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Freitag, 30. Oktober 2020

"Süßes für den Teufel" zum Anhören

Wie angekündigt, wurde meine Halloween-Geschichte für den Podcast Klausgesprochen vertont. Das Ergebnis ging gestern online. Schaut und vor allem hört mal rein!


Und wer es lieber selbst lesen möchte, findet das eBook exklusiv hier: --> KLICK



Montag, 11. Mai 2015

Neues aus dem finstren Wald: Schauermärchen bei Tolino angekommen

Während die Leserunde bei Lovelybooks in vollem Gange ist und sich zu meiner großen Freude sehr positiv entwickelt, war ich nicht untätig und habe im Hintergrund dafür gesorgt, dass endlich auch Besitzer von ePub-Readern in den Genuss meiner Schauermärchen kommen.

Anfang Mai lud ich das Buch bei Tolino Media hoch, doch die Mühlen der ganz frisch eröffneten Plattform für Selfpublisher mahlten noch etwas langsam, so dass es nun doch einige Tage oder gar Wochen gedauert hat, bis das Buch in allen angeschlossenen Shops der Tolino-Allianz angekommen war.

Hier ist es nun zu finden:








Also an alle, die im Besitz eines Tolino-Readers oder eines anderen ePub-Readers sind: Greift zu, der finstre Wald erwartet euch!


Dienstag, 14. Oktober 2014

Nachlese: FBM und BuCon 2014


Mit Lisa Frank von Bookrix

Und da ist sie auch schon wieder vorbei, die wohl schönste Messe Frankfurts. Mir jedenfalls hat sie auch in diesem Jahr wieder ausgesprochen gut gefallen. Ich verbrachte den Donnerstag und Freitag auf dem Gelände und konnte nicht nur einiges an Souvenirs einsammeln, sondern hatte vor allem die Gelegenheit, viele Gleichgesinnte zu treffen, um mit ihnen über das zu schwatzen, was uns allen so sehr am Herzen liegt: Bücher und Geschichten, insbesondere die Art und Weise, wie jeder von uns diese Geschichten schreibt und was er oder sie anstellt, um diese Geschichten auch an den Leser zu bringen.

Narcissus – der Neue im SP-Markt

Mit Hilke-Gesa Bußmann traf ich mich am Donnerstagnachmittag in Halle 8.0. Ich ging zu Fuß von Halle 3.0 aus dorthin und weiß jetzt, wie groß die Frankfurter Buchmesse wirklich ist! Hilke arbeitet seit diesem Jahr für Narcissus, einen neuen Player auf dem deutschen Markt für Self-Publishing. Narcissus kommt aus Italien, wo es quasi einer der Marktführer in Sachen eBook-Distribution ist. Dort wird ein Großteil der unabhängig publizierten eBooks über Narcissus vertrieben. Eines der am meisten verkauften eBooks in Italien (mehr als 1,5 Mio. Verkäufe) ist ein Reisebuch, das über Narcissus veröffentlicht wurde.

Hier in Deutschland muss Narcissus sich erst einmal gegen die "etablierten" Distributoren wie neobooks oder Bookrix behaupten. Das sei in den ersten paar Monaten auch eher schleppend verlaufen, wie Hilke berichtete. Doch mittlerweile laufe das Geschäft für Narcissus Deutschland recht gut an. Immer mehr Self-Publisher wählen den Neuen im Markt für die Verbreitung ihrer Buchprojekte. Ich selbst liebäugele auch schon eine Weile mit diesem Distributor, und Hilke lieferte auch gleich ein schlagkräftiges Argument pro Narcissus: Sie agieren vollkommen unabhängig, gehören auch nicht anteilsmäßig zu irgendeinem Verlagshaus, und daran solle sich auch zukünftig nichts ändern, so erklärte Hilke mir. Wenn sie vielleicht tatsächlich eines Tages, so zumindest ein Gedanke bei Narcissus, auch Print anbieten, und zwar mit Anbindung an den stationären Buchhandel, dann hätten sie einen unschlagbaren Vorteil. Aber das ist noch Zukunftsmusik, und bis dahin werden sich sicherlich auch die Wettbewerber weiterentwickeln.

Ich habe Hilke-Gesa Bußmann als eine äußerst sympathische, liebe Person kennengelernt, die mit voller Leidenschaft hinter dem steht, was sie macht, sei es die Arbeit für Narcissus, die Kooperation mit Matthias Matting bei der Selfpublisher-Bibel oder ihre eigenen Buchprojekte wie die Weltentaucher-Saga oder das geplante multimediale Reisebuch über ihr Lieblingsland Schottland.

Bookrix – unter Verlagsfittichen, aber frei wie ein Vogel

Am Freitag hatte ich einen Termin mit Lisa Frank, Director Community Management & Support bei Bookrix. Wir trafen uns am Stand von Bastei Lübbe, denen seit diesem Frühjahr die Community für Autoren und Leser mehrheitlich gehört.

Emily Bold in der SP Area
Ich bin ja selbst Mitglied bei BX, mein Nickname dort lautet "windjaeger". Ich freute mich, dass Lisa mich gleich zuordnen konnte und mich auch so ihrem Kollegen Johannes vorstellte. Ich gestand ihr, dass ich seit dem Relaunch der Seite Anfang 2013 nicht mehr besonders aktiv dort bin, weil ich mich nicht mehr so heimisch fühle. In der Tat hat es in jener Zeit eine Menge Umstrukturierungen im Hause Bookrix gegeben, der Relaunch war nur die gut sichtbare Spitze des Eisberges. Mittlerweile gehören sie also zu Bastei Lübbe, das BX-Team besteht aus 8 Leuten, die sowohl die deutsche als auch die amerikanische Community betreuen, die aus einer halben Million Usern besteht. Allerdings sei von dieser Zugehörigkeit kaum etwas zu spüren, so Lisa. Der Verlag lasse Bookrix freie Hand bei der Gestaltung und Verwaltung sowie bei Aktionen mit Lesern und Autoren.

Zu Lisas Aufgaben gehört es unter anderem, neue für den Verkauf via BX eingestellte Bücher zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen, falls bestimmte Richtlinien und Vorgaben nicht eingehalten werden. Sie nimmt den Kontakt zur Community sehr ernst, kommuniziert täglich mit den Mitgliedern, beantwortet Anfragen und hält ständig Ausschau nach besonderen Büchern, die es wert sind, durch BX speziell gefördert zu werden. Darin sieht Lisa auch das unschlagbare Argument für Bookrix: Nicht nur die Margen seien hier besonders gut kalkuliert, auch der Support sei wesentlich besser, weil direkt und persönlich. Darüberhinaus fördert BX die Sichtbarkeit der eBooks durch Produktoptimierung, schaltet auch schon mal Anzeigen bei XTME oder unterstützt ausgewählte, vielversprechende Autoren bei Korrektorat, Lektorat und Covergestaltung.

Das klang alles sehr vorbildlich und machte mir Lust, mich doch einmal wieder mehr mit Bookrix zu beschäftigen. Dieses Gespräch, das gefühlte zwei Stunden dauerte, war superinteressant, und Lisa stellte sich ebenfalls als eine unglaublich nette, herzliche Person heraus, die ihren Job liebt und mit Leidenschaft für Bookrix arbeitet.

Souvenirs und Erinnerungen

Was das Leser-Sammler-Herz begehrt

Was bleibt, sind die Erinnerungen an einige wunderbare Begegnungen mit wundervollen Büchermenschen, sei es der Verleger, der stolz über neu gewonnene Autoren berichtet, sei es die Autorenkollegin, die ich per Zufall bei einer der zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Selfpublishing in Halle 3.1 traf. Eines der Highlights war sicherlich mein Treffen mit Stefanie Maucher, auch so eine richtig liebenswerte Autorenkollegin, die extra aus Leipzig anreiste, um sich den Frankfurter Messestress zu geben. Durch Stefanie lernte ich dann noch die Autorin Katja Piel und die süße Mel Döring kennen, eine Bloggerin, die genau wie ich bei Qindie mitmischt. Mir gefiel unsere "bierselige" Runde draußen vor Halle 3!

Aber ich schleppte auch ordentlich Give-aways mit nach Hause. Das kurioseste war wohl eine einzeln verpackte Tofu-Salami, die es anlässlich einer frisch erschienenen Krimi-Anthologie mit dem Titel "Tod und Tofu" gab. Das war zwar mal eine originelle Abwechslung, aber leider weit entfernt von lecker. (Wieso, frage ich mich da jedes Mal wieder, wieso essen Menschen, die freiwillig auf den Genuss von Fleisch verzichten, Produkte, die aus Tofu hergestellt werden und den Geschmack und die Form von Fleisch nachahmen – beides aber komplett verfehlen?)

Ansonsten füllte ich vor allem am Freitag meine Bastei-Lübbe-Tasche mit reichlich Leseproben, Lesezeichen, Kulis, Buttons, Notizblöcken und manch anderem Krimskrams. Ich selbst brauche das alles nicht, aber ich weiß, dass sich viele, viele Bücherfans danach die Finger lecken. Also werde ich meine gesammelten Souvenirs die Tage hier im Blog noch verlosen. Augen auf, ihr Lieben!

Samstag: Auf zum BuCon

BuCon: Die Gewinner der Storyolympiade

Wer die Frankfurter Buchmesse kennt, weiß, dass diese erst ab Samstag für das Publikum geöffnet wird, und dann kommen sie tatsächlich in Massen angerannt. Ich kenne es nur vom Hörensagen, denn ich habe stets auf kluge Menschen gehört, die mir davon abrieten, die FBM am Wochenende zu besuchen. Das war aber auch gar nicht nötig, denn ich hatte am Samstag einen ganz anderen Termin auf dem Kalender: den Buchmesse Convent in Dreieich-Sprendlingen. Diese kleine, feine Buchmesse, die sich auf phantastische Literatur spezialisiert hat und auf der alljährlich der Deutsche Phantastik Preis verliehen wird, findet schon seit Jahren – ach was, seit Jahrzehnten! – in meiner unmittelbaren Nachbarschaft statt, und ich war trotzdem noch nie da gewesen. Das wollte ich jetzt endlich ändern. Und es hat sich gelohnt.

Der BuCon dauert nur einen Tag und verzeichnet um die 500 bis 600 Besucher. Er besteht aus einer übersichtlichen, aber hochkarätig besetzten Fachausstellung von 40 Kleinverlagen und Vereinen und bietet außerdem ein vollgepacktes Programm mit Lesungen und Vorträgen. Das Schöne hier war wirklich, dass ich auf dem BuCon die Leute persönlich treffen konnte, die sich in genau den Genres bewegen, in denen auch ich mich zu Hause fühle. Ich freute mich über ein Wiedersehen mit Steffen Janssen (Luzifer-Verlag) und Schemajah Schuppmann (Papierverzierer-Verlag), deren Tische direkt nebeneinander standen. Auch die liebe Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag war vor Ort und sprühte wie immer vor Energie. Endlich lernte ich auch Jürgen Eglseer persönlich kennen, in dessen Amrûn-Verlag die "Mängelexemplare: Dystopia" im Frühjahr erschienen. Er war auch zu meinen Söhnen, die ich mitgebracht hatte, superfreundlich und schenkte ihnen spontan ein Kinderbuch aus seinem Programm. Ich fand es herrlich, so gemütlich und auf Augenhöhe mit so vielen Gleichgesinnten zu sein, die ich bisher nur aus dem Internet und von Facebook & Co kannte, wenn überhaupt.

Grit Richter in ihrem Element

Ich denke, den BuCon werde ich ab sofort als festen Termin im Jahresplan notieren. Freunden der phantastischen Literatur in all ihren Facetten kann ich die kleine Schwester der Frankfurter Buchmesse jedenfalls empfehlen.

Ich verabschiede mich hochzufrieden und hochmotiviert vom diesjährigen Buchmesse-Zirkus! Und nicht vergessen: Stay tuned for the big FBM-Souvenir-Gewinnspielaktion!

P. S. Zwei interessante Prognosen möchte ich nicht unerwähnt lassen: Die eine betrifft den Buchmarkt an sich. Ein italienischer Experte soll vorausgesagt haben, dass im Jahr 2020 bereits 75 Prozent aller Autoren Self-Publisher sein werden. Die andere Prognose betrifft die Entwicklung der Trends in der Horrorszene. Ein Insider verriet mir, dass er erwartet, dass die klassische Spukgeschichte, angereichert mit modernen Elementen und originellen Wendungen, die noch dominierenden Zombiegeschichten und ultrabrutalen Torture-Porn-Stories ablösen wird. Das käme mir sogar sehr recht, denn dann könnte ich mein geplantes Romandebüt ja sehr passend platzieren (wenn ich es denn rechtzeitig zur Trendwende fertig kriege …).

Donnerstag, 27. Februar 2014

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Unglaublich: Der Januar ist längst Geschichte, den Februar können wir auch schon abhaken, denn in wenigen Tagen beginnt bereits der März 2014. Kinder, die Zeit rennt aber auch neuerdings.

Auch wenn es auf den ersten Blick ruhig um mich geworden ist, war ich alles andere als untätig im neuen Jahr. Ich will euch hier einen kleinen Überblick geben, damit ihr wisst, was euch demnächst von mir alles so erwartet.

Leipziger Buchmesse

Endlich ist es soweit: Ich werde zum ersten Mal in meinem Leben zur Leipziger Buchmesse fahren. Unterkunft ist organisiert, Presseticket liegt bereit, Anreise muss noch, und ich werde mir für die eineinhalb Messetage wahrscheinlich so viel vornehmen, dass ich nicht einmal ein Viertel davon wirklich schaffe. Was die LBM für mich so reizvoll macht, sind die Menschen, die ich dort treffen werde. Zunächst einmal die Leute von der "Burg", einem kleinen, feinen Autorengrüppchen, mit dem ich mir in Leipzig eine Ferienwohnung teilen werde. Ich kenne sie bisher alle nur "virtuell" und bin ganz gespannt darauf, sie in natura zu treffen. Dann plane ich, neobooks an ihrem Stand zu besuchen. Auch der Luzifer-Verlag wird mit eigenem Stand vertreten sein. Auf den Luzifer-Boss Steffen Janssen bin ich besonders neugierig. Bisher hatten wir "nur" übers Internet und die sozialen Medien miteinander zu tun, nun aber werde ich mal persönlich bei ihm vorbeischauen. Nicht zuletzt freue ich mich auf Constantin Dupien und die Autorenkollegen und -kolleginnen der neuen Anthologie, an der ich mitschreiben durfte und die auf der LBM präsentiert werden soll.

Mängelexemplare 2: Dystopia

Das ist der Titel der neuen Anthologie. Schon in den ersten Mängelexemplaren war ich dabei. Nun habe ich auf Constantins Einladung ein dystopisches Schauermärchen verfasst, das in dem neuen Buch erstmals veröffentlicht wird. Für mich ist es eine riesige Ehre, dabei sein zu dürfen. Denn meine Anthologie-Nachbarn sind richtige Hochkaräter der deutschen Phantastik- und Horror-Szene: Michael Dissieux, Jennifer Jäger, Vincent Voss, D. J. Franzen, Moe Teratos, Stefanie Maucher, Arthur Gordon Wolf und so weiter. Ein paar von ihnen haben angekündigt, bei dem von Herausgeber Constantin geplanten Signierabendessen in Leipzig dabei zu sein. Dann sitzen wir alle irgendwo in einem netten Lokal, essen hoffentlich was Feines und schreiben unsere Autogramme in die streng limitierte Sonder-Hardcover-Spezialausgabe, die vor der regulären Veröffentlichung gedruckt wird. Das wird bestimmt ein echtes Highlight an meinem LBM-Wochenende!
Das Buch kann übrigens bereits vorbestellt werden, und zwar in der regulären Hardcover-Ausgabe und enthält 19 dystopische Geschichten, die einen äußerst düsteren Blick in die Zukunft oder - wie in meinem Fall - in eine erschreckend bedrückende Fantasiewelt werfen. Und das Cover vom begnadeten Illustrator Timo Kümmel ist der Hammer, nicht wahr?

Ich lerne was

Am Wochenende 31. Mai / 01. Juni 2014 werde ich mich in München aufhalten und an einem Autorenseminar der Textmanufaktur teilnehmen. Dozent Peter Hammans wird uns dann alles zum Thema "Spannung, Krimi, Thriller" beibringen. Hammans selbst arbeitet seit vielen Jahren als Lektor für Droemer Knaur und betreut unter anderem die Bestsellerautoren Val McDermid oder John Katzenbach.

Ich bin sehr gespannt auf dieses Seminar, das ich im vergangenen Jahr durch meinen Sieg beim neobooks-Thrillerwettbewerb gewonnen hatte. Es wird mein allererstes Autorenseminar sein, und ich bin neugierig auf die Inhalte, auf das, was ich daraus mitnehme, und auch auf die anderen Teilnehmer. Allerdings muss ich dafür auch noch einiges vorbereiten. Einfach hingehen, sich berieseln lassen und wieder abhauen ist nicht. Stattdessen wird von jedem Teilnehmer ein Textauszug sowie ein Exposé des jeweiligen Projektes erwartet, an dem er arbeitet. Zwei Wochen vor Seminarbeginn. Holla! Wenn das nicht die Gelegenheit ist, endlich meinen Mysterythriller "Vincents Treppe" vorwärtszubringen, dann weiß ich auch nicht. Auch schön: Das Seminar wird in den Räumen der Droemer Knaur Verlagsgruppe stattfinden, zu denen neobooks ja gehört.

Und sonst so?
Cover: DIABOLOS MMXIV


Ich habe in letzter Zeit viel, wirklich sehr viel gelesen. Und es stapeln sich schon die nächsten Bücher und Geschichten, dass ich mittlerweile echt Prioritäten setzen muss, was zuerst kommt. Es waren auch wieder ein paar Perlen dabei, die ich demnächst hier im Blog vorstellen möchte. Und ich weiß jetzt schon, dass eines meiner Lieblingsbücher 2014 die neue Diabolos-Anthologie aus dem Luzifer-Verlag sein wird. Ich durfte nämlich schon die ersten Geschichten daraus lesen und war schwer begeistert. Es passiert nicht sehr oft, dass mich eine Horrorgeschichte wirklich so gruselt, dass ich davon eine Gänsehaut kriege. Diabolos hat das mehrmals geschafft. Auch dieses Buch werde ich vorstellen, wenn ich es vollständig gelesen habe. Auf die Printversion müssen wir übrigens noch etwas warten, aber das eBook gibt es seit dieser Woche schon.

Dann habe ich ein paar Aufträge in Sachen Korrektorat angenommen. Kleinere Sachen, meist nur Freundschaftsdienste, aber auch die - besonders die - erledige ich mit großer Gewissenhaftigkeit. Ich darf bei so viel Engagement für andere, befreundete Autoren nur nicht meine eigenen Schreibprojekte aus den Augen verlieren. Wie schon erwähnt: Vincents Treppe wird definitiv zu Ende geschrieben - da hoffe ich, den nötigen Schwung und die richtigen Inspirationen und Tipps aus dem Seminar mitzunehmen. Eine Idee für einen weiteren Roman ist schon am Gären und wird nach und nach notiert - am Ende könnte eine Art Horror-Mystery-Chicklit-Crossover herauskommen, so zumindest fühlt es sich derzeit an.

Und dann könnte da noch demnächst ein Gemeinschaftsprojekt mit einem Autoren zu einer dystopisch angehauchten Dark SciFi Story anlaufen. Die ersten Seiten des Manuskriptes liegen mir jetzt zur Sichtung und Meinungsbildung vor. Es liest sich schon einmal gut an und macht mich neugierig.

Also, langweilig wird es mir jedenfalls nicht so schnell.

Montag, 27. Januar 2014

Warum nicht? Zwischenstopp beim Indie-Autoren-Preis dabei

Der Indie-Autoren-Preis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Gewinnen können Indie-Autoren in zwei Kategorien: Belletristik und Sachbuch. Es gibt sogar richtig was zu gewinnen, nämlich 3.000 EUR für den Sieger. Außerdem einiges an Aufmerksamkeit und Publicity, denn die Sieger werden auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen der Langen Leipziger Lesenacht präsentiert, im literaturcafe.de vorgestellt und für den Buchmesse-Podcast interviewt.

Nun wird dieser Preis unter Self-Publishern recht heiß diskutiert. Die einen sagen, das sei nicht objektiv genug, es werde viel zu viel Wert auf Marketing gelegt, die Qualität des Inhaltes käme zu kurz, und am Ende würden nur die Bücher gewinnen, die sich eh schon sehr gut verkaufen. Die anderen sagen, es sei einfach eine weitere Chance, mit dem eigenen Werk wahrgenommen zu werden. Selbst wenn man am Ende keinen Blumentopf gewonnen habe: man sei dabei gewesen und habe eine weitere (kostenlose!) Möglichkeit genutzt, für sein Buch zu werben.

Und irgendwann dachte ich: Warum eigentlich nicht? Nirgendwo steht, dass Kurzgeschichtensammlungen ausgeschlossen sind. Nirgendwo steht, wie viele Bücher man mindestens verkauft haben muss, um dabei sein zu dürfen. Dafür bekomme ich eine weitere Möglichkeit, mein Buch vorzustellen, es "sichtbar" zu machen. Nun befinde ich mich also in illustrer Gesellschaft mit eBook-Bestsellerautoren wie Nancy Salchow oder Pat McCraw.

Nun scheint es gerade bei einem Wettbewerb wie diesem, wo so viel Wert auf Marketing gelegt wird, darauf anzukommen, dass die Popularität des eingereichten Werkes zur Geltung kommt. Zwar wird am Ende eine Jury darüber entscheiden, wer es auf die Shortlist schafft, aber wenn schon die Möglichkeit angeboten wird, die Leser für das Lieblingsbuch via "Gefällt mir" abstimmen zu lassen, sollte auch ich dies nutzen, nicht wahr?

Hier kommt also mein Aufruf an alle Fans und Freunde vom "Zwischenstopp":

Besucht meine Seite beim Indie-Autoren-Preis und klickt dort auf "Gefällt mir"!

Und drückt mir ein bisschen die Daumen, ja? Kann ja nicht schaden ...

Dienstag, 14. Januar 2014

Hüte dich!: Zehn Nachtthriller - Startschuss für die neue Anthologie

 Ihr Lieben, es ist endlich soweit, das Warten hat ein Ende:

Die Anthologie "Hüte Dich!" aus dem Hause Knaur geht an den Start. Es erwarten euch 10 spannende Kurzthriller von den zehn Gewinnern des neobooks-Wettbewerbs "Wenn es dunkel wird".

Ich habe die große Ehre, die Eröffnungsgeschichte zu diesem Buch beizusteuern, denn mein Kurzthriller "Redrum kommt nach Hause" gewann den Wettbewerb seinerzeit.

Mitjuror und Bestsellerautor Sebastian Fitzek zeigte sich jedenfalls schwer begeistert von meiner fiesen kleinen Geschichte über zwei Männer in einem steckengebliebenen Fahrstuhl und meinte dazu:

"Klaustrophische Psycho-Spannung auf höchstem Niveau."

Die weiteren Geschichten sind:

- "Der schwarze Mann" von Jonas Kissel
- "Maskenzeit" von Elisabeth Marienhagen
- "Im Keller" von M.P. Anderfeldt
- "Herz-Los" von Verena Oster
- "Nachtaufnahme" von Torsten Exter
- "Der Schattenjäger" von Katja Hermann
- "Somnium" von Eric Boss
- "Kälteidiotie" von Maria M. Lacroix
- "Leben für den Tod" von Carolin Lockstein

Vorbestellen konnte man das eBook bereits, nun aber ist es offiziell erhältlich. Amazon-Kunden können es hier kaufen, die ePub-Version gibt es unter anderem im Online-Shop von Droemer Knaur.
 
Ich wünsche euch ein besonderes Lesevergnügen mit viel Gänsehaut!

Freitag, 13. Dezember 2013

Der Zwischenstopp erhielt eine neue Rezension - und was für eine!

Für meine Storysammlung „Zwischenstopp – Dunkle Geschichten“ erhielt ich bisher nur wenige, dafür überaus positive, manchmal geradezu begeisterte Rezensionen wie die von Inflagrantibooks.


Diese Woche kam eine neue Buchbesprechung hinzu, und die war so genial, dass sie mich echt umgehauen hat. Ich muss kurz ausholen: ebookmeter.info galt für mich bisher als eine knallharte Seite, die wirklich wählerisch ist bei ihrer Auswahl der ihrer Meinung nach besten eBooks. Ich ließ mir sagen, dass man sich dort um eine Besprechung des eigenen Werkes bewerben könne, aber eben auch unter der Gefahr, dass die es ganz übel verreißen, wenn es ihnen überhaupt nicht gefällt.

Ich wagte den Schritt einfach einmal – vor etlichen Wochen. Ganz lange geschah nichts, und ich nahm an, dass mein Buch einfach nicht das Interesse geweckt hatte. Bis sich Andy von ebookmeter.info bei mir meldete und mir ankündigte, dass die Besprechung kommen würde. Seit Dienstag ist sie online, und was soll ich sagen: Ich hatte ein bisschen Schiss davor, weil ich überhaupt kein Gefühl dafür hatte, wie das Buch wirklich bei ihnen angekommen ist. Aber als ich die Besprechung las und meine Augen immer größer wurden, erkannte ich, dass ich mir ganz umsonst Sorgen gemacht hatte. Ebookmeter.info war komplett begeistert vom „Zwischenstopp“ und machte mein Buch zum ersten, das jemals von ihnen in allen Bewertungskategorien die volle Punktzahl erhielt.
Das schreibt ebookmeter.info über den „Zwischenstopp“:
Insgesamt ist das Buch „Zwischenstopp“ von Jana Oltersdorff eine Anthologie im wahrsten Sinne des Wortes: Eine Sammlung von Blüten – Dem besten, was die Natur an Schönheit bereit hält. Die Geschichten überzeugen jeweils durch einen bestechenden Stil, der sich perfekt an die erzählten Handlungsstränge anpasst und dabei nie langweilig wird. Spannung, Schrecksekunden und nicht zuletzt originelle, intelligente Ideen, die immer wieder zum Vorschein treten und überraschen zeichnen dieses Buch aus.

Und weiter:
Ein ganz klarer ‚eBookmeter – Buchtipp‘ und das erste Buch, das bei uns in jedem Punkt der Kriterien die volle Punktzahl erhält!

Ich bin komplett begeistert und freue mich auch drei Tage später immer noch wie ein Kind am Weihnachtsabend! Ich habe das Buch bei ebookmeter.info jetzt auch für die Rubrik „Buchempfehlungen“ angemeldet, wo es in den nächsten Tagen erscheinen wird – eine Galerie der besten eBooks, und ich darf dabei sein.

Hier könnt ihr die komplette Buchbesprechung lesen.

Und hier könnt ihr das Buch käuflich erwerben: als eBook oder als Taschenbuch.

Freitag, 29. November 2013

Was Brezeln, Katzen, Träume und Monster gemeinsam haben

 "Wenn der Wind des Nachts um die Häuser pfeift und man seine Decke über den Kopf zieht, damit die bösen Geister einen nicht finden können, kann man froh sein, wenn man einen E-Book-Reader mit Beleuchtung hat, während man das Schauermärchen um die Brezelfrau liest ..."

Hat das Qindie-Team das nicht schön formuliert? :-)

Mein Schauermärchen wurde dort heute zusammen mit drei weiteren wundervollen Qindie-Büchern in den Neuerscheinungen empfohlen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr "Die Brezelfrau" auch auf euren E-Readern willkommen heißt. Sie beißt nicht, sie will nur ...

Dienstag, 19. November 2013

(e)-BOOK-SALON: Was ist denn dieses Qindie?

Was die Elsa Rieger schreibt.

(e)-BOOK-SALON: Was ist denn dieses Qindie?: Das, liebe Leser, fragen sich viele, seit das Projekt im Mai dieses Jahres an den Start gegangen ist. Es gab einerseits freudiges Begrüßen, andererseits – wie meist bei neuen Ideen – Unkenrufe, Orakelbefragungen und krasse Ablehnung dieser Einladung für selbstverlegende Autoren, ihren Büchern eine Art „ausgehfein“ zu verleihen. Und das ohne Kosten.


Mittwoch, 13. November 2013

In Flagranti Books: Die Brezelfrau - Buchbesprechung

Schaut mal, da ist sie, die allererste Rezension zu meiner Brezelfrau. Ich freue mich riesig und bedanke mich ganz artig bei Tilly und Jack. Ihr seid genial und meine ersten, sich offiziell bekennenden Fans. Danke!

In Flagranti Books: Die Brezelfrau - Buchbesprechung: Titel: Die Brezelfrau Autor: Jana Oltersdorff Format: Kindle Edition Dateigröße: 663 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 4...

Montag, 4. November 2013

Von Geisterhexen und verzauberten Brezeln - Mein neues Schauermärchen

Cover: F. Riedel
Endlich ist sie da, "Die Brezelfrau". Sie sucht seit Halloween die Gefilde von Amazon heim und wartet auf kaufwillige Opfer, die bereit sind, 0,99 EUR Einführungspreis für ein schaurig-kurzweiliges Lesevergnügen hinzublättern.
 
Ich konnte direkt in die Top 100 der Kategorie "Märchen, Sagen & Legenden" einsteigen und schaffte auch schon zeitweise eine Platzierung im 6000er Bereich des Amazon-Gesamtrankings. Bisher hat sich noch keine Rezension zur Brezelfrau verirrt, aber was nicht ist, kann ja noch werden, nicht wahr?
 
Mehr über mein Schauermärchen, seine Entstehungsgeschichte und eine Leseprobe habe ich schon vor einigen Tagen hier im Blog veröffentlicht. Nun kann ich auch endlich das wunderschöne Cover präsentieren, das von der lieben F. Riedel kreiert wurde. Wie gefällt es euch?
 
Also: Traut euch und greift zu. Holt euch "Die Brezelfrau", bevor sie euch holt ...
 
 

Dienstag, 24. September 2013

Spread the eBook - So bringe ich mein Werk unters lesende Volk

Woran denkt ihr zuerst, wenn ihr nach euch bekannten Onlineshops für Bücher gefragt werdet? Na klar: Amazon. Dann kommt erstmal lange nix, bis einem noch Hugendubel, buecher.de, Thalia und neobooks einfallen. Dennoch: Nicht jeder potentieller Käufer meiner Geschichten besitzt einen Kindle, nicht jeder möchte sein Geld Amazon in den Rachen werfen.
Deshalb verfolge ich diese Strategie: Es ist absolut unabdingbar, sein Buch auf Amazon zu listen, schon wegen des Verkaufsranges und der Rezensionen, die man dort bekommen kann. Mit beidem lässt sich marketingtechnisch einiges machen. Aber gleichzeitig sollte das Buch auch auf etlichen weiteren Kanälen angeboten werden. Nun hat ja niemand wirklich die Zeit, sein Buch in wirklich jedem Onlineshop persönlich unterzubringen. Muss man zum Glück auch nicht und ginge auch gar nicht, weil viele Onlineshops nur Produkte von Verlagen oder Distributoren akzeptieren. Also was mache ich? Genau: Ich suche mir einen Distributor. In meinem Fall heißt der jetzt neobooks. Hinter neobooks steht der Verlag Droemer Knaur, kein kleines Licht auf dem deutschen Buchmarkt. Die übernehmen nun die Distribution in ganz viele andere Onlineshops, was zwischen einem Tag und einer Woche dauern kann, bis das Buch wirklich in jedem Shop angekommen ist. Gleiches gilt auch für Updates am Buch.
Moment mal: was ist denn jetzt mit Amazon?
Richtig, dort veröffentliche ich direkt. Neobooks bietet seit kurzem die Möglichkeit an, Amazon von der Liste der zu beliefernden Shops auszuklammern. Indem ich auf Amazon selbst und direkt veröffentliche, kriege ich die vollen Tantieme ausgezahlt. Das macht in meinem Fall (VK-Preis 2,99 EUR) einen Unterschied von fast einem Euro pro verkauftem Buch.
War's das?
Nein, auch neobooks deckt längst nicht sämtliche Onlineshops ab, die von den Lesern genutzt werden. Insbesondere ein Shop fehlt dort: Beam-eBooks wird von erstaunlich vielen Lesern genutzt, besonders von jenen, die Amazon meiden wie der Teufel das Weihwasser. Mit Beam habe ich mich nun auch beschäftigt. Wie kommt man dort rein? Es ist ein bisschen aufwändiger. Man nimmt mit Beam Kontakt auf, erklärt, wer man ist und dass man sein/e Buch/Bücher gern dort anbieten möchte. Dann erhält man einen Vertrag, den man zweifach unterschrieben an Beam schickt. Innerhalb weniger Tage kommt die Bestätigungsmail mit den Zugangsdaten für den Partnerbereich sowie per Post das eine gegengezeichnete Exemplar des Vertrages für die eigenen Unterlagen. Nun kann man loslegen. Kann man? Nicht ganz. Ich lerne ja stets dazu. Um in Beam reinzukommen, brauchte ich nicht nur den Vertrag, ich musste mein eBook auch komplett selbst erstellen, um es als fertiges Produkt bei Beam in den Shop hochzuladen, denn Beam hat keinen Editor so wie Amazon KDP oder neobooks.
Aber wie geht das? Erstmal googeln. Und mir bekannte Foren durchforsten. Ich wurde fündig und installierte das kostenlose Programm Sigil auf meinem PC. Das Verstehen dieses Programms ging relativ zügig vonstatten. Text in gefilterte html-Datei via Word umgewandelt, in Sigil geöffnet, Trennmarkierungen gesetzt, Cover eingefügt, Impressum vervollständigt, als ePub gespeichert. Erstmal probeweise an mich selbst geschickt, um es auf iPad und iPhone anzuschauen. Noch ein, zwei Korrekturen, fertig. Jetzt aber schnell wieder zu Beam. Hochladen und tadaaa: Das Buch war sofort ohne weitere Verzögerungen verfügbar. Bisher wurde es genau einmal verkauft, aber es ist dort auch erst seit drei Tagen online. Sobald sich da etwas mehr tut , kann ich auch über die Zuverlässigkeit von Beam in Sachen Abrechnung und Auszahlung berichten.
Apropos Abrechnung:
Bei neobooks habe ich die Mindestgrenze für Auszahlungen bald erreicht. Bei Amazon KDP erhielt ich bereits zum zweiten Mal eine Auszahlung. Da kommt um den 20. d. M. herum eine e-Mail mit den Daten, wenige Tage später ist das Geld auf dem Konto. Amazon rechnet immer alle Einnahmen aus dem Vorvormonat ab. Also was ich im Juli verkauft habe, wurde mir jetzt im September ausgezahlt. Und bevor jemand auf die Idee kommt, ich könnte jetzt vom Schreiben leben: Nein, das reicht für ein Paar Schuhe bei Deichmann oder für einmal Pizza essen gehen mit den Kindern. Aber das ist ja auch schon nett. Vielleicht gebe ich das Geld auch für Bücher aus.
Und Bookrix?
Bookrix lasse ich mal außen vor: Direkt auf BX kann man nicht mehr kaufen, man wird nur noch umgeleitet in die zur Auswahl stehenden Shops, und das sind nicht besonders viele, wie ich es überblicke. Die hatten mein Interesse geweckt, als sie ankündigten, dass man dort demnächst gezielt auswählen kann, auf welchen Shops das eBook vetrieben werden soll. Aber bisher scheinen sie das nicht umgesetzt zu haben. neobooks dagegen bietet es immerhin schon für Amazon an, für mich ein weiterer guter Grund, mich auch zukünftig für neobooks als meinen Distributor zu entscheiden.

Donnerstag, 5. September 2013

Mängelexemplare und andere makabre Geschichten

Diese von Constantin Dupien herausgegebene Anthologie ist bisher die, auf die ich am stolzesten bin, und das aus mehreren Gründen:
Ich konnte nicht nur meine Kurzgeschichte "Blind Date", einen unheimlichen Cyberthriller über einen Dämonen in einer virtuellen Welt, unterbringen, sondern auch noch mein kleines Gedicht "Feuertanz". Dieses Gedicht hatte Dupien zufällig auf Bookrix entdeckt und mich gefragt, ob er es als Opener aufnehmen durfte. Natürlich durfte er!
Dann gefällt mir das handgemalte Cover ausgesprochen gut. Wer genau hinsieht, entdeckt in den Zahnrädchen die Initialen aller teilnehmenden Autoren. Oben rechts steht mein Kürzel.
Zu guter Letzt bin ich ganz beeindruckt von den Autoren, mit denen ich nun in einem Buch vertreten sein darf. Vincent Voss, Marc Gore, Stefanie Maucher, um nur einige zu nennen - das sind schon richtig große Namen für meine Verhältnisse.
Auch in der Szene der Literaturblogger kommt die Anthologie richtig gut an. Erste lobende Rezensionen erschienen lange vor dem offiziellen Veröffentlichungsdatum, als Dupien anlässlich der Leipziger Buchmesse eine streng limitierte Hardcoverausgabe herausbrachte, von der auch ich ein Exemplar mit einigen Autogrammen besitze.
NieohneBuch hat sich über die Überraschungsmomente des Buches gefreut und findet, dass Constantin Dupien "ein treffsicheres Händchen bei der Auswahl und Zusammenstellung" bewiesen habe. Carmen von Horror & More erzählt, die Anthologie hätte ihr "kleines böses Herz zum Hüpfen gebracht". Auch das Blog Krimi&Co spricht den "Mängelexemplaren" eine klare Leseempfehlung aus. Mittlerweile ist das Buch als Taschenbuch für 14,50 EUR und als E-Book für 7,99 EUR erhältlich. Wenn ihr mögt, könnt ihr euch auch eine mit persönlicher Widmung verschönerte Printausgabe versandkostenfrei bei mir bestellen.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Mission erfolgreich: Mein Fazit aus 5 Tagen Gratisaktion mit Amazon KDP

Ich hatte es nur einmal ausprobieren wollen. Ich wollte eigentlich nur wissen, wie das funktioniert mit so einer Gratisaktion via Amazon KDP. Als Versuchskaninchen sollte meine als Single veröffentlichte Kurzgeschichte "Das leere Buch" herhalten. Am Freitag, 14. Juni 2013, startete die Aktion. Sie übertraf alle meine Erwartungen.

Vor der Aktion sah es so aus: Mein eBook dümpelte irgendwo hinter Rang 200.000 der Amazon Kindle Charts herum. Es war zuletzt vor circa 50 Tagen gekauft worden. Es gab keine einzige Rezension.

Am ersten Abend der Aktion war ich bereits in die Top 100 der Amazon Kindle Bücher Fantasy Kostenlos eingestiegen. Und so ging es über die gesamten fünf Tage weiter. Ich erreichte am vorletzten Tag Rang 1 in der Top 100 Kindle Fantasy Kostenlos und Platz 13 in der Top 100 Kindle Kostenlos Gesamt. Ich beendete die Aktion dann auch "ungeschlagen" auf Platz 1.

Noch besser waren die gesammelten 8 Rezensionen. Allesamt fielen sie sehr positiv aus. Einmal gab es 4 Sterne, die restlichen vergaben ganze 5 Sterne. Insgesamt wurde das kostenlose eBook ganze 2.612 Mal heruntergeladen. Im Idealfall lesen nun also mehr als 2.500 Leute meine Geschichte.


Eigentlich hatte ich mein Ziel schon erreicht: Ich konnte mein Werk und meinen Namen weit oben im Amazon-Ranking sichtbar machen und erreichte Aufmerksamkeit bei vielen Lesern, denen ich bis dato nicht aufgefallen war. Etliche von ihnen schauten sich auch mein Verkaufsebook "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten" an, das sogar von einigen gekauft wurde, obwohl der neue Preis bei 2,99 EUR liegt (vorher waren es 1,99 EUR). Auch hier konnte ich also mein Ranking verbessern bis in den vierstelligen Bereich.

Noch größer war meine Freude, als ich gestern Abend feststellte, dass "Das leere Buch" sich auch nach Beendigung der Aktion weiter tapfer im Ranking hielt - es wurde nämlich gekauft! Und es kamen zwei weitere Rezensionen hinzu - insgesamt sind es jetzt 10 Rezensionen. Gestern Abend schaffte ich es kurzfristig bis auf Platz 86 der Top 100 Amazon Kindle Fantasy Bezahlt und Platz 667 der Top 100 Bezahlt Gesamt. In der Top 100 Gesamt liege ich momentan immer noch auf einem guten Platz irgendwo um Rang 1000.

Ich glaube, die Kombination aus niedrigem Preis (0,97 EUR), guten Rezensionen und der erfolgreichen Gratisaktion hat sich bezahlt gemacht. In manchen Foren rund um Self-Publishing und eBooks wird diese Methode als nicht erfolgversprechend verurteilt. Nach meiner frischen eigenen Erfahrung kann ich das absolut nicht bestätigen. Im Gegenteil: Für mich hat es sich auf ganzer Linie gelohnt.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Gratisaktionen über Amazon gemacht? Wo seht ihr Vorteile und Nachteile und worauf sollte man achten, wenn man selbst eine solche Aktion durchführen will?

Samstag, 13. April 2013

Erste Erfolgsmeldungen zu "Zwischenstopp"

Ich habe mir heute mal die Platzierung meiner Anthologie "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten" auf Amazon genauer angeschaut und bin vor Freude fast vom Stuhl gefallen! Schaut mal:

  • Amazon Bestseller-Rang: #2.724 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  • Die beste Platzierung bisher für mich! Bin schwer begeistert und freue mich auch über die ersten durchaus positiven Rezensionen. Wow! Allen, die mich bis hierher unterstützt haben, danke ich von Herzen!

Freitag, 22. März 2013

Hallo neobooks!

Ich habe auf der Plattform neobooks schon vor fast eineinhalb Jahren einen Account eingerichtet, diesen jedoch nie wirklich genutzt. Ich war ja vor allem auf Bookrix aktiv, habe dort neue Geschichten veröffentlicht und mich am Community-Leben beteiligt. Nun hat Bookrix einen kompletten Relaunch seines Webauftritts durchgeführt und ich bin seitdem nicht mehr so ganz zufrieden mit meiner alten Lieblingsplattform. Das war auch der Grund, weshalb ich mich nun entschieden habe, Bookrix "nur noch" als meine Sandbox zu nutzen. Ich bleibe dort aktiv als Leserin und werde auch weiterhin neue Texte hochladen, an Wettbewerben teilnehmen etc. Aber von der Idee, dort auch ein Ebook zum Verkauf anzubieten, bin ich abgekommen. Ich habe mich stattdessen für neobooks entschieden.
 
Neun meiner unheimlichen Kurzgeschichten habe ich von Bookrix entfernt, beziehungsweise so eingestellt, dass sie dort nur noch für mich selbst einsehbar sind. Diese neun Geschichten habe ich nun in meiner ersten eigenen Anthologie zusammengefasst, die seit heute über Neobooks und alle bekannten Kanäle als Ebook erhältlich ist.
 
 
Die erste Geschichte gab dem Buch ihren Namen. Sie ist in der kostenlosen Leseprobe vollständig enthalten. Ich habe den Titel auch deshalb gewählt, weil jede Geschichte gerade lang genug ist, um zum Beispiel in der Mittagspause gelesen zu werden - oder kurz vorm Schlafengehen, wenn man sich traut... Da fand ich "Zwischenstopp" einfach passend.
 
Diese Geschichten findet ihr im Buch:
 
Zwischenstopp - Sebastians S-Bahn hält neuerdings ohne ersichtlichen Grund immer an derselben Stelle auf freier Strecke an. Er scheint auch der Einzige zu sein, dem dieser Zwischenhalt überhaupt auffällt - bis heute.
 
Frau Hegel weiß, was zu tun ist - Frau Hegels Mann verhält sich seltsam, seit es bei einem seiner Computerspiele zu einem merkwürdigen Zwischenfall gekommen ist. Doch die resolute Frau Hegel lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Sie weiß eben stets, was zu tun ist.
 
Das leere Buch - Melanie findet ein leeres, ledergebundenes Buch. Doch am nächsten Tag findet sie darin beschriebene Seiten, geschrieben in ihrer eigenen Handschrift. Und der Text enthält eine mysteriöse Botschaft an Melanie.
 
Winterblut - Anna hat am Neujahrsabend mitten auf einer verschneiten Landstraße eine Autopanne und muss zu Fuß weitergehen. Da begegnet sie einem Fremden. Wird er ihr helfen? Oder hat er etwas ganz Anderes mit ihr vor?
 
Die Gartenpforte - Vor exakt dreißig Jahren verschwand Theodors Frau spurlos. Die komische alte Pforte im Garten hinter seinem Haus hat etwas damit zu tun, behauptet er. Nun endlich ist er bereit, die ganze unheimliche Wahrheit zu erzählen.
 
Der perfekte Cocktail - Harry, stolzer Besitzer von Frankfurts beliebtester Cocktailbar und waschechter Vampir, ist im Stress. Die exklusive Bucket of Blood Party steht kurz bevor und ausgerechnet jetzt schneit ihm eine Lebensmittelkontrolleurin ins Haus. Und die riecht so gut...
 
Am Anfang und am Ende - Sven soll für Professor Wilming eine ganz besondere Reise antreten: eine Reise durch die Zeit. So landet er im Frankfurt des Jahres 1991, wo er dem früheren Ich des Professors bei seiner Forschung helfen soll und die Liebe seines Lebens findet.
 
Die Treppe - Martin durchstöbert gern alte, leerstehende Häuser. In einem von ihnen findet er uralte, seltsame Pläne. Sie enthalten die Anleitung zum Bau einer ganz besonderen Treppe. Martin beschließt, die Treppe zu bauen.
 
Willkommen in Crystal Creek - Tobias und Sylvia folgen einem verwitterten Hinweisschild am Highway zu einem verlassenen Ort, der angeblich eine Touristenattraktion sein soll. Crystal Creek scheint aber eher eine Touristenfalle zu sein - eine tödliche Falle.
 
Wenn ihr also Lust und 1,99 EUR übrig habt, dann folgt einfach diesem Link und kauft mein Buch:
 
 
Ihr könnt es als Epub oder PDF-Version herunterladen und ihr bekommt es auch auf allen gängigen Online-Kanälen von amazon über Weltbild und Hugendubel bis Apple iTunes.
 
Ich würde mich besonders über euer Feedback in Form von Rezensionen und Bewertungen freuen.
 
Buchmarkt, ich komme! :-)

Sonntag, 30. Dezember 2012

Was ich seit Oktober so getrieben habe

Auweia, mein letzter Eintrag ist schon eine Weile her... Dabei war es alles andere als ruhig in meinem Dasein als Schreiberling. Es gibt eine Menge Neuigkeiten. Was sonst noch los war? Eine Menge, vor allem viel Gutes rund um meine Geschichten ist passiert. Wo fange ich an? Am besten der Reihe nach.

Willkommen in Crystal Creek wird gedruckt!


Bild: Constantin Sauff
Am 31. Oktober 2012, an dem passenderweise auch das schaurig-schöne Halloween gefeiert wird, erfuhr ich, dass meine Gruselgeschichte "Willkommen in Crystal Creek" zu den drei besten Einsendungen für die Anthologie "Sarturia Macabre II" gehört, die irgendwann Anfang des neuen Jahres im Sarturia Verlag erscheinen wird. Der Herausgeber Constantin Sauff schreibt selbst gern gruselige Kurzgeschichten und hat die Texte für seine Anthologie persönlich ausgewählt. Ich habe mich darüber riesig gefreut. Momentan läuft der Lektoratsprozess wohl auf Hochtouren, wie Sauff in einem Interview verlauten ließ. Auch vom Cover gibt es schon Neuigkeiten. Von allen Autoren wurden die Initialen auf dem Cover verewigt, das von einer Künstlerin mit Tusche und Pinsel, so richtig alte Schule gemalt worden ist. Könnt ihr mich darauf entdecken? Ist noch nicht die endgültige Version, aber die Richtung finde ich extrem geil. Ich freue mich riesig auf diese Anthologie!


NaNoWriMo 2012

Was das ist? Na, der National Novel Writing Month natürlich! Ich kann ja nun auf Insider machen, denn ich war in diesem Jahr dabei. Ziel dieser von Amerikanern ins Leben gerufenen Aktion ist es, innerhalb von 30 Tagen im November eine zusammenhängende Geschichte von 50.000 Wörtern zu schreiben. Am Ende hat man im Idealfall einen abgeschlossenen Rohentwurf, an dem man arbeiten kann.
Bis Mitte November dachte ich noch über die Teilnehmer: Ihr seid ja alle verrückt! Aber zwei Tage vor dem Start habe ich mich aus einer total bekloppten Spontanlaune heraus auch angemeldet und das, obwohl ich so gut wie nichts vorbereitet hatte. Ich hatte lediglich eine grobe Idee und mir schon mal Gedanken über den Protagonisten gemacht. Mein Roman basiert lose auf meiner Kurzgeschichte „Die Treppe“, aber je länger ich daran schrieb, desto mehr entfernte ich mich von der Grundidee. Es geht irgendwie immer noch um eine Treppe, die zu einem Weltentor führt. Aber viel mehr ist von der Kurzgeschichte nicht mehr übrig im Roman. Jedenfalls habe ich mit Hängen und Würgen die magische Grenze von 50.000 Wörtern am letzten Tag im November überschritten und bin darauf immer noch total stolz.
Dank NaNoWriMo habe ich mich endlich überwunden und mich an etwas längeres als „nur“ Kurzgeschichten herangetraut. Ich will auch im nächsten Jahr wieder mitmachen und kann diese Erfahrung nur jedem empfehlen.

Märchenbuch "Und wenn sie nicht vergessen sind"

Hierbei handelt es sich um ein spannendes Projekt von den Bookrix-Autorinnen "Melodiederfinsternis" (Jennifer Jäger) und "Smaragdscherben" (Alea-Louise Mai), die zusammen mit Bookrix den gleichnamigen Wettbewerb veranstalteten. Am Ende wurden 20 Märchen ausgewählt, die zusammen in einem Sonderdruck veröffentlicht werden sollen. Das Besondere: Jedes Märchen wird individuell illustriert. Und das Beste: mein Märchen "Schneewittchen und die sieben Räuber" hat es geschafft und ist dabei! Ich darf mich als eine der Gewinnerinnen auf mein persönliches Freiexemplar des Sonderdrucks freuen. Bis dahin wird es aber sicher noch eine Weile dauern. Momentan durchlaufen die Beiträge Korrektorat und Lektorat und die Illustrationen selbst werden sicher den größten Anteil am Arbeitsaufwand innehaben. Auf das Ergebnis bin ich jedenfalls richtig gespannt!

LeseBlüten Weihnachtszauber 2012

Die Anthologie vom piepmatz Verlag ist kurz vor Weihnachten erschienen. Ich erhielt meine zehn Exemplare einen Tag vor Heiligabend, also pünktlich zum Fest. Worüber ich mich ganz besonders freue, ist die Platzierung meiner Geschichte "Weihnachtsmann in Nöten". Sie ist nämlich die allererste Geschichte in dem liebevoll gestalteten Buch, das neben vielen Geschichten auch Gedichte und Rezepte zum Fest enthält.

"Vampire Cocktail" und "Wenn das die Grimms wüssten"

Beide Anthologien scheinen sich auf dem deutschen Büchermarkt recht gut zu behaupten. Ich verfolge natürlich bei allen Anthologien, in denen ich vertreten bin, über meine Autorenseite auf amazon.de den Status, was die Verkaufszahlen und die erhaltenen Rezensionen angeht. Für das Märchenbuch fallen die wenigen abgegebenen Kommentare recht gemischt aus, was aber eben an der Mischung im Buch selbst liegt. Bei 86 Märchen von fast genauso vielen verschiedenen Autoren schwankt die Qualität von Beitrag zu Beitrag einfach und auch die Art und Weise, wie jeder von ihnen sein Märchen erzählt, trifft eben nicht jeden Geschmack. Trotzdem hat uns Autoren der Herausgeber über den Druck von Neuauflagen informiert - die ja nicht gedruckt werden, wenn sich ein Buch nicht verkauft. Möglicherweise erlebt die Anthologie im offiziellen Grimm-Jahr 2013 noch einen richtigen Hype, wer weiß? "Vampire Cocktail" zielt auf eine offensichtlich kleinere, wählerische Zielgruppe, denn noch kauft man die Exemplare der ersten Auflage. Aber immerhin, die Herausgeberin informierte uns vor Weihnachten, dass die Herstellkosten so gut wie reingeholt werden konnten, was für eine erste Veröffentlichung aus einem gerade erst gegründeten Verlag, noch dazu eine Anthologie, ein ziemlich gutes Ergebnis ist. Ich selbst habe ja nichts von den Verkaufszahlen, schließlich beziehe ich kein Honorar, aber ich freue mich immer wie ein Schneekönig, wenn ich sehe, dass "meine" Bücher wieder im Amazon-Ranking hochgeklettert sind oder wenn ich eine neue positive Rezension zu ihnen irgendwo im Internet entdecken kann.

Ihr seht, das letzte Quartal des Jahres 2012 hielt noch einmal ein paar richtige Highlights für mich bereit! Auch für das neue Jahr habe ich mir einiges vorgenommen, doch dazu ein anderes Mal.

Nun bleibt mir nur noch zu wünschen: Guten Rutsch und Gesundheit, Glück, Schaffenskraft und Kreativität für das neue Jahr!

Mittwoch, 29. August 2012

Waren Sie schon in Crystal Creek?


 

Ist immer eine  Reise wert. Die mögen dort Touristen. Haben sie richtig gern. Zum Fressen gern. Wir verstehen uns.

Das ist der Klappentext zu meiner neuesten Gruselgeschichte "Willkommen in Crystal Creek". Ich habe damit am gerade zu Ende gegangenen Bookrix-Wettbewerb "Reise in eine fremde Welt" teilgenommen und (für mich überraschend) den vierten Platz erreicht. Überraschend deshalb, weil ich wahrscheinlich die einzige Teilnehmerin war, die das Wettbewerbsthema in Form einer Horrorgeschichte umgesetzt hat. Ich hätte nicht erwartet, trotz dieses nicht jedem schmeckenden Genres so weit nach vorne im Ranking zu gelangen, denn es hatten immerhin etwa 70 Beiträge daran teilgenommen.

Worum geht es? Um das noch recht frisch verliebte Pärchen Sylvia und Tobias, das sich auf seinem ersten gemeinsamen Urlaub befindet. Sie reisen gerade mit einem Mietwagen quer durch Kalifornien und Nevada, als Sylvia dieses verheißungsvolle Hinweisschild sieht, das den Weg zum "ancient holy place" Crystal Creek weist. Sie will da unbedingt hin, Tobias hat eigentlich keine Lust, lässt ihr aber ihren Willen und biegt ab.

Wer Backwood Slasher Movies wie "The Hills have Eyes" kennt, weiß, dass Tobias besser daran getan hätte, seiner Freundin diesen Abstecher auszureden. Ich schrieb die Kurzgeschichte mit solchen Filmen als Vorbild im Hinterkopf und scheine das Thema recht gut umgesetzt zu haben, wenn ich den diversen Kommentaren glauben darf, die Leser unter mein eBook geschrieben haben. Den meisten hat die Geschichte gut bis sehr gut gefallen, viele haben sich richtig gegruselt - das freut mich! Ein paar bemängelten die Vorhersehbarkeit und das Fehlen völlig neuer Ideen. Gelobt haben aber fast alle meinen Erzählstil und die Art, wie ich mit Worten Bilder zu malen vermochte.

Jetzt werde ich den Text schleunigst überarbeiten, denn ich habe vor (wie nicht anders zu erwarten bei mir, nicht wahr?), ihn zu einer Ausschreibung einzureichen. Über die weitere Entwicklung erfahrt ihr hier natürlich!

Neugierig geworden? Lust auf einen kleinen Ausflug? Traut euch! Ein Klick auf's Cover, und ihr seid schon da: Willkommen in Crystal Creek!

Dienstag, 22. Mai 2012

Das leere Buch

Mystery-Kurzgeschichte, 2009
 
Die Grundidee zu dieser Geschichte hatte schon seit Jahren in meinem Kopf herumgespukt: Jemand findet ein zunächst leeres Buch, das sich dann aber wie von Zauberhand füllt und dem Finder eine Botschaft zukommen lässt.
Ich dachte immer, daraus müsste ich mal etwas machen. Ich müsste mal eine Geschichte schreiben. Was ich aber nie tat, weil irgendwie immer etwas dazwischen kam. Sei es der Job, das Eheleben, dann die Schwangerschaft und anschließend die Kinder (ich bekam Zwillinge). Irgendwas ist ja immer.
Dann entdeckte ich im Frühjahr 2009 in einer dieser kostenlosen Wochenzeitungen, die man erhält, wenn man NICHT den Hinweis „Keine Werbung“ an seinem Briefkasten befestigt hat, den Aufruf zu einem Wettbewerb für Hobbyschriftsteller. Gesucht wurden phantastische Geschichten, die einen Bezug zum Rhein-Main-Gebiet hatten. Der Preis war die Veröffentlichung in einer Anthologie.
Bild: Cisco Ripac / pixelio.de
Das war der richtige Anlass. Endlich nahm ich mir die Zeit, formulierte meine Ursprungsidee in Worte und siedelte die Geschichte wie gewünscht im Rhein-Main-Gebiet an. Ich verpasste meiner Protagonistin Melanie einige Dinge aus meinem eigenen Leben. Auch ich zog einst von Hamburg nach Dietzenbach, auch ich arbeitete als Assistentin des Geschäftsführers und war am Anfang sehr gestresst von dem Umzug, der Umstellung auf das neue Leben. Auch ich brauche viel Kaffee, um wach zu werden. Auch ich hätte das Buch wohl mitgenommen, wenn ich es in der S-Bahn gefunden hätte.
Ich feilte bis zum letzten Abgabetag daran herum. Spät abends, kurz vor Mitternacht, schickte ich den Text endlich per E-Mail an den Verlag und war mir nicht einmal sicher, ob mein Beitrag überhaupt noch berücksichtigt werden würde. Das war im Juli 2009 gewesen.
Ich vergaß das Ganze, bis ich im September einen Brief erhielt. Darin wurde mir gratuliert, dass meine Geschichte es in die Anthologie geschafft hatte, zusammen mit 14 anderen Geschichten. In dem Brief stand aber auch, dass ich es in die Top 3 geschafft hätte und man lud mich zu einer kleinen Siegerehrung in die Verlagsräume ein, wo ich das endgültige Ergebnis erfahren würde. Was für eine Ehre! Ich war wahnsinnig aufgeregt und freute mich wie ein Schneekönig. Da hatte ich zum ersten Mal überhaupt an einem Wettbewerb teilgenommen und dann gleich so ein Ergebnis!
Ich wäre mit jeder Platzierung zufrieden gewesen, doch es kam noch besser. Ich hatte tatsächlich den ersten Platz erreicht. Meine Geschichte kam in der Anthologie an erster Stelle, ich erhielt eine Urkunde, freien Eintritt zur Frankfurter Buchmesse mit Einladung zum Stand des Verlags auf eine Tasse Kaffee, zwei Bücher des Schriftstellers und Jurymitglieds Jens Schumacher, eins davon signiert. Ich war völlig baff.
Die Belegexemplare (es gab drei!) kamen genau am Heilig Abend bei mir an. Ein krönender Abschluss für ein – schriftstellerisch gesehen – sehr erfolgreiches Jahr.

Jetzt habt ihr die Möglichkeit, diese Geschichte separat als eBook über den Amazon Kindle-Shop zu erwerben - falls ihr 1,01 EUR entbehren mögt. Das leere Buch auf Amazon

Ich bin jetzt käuflich

Ja, ja, was ihr wieder denkt! Nein, ich habe gestern den ersten Schritt in Richtung Selbstvermarktung unternommen und meine Kurzgeschichte "Das leere Buch" im Amazon-Kindle Shop als E-Book zum sagenhaften Preis von 1,01 EUR eingestellt. Auf bookrix.de habe ich die Geschichte als nur noch "für Freunde" lesbar eingestellt. Wahrscheinlich werde ich sie aber noch ganz auf "nur für mich" einstellen.
Nachdem ich immer wieder von anderen Usern gelesen habe, die auch nichts weiter getan haben, als ihre Kurzgeschichten einzeln zum Verkauf anzubieten und die dann auch noch von tatsächlich verkauften eBooks berichteten, möchte ich nun selbst den Versuch wagen.
Schauen wir also einmal, was passiert und ob ich mit etwas Werbung im Blog, auf Facebook, Twitter und Co. ein paar interessierte, kaufbereite Leser finde, die mir dann auch noch eine Rezension unter dem Buch auf Amazon hinterlassen.
Möchtet ihr gern 1,01 EUR sinnvoll investieren? Dann folgt bitte diesem Link:


Darum geht's:
Als Melanie das Buch findet, ist es vollkommen leer. Zunächst. Allmählich beginnen sich die Seiten wie von Geisterhand zu füllen, und sie enthalten eine unheimliche Botschaft...