wir sind allein. Nur du, ich und das Schwanenpärchen. Wusstest du, dass sich Schwäne ein Leben lang treu sind?
Hübsch, nicht wahr?

Wenn ihr eine Minute übrig habt, dann seid herzlich eingeladen, die ganze Story auf Sweek zu lesen.

Übrigens: Das war der erste Preis, den ich gewonnen habe, der mit einer Geldprämie verbunden war - 50 EUR gab es "bar auf die Hand". Keine schlechte Quote für 250 Wörter, finde ich. ;-)

"Schwanenpaar" ist meine 15. Gänsehautpraline. Ziel ist es, 24 solcher Minigeschichten zu haben. Also geht es weiter. Im Mai lautet das Stichwort "Palast". Wer weiß, was mir dazu Passendes einfallen wird. Noch habe ich keine konkrete Idee, aber ich werde wieder etwas schreiben.


Montag, 20. August 2018

Gänsehautpralinen auf Sweek

Ende 2017 habe ich Sweek für mich entdeckt und Gefallen an den monatlich stattfindenden Mikrofiction-Wettbewerben gefunden. Seit Januar dieses Jahres nehme ich jeden Monat daran teil und schreibe eine kleine Geschichte, die es bisher nur auf Sweek zu lesen gibt.

Wie funktioniert dieses Mikrofiction-Dings?

Die Sweek-Redaktion gibt zu Beginn eines jeden Monats ein neues Stichwort bekannt. Dieses Wort muss auf irgendeine Weise im Wettbewerbsbeitrag vorkommen. Wie abstrakt oder wortwörtlich es genommen wird, steht dem Autor völlig frei. Unter dem Hashtag #Mikro(Wort des Monats), das in die Stichworte eingetragen werden muss, kann man alle Beiträge finden und das Ganze auch in den sozialen Medien bewerben und verfolgen. Es gibt eine Jury, die alle Beiträge liest und am Ende die 10 besten für die Shortlist auswählt. Schließlich werden zwei Gewinner bekanntgegeben: Der von der Jury als bester Beitrag gewählte Text und der beliebteste Beitrag, also der mit den meisten Gefällt-mir-Daumen. Zu gewinnen gibt es Ruhm und Ehre und ein kleines, feines Preisgeld, derzeit in Höhe von 50 Euro. Was mir den Wettbewerb so sympathisch macht, ist der Umstand, dass hier nicht nur nach Popularität und Followern entschieden wird, sondern auch nach einem (hoffentlich unbefangenen) Juryurteil.

Wo ist der Haken?

Ist ja klar, dass es einen Haken gibt, oder? In diesem Wettbewerb lautet er: Maximal 250 Wörter dürfen verwendet werden. Inzwischen weiß ich, dass es möglich, aber eine echte Herausforderung ist, eine ganze Geschichte in einem so eng gesteckten Rahmen zu erzählen. Bisher ist es mir jeden Monat gelungen, etwas Passendes zu schreiben.

Natürlich habe ich mir noch einen zusätzlichen Haken gesetzt: Alle meine Geschichten müssen in das Genre Horror passen. Dabei habe ich festgestellt, dass es mir leichter fällt, eine Idee zu finden und umzusetzen, wenn es sich bei dem Stichwort um etwas Konkretes handelt. Zuletzt war "Angst" das Stichwort gewesen, und obwohl man meinen möchte, dass es doch für mich wie die Faust aufs Auge passen müsste, habe ich mich verdammt schwergetan. Zu "Brief" oder "Tür" hatte ich viel schneller die passende Idee und eine ganze Geschichte. Aber nichtsdestotrotz macht es jeden Monat aufs Neue verdammt viel Spaß.

Das waren die Stichwörter seit Januar und meine zugehörigen Geschichten in Kurzform:


Feuer - Frau mit hellseherischen Fähigkeiten nutzt die letzte Chance, ihrer großen Liebe näherzukommen
Herz - Frau nimmt Rache auf eine sehr eigenwillige Weise
Brief - Hermann verteilt Post mit ziemlich ... blutigem Inhalt
Schlüssel - Während der Zombieapokalypse sollte man stets gut abschließen
Spiel - Wenn das Lieblingsspielzeug der Tochter der Mutter Gänsehaut bereitet
Tag - Buchhalter erlebt den schlimmsten Arbeitstag seines Lebens
Tür - Das wichtigste Verteidigungsmittel gegen Vampire ist natürlich ... eine Tür
Angst - Konfrontationstherapie in der Geisterbahn

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, in meine "Gänsehautpralinen" reinzulesen, dann seid ihr herzlich eingeladen. Einfach kostenlos auf Sweek registrieren und dann mein Profil besuchen, wo ihr alle meine Geschichten auf einen Blick findet. Dort habe ich übrigens noch ein paar andere Geschichten und Gedichte von mir hochgeladen, die mit den Mikrofiction-Wettbewerben nichts zu tun haben.

Drückt mir bitte die Daumen, dass ich es mindestens bis Dezember durchziehe und am Ende 12 feine Gänsehautpralinen zusammen habe. Könnte sein, dass ich daraus eine kleine Sonderedition für Amazon kreiere. 


Samstag, 3. März 2018

Darf ich vorstellen: Jetzt oder nie

Wenn ich jetzt nicht aufpasse, wird dieser Blogartikel länger als die Geschichte, die ich darin präsentieren möchte. Mal schauen, wie ich das hinkriege. Spoiler: Der Artikel ist länger als die Geschichte, die ich darin präsentiere.

Worum geht's?

Da haben wir Hanna. Sie ist mit einer besonderen Gabe ausgestattet. In dieser winzigen Szene, die in dieser Geschichte erzählt wird, erinnert sie sich an Zwischenfälle aus ihrer Vergangenheit, bevor wir zum Hier und Jetzt kommen, wo Hanna erneut mit ihrer Gabe konfrontiert wird, als sie dem Mann ihrer Träume begegnet. Aber mehr darf ich hier wirklich nicht erzählen!

Wie die Geschichte entstand

Überraschung: Ich nahm damit an einem Wettbewerb teil. Ja, wieder einmal. Irgendwie reizen mich solche Herausforderungen immer wieder und helfen mir auch, aus diffusen Ideen konkrete Plots zu erschaffen. Diesmal war es die Plattform Sweek mit ihrem monatlich stattfindenden Wettbewerb #Mikro. Jeder Mikro-Wettbewerb hat ein anderes Thema. Das, für das ich "Jetzt oder nie" schrieb, lautete "Feuer". Zwei Bedingungen musste ich erfüllen: Das Wort Feuer musste irgendwie enthalten und/oder verarbeitet sein. Die Geschichte durfte maximal 200 Wörter haben. Letzteres war tatsächlich die größere Hürde, denn ich hatte relativ schnell eine passende Story zusammen, aber die so zu kürzen, dass sie die geforderte Wortzahl einhält und gleichzeitig gut zu lesen und spannend ist, das war gar nicht so leicht. Ich bin zwar immer noch eine Kurzgeschichtenautorin, aber inzwischen werden meine Geschichten immer länger, was ich in "Dunkle Begegnungen" auch beweise.

Nun musste ich mich also extrem kurz halten, aber ich denke, das ist mir gelungen. Der Sweek-Jury hat "Jetzt oder nie" auch gefallen, und so landete ich unter den Finalisten - den besten 10 Geschichten aus diesem Wettbewerb. Das motiviert unheimlich.

Lesepröbchen

Das ist dieses Mal tatsächlich nur ein Pröbchen, denn wie erwähnt - die gesamte Geschichte hat gerade mal 199 Wörter.

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Hanna sah Dinge. Erst passierten sie in ihren Träumen, dann in der Wirklichkeit. Das war schon immer so gewesen. So wie damals bei dem Mädchen mit den roten Schuhen auf der Schaukel. Das immer höher schaukelte, bis es herunterfiel und mit seinem Kopf auf einem Stein aufschlug. Das Geräusch, das ihr Schädel machte, als er brach, hatte Hanna schon einmal gehört – in dem Traum in der Nacht zuvor.


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So, das muss reichen. Die aktiven Sweeker unter euch können die ganze Geschichte kostenlos auf Sweek lesen. Alle anderen finden sie als vorletzten Beitrag im E-Book oder Taschenbuch auf Amazon.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Ich bin jetzt ein Sweekstar

Schon mal von Sweek gehört? Nein? Nun, das könnte sich ändern, zumindest wenn ihr regelmäßig mein Blog besucht. Denn seit ein paar Wochen gehöre ich der großen internationalen Community für Autoren und Leser an und mische da inzwischen kräftig mit.

Auf Sweek.com können Autoren ihre Texte kostenlos veröffentlichen, alle registrierten Mitglieder können diese Texte kostenlos lesen, ihnen ein "Gefällt mir" verleihen, sie kommentieren, ihnen folgen oder den Autoren folgen. Ich habe auch schon wieder angefangen, mich mit anderen Autoren zu vernetzen. Das geht da ganz einfach, bisher ist mein Eindruck ein wirklich positiver, sowohl von der Plattform selbst als auch von den Leuten, die sich dort tummeln.

Direkt durchgestartet

Wie ich auf Sweek aufmerksam wurde? Durch einen Wettbewerb, war doch klar. Ich entdeckte die #Sweekstars2017, bei denen man Geschichten einreichen konnte und die Chance auf einen Gewinn von 1.000 EUR hatte - plus einiger weiterer Preise und Extras. Da Sweek für diesen Wettbewerb auch schon anderweitig veröffentlichte Texte akzeptiert, zögerte ich nicht lang. Ich wollte es mal wieder wissen: Wie kommt meine Schreibe da draußen an? Wie finden Leute, die mich noch nicht großartig kennen, meine Geschichten? Ich entschied mich für "Die Gartenpforte". Die schaurige Geschichte gehört immer noch zu meinen Favoriten und hat ja schon einige Erfolge feiern können. Und siehe da: Die Geschichte kam sehr gut an. Schnell sammelten sich die Klicks, die bedeuteten, dass mein Text gelesen wurde, die ersten Likes folgten. Vor einigen Tagen wurden die Gewinner bekanntgegeben. Okay, für den 1. Platz und die 1.000 EUR hat es nicht gereicht, aber meine Geschichte steht jetzt in der Shortlist Horror & Thriller zusammen mit vier anderen Titeln. Sie wird von Sweek auch demnächst in Buchform herausgebracht. Ich bin jetzt also ein Sweekstar und darf dieses Banner hier rechts auf meinem Sweek-Buchcover präsentieren. Ich finde das fantastisch! Und es hat mir zu Beginn des neuen Jahres einen ordentlichen Motivationsschub gebracht.

Blut geleckt - Ich sweeke jetzt

Ich machte also direkt weiter. Auf Sweek werden im Monatsrhythmus kleine Wettbewerbe abgehalten, die immer als Thema einen Hashtag haben, der mit #Mikro... beginnt. Im Januar lautete der Hashtag #MikroFeuer. Mikro deshalb, weil die eingereichten Beiträge maximal 200 Wörter haben durften. Es hat mich einen Abend gekostet, mir eine Story zu überlegen und diese inklusive Spannungsbogen, authentischer Protagonistin, gruseliger Atmosphäre, zentralem Konflikt und auflösender Pointe am Schluss in exakt 200 Wörter zu "quetschen". Aber es hat Spaß gemacht. Und auch diese Geschichte kam irre gut an. Bei diesem Wettbewerb kamen wohl über 300 Beiträge zusammen. Über die Besten entschied nicht das Publikum, sondern eine Jury. Das finde ich schon mal prinzipiell gut. Ich habe es hier mit meiner kleinen, bösen Geschichte "Jetzt oder nie" erneut unter die 10 besten Geschichten geschafft! Dafür gab es von Sweek Glückwünsche und dieses hübsche Zertifikat:



Also für mich ist klar: Ich bleibe erstmal bei Sweek. Für mich ist das eine spannende Spielwiese, die mich unglaublich inspiriert und motiviert. Es fühlt sich fast ein bisschen wie damals an, als ich das gute alte Bookrix für mich entdeckte. Der nächste Wettbewerb wurde auch schon ausgerufen, diesmal mit leicht veränderten Bedingungen - es dürfen jetzt 250 Wörter sein - und unter dem Hashtag #MikroHerz. Ob mir dazu etwas einfällt? Wir werden sehen. Im Kopf plotte ich schon.

Schaut einfach mal rein bei Sweek. Es gibt dort einiges zu entdecken, und so manchen Text von mir werdet ihr dort als erste lesen können. Wenn das kein Ansporn ist!