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Sonntag, 25. Februar 2018

Darf ich vorstellen: Nachts im Waschkeller

Die vierte Geschichte in "Dunkle Begegnungen" ist nach der doch sehr düsteren letzten Geschichte hoffentlich eine Erfrischung für meine Leser.

Worum geht's?

Natürlich handelt es sich vorrangig wieder um eine Horrorgeschichte. Es fließt Blut, es gibt ein Monster. Aber es gibt eine ... sagen wir: ungewöhnliche Protagonistin: Rita Meierbach, eine resolute Hausfrau, die es immer genießt, sich am späten Abend im Waschkeller ihres Mehrfamilienwohnhauses noch in aller Ruhe mit der Wäschepflege zu beschäftigen. Doch an diesem Abend ist schon jemand im Waschkeller - ihr neuer Nachbar, der weder Manieren noch Ahnung vom Wäschewaschen zu haben scheint. Und komisch riechen tut er auch ...

Wie die Geschichte entstand

Die Idee, dass sich nachts im Waschkeller etwas Gruseliges ereignet, trug ich schon länger mit mir herum. Inspiriert hatte mich der Waschkeller unseres eigenen Wohnhauses, in dem die Waschmaschinen aller Mieter standen und wo ich selbst oft genug spätabends noch die Wäsche aufhängte.

Als wir bei Qindie Anfang 2015 beschlossen, eine Horror-Anthologie zu veröffentlichen, die pünktlich zu Halloween 2015 erscheinen sollte, entschied ich, dass es diese Geschichte sein sollte. Also machte ich aus der groben Idee endlich einen konkreten Plot und schrieb die Kurzgeschichte von Rita und ihrem Abenteuer im Waschkeller. Schnell wurde mir klar, dass ich daraus keine wirklich unheimliche Story machen würde, sondern eher eine Art Horrorkomödie. Ja, der Humor kommt "Nachts im Waschkeller" nicht zu kurz, und dennoch fließt Blut und durchlebt Rita einen wahren Albtraum und muss um ihr nacktes Überleben kämpfen.

Ich habe diese Geschichte nun schon drei Mal vor Publikum vorlesen dürfen und konnte jedes Mal den Zuhörern ein Schmunzeln oder gar ein Lachen abgewinnen, also scheint das mit der Kombination aus Horror und Komik recht gut zu funktionieren. Dadurch unterscheidet sich diese Geschichte auch von allen anderen im Buch - sie ist nämlich die einzige, die ich in voller Absicht mit Humor gewürzt habe (was nicht bedeutet, dass ihr nicht auch in der einen oder anderen Story mal über eine absurde, irgendwie komische Stelle stolpern könntet).

Lesepröbchen

Achso, ihr wollt ja bestimmt noch reinlesen. Sehr gern, dann mache ich euch mal mit der guten alten Rita Meierbach bekannt ...

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Rita Meierbach nahm die Fernbedienung in die Hand und stellte den Ton des Fernsehers lauter, um ihren Mann Herbert zu übertönen. Er war auf dem Sofa eingeschlafen und gab Schnarchlaute von sich, die es Rita unmöglich machten zu verstehen, was der Nachrichtensprecher sagte, da half die höhere Lautstärke auch nicht mehr.
Sie verfolgte noch den Wetterbericht, dessen bunte Grafiken sie auch ohne die erklärenden Worte der blonden Moderatorin im viel zu kurzen Rock verstand. Danach schaltete sie den Fernseher aus und stieß Herbert so lange an, bis er endlich mit lautem Schnaufen aufwachte. Er habe ja gar nicht geschlafen, behauptete er nuschelnd, er habe nur ein bisschen die Augen zugemacht. Doch er ließ sich von Rita überzeugen, nun endlich ins Bett zu gehen. Grantelnd und ohne Gute-Nacht-Gruß schlurfte er aus dem Wohnzimmer.
Rita räumte noch ein wenig auf und wartete darauf, dass die vertrauten Schnarchgeräusche aus dem Schlafzimmer ertönten. Anschließend schnappte sie ihren Wäschekorb und stieg die Treppen vom vierten Stockwerk bis in den Waschkeller hinab.
Es war schon nach zehn Uhr. Auf dem Weg nach unten begegnete ihr keine Menschenseele, aber das machte ihr überhaupt nichts aus. Im Gegenteil: Endlich herrschte Ruhe im Haus. Um ungestört Wäsche aufzuhängen, war das die beste Zeit, fand Rita. In der zweiten und dritten Etage wohnten Familien mit Kindern im Grundschulalter, die nun fest schliefen. Der Hund von Herrn Stockhaus war auch so ein Ärgernis. Manchmal wusste Rita nicht, was schlimmer war: das Geschrei der tobenden Gören, denen anscheinend niemand beigebracht hatte, dass man im Treppenhaus leise sein musste, oder dieser elende Köter, der jedes Mal bellte wie irre, wenn jemand an der Wohnungstür vorbeiging. Stockhaus wohnte im Erdgeschoss – jeder, der nach oben wollte, musste an seiner Tür vorbei, und wirklich jedes Mal schlug sein Hund Alarm.
Rita betrat den Treppenabsatz vor Stockhaus' Wohnung und machte sich auf das unvermeidliche Kläffen gefasst. Doch alles blieb ruhig. Nein, nicht ganz ruhig. Sie blieb stehen und lauschte mit angehaltenem Atem an der Tür. War das ein Winseln? Rita hatte ein solches Geräusch noch nie bei diesem Tier gehört. Dann erklang die gedämpfte Stimme von Herrn Stockhaus, der beruhigend auf seinen Hund einzureden schien. Vielleicht war der Köter krank, überlegte sie. Sie tat es mit einem Achselzucken ab und stieg die letzten Stufen ins Untergeschoss hinab.
Als ihr der zarte Duft nach Weichspüler und frisch gewaschener Wäsche vom anderen Ende des Ganges entgegenwehte, beschleunigte sie ihre Schritte und betrat den grau gefliesten Waschkeller mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht. Das Geräusch des Schleudergangs ihrer treuen alten Siemens, die sich in den letzten Zügen ihres abendlichen Waschgangs befand, hieß sie willkommen. Das war ihr Reich. Hier war es immer sauber, alles an seinem Platz, alles, wie es sein musste. Das war es, was Rita am Waschkeller so schätzte.
Doch schon im nächsten Augenblick erstarb ihr Lächeln, denn heute Abend waren mehrere Dinge nicht so, wie sie sein sollten. Das Licht in dem Raum leuchtete bereits, und das lag nicht daran, dass die letzte Person, die hier gewesen war, vergessen hatte, es auszumachen. Es war von dem Mann eingeschaltet worden, der sich in der gegenüberliegenden Ecke an einer heruntergekommen wirkenden Waschmaschine zu schaffen machte.
Ritas Mundwinkel wanderten nach unten, als ihr klar wurde, dass ihre Pläne, den Tag mit einer Runde gemütlicher Wäschepflege ausklingen zu lassen, soeben von diesem Mann zunichtegemacht worden waren. Sie hatte weder ihn noch diese hässliche Waschmaschine, einen schmalen Toplader, dessen ehemals weiße Verkleidung gelbstichig und an den Rändern rostig aussah, jemals zuvor gesehen.
Er stand mit dem Rücken zu ihr über seine Maschine gebeugt und hatte sie noch nicht bemerkt.
Sie hüstelte. Sein Gesichtsausdruck, als er herumfuhr und sie anstarrte, ließ sie zusammenzucken. Er war blass, seine Wangen wirkten eingefallen, um seine stechenden, geröteten Augen hatten sich tiefe Schatten gelegt. Er sah aus, als wäre er ernsthaft krank. Außerdem schien er alles andere als erfreut zu sein, plötzlich Gesellschaft bekommen zu haben.

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So, und an dieser Stelle überlassen wir die beiden mal sich selbst. Wie, ihr wollt jetzt aber wissen, wie es weitergeht? Na gut, aber das macht ihr dann am besten im E-Book oder im Taschenbuch. Ihr wisst ja, die Dinge brauchen Ordnung.

Sonntag, 11. Dezember 2016

3. Advent - Gewinnspiel mit Elke Aybar

Bild: angieconscious  / pixelio.de
Guten Abend, ich hoffe, ihr habt einen wunderbaren, entspannten 3. Advent verbracht. Passend zur Abendstunde, wo die Sonne längst untergegangen ist, lasse ich das neue Gewinnspiel starten. Immerhin geht es heute um Vampire. Vampire? Hatten wir nicht schon Vampire zum 1. Advent? Ja, aber die, um die es heute geht, sind Vertreter einer ganz anderen Spielart.




Ich präsentiere:

Elke Aybar "Geheimnisse von Blut & Liebe"

Elke Aybar hat für ihre Reihe "Geheimnisse von Blut & Liebe" mit der Welt Lyathos ein ganzes Universum erschaffen, in dem es vor fantastischen Wesen geradezu wimmelt. Vampire gehören ebenso dazu wie Gestaltwandler und Drachen. Menschen und Vampire, geheimnisvolle sprechende Katerwesen, Brombeerhecken, in denen sich Weltentore verbergen. Blut, Leidenschaft, Intrigen und Machtspiele, Eifersucht, Liebe und jede Menge Geheimnisse. Wer sich auf diese fantastische Reise begibt, der läuft Gefahr, süchtig zu werden. Süchtig nach noch mehr Geheimnissen und Abenteuern rund um Aurelie, Demian, Ruben, David, Michio, Elody und Sarah.

Elke Aybar
Ich bin erst mit dem dritten Teil in Elke Aybars Saga eingestiegen, als sie mich bat, das Korrektorat für ihr Manuskript zu übernehmen. Dadurch erschienen mir einige Aspekte natürlich noch recht undurchsichtig und nicht immer allzu leicht nachvollziehbar. Spannend fand ich es aber allemal! Die Geheimnisse-Reihe sollte man also auf jeden Fall mit der Lektüre des ersten Bandes "Dunkle Jagd" beginnen. Lohnen tut es sich in jedem Fall, sich auf die opulent ausgeschmückte und mit vielen faszinierenden Figuren bevölkerte Geschichte einzulassen.

Aus diesem Grunde bietet Elke euch auch bei diesem Gewinnspiel an, dass ihr euch den Band selbst aussucht, den ihr gern gewinnen möchtet:

Band 1 "Dunkle Jagd" für Einsteiger

 Band 2 "Machtsteine" für Fortgeschrittene

oder Band 3 "Phönixträume" für Kenner










Also, auf geht's, der Lostopf ist eröffnet.
Wer möchte eines dieser wunderschönen Bücher mit persönlicher Widmung von Elke Aybar gewinnen?
Hinterlasst bitte einen Kommentar hier unter diesem Artikel oder auf meiner Facebookseite.
Da ich mit Verspätung gestartet bin, bleibt der Lostopf bis Donnerstag, 15.12.2016, 12 Uhr geöffnet.

Viel Glück und viel Spaß!

Mittwoch, 30. November 2016

1. Advent Gewinnspielrunde - Gewinner ist ...

Guten Abend zu später Stunde. Die Glücksfee hat nun aus der kleinen Schar tapferer Teilnehmerinnen ein Los herausgezogen, und auf dem stand der Name ...

Bild: Manfred Walker / pixelio.de
... Trommelwirbel ...

... tadaaaaaaa ...

... Tusch! ...

Sinni

Herzlichen Glückwunsch! Liebe Sinni, du erhältst ein Exemplar des grandiosen Auftakts zur Urban Fantasy Saga

Kruento - Der Anführer

Mit persönlicher Widmung von der Autorin Melissa David höchstselbst!

Ich werde dich noch per E-Mail kontaktieren, bitte checke also schnellstens deine Mailbox!

Allen anderen vielen Dank fürs Mitmachen! Das war ja erst die erste Runde. Da kommen noch drei. Am 2. Advent geht es weiter, dann gibt es hier den superspannenden Wissenschaftsthriller "Pandemie" von Thor Ansell zu gewinnen. Also: Dranbleiben!

Sonntag, 27. November 2016

1. Advent - Gewinnspiel mit Melissa David

Bild: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Fröhlichen 1. Advent, ihr Lieben! Na? Schon lecker Glühwein getrunken? Stollen genascht? Plätzchen gebacken? Noch nicht? Aber doch wohl schon ein gutes Buch gelesen? Was??? Auch nicht? Na, so geht das doch nicht. Es gibt schließlich so viele gute Bücher! Ein paar davon werde ich euch in der Adventszeit näher vorstellen - und ihr habt die Möglichkeit, diese Bücher zu gewinnen! Alles klar? Dann kann's ja losgehen!

Janas dunkle Geschichten präsentiert:

Melissa David - Kruento

Bild: Melissa David
Ich habe Melissa bereits vor ein paar Jahren kennengelernt, als wir beide bei Bookrix sehr aktiv waren. Ganz aus den Augen verloren wir uns nie, und als Melissa eine Lektorin für ihren Vampirroman suchte und entdeckte, dass ich inzwischen in dem Bereich tätig war, schickte sie mir eine Anfrage. Zu dem Zeitpunkt war ich noch recht neu im Geschäft, hatte erst einige wenige Projekte abgeschlossen. Dementsprechend aufgeregt war ich auch, als ich schließlich das fast 400 Seiten umfassende Manuskript vor mir liegen hatte. Aber wir haben es hingekriegt, und zwar verdammt gut.

"Kruento - Der Anführer" war der erste Roman der Urban Fantasy Reihe. Mittlerweile sind zwei weitere Bände erschienen: "Kruento - Der Diplomat" und "Kruento - Der Aufräumer". Die Reihe läuft seit ihrem Erscheinen erfolgreich und begeistert eine treue, wachsende Fangemeinde, die jede Neuigkeit sehnsüchtig erwartet und auf den nächsten Band hinfiebert. Was die Kruento angeht, sind Melissa und ich zu einem richtig tollen Team zusammengewachsen. Wir tauschen uns zwischendurch aus, ich schlage viel vor, sie übernimmt, was ihr sinnvoll erscheint. Wenn ich dann den zweiten Lektoratsdurchgang mache, staune ich immer, was für einen schillernden Diamanten wir da herausgeschliffen haben. Meist geht es ja nur um stilistische Feinheiten, denn die Story selbst, die ist schon ganz schön genial.


Kruento - das ist eine faszinierende Welt, in der die Vampire, ebenjene Kruento, in ihrer eigenen Gesellschaft leben - mitten unter den Menschen und zugleich im Verborgenen. Manche von ihnen sind schon mehrere hundert Jahre alt, andere noch keine fünfzig. Sie haben eine ziemlich streng strukturierte Hierarchie, und jeder Vampir ist einem Clan zugehörig. Die Frauen haben eine aus heutiger, emanzipierter Sicht recht antiquierte, untergeordnete Stellung. Doch zum Einen bietet dieser Umstand ein herrliches Konfliktpotential, wenn einer der vampirischen, dominanten Protagonisten auf seine (noch) menschliche Traumfrau trifft, die sich mit der Hierarchie so gar nicht anfreunden kann. Zum Anderen werden treue Leser merken, dass sich mit jedem weiteren Roman eine gesellschaftliche Entwicklung unter den Kruento vollzieht und die anfangs existierenden Strukturen nicht so festgefahren sind, wie es zunächst den Anschein erweckt.

Echte Vampire glitzern nicht

Melissas Vampire faszinieren mich, denn sie schaffen den perfekten Spagat: Sie sind allesamt überirdisch schön, extrem sexy und überaus sinnlich. Aber sie trinken Blut, und sie tun das auch gern und ausgiebig und teilweise ziemlich skrupellos. Dass sie ihre menschlichen Opfer in der Regel nicht töten, hat wohl vor allem damit zu tun, dass sie nicht ständig die Spuren vor der Polizei verwischen können, ohne dass die ihnen irgendwann doch noch auf die Schliche kommt. Sie sind superstark, einige von ihnen können perfekt kämpfen, und das Beste: Sie glitzern nicht im Sonnenlicht! *hihi*

Die drei erschienenen Bücher spielen alle größtenteils in Boston, aber Vampire gibt es überall auf dem Erdball. Ein paar von ihnen lernen wir zum Beispiel in "Kruento - Der Diplomat" kennen. Wir dürfen gespannt sein, wohin die Reise für Melissa Davids Vampire noch gehen wird. Ich darf schon einmal verraten, dass sie am vierten Band schreibt. Und ich freue mich jetzt schon darauf, dieses Manuskript zu lektorieren.

So, ich hoffe, ich habe in euch die Neugier geweckt, und ihr wollt jetzt alle mehr wissen von Darius, Jendrael, Sam, Arnika, Pierrick und all den anderen. Melissas Bücher findet ihr als eBook bei Amazon und als Taschenbuch in allen gängigen Onlineshops und sogar in ihrem eigenen Onlineshop auf ihrer Website. Und im Buchhandel könnt ihr die Bücher auch bestellen, sollte euer Buchhändler die Titel wider Erwarten nicht im Sortiment haben. *hüstel*

Haben wir nicht was vergessen?

Achso, wir sind ja noch nicht ganz am Ende. Ihr könnt ein signiertes Exemplar von
"Kruento - Der Anführer"
gewinnen, dem Auftakt der Kruento-Saga. Darin lernt ihr die ehrgeizige Bostoner Polizistin Sam kennen, die einen mysteriösen Todesfall aufklären soll und bei ihren Ermittlungen auf den ebenso geheimnisvollen wie charmanten Darius trifft.

Wenn ihr in den Lostopf hüpfen wollt, dann hinterlasst hier einen Kommentar. Ihr habt dafür Zeit bis Mittwoch, 30.11.2016, 20 Uhr. Danach wird ausgelost und der Gewinner hier und auf meiner Facebookseite bekanntgegeben. Melissa wird dem- oder derjenigen das Buch dann mit persönlicher Widmung direkt zuschicken.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen 1. Advent und viel Glück!

Mittwoch, 20. November 2013

Buchtipp: Folgt der blutigen Spur des Bourbon Kid


Alles fing an mit dem Buch ohne Namen. Das fiel mir wegen des Titels und des tollen Covers auf. Und angeblich verbirgt sich der Autor hinter dem Pseudonym „Anonymous“. So heißt er aber nur in Deutschland. Sonst nennt er sich Bourbon Kid. Angeblich steckt ein britischer Schriftsteller dahinter.

Interessant für mich ist, dass der Bourbon Kid seine Bücher zuerst als Self-Publisher herausgebracht hat, weil sich damals kein Verlag für den Stoff erwärmen ließ. Er sei keinem Genre eindeutig zuzuordnen, und der Held sei kein richtiger Held, sondern ein gnadenloser, psychopathischer Antiheld – so was wolle doch keiner lesen. Tja, falsch gedacht. Passiert der Verlagsbranche ja nicht zum ersten Mal. Das namenlose Buch wurde ein Bestseller, letzten Endes doch von einem Verlag übernommen und in diverse Sprachen übersetzt.

Das Buch ohne Namen war geil. Schon die erste Szene in der Tapioca-Bar im „beschaulichen“ Ort Santa Mondega rockte. Das Buch ist eine aberwitzige Mischung aus Pulp Western, Splatter, Horror und bösartig schwarzem Humor. In meinem Kopf lief beim Lesen ein Film ab, der Quentin Tarantino als Regisseur hatte.

Es folgten das direkte Sequel Buch ohne Staben und das Buch ohne Gnade, das zu einem Zeitpunkt vor den Ereignissen aus dem Buch ohne Namen spielt. Das stabenlose Buch war erneut großartig. Sauspannend, brutal und mit etlichen unerwarteten Wendungen und skurrilen Charakteren. Insofern schloss es qualitativ und handlungstechnisch nahtlos an das erste Buch an.

Das gnadenlose Buch war ebenfalls unterhaltsam (es nahm die allseits beliebten Castingshows derbe auf den Arm), jedoch nicht ganz so packend wie die ersten beiden Bücher. Es enthielt aber viele liebgewonnene Charaktere aus den anderen Büchern wie Sanchez, den Barkeeper des "Tapioca", der unliebsamen Gästen gern seine eigene Pisse als Whiskey ausschenkt. Ja. Nur beim Bourbon Kid sollte man sich keine Scherze erlauben. Immer wenn der echten Bourbon trinkt, läuft er Amok und knallt alle ab. Er ist übrigens der Held dieser Buchreihe und mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Vor kurzem habe ich das vierte Buch der Reihe ausgelesen. Es heißt Das Buch des Todes und knüpft direkt an das Buch ohne Staben an. Man trifft einige schon bekannte Charaktere wieder: den eitlen Vampir Vanity, die einfach nicht tot  zu kriegende fiese Jessica, das naiv-süße Liebespaar Dante und Kacy, Psycho-Beth, Bourbon Kids große Liebe, und den trotteligen Barkeeper Sanchez, der mittlerweile Polizist geworden ist (die Polizei von Santa Mondega hat ein echtes Personalproblem, seit der Bourbon Kid in der Halloween-Nacht sämtliche Bullen niedergemetzelt hat - aber das waren ja eh alles Vampire, die hatten das also verdient).

Es ist jedes Mal wieder ein saugeiles, diebisches Vergnügen, dem Bourbon Kid auf seiner blutigen Spur durch das vampirverseuchte Santa Mondega zu folgen...

Wer jetzt neugierig geworden ist, befolge bitte diesen Rat: Unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen! Der Autor setzt Vorwissen beim Leser voraus und erklärt am Anfang eines neuen Buches nicht allzu viel. Bereits etablierte Charaktere werden nicht mehr großartig eingeführt.

Die richtige Reihenfolge wäre also:

"Das Buch ohne Namen"

"Das Buch ohne Staben"

"Das Buch ohne Gnade"

"Das Buch des Todes"

Ich hoffe, Mr. Tarantino arbeitet bereits an der Verfilmung.

Hier habe ich noch ein interessantes Interview mit dem Autor der Bücher ohne Namen/Staben/Gnade/des Todes entdeckt. Dort findet ihr auch das Trailervideo für das „Buch des Todes“.

Trinken wir auf den Bourbon Kid!

Für Nebenwirkungen übernehme ich keine Haftung.

Sonntag, 8. September 2013

Art Skript Phantastik Verlag: Das war das Fechenheimer Literaturfestival 2013

Grit Richter hat ein paar schöne Fotos vom Festival gepostet. War eine tolle Erfahrung für mich und ein sehr angenehmer Nachmittag. Vielen Dank, liebe Grit und liebe Initiatoren des Fechenheimer Literaturfestivals! Art Skript Phantastik Verlag: Das war das Fechenheimer Literaturfestival 2013:   Liebe Leserinnen und Leser, an dieser Stelle wollte ich nun eigentlich eine Reihe von Clips präsentieren, die die Autorinnen beim les...

Samstag, 17. August 2013

2. Fechenheimer Literaturfestival 2013

Guckt mal, wer da liest ...

Ich bin jetzt doch aufgeregt und muss schauen, dass ich noch etwas Schlaf bekomme, bevor ich morgen Nachmittag - also eigentlich heute, es ist ja schon nach Mitternacht - einem hoffentlich nicht nur aus AutorenkollegInnen bestehenden Publikum etwas aus meiner Feder vorlese.

Grit Richter hat alles schön zusammengefasst, weshalb ich hier bequemerweise einfach mal auf ihren Blog verlinke:

Art Skript Phantastik Verlag: 2. Fechenheimer Literaturfestival 2013:   Werte Leserinnen und Leser, 2012 fand das erste Fechenheimer Literaturfestival statt bei dem der Art Skript Phantastik Verlag mit ...

Dienstag, 28. Mai 2013

Rezension von In Flagranti Books zum "Vampire Cocktail"

In Flagranti Books: Vampire Cocktail - Geschichten aus der Vampirwelt ...

Tilly Jones von In Flagranti Books hat den "Vampire Cocktail" gelesen - und für gut befunden. Das freut mich. Was mich noch mehr freut: die Tilly zählte meinen Beitrag zu ihren Favoriten! Das schreibt Tilly über "Der perfekte Cocktail":

Tja, man hat schon so seine Problemchen, wenn man ordentlich und für jeden den perfekten Cocktail servieren möchte. Obwohl ich das Ende etwas vorhersehbar fand, hat mir die Geschichte gleich gemundet. Ein kleines bisschen Blut, genau richtig am Rand drapiert, hat den Geschmack perfekt abgerundet. Den heimlichen Star des Geschehens, den Tequila Sunrise, werde ich wohl dennoch nie wieder trinken können.

Okay, sie fand das Ende etwas vorhersehbar. Und ich scheine ihr meinen persönlichen Lieblingscocktail vergrault zu haben. Damit kann ich leben. Mir gefällt der Rest, den sie zu meiner Geschichte schreibt. Insgesamt eine sehr positive Rezension, über die sich Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag völlig verdient freuen darf - und wir Autoren mit ihr!

Dienstag, 30. April 2013

Und wem schenke ich nun Lesefreude?

Es ist vollbracht: Die Glücksfee in Gestalt meines Sohnes hat zwei Namen aus der Lostrommel gezogen und gleich verkünde ich die glücklichen Gewinner.

Vorher möchte ich euch allen Danke sagen für ein großartiges Event, an dem wir alle gemeinsam teilhaben konnten. Über 100 Besucher hatte mein Blog am Welttag des Buches - mein persönlicher Rekord.

Streunen wir nicht länger um den heißen Brei, jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht. Seid ihr bereit?

Die Anthologie "Vampire Cocktail" hat gewonnen:

Melanie von Biblio Fantastica

Die Anthologie "Geheimnisvolle Weltentore" geht an:

MaSo von Horror & Co.

Herzlichen Glückwunsch an euch beide und viel Lesefreude mit den Büchern! Allen anderen vielen, lieben Dank fürs Mitmachen! Ich denke, das wird nicht die letzte Verlosung gewesen sein, die ich hier auf meinem Blog veranstalte. Schaut also gern immer wieder mal rein, damit ihr nichts verpasst!


Dienstag, 23. April 2013

Welttag des Buches: Ich schenke Lesefreude

Heute ist es soweit: Der Welttag des Buches wird heute gefeiert.
Auf ganz vielen Blogs könnt ihr zur Feier des Tages Bücher gewinnen. Dabei gibt es alles vom aktuellen Bestseller über den praktischen Ratgeber bis hin zur Rarität.
Auch ich mache mit und verlose zwei Bücher mit Widmung. Hier erfahrt ihr, welche es sind:


"Vampire Cocktail"

Die Anthologie von Herausgeberin Grit Richter erschien im Juli 2012 im Art Skript Phantastik Verlag und enthält 16 Kurzgeschichten von 16 verschiedenen Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum, die ganz unterschiedlich sind in ihren Ideen und Stilen. Eines haben sie alle gemeinsam: Es geht um Vampire und um Cocktails. Die Geschichten reichen von düster-unheimlich über sinnlich-erotisch bis witzig-ironisch. Auch ich bin in der Anthologie vertreten, und zwar mit meiner Frankfurter Vampirstory "Der perfekte Cocktail".

Ihr könnt ein von mir signiertes Exemplar gewinnen, wenn ihr unter diesen Beitrag heute, am 23. April 2013, einen Kommentar schreibt.


"Geheimnisvolle Weltentore - Band I"


In dieser im net-Verlag erschienenen Anthologie dreht sich alles um Tore in andere, in fremde Welten. Mystisch, märchenhaft, düster, gefährlich, magisch - diese Geschichten entführen den Leser im wahrsten Sinne des Wortes. Gleich die erste von insgesamt 24 Geschichten stammt aus meiner Feder. Es ist "Die Gartenpforte". Darin erfahrt ihr, welche unheimliche Verbindung zwischen der komischen Pforte im Garten hinter Theodors Haus und dem mysteriösen Verschwinden seiner Frau vor dreißig Jahren besteht.

Auch von dieser Anthologie verlose ich ein von mir signiertes Exemplar. Schreibt einfach heute, am 23. April 2013, einen Kommentar unter diesen Beitrag und ihr landet im Lostopf.

Und noch mehr Gewinnmöglichkeiten findet ihr, wenn ihr diesem Link folgt: Blogger schenken Lesefreude - Teilnehmerliste (mittlerweile bin ich auch dort gelistet).


Ich wünsche euch allen viel Glück und Spaß bei dieser tollen Aktion und werde selbst noch ein wenig stöbern gehen, ob ich nicht auch selbst irgendwo teilnehme und versuche, ein tolles Buch zu gewinnen...


Montag, 25. März 2013

Vampire Cocktail - Meine Rezension

Der "Vampire Cocktail" war die erste Anthologie des noch jungen Art Skript Phantastik Verlages. Herausgeberin Grit Richter versammelte 16 handverlesene Kurzgeschichten von 16 verschiedenen Autoren und Autorinnen für das Buch, das im Juli 2012 erschien. Auch ich durfte einen Beitrag beisteuern, und zwar "Der perfekte Cocktail", eine ironisch-süffisante Geschichte über den Barbesitzer und Vampir Harry Petersen und seine aufregende Begegnung mit einer attraktiven Kontrolleurin vom Frankfurter Verbraucherschutz.
Ich hatte es schon lange vor und nun endlich geschafft, selbst alle Beiträge in der Anthologie zu lesen. Heute will ich meinen ganz persönlichen Eindruck wiedergeben.
 
Zunächst einmal zum Buch selbst: Ich hatte es schon an anderer Stelle im Blog betont, dass ich das Cover und die Innengestaltung ausgesprochen schön finde. Blutrot, ein stilisierter Cocktail auf dem Cover, originelle Schrift für den Titel, die sich im Buch bei den Titeln der einzelnen Geschichten wiederholt. Das Schriftbild ist manchmal etwas eng geraten, aber alles in allem gefällt mir das Buch rein äußerlich irre gut!
 
Die in "Vampire Cocktail" präsentierten Kurzgeschichten sind von ganz unterschiedlicher Natur. Die Themen reichen von klassischen Vampirgeschichten über erotisch angehauchte Schmonzetten und SciFi-Ausflüge ins All bis zu Urban Fantasy. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz, obwohl es insgesamt doch recht düster und blutig zugeht - zum Glück, schließlich geht es hier um Vampire, um richtige Vampire, die Blut trinken, nicht diese zartbesaiteten Wesen, die im Sonnenlicht allenfalls glitzern und Menschenmädchen anschmachten, statt sie auszusaugen. Von denen gab es seit Twilight wahrlich zuviele in der Literaturlandschaft und sie haben das Image meiner Lieblingsmonster ganz schön zerdeppert. Grit Richters Anthologie setzt da einen tollen Kontrast und zeigt die Vampire zumeist von ihrer blutrünstigen, trotzdem sehr sinnlichen Seite. Zusätzlich zu den 16 Beiträgen enthält "Vampire Cocktail" noch die Geschichte des berühmten Cocktails Bloody Mary, der auch in einigen der Geschichten eine Rolle spielt, sowie ein Rezept, um diesen selbst herzustellen.
 
Jetzt aber zu den 16 Geschichten, die ich der Reihe nach etwas genauer beleuchten möchte.
 
Stephanie Mühlsteph - "Bittersüß wie Absinth"
Als Auftaktgeschichte hätte ich diesen Beitrag nicht gewählt, und zwar weil mir der Überraschungsmoment fehlt. Es mangelt irgendwie an Spannung. Jedoch wird die Geschichte von Vampirdame Ava, die in einer Steampunk-Version von London auf den Vampir Mathew wartet, den sie im Auftrag der "Sippe" töten soll, in einer sehr stimmungsvollen Sprache erzählt. Der Stil schwelgt in bildhaften Beschreibungen und vielen kleinen Details, die diese fremde und doch bekannte Welt lebendig werden lassen.
 
Denise Mildes - "Legenden"
Eine heruntergekommene New Yorker Bar wird zum Schauplatz einer wahrhaft legendären Begegnung zwischen einem Vampir und dem ... ich will nicht zu viel verraten! Obwohl aus der Ich-Perspektive geschrieben, was mir persönlich meist nicht so gefällt, hat mich dieser Beitrag überzeugt. Der klare, schnörkellose, dennoch bildhafte Sprachstil ist toll und die Sache mit den Barhockern, die erzeugte bei mir sogar eine Gänsehaut! Die Auflösung ist ziemlich raffiniert. Aber wieso steht im letzten Absatz "Manchester", wo doch eingangs "Manhattan" als Arbeitsstätte des Protagonisten genannt wird?
 
Michael Zandt - "Unter dem Nebelmond"
Eigentlich handelt es sich um eine bierernste Geschichte über uralte Vampire und ein unheimliches Ritual. Vampire haben sich in unsere Gesellschaft integriert, es existieren geheime Absprachen mit den Behörden inklusive Aufenthaltsgenehmigungen und Tötungslizenzen. Tolle Sprache, mitreißend erzählt. Macht definitiv Lust auf mehr. Vorne schrieb ich "eigentlich". Damit beziehe ich mich auf den ersten Lacher, den ich in dieser Anthologie beim Lesen herausließ: Die Stuttgarter Kickers verteidigen einen Titel? Ja nee, is klar!
 
Diana Scott - "Fang mich, wenn du kannst"
Wenn ich das so sagen darf: Mir ist der Titel zu klischeehaft. Normalerweise hätte ich diese Geschichte nicht gelesen, aber ich wollte ja jeden Beitrag lesen. Dann startet die Geschichte auch noch mit dem abgedroschenen Blick in den Spiegel und einer detailreichen Beschreibung des Outfits und des Aussehens der Protagonistin. Auweia. Noch ein Klischee! Irgendwie ist mir die Begegnung der jungen Dame mit dem Traummann von einem Vampir zu schwülstig und - Verzeihung, dass ich das Wort noch einmal verwende - klischeehaft. Alles ist so perfekt, die Körper sind perfekt, immer wieder werden die äußeren Vorzüge beider Darsteller genauestens beschrieben. Die Geschichte ist wahnsinnig sinnlich, mir persönlich aber war das zuviel des Guten.
 
Sabine Frambach - "Kleiner Zauber"
Eine verdammt kurze, verdammt witzige Geschichte! Vampir Jakub will seine verstorbene große Liebe Nadia wieder zum Leben erwecken - mit Hilfe eines magischen Cocktails. Er übersieht bei der Zubereitung aber ein kleines, entscheidendes Detail - mit gar schrecklichen Folgen! Die amüsante Geschichte sprüht vor Einfallsreichtum, Ironie, Humor und Charme. Eine sehr orginelle Umsetzung.
 
Bianca Brack - "Auf dem Weg zum Mars trinke ich nie Bloody Mary"
Mit dieser Geschichte hatte ich so meine Probleme. Irgendwie mag ich sie, schon weil ich es Klasse finde, dass die Autorin ein SciFi-Setting an Bord eines Raumschiffs irgendwann in der Zukunft gewählt hat. Vampire im Weltraum - das hat man schließlich auch nicht oft. Nun kommen leider ein paar Abers: Die prall gefüllte Vorgeschichte der Protagonistin plus kleiner Abriss der Menschheitsgeschichte von 2009 bis etwa 500 Jahre in die Zukunft auf knapp zwei Seiten? Dieser Infodump hat mich fast schon überfordert. Wie sehr Tanja ihres eigenen Vampir-Daseins überdrüssig ist, kommt zunächst nicht rüber. Sie scheint es eigentlich sehr zu genießen, so mein Eindruck. Deshalb fand ich ihre Bereitschaft zu sterben, ihre Sehnsucht nach einem Ende zu plötzlich. Was mir nicht so logisch erscheinen wollte, war die Sache mit der Entsorgung der Leichen. Da kann also jeder einfach so an die Luftschleuse und Leichen ins All befördern, ohne dass jemand etwas merkt? Ja, gibt es denn in der Zukunft keine Überwachungskameras und Zugangskontrollen mehr?
Das Ende stimmte mich aber wieder versöhnlich, das fand ich schön gelöst und angenehm melancholisch.
 
Marcus Heitkamp - "Bloody Brain"
Der Humor, den der Autor hier eingearbeitet hat, gefällt mir sehr, sehr gut. Schöne Seitenhiebe auf verschiedene Highlights der Menschheitsgeschichte - am besten fand ich den "langhaarigen Bombenleger"! Die Geschichte ist deftig und mit einer ordentlichen Portion Erotik gewürzt. Knackig erzählt und mit einem ungewöhnlichen Cocktail garniert.
 
Alessandra Reß - "Neonnacht"
Eine junge Frau wird von Persephone, einer mächtigen Vampirin, in die geheime Welt der übernatürlichen Wesen entführt und eingeladen, eine von ihnen zu werden. Der Trip, auf den Persephone sie mit Hilfe einer Kombination aus Cocktail und Shisha mitnimmt, ist der totale Synästhetik-Rausch: alles schwimmt in leuchtenden Farben, die Nacht wird zur Neonnacht. Die Dialoge und die eingebaute Anspielung auf Twilight fand ich jetzt nicht so richtig gelungen, mir war die Vampirin auch viel zu nett, aber das geht ja vielleicht nur mir so.
 
Sabrina Železný - "Pisco Sour, Pishtaco Sour"
Den Titel fand ich etwas sperrig, aber viel mehr habe ich an dieser originellen Vampirgeschichte nicht auszusetzen. Angesiedelt in einer äußerst exotischen Umgebung, treffen zwei Vampire unabhängig voneinander auf zwei Wesen, die keine Menschen sind und ihnen womöglich sogar gefährlich werden können. Eine Verwechslung endet tödlich, aber für wen, das verrate ich jetzt nicht. Liest sich sehr gut, ich kam schnell rein und ließ mich mitnehmen. Die tolle Auflösung hat mich tatsächlich total überrascht!
 
Stefanie Bender - "Blutcocktail"
Auch hier hatte ich so meine Probleme. Zum Beispiel konnte ich zu keinem der Protagonisten eine Beziehung aufbauen, sie blieben mir fern, ich konnte mit keinem von ihnen mitfühlen. Die Vampirkönigin war mir zu lasch - sie hätte sich einfach nehmen sollen, was sie wollte! Die Auflösung fand ich dann wieder recht schön, aber fast ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
 
Sigrid A. Urban - "Insiderwissen inklusive"
Einem Schriftsteller wird seine Neugier zum Verhängnis. Schon ganz schön abgefahrene Geschichte, die mir stellenweise arg konstruiert vorkam. Aber sie ist in einem sehr unterhaltsamen Stil geschrieben, ich mochte die Geschichte. Äh, eine Frage hätte ich noch: Wo genau hat der Vampir reingebissen???!!
 
Nina Sträter - "Garvamore, der beste Single Malt der Welt"
Diese Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen! Der Reporter Sprenger und der Fotograf Plotz sind wirklich ein tolles, kauziges Gespann - wie ein altes Ehepaar! Es geht um eine exklusive Whiskyverkostung. Auf dem Getränk scheint aber ein Fluch zu liegen, der mit der düsteren Legende über einen Vampir zu tun hat. Klingt erstmal nicht wirklich spektakulär, aber die Autorin hat unglaublich spannend erzählt und ein, zwei Mal wurde ich als Leserin ganz schön an der Nase herumgeführt - Respekt!
 
Olaf Lahayne - "Spielhölle"
Interessante, ungewöhnliche Variante, denn ein richtiger Vampir kommt hier gar nicht vor. Lediglich die Location, ein Casino im Stil eines Gruselschlosses, erinnert noch an das Thema der Anthologie. Der geheimnisvolle Fremde, der der Protagonistin seine spezielle Gabe weitergeben will, ist jedoch etwas ganz Anderes als ein Vampir. Immerhin: Cocktails werden hier auch konsumiert. Ich bin unsicher, wie ich die Geschichte einordnen soll. Das mag an meiner Erwartungshaltung liegen. Dennoch: irgendetwas hat sie.
 
Leonie Sielska - "Miami Nights"
Es geht um jede Menge Vampire und jede Menge Werwölfe. Die können einander nicht wirklich leiden und der Waffenstillstand, der zwischen ihnen herrscht, ist dünn und bröckelt, als Vampirdame Marianna in eine Falle hineinstolpert, die sie als Wolfsmörderin hinstellt. Irgendwie liest sich diese Geschichte nicht wie eine Kurzgeschichte, eher wie ein Auszug aus einem längeren Roman. Die Ausmaße, die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, sind geradezu episch und wären tatsächlich für eine schlichte Kurzgeschichte viel zu schade. Allerdings muss ich gestehen, dass mich die Konstellation Vampire vs. Werwölfe nicht mehr wirklich lockt. Lediglich die Location (Florida) fand ich für eine Vampirgeschichte recht reizvoll.
 
Sven Linnartz - "Der Gast ist König"
Bei diesem Text handelt es sich im Grunde genommen um keine Kurzgeschichte, sondern eher um eine Art Selbstportrait eines arroganten, fast schon hysterischen Clubbesitzers, der einen ganz besonderen Deal mit den Vampiren am Laufen hat. Der Text tropft vor Zynismus und leider fehlt die Spannung. Ich bin mir sicher, man hätte diese Idee auch als richtige Kurzgeschichte verarbeiten können, die hätte mir wahrscheinlich sehr viel besser gefallen.
 
Und da bin ich auch schon wieder am Ende meiner Rezension angekommen. Ihr seht, ich habe 15 Geschichten kommentiert - klar fehlt meine eigene, die im Buch an 15. Stelle steht. Was soll ich auch zu meinem eigenen Text sagen? Das überlasse ich euch, liebe Leser!
 
Unterm Strich kann ich dieser Anthologie eine klare Empfehlung aussprechen, vor allem für Liebhaber von Vampirgeschichten. Meine Favoriten sind die Geschichten von Denise Mildes, Michael Zandt, Sabine Frambach, Markus Heitkamp, Sabrina Železný und Nina Sträter. Welche sind eure Favoriten?
 
Insgesamt gebe ich dieser Anthologie 4 von 5 blutroten Cocktails.

Freitag, 22. März 2013

Hallo neobooks!

Ich habe auf der Plattform neobooks schon vor fast eineinhalb Jahren einen Account eingerichtet, diesen jedoch nie wirklich genutzt. Ich war ja vor allem auf Bookrix aktiv, habe dort neue Geschichten veröffentlicht und mich am Community-Leben beteiligt. Nun hat Bookrix einen kompletten Relaunch seines Webauftritts durchgeführt und ich bin seitdem nicht mehr so ganz zufrieden mit meiner alten Lieblingsplattform. Das war auch der Grund, weshalb ich mich nun entschieden habe, Bookrix "nur noch" als meine Sandbox zu nutzen. Ich bleibe dort aktiv als Leserin und werde auch weiterhin neue Texte hochladen, an Wettbewerben teilnehmen etc. Aber von der Idee, dort auch ein Ebook zum Verkauf anzubieten, bin ich abgekommen. Ich habe mich stattdessen für neobooks entschieden.
 
Neun meiner unheimlichen Kurzgeschichten habe ich von Bookrix entfernt, beziehungsweise so eingestellt, dass sie dort nur noch für mich selbst einsehbar sind. Diese neun Geschichten habe ich nun in meiner ersten eigenen Anthologie zusammengefasst, die seit heute über Neobooks und alle bekannten Kanäle als Ebook erhältlich ist.
 
 
Die erste Geschichte gab dem Buch ihren Namen. Sie ist in der kostenlosen Leseprobe vollständig enthalten. Ich habe den Titel auch deshalb gewählt, weil jede Geschichte gerade lang genug ist, um zum Beispiel in der Mittagspause gelesen zu werden - oder kurz vorm Schlafengehen, wenn man sich traut... Da fand ich "Zwischenstopp" einfach passend.
 
Diese Geschichten findet ihr im Buch:
 
Zwischenstopp - Sebastians S-Bahn hält neuerdings ohne ersichtlichen Grund immer an derselben Stelle auf freier Strecke an. Er scheint auch der Einzige zu sein, dem dieser Zwischenhalt überhaupt auffällt - bis heute.
 
Frau Hegel weiß, was zu tun ist - Frau Hegels Mann verhält sich seltsam, seit es bei einem seiner Computerspiele zu einem merkwürdigen Zwischenfall gekommen ist. Doch die resolute Frau Hegel lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Sie weiß eben stets, was zu tun ist.
 
Das leere Buch - Melanie findet ein leeres, ledergebundenes Buch. Doch am nächsten Tag findet sie darin beschriebene Seiten, geschrieben in ihrer eigenen Handschrift. Und der Text enthält eine mysteriöse Botschaft an Melanie.
 
Winterblut - Anna hat am Neujahrsabend mitten auf einer verschneiten Landstraße eine Autopanne und muss zu Fuß weitergehen. Da begegnet sie einem Fremden. Wird er ihr helfen? Oder hat er etwas ganz Anderes mit ihr vor?
 
Die Gartenpforte - Vor exakt dreißig Jahren verschwand Theodors Frau spurlos. Die komische alte Pforte im Garten hinter seinem Haus hat etwas damit zu tun, behauptet er. Nun endlich ist er bereit, die ganze unheimliche Wahrheit zu erzählen.
 
Der perfekte Cocktail - Harry, stolzer Besitzer von Frankfurts beliebtester Cocktailbar und waschechter Vampir, ist im Stress. Die exklusive Bucket of Blood Party steht kurz bevor und ausgerechnet jetzt schneit ihm eine Lebensmittelkontrolleurin ins Haus. Und die riecht so gut...
 
Am Anfang und am Ende - Sven soll für Professor Wilming eine ganz besondere Reise antreten: eine Reise durch die Zeit. So landet er im Frankfurt des Jahres 1991, wo er dem früheren Ich des Professors bei seiner Forschung helfen soll und die Liebe seines Lebens findet.
 
Die Treppe - Martin durchstöbert gern alte, leerstehende Häuser. In einem von ihnen findet er uralte, seltsame Pläne. Sie enthalten die Anleitung zum Bau einer ganz besonderen Treppe. Martin beschließt, die Treppe zu bauen.
 
Willkommen in Crystal Creek - Tobias und Sylvia folgen einem verwitterten Hinweisschild am Highway zu einem verlassenen Ort, der angeblich eine Touristenattraktion sein soll. Crystal Creek scheint aber eher eine Touristenfalle zu sein - eine tödliche Falle.
 
Wenn ihr also Lust und 1,99 EUR übrig habt, dann folgt einfach diesem Link und kauft mein Buch:
 
 
Ihr könnt es als Epub oder PDF-Version herunterladen und ihr bekommt es auch auf allen gängigen Online-Kanälen von amazon über Weltbild und Hugendubel bis Apple iTunes.
 
Ich würde mich besonders über euer Feedback in Form von Rezensionen und Bewertungen freuen.
 
Buchmarkt, ich komme! :-)

Mittwoch, 20. Februar 2013

"Der perfekte Cocktail" fand Gefallen

Im Blog "Horror & Co." werden Romane und Anthologien aus den Bereichen Horror und Phantastik vorgestellt und rezensiert. Der Blogchef "MaSo" hat sich den "Vampire Cocktail" von Grit Richter vorgenommen und sich die Mühe gemacht, zu jeder Kurzgeschichte einen Kommentar abzugeben. Ich freue mich riesig, dass ich ihn mit "Der perfekte Cocktail" überzeugen konnte. Am Ende nannte er seine Favoriten und zu denen gehöre ich auch!

Hier, lest mal:

Horror & Co.: Grit Richter (Hrsg.): Vampire Cocktail

Samstag, 18. August 2012

Amazon Author Central & Vampire Cocktail News

Amazon bietet den Autoren mit "Author Central" ja einen sehr schönen Service. Seit gestern gibt es auch von mir eine Autorenseite, die mit allen auf Amazon erhältlichen Büchern verlinkt ist, in denen ich als Autorin mitgewirkt habe. Wollt ihr mal gucken? --> HIER

Und dann entdeckte ich eine sehr ausführliche Rezension zum "Vampire Cocktail" von der Userin S. Junkel aka sannej. Sie hat zu jeder Geschichte einen kurzen Kommentar verfasst und ging mit den einzelnen Beiträgen nicht gerade zimperlich um. Nicht jedes Werk hat ihr gefallen, was sie auch jeweils vernünftig begründet. Aber über ihren Kommentar zu meiner Geschichte habe ich mich sehr gefreut. So lautet er:

"Wieder eine Story, für die ich volle Punktzahl geben würde. Eine genau dosierte Prise Witz, flüssiger Schreibstil... Auch wenn man Lebensmittelkontrolleure nicht unbedingt auf diese Weise von der Arbeit abhalten sollte..."
Ist doch Klasse, oder? :-)

Freitag, 3. August 2012

"Vampire Cocktail" erobert den Buchmarkt!

Seit einigen Tagen ist die Anthologie im Buchhandel erhältlich. Auf Amazon belegt das Buch aktuell Rang 61.810 (03.08.2012), was ich als sensationell für eine gerade erst erschienene Kurzgeschichtensammlung empfinde. Momentan sind die Bücher bei Amazon sogar vergriffen! Grit Richter vom Verlag hat uns aber schon bestätigt, dass sie dort ab nächster Woche wieder gekauft werden können.

Gestern endlich erhielt auch ich meine eigenen Exemplare. Die Bücher sind einfach wunderschön geworden. Das Cover hat mir ja von Anfang an sehr gut gefallen, aber auch im Inneren wurde viel Wert auf die Gestaltung gelegt. Neben den 16 Kurzgeschichten enthält es auch eine kurze Geschichte über den legendären Cocktail "Bloody Mary" sowie das Rezept zum Selbermixen. Meinen Beitrag findet ihr auf den Seiten 247 bis 262, er ist die vorletzte Geschichte.

Ich werde mich jetzt erst einmal selbst daran machen, die Geschichten meiner Mit-Autoren zu lesen und werde darüber demnächst auch hier berichten (rezensieren). Ich kann euch aber jetzt schon unbedingt empfehlen, euch das Buch zu holen, ohne die anderen Geschichten im Detail zu kennen. Ich kenne ein paar der Autoren von Bookrix und habe Grit als qualitätsbewusste Herausgeberin kennengelernt - da bin ich sicher, dass das Buch nur gut sein kann.

Holt es euch bei Amazon oder kontaktiert mich, ich habe ja jetzt ein paar Bücher mehr hier herumliegen und gebe die gern mit Autogramm ab. :-)


Donnerstag, 5. Juli 2012

Was euch in der Anthologie "Vampire Cocktail" erwartet

Bild: Art Skript Phantastik Verlag
Der Art Skript Phantastik Verlag hat wieder ein bisschen was über die kommende Anthologie verraten, in der auch meine Kurzgeschichte "Der perfekte Cocktail" vertreten sein wird. Grit Richter, die Herausgeberin, hat zu jeder der 16 Geschichten einen kleinen Teaser verfasst und in ihrem Blog veröffentlicht. Am interessantesten finde ich den Teaser-Texten nach zu urteilen diese hier:

Legenden // Denise Mildes
Auf der Suche nach einem kühlen Bier verschlägt es John Smith in eine kleine Bar in Manhattan, dort macht er Bekanntschaft mit Harold G. Johnston. Merkwürdig, denn beiden kommt es so vor, als hätten sie sich schon einmal getroffen.
Garvamore, der beste Single Malt der Welt // Nina Sträter
Rick Sprenger, Redakteur und sein Kollege Hermann Plotz aus der Bildredaktion haben die einmalige Gelegenheit über die Vorstellung eines neuen Single Malt Whiskys zu berichten. Was sie nicht wissen, auf der alten Destillerie liegt ein Fluch, der bis heute nicht verebbt ist.
Spielhölle // Olaf Lahayne
Gabriela ist eine Spielerin und eigentlich ist alles wie immer, bis sie an ihrem Roulett-Tisch einen Mann trifft, der jedes Spiel gewinnt.


Außerdem habe ich (leider erst) heute erfahren, dass es eine Autorenlesung in Frankfurt am Main geben wird, bei der auch drei Autorinnen aus dieser Anthologie dabei sind. Ich Schnarchnase. Ich hätte da auch gern mitgemacht. Jetzt überlege ich, ob ich es schaffe, als Gast und Zuhörerin dabei zu sein.

Übrigens wurde das Buch Ende Juni in den Druck gegeben. Auf Amazon ist es auch schon gelistet. Als Erscheinungstermin wird der 28. Juli 2012 genannt. Ich freu' mich schon!

Montag, 4. Juni 2012

"Der perfekte Cocktail" hat es geschafft!

Ich freue mich so und muss das unbedingt mit euch teilen:
Meine Kurzgeschichte "Der perfekte Cocktail", die ich extra für die geplante Anthologie "Vampire Cocktail" des Art Skript Phantastik Verlages geschrieben hatte, ist angenommen worden! Ich hatte es mir so sehr gewünscht und wäre wohl wirklich enttäuscht gewesen, wenn ich es nicht geschafft hätte.
Gestern erhielt ich die erlösende E-Mail mit der tollen Nachricht. Insgesamt haben es nun doch 16 statt der ursprünglich angekündigten 8 Geschichten in die Anthologie geschafft. Ich nehme an, dass die Texte jeweils doch deutlich unter dem Wörterlimit lagen, so dass insgesamt mehr Beiträge aufgenommen werden konnten. Nun warte ich auf den Vertrag und die lektorierte Fassung und sobald ein Erscheinungstermin feststeht oder es sonstige Neuigkeiten über dieses Thema gibt, werde ich hier darüber berichten.
Das fertige Cover sieht auch Klasse aus, finde ich. So schön nostalgisch-jugendstilmäßig, passt perfekt, wie ich finde.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Vampire Cocktail

Fast einen Monat habe ich an meiner neuen Kurzgeschichte herumgefeilt, bis ich heute Abend entschieden habe, dass sie reif ist für die Versendung. Die neue Geschichte trägt den Titel "Der perfekte Cocktail" und ich habe mich damit soeben um einen Platz in der geplanten Anthologie "Vampire Cocktail" des noch recht neuen Art Skript Phantastik Verlages beworben.

Gesucht werden Kurzgeschichten, die dem Genre Dark/Urban Fantasy zugeordnet werden können und in denen sowohl mindestens ein Vampir als auch ein Cocktail vorkommen. Ich finde das Thema Vampire ja eigentlich mittlerweile mehr als ausgelutscht, den Hypes um Twilight & Co. sei Dank. Doch das hier vorgegebene, sehr konkrete Thema weckte zum Glück meine Kreativität. Das Schreiben hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.

Da ich ja meine phantastischen Kurzgeschichten mit Vorliebe im Rhein-Main-Gebiet ansiedele, spielt auch meine Vampircocktail-Geschichte hier, und zwar in Frankfurt am Main, wo Harry Petersen, der Besitzer einer beliebten Cocktailbar und waschechter Vampir, mit Sorgen und Nöten und dem unangemeldeten Besuch einer Lebensmittelkontrolleurin kurz vor seiner exklusiven Bucket of Blood Party nur für Vampire zu kämpfen hat.

Ich hoffe, die leichtfüßige Erzählweise und der ironisch angehauchte Grundtenor erfüllen die Erwartungen und Ansprüche des Verlages. Da ausschließlich bisher nicht veröffentlichte Texte teilnehmen dürfen (auch nicht online), kann ich euch heute keinen Link zu meiner Geschichte anbieten. Ich bitte euch aber trotzdem um kräftiges Daumendrücken, denn in diese Anthologie würde ich es wahnsinnig gern schaffen.