Montag, 26. Februar 2018

Darf ich vorstellen: Schwarzer Nebel

Wer schon in "Dunkle Begegnungen" reingelesen hat, dem mag aufgefallen sein, dass es zwei Beiträge mit dem Titel "Schwarzer Nebel" gibt: ein Gedicht und eine Geschichte. Ich darf schon einmal verraten, dass beide inhaltlich nichts miteinander zu tun haben und auch völlig unabhängig voneinander entstanden. Heute stelle ich euch die Geschichte vor.

Worum geht's?

Carolin macht sich Sorgen um ihren Sohn Tim. Seit der Halloween-Übernachtungsparty im Kindergarten verhält er sich seltsam. Carolin ist überzeugt, dass in der Nacht in der Kita irgendetwas mit ihm geschehen sein muss, aber weder die Erzieherinnen noch der Kinderarzt oder ihr eigener Mann schenken ihr Glauben. Doch sie gibt nicht nach, denn ein Jahr später soll ihre jüngere  Tochter Nina ebenfalls zur Übernachtungsparty gehen, und Carolin weiß, sie muss das Mädchen beschützen, auch wenn sie nicht weiß, wovor eigentlich.

Wie die Geschichte entstand

"Schwarzer Nebel" ist die einzige echte Neuveröffentlichung in meinem neuen Buch und zugleich die längste Geschichte. Ich hatte die Story schon vor ein paar Jahren in der Erstfassung niedergeschrieben und wollte sie eigentlich zu einem Wettbewerb bei neobooks einreichen, aber irgendwie hatte ich mir die falsche Deadline notiert. Als ich das Manuskript hochladen wollte, war die Frist zur Einreichung von Beiträgen bereits zwei Tage zuvor abgelaufen. Ärgerlich, aber nur im ersten Moment, denn ich merkte bald, dass die Geschichte noch längst nicht ausgereift war, dass es da noch Lücken zu füllen gab und das eine oder andere ausgeschmückt werden wollte, um die Stimmung besser einzufangen. Dieser letzte Schritt hat bis fast einen Tag vor der Veröffentlichung von "Dunkle Begegnungen" gedauert, ich kann nicht einmal sagen warum. Es fühlte sich ein bisschen wie eine Schreibblockade an, die mich davon abhielt, das Dokument auch nur zu öffnen.

Dabei mag ich die Geschichte total, denn sie trägt auch wieder einen kleinen sehr persönlichen Teil aus meinem Leben in sich - eigentlich sogar zwei Teile. Den einen verrate ich euch hier, denn er löste die Idee zu dieser Geschichte aus. Als unsere Kinder im letzten Kindergartenjahr waren (wir haben Zwillinge), gab es auch eine Übernachtungsparty. Am Abend kamen alle Kinder mit ihren Eltern in der Kita zusammen, und die Leiterin der Einrichtung hielt eine sehr schöne Ansprache, in der jedoch auch ein Satz fiel, den ich in diesem Moment irgendwie komisch fand und später sogar etwas gruselig:



»Liebe Eltern, wenn Sie sich gleich von Ihren Kindern verabschieden, schauen Sie sie noch einmal genau an. Morgen werden es nicht mehr dieselben Kinder sein ...«

Während um mich herum alle Eltern ganz gerührt waren und verstohlen die eine oder andere Träne wegwischten, fing mein Autorenhirn an zu rattern. Was wäre wenn? Wenn es am nächsten Tag tatsächlich nicht mehr dasselbe Kind ist, das man am Abend zuvor in die Kita gebracht hat? Wenn irgendetwas mit dem Kind geschehen ist in dieser Nacht?

Ihr seht schon, mir reichen manchmal winzigste Bemerkungen aus dem alltäglichen Leben, um mich inspirieren zu lassen. Aus diesem Satz oben entstand also meine Geschichte "Dunkler Nebel". Meinen Kindern geht es übrigens sehr gut, und diese Übernachtungsparty muss echt ein Highlight gewesen sein.

Lesepröbchen

Jetzt lade ich euch noch ein, in die Geschichte reinzulesen. Ich präsentiere den Anfang und wünsche dabei viel Spaß!

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Tim hatte ins Bett gemacht – zum ersten Mal seit über einem Jahr. Schuldbewusst sah er seiner Mutter dabei zu, wie sie die nasse Bettwäsche abzog und kurz die Nase rümpfte. Carolin merkte, was für ein betroffenes Gesicht ihr Sohn machte, und hielt inne.
»Schatz, nicht traurig sein, ja? Das kann doch mal passieren«, versuchte sie ihn aufzumuntern und lächelte ihm zu. Nachdem sie das Bettzeug in den Wäschekorb geworfen hatte, legte sie Tim einen Arm um die schmalen Schultern und führte ihn ins Bad.
»Jetzt duschst du erst einmal, und dann gibt es Frühstück«, erklärte sie mit sanfter Stimme. Tim ließ sich widerstandslos helfen. Als er sauber war und Carolin ihn mit seinem Lieblingsbadetuch trockenrubbelte, sagte er leise: »Bitte sag es keinem, Mama.«
Carolin sah ihn an. »Natürlich nicht, mein Schatz. Das bleibt unser Geheimnis.«
»Auch nicht Papa?«
»Auch nicht Papa.«
»Und Nina?«
Carolin nickte mit feierlich-ernster Miene und sagte: »Auch deine kleine Schwester wird es nicht erfahren. Versprochen.«
Erst beim Frühstück entspannte er sich.
Carolin dagegen blieb nachdenklich. Schweigend stopfte sie die Bettwäsche in die Waschmaschine und drückte mit verbissener Energie auf den Startknopf. Bevor sie die Kinder zur Kita bringen musste, hatte sie noch ein paar Minuten, die sie nun mit Falten auf der Stirn vor dem Küchenfenster verbrachte und nach draußen starrte, ohne wirklich hinauszusehen.
Warum nur ging ihr die Sache mit Tim so an die Nieren? Er war eben erst sechs Jahre alt. War es wirklich so ungewöhnlich, dass ein Junge in seinem Alter noch nachts ins Bett machte? Wenn es nur das gewesen wäre, dachte sie und seufzte.
Ihr Mann saß am Küchentisch, nippte an seinem Kaffeebecher und blätterte ohne großes Interesse durch die Zeitung. Carolin spürte, dass er sie aus dem Augenwinkel beobachtete.
»Alles okay, Schatz?«, fragte er beiläufig.
Kurz zögerte sie. War wirklich alles okay? Sie hatte Tim versprochen, es für sich zu behalten. Es war nur dieses eine Mal. Ein Ausrutscher. Nichts weiter, oder? Stefan hatte ihr schon oft genug gesagt, dass sie sich viel zu viele Sorgen um die Kinder machen würde, dass sie ihnen nicht genug Luft zum Atmen ließe.
»Klar«, erwiderte sie schließlich knapp. Bevor Stefan weitere Fragen stellen konnte, stellte sie ihre Teetasse in die Spüle, griff nach ihrer Tasche und verließ die Küche. Sie rief nach Nina und Tim, um sie zur Eile anzuspornen. Es wurde Zeit, die beiden in den Kindergarten zu bringen.

Später am Tag stand Carolin im Supermarkt vor dem Regal mit den Windeln und Wickelunterlagen. Sie war hier gelandet, weil sie bei der Suche nach Taschentüchern Simone, die Mutter von Mirco, entdeckt hatte. Carolin kannte nicht viele der anderen Mütter aus der Kita und legte auch keinen besonderen Wert darauf, doch Simone war eine der wenigen, die ihr sympathisch genug erschienen, um mit ihnen mehr Worte als die üblichen Grußformeln und Floskeln über das Wetter zu wechseln. Vielleicht ergab sich die Gelegenheit, sich mit ihr und ihrem Sohn zum Spielen zu verabreden, überlegte sie.
Also war Carolin ihr gefolgt, um sie an einem der nächsten Regale abzufangen. Als sie jedoch um die Ecke bog, hielt sie abrupt an. Statt sich bemerkbar zu machen, hatte sie sich so weit zurückgezogen, dass Simone sie nicht sehen, sie aber Simone beobachten konnte. Mircos Mutter zog gerade ein Paket Windelhöschen für Jungs aus dem Regal. Für Jungs in Mircos Alter.
Oder in Tims Alter.
Simone hatte Carolin nicht bemerkt und war mit ihrem Einkaufswagen weitergezogen. Carolin jedoch schluckte hart und überlegte, ob Mirco noch einen kleinen Bruder hatte, für den diese Windelhöschen gedacht waren. Wenn sie sich aber richtig erinnerte, war Mirco ein Einzelkind. Also waren die Höschen tatsächlich für ihn?
Nun stand sie selbst vor dem Regal und starrte auf das grüne Paket, auf dem ein süßer Junge im Schlafanzug glückselig lächelte, weil er dank seiner Underjams, wie sie vom Hersteller genannt wurden, ruhig schlafen konnte. Der Junge sah noch viel älter aus als Tim. Sie nahm die Packung in die Hand und las sich die Beschreibung durch.
… besonders dezent … unauffälliger Schutz …
Sie gab sich einen Ruck und warf das Paket in ihren Einkaufswagen. Dass sie an den Kassen und auf dem Weg zum Auto weder auf Simone noch sonst jemanden traf, den sie kannte, erleichterte sie ungemein. Kondome zu kaufen, wäre ihr nicht peinlicher gewesen.
Vom Supermarkt fuhr sie direkt zur Kita. Es wehte ein kalter, ungemütlicher Wind, der Regenschauer vor sich her peitschte. Die winzigen Tropfen bissen Carolin ins Gesicht, als sie aus dem Wagen stieg. Der Spielplatz lag verlassen da – bei diesem Wetter kein Wunder.
Sie entdeckte Tim in seinem Gruppenraum, wo er allein einen Turm aus Legosteinen baute. Als er sie sah, sprang er auf und riss sein Bauwerk dabei um, so dass die Steine in alle Richtungen purzelten.
»Mama!« Er wollte auf sie zu rennen, doch die mahnende Stimme von Sylvia Beier, seiner Erzieherin, hielt ihn davon ab.
»Räumst du bitte erst noch auf, bevor du gehst, Tim?«
Tim sah von Frau Beier zu seiner Mutter, dann wieder zu Frau Beier.
»Na, mach schon, Tim«, forderte Carolin ihn lächelnd auf. »Ordnung muss sein.«
Tim verdrehte kurz die Augen, bevor er sich auf den Spielteppich hockte, die Kiste für das Legospielzeug heranzog und begann, die Steine einzusammeln.
Carolin nickte Frau Beier zur Begrüßung zu. Die junge Frau war damit beschäftigt, den anderen Kindern aus einem Märchenbuch vorzulesen. Wenn Carolin es richtig mitbekam, war gerade das Märchen von Rapunzel dran. Die drei Mädchen und ein Junge lauschten gebannt ihren Worten. Mirco war nirgends zu sehen. Carolin warf einen Blick auf die Garderobe. Mircos Fach, markiert mit einem Clownsgesicht, befand sich direkt neben dem von Tim, der das Konterfei eines Piraten trug. Der Haken war leer. Wahrscheinlich hatte sie Simone knapp verpasst.
Kaum war Tim fertig, lief er zu Carolin. Frau Beier hielt in ihrer Vorlesestunde inne und sah Tim abwartend an. Sie sagte nichts, doch Carolin konnte sich denken, was Tim nun wieder falsch gemacht hatte.
»Willst du dich nicht noch von Frau Beier verabschieden?«
Der Junge ergriff Carolins Hand. Seine kleine Hand fühlte sich kalt an und umklammerte ihre Finger, als wollte er sich an ihr hochziehen. Ohne Frau Beier anzusehen, murmelte er »Auf Wiedersehen, Sylvia«, und schob seine Mutter regelrecht an, damit sie endlich den Raum verließen.
»Mach’s gut, Tim, wir sehen uns morgen«, rief Frau Beier ihm nach und lächelte dabei liebenswürdig. Für Carolin hatte sie keinen Gruß übrig. Sie wandte sich wieder den Kindern zu und fuhr mit dem Märchen fort.
Tim zog und zerrte an Carolins Hand; er konnte es anscheinend kaum erwarten, den Kindergarten zu verlassen. Im Erdgeschoss angekommen riss er sich los und stürmte zur Tür.
»Jetzt warte doch, Tim!«, rief Carolin. »Wir müssen Nina noch abholen.«
Tim blieb stehen und verzog das Gesicht. »Kann ich im Auto warten, Mama?«
Sie rollte mit den Augen, ging aber zur Haustür, entriegelte von dort mit der Fernbedienung ihres Schlüssels den Wagen und ließ den Jungen gewähren. So merkwürdig, wie der Tag bisher verlaufen war, fehlte ihr die Kraft, mit ihrem Sohn zu diskutieren.
Sie lief allein zu Ninas Gruppe, wo sie das Mädchen wie erwartet in der Puppenecke fand. Nina liebte es, mit ihrer Freundin Meike Mutter-Vater-Kind zu spielen. Gerade rührte sie lautstark mit einem winzigen Kochlöffel in einem winzigen Topf, der auf der Herdplatte der Spielzeugküche stand, während Meike daneben wartete, eine mit einem pinkfarbenen Strampler bekleidete Puppe auf dem Arm trug und so tat, als weinte das gemeinsame Puppenkind vor Hunger, und sie müsse es jetzt trösten.
Nina war so vertieft in ihr Spiel, dass sie ihre Mutter gar nicht bemerkte. Carolin stand im Türrahmen und beobachtete ihre Kleine lächelnd dabei, wie sie der Babypuppe ein Lätzchen umband, bevor sie von Meike gefüttert werden sollte.
»Hallo, Frau Holbing«, erklang plötzlich eine Stimme hinter ihr. Carolin zuckte zusammen. Es war nicht Ninas Erzieherin, sondern Frau Kramer, die Leiterin der Einrichtung.
Carolin erwiderte den Gruß und spürte, wie sie innerlich verkrampfte.
Nina hatte Frau Kramer ebenfalls gehört und schaute auf. »Mama!«, rief sie. »Darf ich noch mit Meike zu Ende spielen?«
Am liebsten hätte Carolin Nein gesagt, ihre Tochter geschnappt und schnurstracks das Gebäude verlassen. Was war nur mit ihr los? Das Verhalten ihres Sohnes und der Anblick von Simone, wie sie die Underjams kaufte, die kratzige Stimme von Frau Kramer, all das riss und zerrte an ihrem Nervenkleid. Sie glaubte, Frau Kramers bohrende Blicke wie kleine Nadelstiche auf der Haut zu spüren.
»Mama?«
Nina sah sie mit großen Augen an. Die Kitaleiterin schien ebenfalls auf ihre Antwort zu warten.
Reiß dich zusammen, ermahnte sie sich innerlich. Sie räusperte sich, setzte ein Lächeln auf und sagte: »Ja, aber nur kurz, Schatz, Tim wartet im Auto.«
Sie vermied es, Frau Kramer anzusehen, denn auf eine Wiederholung des Gesprächs kurz nach der Halloween-Übernachtung in der Kita hatte sie keine Lust. Ihr schwoll jetzt noch der Kamm, wenn sie sich an das selbstgefällige Gesicht der Kitaleiterin erinnerte, als sie ihr versichert hatte, die Kinder hätten immer alle wahnsinnig viel Spaß bei der Übernachtungsparty und dass es stets das Highlight eines jeden Kita-Abschlussjahres sei. Frau Kramers Lächeln an jenem Tag war nicht echt gewesen.
Der unangenehme Moment fand zu Carolins Erleichterung ein Ende, als auch Meikes Mutter eintraf. Die Kramer war sogleich abgelenkt und fing mit der Frau ein Gespräch an. Carolin nutzte die Gelegenheit und sah zu, dass sie sich mit Nina aus dem Staub machte.
Als sie endlich alle im Wagen saßen, musste sie erst einmal tief ein- und ausatmen, um ihr hämmerndes Herz zu beruhigen.
»Mama, warum magst du Frau Kramer nicht?«
Sie sah verblüfft in den Rückspiegel. Nina blickte sie mit unschuldigem Ausdruck an.
»Wie bitte?« Carolins Herz fing erneut an, wie wild zu pumpen. Sie drehte sich zu den Kindern um. Nina trug immer noch diesen arglosen Blick zur Schau. Hatte sie das wirklich gerade gefragt?
»Schatz, wie kommst du denn darauf?«
»Na, du guckst immer so komisch, wenn du sie triffst. Und du magst nie mit ihr sprechen. Sie ist doch nett.«
»Ist sie nicht!« Tim, der bis eben noch mit düsterer Miene in den Novemberregen hinausgeschaut hatte, wandte sich zu ihr um. »Und ich mag sie auch nicht!«
Nina schnaufte hörbar durch die Nase. Bevor sie eine passende Erwiderung abgeben konnte, rief Carolin dazwischen: »Jetzt ist es aber gut! Hört auf zu streiten, verstanden?« Sie sah abwechselnd zwischen den beiden hin und her. Wieso nur mussten Kinder manchmal so schonungslos ehrlich und direkt sein? Und wieso hatte Nina es überhaupt gemerkt? Anscheinend hatte Carolin sich längst nicht so gut unter Kontrolle, wie sie dachte. Am Morgen ihr eigener Mann, der sie argwöhnisch beäugte, und nun ihre Tochter. Sie überlegte, was sie Nina auf ihre Frage antworten sollte. Eine harmlose Frage im Grunde genommen, auf die es tatsächlich eine einfache Antwort gab.
Frau Kramer konnte im Prinzip nichts dafür, dass Carolin nicht allzu viel Sympathie für sie erübrigen konnte. Es gab wenig aus ihrer Kindheit, was sie so klar in ihrer Erinnerung gespeichert hatte wie das Bild von Frau Hallmeyer, ihrer alten Kindergartenerzieherin, wie sie einem Adler gleich über die Kinder wachte, damit sie Mittagsschlaf machten. Carolin war nie gut gewesen darin, mitten am Tag zu schlafen, und der strengen Erzieherin immer ein Dorn im Auge. Frau Kramer mit ihrer akkuraten Bobfrisur und den grünen, stechenden Augen hinter der goldenen Brille wirkte auf Carolin stets wie eine Kopie von Frau Hallmeyer, und sogar ihre leicht kratzige Stimme hörte sich genauso an.
Frau Hallmeyer war einer der dunklen Flecken auf dem bunten Kleid ihrer Kindheitserinnerungen, ein Schatten über Carolins sonst durchweg schönen Bildern von damals, der die leuchtenden Farben eintrübte. Sie dachte nicht gern an diesen dunklen Fleck, ganz besonders nicht an jenen Tag im Sommer. Und sie hatte nicht vor, ihren Kindern ausgerechnet jetzt davon zu erzählen.
»Ich finde Frau Kramer doch auch nett, Nina«, begann sie. »Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Tim, bitte hilf Nina, sich anzuschnallen, wir wollen losfahren.«
Sie schaute wieder nach vorne, startete den Motor und hoffte, dass sich das Thema erledigt hatte.
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Na? Wir wissen doch alle, dass sich das Thema noch längst nicht erledigt hat, nicht wahr? Neugierig, wie es weitergeht? Das könnt ihr hier nachlesen: E-Book oder Taschenbuch.

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