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Mittwoch, 28. Februar 2024

Qindie auf der Leipziger Buchmesse - Mit den Bloody Qindie Anthologien

Vor kurzem habe ich die Lektüre von "Bloody Qindie präsentiert: Gefährliche Bücher" beendet, und zwar mit einem Grinsen. Was für eine großartige Anthologie das wieder geworden ist! Ja, ich weiß, ich bin befangen und kann ja gar nicht anders als zu sagen: Super Buch! Müsst ihr lesen! Schließlich bin ich an dieser Anthologie mit zwei eigenen Geschichten beteiligt. Aber glaubt mir: Es ist wirklich ein super Buch, und ihr müsst das unbedingt alle lesen!

Ich hätte selbst nicht erwartet, dass wir aus dem vermeintlich harmlosen Thema alle so viel herausgeholt und hier den wahren Horror, da die eiskalte Gänsehaut hervorgerufen haben. Jede Autorin, jeder Autor hat das Thema auf seine ganz eigene Weise angepackt und lässt die Leserschaft zukünftig sicher behutsamer, vielleicht sogar misstrauischer mit Büchern umgehen, die plötzlich auftauchen, die einen komisch riechenden Einband haben oder deren Seiten sich erst füllen, wenn man sie durchblättert.

Wenn ihr im März einen Besuch auf der Leipziger Buchmesse plant, lade ich euch herzlich ein, unseren Qindie-Stand in Halle 3 C406 besuchen. Wir werden auch unsere neueste Bloody Qindie Anthologie "Gefährliche Bücher" dabei haben, und ein paar der beteiligten Autorinnen werden persönlich anwesend sein und sehr gern die bei uns erworbenen Exemplare signieren. Auch die bereits erschienenen sieben weiteren Bände unserer Bloody-Qindie-Reihe werdet ihr bei uns finden.

Ein Highlight wird außerdem unsere gemeinsame Bloody-Qindie-Lesung am Samstagabend sein. Wer sich traut, wird von einigen unserer Autorinnen, mich eingeschlossen, Leseproben einiger ausgewählter Geschichten aus unseren Horror-Anthologien zu hören bekommen. Die Kulisse wird wieder atmosphärisch passend, da wird Gänsehaut garantiert! Traut euch, ihr werdet mit Sicherheit eine phantastische Zeit mit uns erleben.



Wir freuen uns auf euch!

Freitag, 27. Oktober 2023

Leserunde für "Bloody Qindie: Gefährliche Bücher" - Jetzt bewerben!

Ich hatte ja versprochen, hier Bescheid zu geben, wenn die Leserunde zu unserer neuesten Bloody Qindie Anthologie losgeht. Also: Bescheid!

Auf Lovelybooks könnt ihr euch noch bis 31. Oktober 2023 um eines von 15 Freiexemplaren bewerben. Oder ihr habt das Buch bereits erworben oder habt es noch vor, dann macht einfach mit und diskutiert mit allen Teilnehmenden sowie den Autorinnen der Anthologie.

Bitte hier entlang: Lovelybooks Leserunde für Bloody Qindie: Gefährliche Bücher

Viel Glück für den Lostopf und viel Spaß bei der Lektüre!


Montag, 16. Oktober 2023

Neuerscheinung! Bloody Qindie präsentiert: Gefährliche Bücher: Halloween Special

Pünktlich zur herbstlichen Buchmessezeit haben wir es geschafft und können voller Stolz unsere neueste Bloody Qindie Anthologie präsentieren. Der Titel verrät: Diesmal dreht sich alles um Bücher. Gefährliche Bücher. Unheimliche Bücher. Bücher mit einem Eigenleben. Bücher mit geheimnisvollen Botschaften. Bücher, die mehr als nur die Geschichte erzählen, die in sie gedruckt wurde.

Ich bin diesmal mit zwei Geschichten vertreten. Da wäre zum Einen meine Kurzgeschichte "Das leere Buch". Diese war die allererste Geschichte aus meiner Feder, die jemals veröffentlicht wurde, und zwar im Jahr 2009. Mit dieser Geschichte fing alles an. Umso mehr freue ich mich, sie in leicht überarbeiteter Fassung in unserer Bloody Qindie Reihe präsentieren zu dürfen.

Die zweite Geschichte habe ich erst dieses Jahr extra für unsere Anthologie geschrieben. Sie trägt den Titel "Die Lektüre der alten Dame". Natürlich ist es eine eher unheimliche Geschichte, immerhin kommt ein Geist vor, es kommt sogar ein kompletter Geister-Bücherschrank vor! Doch diesmal wird bei mir kein Blut vergossen, und das Ende ist für meine Verhältnisse doch ziemlich versöhnlich, ja fast schon happy. Aber mehr verrate ich nicht - außer einer kurzen Leseprobe am Ende dieses Artikels.

Bloody Qindie präsentiert: Gefährliche Bücher: Halloween Special

Cover: Katharina Gerlach


Klappentext

Ein geerbtes Buch, das einen eigenen Willen entwickelt …

Ein Tagebuch, das über sehr spezielle Experimente berichtet …

Und ein Buch, das Leben gibt und Nichts verspricht …

Sie denken, Bücher sind einfach nur zum Lesen da? Doch was, wenn ein Buch Wünsche erfüllen kann? Und nicht nur die Guten … Was, wenn das schlichte Öffnen eines Buches einen Dämon entfesselt? Oder jeder Wetteinsatz, den Sie in ein Notizbuch schreiben, gnadenlos eingefordert wird?

Nicht jedes Buch unterhält Sie. In manchen lauert bittere Rache oder der Korrektor des Grauens. Passen Sie also auf, wenn Sie das nächste Mal auf dem Flohmarkt ein Buch erstehen oder ein achtlos liegengebliebenes mitnehmen. Und eines noch: Egal, was ein Buch verspricht, gehen Sie sorgsam mit Ihren Wünschen um.

Bloody Qindie präsentiert zum achten Mal düstere Kurzgeschichten mit und ohne Fantasy. Mit diesen zwölf Geschichten von elf Qindie-Autoren laden wir sie herzlich ein in die Untiefen der gebundenen Seiten. Doch wissen Sie folgendes: „Gefährliche Bücher“ lesen Sie auf eigene Gefahr!

Folgende Geschichten sind enthalten:

Pitch Black Jack – Selma J. Spieweg

Die Welt steht still, wenn die Königin es will – Regina Mengel

Das Tagebuch – Rainer Ruppersberg

Bocore – Martina Bauer

Die Lektüre der alten Dame – Jana Oltersdorff

Lebe dein Buch – Florian Tietgen

Das leere Buch – Jana Oltersdorff

Die Gier nach Macht – Divina Michaelis

Such dich selbst – Lotte R. Wöss

Zeit für ein gutes Buch – Katharina Gerlach

Wünsch’ dir was! – Patricia Strunk

Auf dem Buchmesse Convent am 21. Oktober 2023 in Dreieich werde ich das Buch an unserem Qindie-Tisch präsentieren. Kommt vorbei und holt euch eines der allerersten druckfrischen Exemplare!

Ansonsten könnt ihr das Buch schon bei Amazon käuflich erwerben (eBook und Taschenbuch) und außerdem als eBook in allen Online Shops der Tolino-Gruppe, z. B. bei Thalia.

In Kürze wird auf Lovelybooks dazu auch eine Leserunde starten. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden!

Aber nun wie versprochen die Leseprobe aus meiner Geschichte "Die Lektüre der alten Dame":

Den Bücherschrank auf dem kleinen Platz bemerkte Emma in der zweiten Nacht nach ihrem Einzug. Sie konnte nicht schlafen, weil sich alles noch fremd anfühlte. Also stand sie in der Küche mit einem Glas Wasser und starrte gedankenversunken nach draußen. Von hier oben im zweiten Stock hatte sie einen guten Blick. Die Straße lag verlassen da. Das gelbliche Licht der Straßenlaterne beleuchtete die großen Kastanienbäume. Zwischen ihnen stand er. Ein schmaler Quader, ungefähr so groß wie eine Telefonzelle. Und er schien randvoll mit Büchern zu sein, so viel konnte Emma erkennen.

Sie seufzte. Wie lange war es her, dass sie ein Buch gelesen hatte? Ein angefangener Roman lag auf dem Tischchen neben ihrem Bett. Ein Geschenk ihrer Mutter zu Weihnachten – vor drei Jahren. Seitdem hatte sie darin vielleicht fünfzig Seiten gelesen und es dann … ja, was? Vergessen? Abgebrochen? Die Lust am Lesen war ihr irgendwie verlorengegangen. Aber das Lesezeichen steckte noch an der Stelle, bis zu der sie gekommen war. Sie hatte das Buch gestern erst aus dem Umzugskarton genommen und sorgfältig auf dem Tischchen platziert, als sei es ein Dekogegenstand. Emma wusste noch, dass es ein Thriller von Cody McFadyen war, aber an den Titel oder die Handlung erinnerte sie sich nicht mehr. Sollte sie dieses Buch irgendwann weiterlesen wollen, würde sie wohl noch einmal von vorn beginnen müssen.

Oder sie könnte sich stattdessen etwas Anderes aus diesem Bücherschrank dort drüben holen. Womöglich beherbergte er den einen oder anderen Schatz. Aber nicht mehr heute Nacht. Sie gähnte herzhaft. Endlich spürte sie ein Gefühl der Bettschwere. Sie stellte das Glas neben die Spüle und warf einen letzten Blick nach draußen. Da bemerkte sie eine Bewegung bei einem der Bäume. Neugierig schaute Emma nach draußen. Kurz verschwand eine Gestalt hinter dem massiven Stamm, um gleich darauf wiederaufzutauchen. Es handelte sich um eine ältere Frau, wie Emma im Licht der Straßenbeleuchtung erkannte. Das weiße Haar zu einem Knoten gebunden, die Kleidung dunkel, wahrscheinlich ein Mantel über einem Kleid oder Rock. Die Frau ging nicht besonders schnell. Ihr Rücken war gekrümmt, bei jedem Schritt stützte sie sich auf einen Gehstock.

Vor dem Bücherschrank machte sie halt, öffnete die Tür und bückte sich. Als sie sich wieder aufrichtete, hielt sie ein Buch in der Hand. Sie ging damit zu der Parkbank, die gleich neben dem Bücherschrank stand, nahm darauf Platz und schlug das Buch auf.

Emma stieß mit der Nase an die Fensterscheibe und hinterließ einen kleinen Fettfleck auf dem Glas bei dem Versuch zu erkennen, um was für ein Buch es sich handelte. Welche Art Buch las eine alte Dame mitten in der Nacht im Schein einer Straßenlaterne? Es wollte Emma nicht gelingen, zumal sie inzwischen zu müde warum der Frau weiter zuzusehen. Bevor sie hier noch im Stehen einschlief, ginge sie besser wieder ins Bett. In diesem Augenblick klappte die Alte das Buch zu, stand auf, stellte es zurück in den Bücherschrank und verließ den Platz unter den Kastanien genauso langsam und bedächtig, wie sie gekommen war.

Emma schüttelte den Kopf und konnte sich ein amüsiertes Grinsen nicht verkneifen. Etwas an dem soeben Erlebten berührte sie im Inneren und bekräftigte ihren Entschluss, sich diesen Bücherschrank bei nächster Gelegenheit aus der Nähe anzuschauen.

***


Dienstag, 12. September 2023

Lesung im Garten - Neulich in Dietzenbach

Am 26. August 2023, einem herrlichen, sommerlich-warmen Samstag, war es für mich das erste Mal seit mehr als drei Jahren soweit: Ich durfte vor Publikum lesen!

In einem Festzelt auf dem wunderschönen Gelände des Dietzenbacher Obst- und Gartenbauvereins gestalteten die Frankfurter Autorin Martina Peukert und ich einen lauschig-gemütlichen Nachmittag mit Passagen aus unseren Büchern.



Endlich wieder vorlesen!

Ich kannte Martina Peukert vorher gar nicht, wir waren beide unabhängig voneinander zur Lesung eingeladen worden. Martina, für die das Schreiben von Büchern nur eine ihrer vielen Facetten ist, begann den Nachmittag und gab erst einmal einen Einblick in ihren Krimi "Mord im Cluburlaub". Das fing schon mal amüsant an und wurde nur noch gesteigert, als Martina zu ihrem zweiten Buch überging: "Oma Gisela geht ins Internet". Das Buch über Oma Gisela und wie sie das Internet entdeckte, basiert tatsächlich auf echten Erfahrungen, die Martina Peukert in ihrem Beruf als IT-Coach mit Senior:innen gemacht hat. Das Publikum, das - wie es sich zufällig ergab - vorwiegend aus gutgelaunten Damen im eher rüstigen Alter bestand, amüsierte sich prächtig. Das eine oder andere Kichern klang auch ein bisschen, als fühlte sich da jemand ertappt, was die anderen erst recht zum Lachen brachte. 

Nach einer Pause mit Sekt und Snacks war dann endlich ich dran. Man hatte mich angekündigt als die "Autorin mit den blutigen Geschichten". Es blieben aber alle Gäste mutig sitzen und lauschten andächtig, als ich zunächst mit einer meiner Mikrogeschichten startete. Ich nahm mir auch die Zeit, das Konzept der Kurzgeschichte und warum ich es so liebe, mich (und andere) zu gruseln, näherzubringen. Das kam gut an. Besser kam nur noch meine Geschichte an, die ich komplett vorlas: "Die Lektüre der alten Dame". Mein Garten-Publikum hatte sozusagen die Ehre, einer exklusiven Preview beizuwohnen, denn diese Geschichte habe ich gerade erst geschrieben. Sie wird im Oktober in der nächsten Bloody-Qindie-Anthologie erscheinen.

Gänsehautfaktor mit Lokalkolorit

Dass ich mit der Geschichte einen Nerv traf, lag weniger am Grusel- oder Blutfaktor. Blut kam so gut wie gar nicht vor, dafür jede Menge Lokalkolorit, denn diese Geschichte spielt komplett in Dietzenbach. Der Bücherschrank auf dem Platz gleich bei mir um die Ecke spielt eine zentrale Rolle darin. Die Seniorenwohnanlage, die hundert Meter von unserem Lesegarten entfernt liegt, finden darin ebenso Erwähnung wie die Christuskirche in der Altstadt und das gerade erst eingeweihte 3D-Relief auf dem Roten Platz. Aber es gibt darin auch einen Geist und ein besonderes Buch, um das sich am Ende alles dreht.

Martina und ich konnten anschließend beide einige Exemplare unserer Bücher verkaufen und erhielten von den Besucherinnen viel Lob und sehr schönes Feedback. Es war ein rundum gelungener Nachmittag, perfekt organisiert von Jenny und Gisela, unseren persönlichen Ansprechpartnerinnen vom Gartenverein - mein besonderer Dank an euch beide!

Sollte der Verein ein solches Event wiederholen - mit anderen Autor:innen und Geschichten -, bin ich auf jeden Fall wieder dabei - als Gast und aufmerksame Zuhörerin.




Mittwoch, 28. September 2022

Neuerscheinung: "Bloody Qindie präsentiert: Dunkle Wasser - Halloween Special"

Schaut mal in den Kalender. Es ist nicht mehr lange hin bis Halloween, und da will die passende Lektüre rechtzeitig ausgewählt werden. Pünktlich vor Start des schönen Monats Oktober haben wir bei Qindie die neueste Anthologie ins Rennen geschickt. Heute ist der siebte Band unserer Grusel-Anthologie-Reihe erschienen, und diesmal nehmen wir euch mit in dunkle Gewässer.

"Bloody Qindie präsentiert: Dunkle Wasser - Halloween Special"

Nach mysteriösen Jahrmärkten, unheimlichen Dörfern, gruseligen Hotels und düsteren Wäldern dreht sich in der neuen Ausgabe alles um das Wasser und die Dinge, die sich unter seiner Oberfläche verbergen. Auch ich habe eine Geschichte beigetragen, in der ein Mädchen etwas am Strand findet und zunächst nicht ahnt, welche Gefahr davon ausgeht.

Hier habe ich für euch erst einmal den Klappentext zur Einstimmung:

Eine Hochzeitsfahrt ins Ungewisse …

Ein zurückgelassenes Kostüm …

Eine Überraschung im Packeis …

Wasser. Lebenselixier. Ort der Erholung. Ein Urlaub am Meer, ein Bad im Fluss oder einfach nur die Füße im nahegelegenen Bach abkühlen, all dies birgt einen ganz eigenen Reiz. Und doch haftet gerade daran auch etwas Unheimliches. Warum sonst fürchten so viele Menschen das tiefe Wasser? Wir wissen nicht, was sich unter der Oberfläche abspielt. Ist es wirklich eine gute Idee mit dem Boot ins Blaue zu fahren? Oder locken wir sie so erst an: die Lebewesen, die uns nicht wohlgesonnen sind? Doch nicht nur im, sondern auch am Wasser lauern Gefahren. Die Wellen spülen sie ans Ufer und nicht immer sind wir in der Lage, Gut und Böse voneinander zu unterscheiden.

Begleiten Sie uns auf unserem Weg durch die Gewässer dieser Welt. Aber entscheiden Sie weise, ob Sie ihrem Forscherdrang nachgeben oder das Ruder in die Hand nehmen, um sich in Sicherheit zu bringen.

Zum siebten Mal präsentiert Bloody Qindie düstere Kurzgeschichten mit Gänsehautfeeling. Zehn Qindie-Autor:innen laden Sie ein, eine Exkursion ins nasse Element zu unternehmen. Legen Sie sich schon mal ein Handtuch bereit – oder vielleicht doch lieber ein Schwert, denn „Dunkle Wasser“ sind tief!

Und das sind die Geschichten, die euch im Buch erwarten:

Das Ding am Strand – Jana Oltersdorff

Definiere Monster – Katharina Gerlach

legionella roeberdorferis – Divina Michaelis

Der Hai von Sonndorf – David Pawn

Die Nixe vom Schwarzen Grund – Patricia Strunk

Das falsche Element – Martin Hühn

Von Wasser und Verwandlung – Florian Tietgen

Zwischenfall auf See – Patricia Strunk

Ewiges Eis – Lisa-Marie Reuter

Delikatesse – Mika Krüger

Die Braut des Wasserdrachen – Divina Michaelis

Krakenlähmung – Martin Hühn

Der zehnte Kreis – Martina Bauer

Ja, ihr habt richtig gesehen: Diesmal darf ich die Anthologie mit meinem Schauermärchen, einer sehr freien Adaption des bekannten Märchens "Die kleine Meerjungfrau" von Hans-Christian Andersen, eröffnen. Ich hoffe, es wird euch gefallen - wie auch alle anderen Geschichten in diesem Buch.

Und das Cover? Wieder ein Träumchen, oder besser gesagt: Albträumchen, gestaltet von Katharina Gerlach und Jacqueline Spieweg. Ich finde sogar, es passt perfekt zu meiner Geschichte, obwohl das Zufall war.

Und wo bekommt ihr dieses feine Buch für euren Halloween-Lesestoff? Seit heute bei Amazon als E-Book und Taschenbuch, weitere Shops folgen demnächst.

Noch ein Tipp: Haltet auch gern die Augen auf Lovelybooks auf, denn dort werden wir in Kürze eine Leserunde veranstalten und freuen uns über rege Teilnahme!


Sonntag, 24. Oktober 2021

Bloody Qindie präsentiert: Waldesdunkel - Halloween Special

Es ist Oktober, die Lieblingsjahreszeit aller Fans von Horror und Gänsehaut. Denn am 31. Oktober ist wieder Halloween, für unsereins das schönste Fest des Jahres! Mit anderen Worten: Die perfekte Zeit für Gruselgeschichten. Und da ihr bestimmt schon alles gelesen habt, was es da draußen an schaurigen Geschichten gibt, wird es Zeit für neuen Lesestoff, nicht wahr? Wie gut, dass auch in diesem Jahr die Qindie-Autor*innen in die Tasten gehauen haben, um für Nachschub zu sorgen. Pünktlich zum Fest der Geister und Dämonen präsentieren wir euch die niegelnagelneue Bloody Qindie Anthologie:



Waldesdunkel ... klingt schon mal gut, nicht wahr? Was erwartet euch? Natürlich jede Menge schaurige, makabre, böse Geschichten, die aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt sind, denn wir nehmen euch mit in den Wald.

Kommen wir direkt zum Klappentext:

Eine Autopanne, die Erinnerungen kostet …

Eine verfluchte Lichtung …

Und ein Holzfäller, der nicht tot zu kriegen ist …

Nichts ist erholsamer, als bei einem Waldspaziergang tief durchzuatmen. Aber Achtung. Eines Morgens steht der Wald vor Ihrer Tür. Und der böse Wolf wohnt nebenan. Dann hält die Dunkelheit Einzug.

Was ist, wenn Sagengestalten Besitz von Ihnen ergreifen oder Blut im Mondlicht glitzert? Auf keinen Fall möchten Sie dem Jungen begegnen, dessen Wunden alles Leben im Wald vernichten, oder als ungebetener Gast in die Feier einer Waldhexe platzen.

Zum sechsten Mal präsentiert Bloody Qindie düstere Kurzgeschichten mit Gänsehautfeeling. Lassen Sie sich von 14 Qindie-Autor:innen an fantastische Orte im „Waldesdunkel“ locken!

Und die Playlist sieht dann im Einzelnen so aus:

Der dunkle Morogin – Florian Tietgen
Bestia Palatinensis – Martina Bauer
Der Wald ist mein Freund – Lotte R. Wöss
Festgewurzelt – Patricia Strunk
Waldsterben – Eva Markert
… lebt noch … – David Pawn
Schnatermann – Doro May
Holz, Fleisch und Feuer – Lisa-Marie Reuter
Befremdliches Intermezzo oder Ein nächtliches Selbstgespräch – Regina Mengel
Nachtwald – Jana Oltersdorff
Die Axt – Patricia Strunk
Die Siedlung – David Pawn
Wald ist Kapital – Divina Michaelis
Ein Wald, ein Wolf und ein rotes Basecap – Regina Mengel
Die Rote Zone – Rainer Ruppersberg und Robert Odei
Bei Vollmond am Hexenberg – Katharina Gerlach
Titelbild: Katharina Gerlach & Jaqueline Spieweg

Ja, richtig gesehen: Auch von mir ist eine Geschichte dabei. Und ich bin sehr froh darüber, dass ich es endlich wieder geschafft habe, etwas zu schreiben, denn bei den letzten zwei Bloody Qindie Anthologien musste ich leider passen. Meine Geschichte trägt den Titel "Nachtwald", und ich präsentiere euch heute am Ende dieses Blogartikels exklusiv den Anfang.

Wenn der euch neugierig gemacht hat, holt euch doch das ganze Buch. Es ist als E-Book in allen Online-Shops und als Taschenbuch bei Amazon erhältlich. Dann könnt ihr auch gleich bei der Leserunde auf Lovelybooks mitmachen. Die Verlosung ist zwar schon vorbei, aber mitdiskutieren könnt ihr selbstverständlich auch mit selbst besorgtem Leseexemplar - viele der Autor*innen werden sich ebenfalls beteiligen und freuen sich auf euer Feedback. Wir sind schon ganz gespannt, wie es bei euch ankommen wird.

Nun aber die kleine Leseprobe aus meiner Geschichte "Nachtwald":

***

    Wie schnell können Bäume wachsen?, fragte sich Helga, als sie an diesem Morgen aus dem Fenster blickte. Sie hielt die nur noch lauwarme Tasse mit dem starken Kaffee mit beiden Händen fest und starrte seit bestimmt zwanzig Minuten nach draußen. Wo gestern das Rapsfeld gelb geleuchtet hatte, stand nun ein Wald, und was für einer: eine dunkelgrüne Mauer aus Stämmen, Blättern, Ästen, Zweigen und wild wucherndem Unterholz. Sie begann direkt hinter ihrem Grundstück und verlief in beide Richtungen, ohne dass ein Ende zu erkennen war. So dicht standen die hohen Bäume beieinander, dass Helga von ihrem Standort am Küchenfenster nur die erste Reihe ausmachen konnte. Gleich dahinter verlor sich alles im Dunkel. Dort drinnen musste es stockfinster sein.
    Ein Geräusch an der Küchentür ließ Helga aufschrecken, sodass sie etwas von ihrem Kaffee verschüttete, als sie sich umdrehte. Peter schlurfte mit halbgeöffneten Augen herein, seine ausgetretenen Pantoffeln schleiften über den Boden. Die wenigen Haare standen wie ein Heiligenschein von seinem Schädel ab. Der blaue Bademantel schlackerte lose um seinen Körper, als wäre er zwei Nummern zu groß. Hager war er geworden, fand Helga. Sein Gesicht wirkte irgendwie grau. Seit sie die Diagnose erfahren hatten, war er jeden Tag ein wenig grauer geworden.
    Helga verfolgte ihren Mann, wie er sich an die Kaffeemaschine stellte, scheinbar blind seinen Getränkewunsch eingab und den Startknopf drückte. Er stützte sich mit beiden Händen auf der Arbeitsfläche ab, während er auf sein Getränk wartete. Café Americano, schwarz, wie immer. Für Helgas Geschmack zu dünn, aber Peter behauptete, das bekäme seinem Magen besser. Wenn es danach gegangen wäre, was gut für Peters Magen war, hätte er besser komplett auf Kaffee verzichtet. Aber die Diskussion hatte Helga längst aufgegeben. Er trank keinen Alkohol, rauchte nicht, naschte kaum, da musste sie ihm doch nicht auch noch dieses letzte kleine Laster ausreden.
    Mit der Tasse in der Hand trat Peter zu seiner Frau.
    „Guten Morgen, Schlafmütze“, begrüßte sie ihn.
    Peter lächelte schief und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. Sein Atem roch säuerlich. Als er sich von ihr abwandte, blieb sein Blick am Fenster hängen. Seine Augen verengten sich erst skeptisch, dann wurden sie groß.
    „Was ist das denn?“, fragte er verblüfft.
    Helga blinzelte irritiert. Fast hatte sie es vergessen.
    „Du siehst es also auch. Das beruhigt mich dann doch“, sagte sie trocken, machte eine ausholende Geste und ergänzte: „Schatz, wir wohnen jetzt nicht mehr am Feld, sondern am Wald.“ Sie schickte ein Lachen hinterher, doch es klang gekünstelt und sie würgte es rasch ab.
    Peter stellte seine Tasse, von der er nur genippt hatte, langsam neben der Spüle ab.
„Seit wann entstehen denn Wälder über Nacht?“, murmelte er mehr zu sich selbst. Dann öffnete er das Fenster. Kühle Morgenluft strömte herein, doch sie brachte noch etwas mit sich: den Geruch nach altem, feuchtem Holz, nach Moos und Pilzen. Es roch intensiv nach Wald. Peter atmete tief ein und stieß die Luft mit einem langgezogenen „Aaah“ wieder aus.
    Als er zu Helga schaute, umspielte ein spitzbübisches Lächeln seine Lippen. Wie lange war es her, dass er sie so angeschaut hatte? Abenteuerlust hatte er seit Jahren nicht mehr versprüht. Helga ahnte, was das bedeutete, und war sich nicht sicher, ob ihr das gefiel.
    „Lust auf einen Spaziergang?“, fragte er.

*** 


Montag, 26. April 2021

Ankündigung: Die nächste Bloody Qindie Anthologie kommt

Eines der besten Gefühle beim Schreiben ist es, das Wort Ende unter eine Rohfassung zu setzen. So erlebte ich es letzte Woche endlich wieder, als ich meinen Beitrag für die nächste Bloody Qindie Anthologie beendete. Inzwischen ist die Kurzgeschichte überarbeitet worden und ging heute an die Qindie-Kollegin, die alle Texte sammelt und das Projekt koordiniert.

Damit habe ich nach langer Zeit mal wieder eine komplett neue Kurzgeschichte geschrieben. Die erste in diesem Jahr. Und wir haben schon April! Ich weiß auch nicht, aber die Pandemie und ihre vielen Begleiterscheinungen haben meine Kreativität und Produktivität nicht gerade beflügelt, sondern eher stark gebremst. Seit dem Ausbruch im Frühjahr 2020 habe ich gerade mal drei Geschichten vollendet, eine davon drehte sich sogar um das Thema Pandemie, die andere war eigentlich nur ein Director's Cut einer bereits existierenden Geschichte. Nun also wird es bald wieder etwas Neues aus meiner Feder zu lesen geben. Das bringt mich auch näher an die nächste Veröffentlichung einer Kurzgeschichten-sammlung, für die ich ja aus oben genannten Gründen recht langsam Material sammle. Aber zunächst wird die Geschichte mit dem Titel "Nachtwald" in der nächsten Bloody Qindie Anthologie erscheinen, und das freut mich umso mehr, da ich die letzten zwei Anthologien ausgelassen hatte, obwohl die Themen superspannend waren und ich eigentlich auch Ideen gehabt hätte, aber ich bekam es einfach nicht hin. Nun kann ich also endlich wieder bei Bloody Qindie mitspielen.

Bloody Qindie geht mit der neuen Anthologie bereits in die sechste Runde. Seit der zweiten Ausgabe gab es immer ein zentrales Thema, das wir teilnehmenden Autor:innen in unseren Geschichten verarbeiteten. Nach wie vor ist meine Lieblingsanthologie aus dieser Reihe "Letzte Fahrt", in der es auf den Jahrmarkt ging. Aber auch die anderen Teile können sich sehen lassen und behandeln teilweise Themen, die auf den ersten Blick gar nicht nach Horror klingen mögen. Oder findet ihr Geschichten vom Dorf per se unheimlich? Dann solltet ihr euch mal mit "Dorfidyll", dem fünften Band, beschäftigen, dort werdet ihr eines Besseren belehrt.

In der neuen Anthologie wird sich alles um das Thema "Wald" drehen. Zugegeben, da sind wir nicht die Ersten, die auf diese Idee kommen. Der Wald bot schon immer die perfekte Kulisse für gruselige Geschichten und schaurige Märchen. Nun hat sich Bloody Qindie der Sache angenommen und wird dem Thema sicher ein paar neue, spannende, haarsträubende, überraschende, makabre und hoffentlich schön gruselige Aspekte hinzufügen.

Bis Ende Mai sammeln wir noch Beiträge - eingeladen sind alle Autor:innen, die bei Qindie Mitglied sind, und das sind inzwischen schon weit über 100. Hinter den Kulissen wird bereits fleißig am Cover gearbeitet. Sobald ein Veröffentlichungstermin feststeht und ich mehr über die teilnehmenden Autor:innen und ihre Geschichten verraten kann, erfahrt ihr es hier!

Bis dahin lade ich euch ein, einen Blick in die bereits erschienenen ersten fünf Bloody Qindie Bücher zu werfen.


Dunkle Seelen - erschienen 2015 - unheimliche Geschichten

Besessen - erschienen 2016 - Besessenheit in all ihren Facetten

Letzte Fahrt - erschienen 2017 - Geschichten vom Jahrmarkt

Zimmerservice - erschienen 2018 - Check-in im Hotel des Grauens

Dorfidyll - erschienen 2020 - Der idyllische Schein trügt


Dienstag, 12. Januar 2021

Vincent Preis 2020 - Es geht wieder los!

Der Vincent Preis ist zurück!

Okay, er war nie wirklich weg, aber ob es ihn in diesem Jahr wieder geben würde, stand tatsächlich eine ganze Weile arg auf der Kippe. Doch nun hat sich ein kleines Team aus begeisterten Enthusiasten und Freunden der dunklen Phantastik zusammengetan und schultert die Arbeit, die jahrelang von Michael Schmidt allein gemeistert wurde, zusammen. Auch ich gehöre als selbsternannte Vincent Preis Botschafterin dazu.

Momentan sind wir schwer damit beschäftigt, die Listen auf den aktuellsten Stand zu bringen. Gerade habe ich eine ganze Reihe von Kurzgeschichten ergänzt, diese Liste kann sich sehen lassen. Und ich freue mich, dass ich auch meinen eigenen Namen auf dieser Liste wiederfinden kann - meine Kurzgeschichten "Bürotag" und "Süßes für den Teufel" sind dabei.

Auch im Hintergrund passiert gerade viel. Die Urkunde, die jedes Jahr neu gestaltet wurde, kann man bereits im Blog bewundern. Auch das Online-Formular für die Abstimmung wurde erstellt - die Nominierungsphase ist vor wenigen Tagen gestartet. Auch die weitere Vorgehensweise und die Organisation der Preisverleihung selbst werden schon im Detail besprochen.

Ich lade euch alle herzlich ein, in den Listen zu stöbern und an der Nominierungsrunde teilzunehmen.

Lasst uns den Horror feiern!

Es lebe der Vincent Preis! 

Dienstag, 10. November 2020

Wenn die Welt klein wird und bedrohlich

Es ist nun soweit: Die Anthologie, die mitten in der ersten Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstand, ist nun erhältlich. Es mag zynisch klingen, aber der Zeitpunkt der Veröffentlichung fällt zufällig mit dem vorläufigen Höhepunkt der zweiten Welle und dem "Lockdown Light" zusammen, und das ist ja mal ein Timing, wie es kein Drehbuchautor hätte besser planen können.

Auf jeden Fall ist es höchste Zeit, dass ich eure geschätzte Aufmerksamkeit nun wieder auf dieses besondere Buch lenke.




Wenn die Welt klein wird und bedrohlich - Schreiben aus der Corona-Isolation

Ich konnte selbst leider noch keinen Blick ins Buch werfen, kenne also nur meinen eigenen Beitrag, der euch hoffentlich wieder gefallen wird. Aber die namhafte Liste der beitragenden Autor*innen signalisiert ganz deutlich, dass die Anthologie prall gefüllt ist mit hervorragenden Texten, Essays, Gedichten und Kurzgeschichten. Ich fühle mich jedenfalls sehr geehrt, mich in diese großartige Riege einreihen zu dürfen.

Das Taschenbuch könnt ihr direkt beim Blitz-Verlag bestellen, und ich rate dazu, nicht zu lange zu zögern, denn die exklusive Sammlerausgabe ist limitiert. Das E-Book bekommt ihr bei Amazon und bei Thalia. Da ist also hoffentlich für jeden Interessierten der passende Kanal vertreten.

Übrigens könnt ihr dem Buch neuerdings auf Facebook folgen. Eine ganze Seite wurde ihm gewidmet, und ihr könnt euch dort stets auf dem Laufenden halten, wenn es Neuigkeiten rund um die Anthologie, den Herausgeber Felix Woitkowski und die Autor*innen gibt.

Bleibt bitte gesund, passt auf euch und eure Lieben gut auf
und nutzt die Zeit, um zu lesen - zum Beispiel dieses Buch.


Freitag, 16. Oktober 2020

Zwei meiner Hörbücher erhielten ausführliche Rezensionen

Das hat mich ein wenig überrascht und sehr gefreut: Auf dem Blog The Librarian and her Books wurden kurz hintereinander zwei meiner Hörbücher vorgestellt und besprochen, die von der Hörbuchmanufaktur produziert und veröffentlicht worden sind.


Gestern entdeckte ich eher zufällig die erste Rezension zu "Dunkle Begegnungen", heute folgte die zu "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten". Beide Hörbücher haben der Rezensentin insgesamt ziemlich gut gefallen und erhielten jeweils 4 Sterne. Volle 5 hätten sie wohl erhalten, wenn sie bei der Rezensentin mehr Grusel und Gänsehaut erzeugt hätten. Das schiebe ich mal auf persönlichen Geschmack - was den einen gruselt und Albträume beschert, entreißt dem anderen nur ein kurzes Zucken im Mundwinkel. Damit kann ich gut leben. Was mich freut, ist zum Einen, dass mein Schreibstil begeistern konnte und dass fast alle Geschichten aufgrund ihrer Ideen und Figuren zu überzeugen wussten, und zum Anderen, dass auch die Umsetzung als Hörbuch mit den ausgesuchten Sprecher*innen im Großen und Ganzen sehr gut ankam.

Ich gestehe, ich hoffe jetzt insgeheim, dass die Rezensentin auch mein drittes Hörbuch mit den Schauermärchen, "Des Nachts im finstren Wald", genauer unter die Lupe nehmen wird ... ;-)


Und hier findet ihr die Rezension zu "Dunkle Begegnungen".

Montag, 3. August 2020

Buchtipp: "German Kaiju" - Eine wahrhaft monströse Anthologie

Jetzt erkläre mir bitte jemand, wie es passieren konnte, dass das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, seit seinem Erwerb auf der Leipziger Buchmesse 2019 auf meinem Stapel ungelesener Bücher vor sich hindümpelte, bevor ich es im Sommer 2020 - über ein Jahr später - endlich aufschlug und zu lesen begann. Da habe ich die ganze Zeit einen wahren Schatz Staub ansetzen lassen! Aber zum Glück haben Bücher kein Ablauf- oder Mindesthaltbarkeitsdatum. Dieses hier las sich jedenfalls ganz frisch und flott. Ihr merkt schon, das wird wieder eine Lobhudelei. Ich erhebe das Glas auf:

"German Kaiju"

Herausgeber Markus Heitkamp hat, wie er im Vorwort berichtet, schon immer ein Faible für riesige, Städte zertrampelnde Monster wie Godzilla gehabt - Fachbegriff "Kaiju" - und kam irgendwann auf die Idee, daraus eine Anthologie zu machen. Verleger Marc Hamacher vom Leseratten-Verlag war anscheinend bekloppt oder mutig genug, das Projekt gemeinsam mit ihm anzugehen. Heitkamp scharte eine wackere Truppe von Autoren  um sich, die in der Lage waren, aus der Idee, Kaijus in Deutschland wüten zu lassen, passende Stories zu machen. Mit Christian Günther stieß ein begnadeter Künstler zum Team, der für das Cover und zu jeder einzelnen Geschichte das passende Bild erschuf. Auf der Leipziger Buchmesse 2019 wurde das Buch präsentiert. Da wusste ich schon, dass ich es unbedingt haben wollte.

Ich sage euch, es ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Nicht nur das geniale Cover, das perfekt auf die Geschichten einstimmt, auch der in rot gehaltene Buchschnitt macht richtig was her. Es gibt drei (in Zahlen: 3!) Vorworte, zu jeder Geschichte gibt es eine eigene Illustration des jeweiligen Monsters sowie ein Foto und eine Kurzvita.

Aber all das ist natürlich nur hübsche Dekoration, die wirkungslos verpuffen würde, wenn der Inhalt nicht gut wäre, doch darum muss sich niemand Sorgen machen. Der Inhalt ist mega und hat das Versprechen des Slogans "Deutschlands größte Anthologie", mit dem das Buch beworben wurde, absolut erfüllt. Kommen wir also zu den einzelnen Geschichten.

Thomas Heidemann: Nakama, der Schrecken vom Mond
Nazis, riesige Kampfroboter und eine hartgesottene Soldatin. Ein furioser Einstieg ins Buch mit Pauken und Trompeten. Es wurde auch direkt die Stadt plattgemacht, in der ich arbeite: Frankfurt am Main.

Wolfgang Schroeder: Chaodoru - Das Grauen aus der Tiefe
Wisst ihr noch, der Berliner Flughafen, der nie fertig wurde? Er wird hier zum Schauplatz, und ohne zu viel verraten zu wollen, aber nach den Ereignissen in dieser Geschichte könnte sich die Eröffnung noch einmal um ein paar Jahrzehnte verschieben.

Tom Daut: Der Keim
Es wird noch spektakulärer, denn hier gilt die Devise: Ein Kaiju kommt selten allein. Dem Ruhrgebiet bekommt dieses monströse Duell nicht besonders gut. Übrigens spielt die Story im Jahr 1977 - meinem Geburtsjahr.

Torsten Scheib: Symbiogenese
Diese Geschichte stinkt zum Himmel. Im wörtlichen Sinn, denn hier erwacht ein Müllberg zum Leben und verschlingt alles, was sich ihm in den Weg stellt. Eine Kaiju-Variante mit einem außergewöhnlichen Monster und erstaunlich kritischen Untertönen - das hätte ich so in dieser Anthologie gar nicht erwartet.

Thomas Williams: Frankensteins Raketenmonster im Blutrausch
Ist nicht schon der Titel herrlich bescheuert? Auf kompromisslose Weise und immer mit diesem für Williams typischen Augenzwinkern wird hier Bielefeld in Schutt und Asche gelegt. Also falls noch jemand sich fragt, was an der Bielefeld-Verschwörung dran ist: Nach dieser Geschichte existiert die Stadt definitiv nicht mehr.

Hanna Nolden & Markus Heitkamp: Hansebiker gegen Mutant X
Der Herausgeber hat zusammen mit seiner Partnerin meine Lieblingsstadt Hamburg zerstört. Erzählt wird das Ganze aus Sicht einer Gruppe von kleinkriminellen Bikern, die sich unterhalb der Köhlbrandbrücke an ihrem Clubhaus treffen. Ich habe mich köstlich über die hanseatische Gelassenheit amüsiert, mit der sie die Geschehnisse wahrnehmen und kommentieren. Und zum Glück hat der Kasten mit dem Astra überlebt, da waren erst drei Flaschen raus, und Pfand war ja auch noch drauf.

Simona Turini: Flammen über Karlsruhe
Nun geht es nach Karlsruhe. Und irgendwie hat es Simona geschafft, die Legende um den Heiligen Gral, die Zerstörung der Stadt und ein gigantisches Insektenmonster unter einen Hut zu bringen. Eine düstere Liebeserklärung an die Stadt Karlsruhe.

Finley "Gun" McKinley: Saibotoru greift an
Nicht alle Monster kamen einfach so aus dem Nichts. Dieses hier wurde von Menschen geschaffen und nimmt die Bodensee-Region auseinander. Mir gefiel der knackig-militärische Stil dieser actiongeladenen Geschichte.

Markus Kastenholz: Die Großen Alten
Wer hier jetzt Horror à la Lovecraft mit Cthulhu-Kult und dunklen Beschwörungen erwartet, der ist auf dem falschen Dampfer. Staufen erlebt einen epischen Kampf der wohl außergewöhnlichsten Kaijus der ganzen Anthologie: Plitsch-Platsch vs. Kunigunde. Spoiler: Staufen war nur der Anfang. Kastenholz geht hier an die Grenzen der Zerstörung - und dann einfach weiter und immer weiter. Ein würdiger Abschluss für Deutschlands größte Anthologie.

Moment, Abschluss? Was ist das dann am Ende des Buches für ein komischer eingeklebter Umschlag? Drauf steht "Nur im Notfall öffnen!" Na super, was soll das dann jetzt? Ich finde ja, spontane Neugier und die Sicherheit, nie wieder einschlafen zu können, wenn ich nicht weiß, was in dem Umschlag steht, ist Notfall genug. Natürlich habe ich nachgeschaut. Drin steckten zwei dicht mit Schreibmaschine bedruckte, mit Kaffeeflecken verzierte Blätter, die die Lebensbeichte eines Hausmeisters enthalten, der ... ach nein, ich kann euch jetzt doch nicht alles verraten! Außer vielleicht, dass Christian von Aster diesen kleinen Bonus für euch aufgeschrieben hat, nur damit ihr schon mal ahnt, was da auf euch wartet. Ich fand das echt genial - wie die versteckte Bonusszene am Ende eines Marvel-Films.

"German Kaiju" ist eine großartige Anthologie, ich hatte richtig Spaß mit diesem Buch und empfehle es sehr gerne weiter.

Von mir gibt es 5 von 5 plattgemachten deutschen Großstädten!

Wo ihr das Buch herbekommt? Am besten direkt im Online-Shop des Leseratten Verlags

Sonntag, 19. Juli 2020

Ankündigung: Die nächste Anthologie mit meiner Beteiligung

Auch wenn ich seit Anfang Mai hier nichts mehr veröffentlicht habe, war ich alles andere als untätig. Trotz der Coronakrise, vielleicht auch wegen ihr, hatte ich in den letzten Wochen und Monaten gefühlt noch mehr zu tun als sonst. Der Brotjob wurde fast vollständig ins Homeoffice verlagert bis auf ein paar sporadische Besuche im Büro, um mal nach der Post zu schauen. Daneben habe ich lektoriert und korrigiert wie eine Wilde, oft durchgehend von Montag bis Sonntag immer bis spät in die Nacht.

Das Schreiben eigener Texte blieb leider fast auf der Strecke - fast. Tatsächlich kann ich - zu meiner eigenen Freude und Erleichterung - doch eine neue Veröffentlichung ankündigen. Im Oktober 2020 wird eine Anthologie im Blitz-Verlag erscheinen. Sie trägt den vielsagenden Titel "Wenn die Welt klein wird und bedrohlich - Schreiben aus der Coronaisolation".

Der Herausgeber Felix Woitkowski hatte mich dazu eingeladen. Nach anfänglichem Zögern (Schaffe ich das zeitlich? Was soll ich zu dem Thema überhaupt schreiben?) studierte ich erst einmal die beeindruckende Liste der teilnehmenden Autor:innen. Das überzeugte mich. Ich sagte zu und fand zum Glück überraschend schnell etwas, worüber ich schreiben konnte. Wie eingangs erwähnt, fahre ich immer noch dann und wann ins Büro und empfand diese Besuche auf dem verlassen wirkenden Firmengelände anfangs immer etwas spooky. Tja, und genau dieses Gefühl und diese Situation habe ich in meiner Kurzgeschichte "Bürotag" verarbeitet.

Was erwartet euch in dieser Anthologie? Nun, auf jeden Fall eine Sammlung garantiert hervorragender Texte, das ist mal sicher. Es wird eine Mischung aus Kurzgeschichten, Gedichten und Essays sein, und ich bin selbst schon ganz gespannt, was meine Mitautor:innen dazu verfasst haben. Ich mag auch das Cover sehr und finde, es fängt dieses beklemmende Gefühl, das sicher nicht nur ich vor allem zu Beginn der Coronakrise empfand, sehr gut ein.

Das Buch wird 12,95 EUR kosten und kann bereits vorbestellt werden, und zwar hier. Da es sich um eine exklusive Sammlerausgabe handelt, solltet ihr vielleicht nicht zu lange zögern. ;-)

Den kurzen, aber knackigen Klappentext sowie die Liste der teilnehmenden Autor:innen kriegt ihr natürlich auch noch dazu:

30 Phantastik-Autorinnen und -Autoren begleiten den ersten Monat der Corona-Isolation.
30 Perspektiven auf eine Welt im Krisenzustand.
Ein literarisch-phantastisches Tagebuch zwischen realer Dystopie und erschreckender Wirklichkeit.

Mit Beiträgen von Vincent Voss, Michael Schmidt, Jörg Kleudgen, Arthur Gordon Wolf, Nele Sickel, Silke Brandt, Petra Hartmann, Marianne Labisch, Markus K. Korb, Sascha Dinse, Gerd Scherm, Tatjana Stöckler, Sebastian von Arndt, Christian Veit Eschenfelder, Nicole Rensmann, Tobias Bachmann, Günter Wirtz, Tobias Reckermann, Martina Sprenger, Julia Annina Jorges, Thorsten Küper, Torsten Scheib, Jana Oltersdorff, Nadine Muriel, Matthias Attig, Alessandra Reß, Isabella Benz, Frank Hebben, Carolin Zwergfeld und Michael Marrak. 


Donnerstag, 1. August 2019

Die Schauermärchen auf der Longlist des Deutschen Phantastik Preises!

Heute wurden die Longlists für den DPP, den Deutschen Phantastik Preis, bekanntgegeben. Ich nahm das erst einmal flüchtig zur Kenntnis, schaute mir kurz die Listen für Roman, Kurzgeschichte und Anthologie durch, schloss die Seite wieder. Ich nahm mir nur vor, später vorbeizuschauen und meine Stimme abzugeben, weil ich doch den einen oder anderen guten Titel oder Autorenname unter den Kandidaten entdeckte.

Aber dann postete eine ebenfalls nominierte Kollegin, die Designerin Cassandra Krammer, bei Facebook über den DPP und markierte alle KollegInnen, über deren Nominierung sie sich ebenfalls freute. Und da war mein Name auch dabei. Wie bitte? Ich war mir fast sicher, dass Cassandra sich geirrt hatte. Also schaute ich noch einmal nach. Und scrollte durch die Listen. Und scrollte weiter. Bis zu den Hörbüchern. Und was stand da?

Das:


Ach du heiliges Spaghettimonster! Es stimmt! Mein Buch - besser gesagt: mein Hörbuch "Des Nachts im finstren Wald" steht ganz offiziell auf der Longlist zum Deutschen Phantastik Preis. Wie großartig ist das denn?

Ich schwärme ja immer gerne von der wunderbaren Arbeit, die die Hörbuchmanufaktur leistet. Sie hatten sogar für jedes meiner Märchen einen anderen Sprecher oder eine Sprecherin ausgewählt, der/die perfekt zur Geschichte passte. Das Hörbuch wurde seitdem schon etliche Male gekauft, aber nicht in dem Maße, dass man von einem Bestseller oder einer besonderen Bekanntheit sprechen kann. Es ist eher eine von diesen Perlen, nach denen leidenschaftliche (Hör-)Buchfans lange tauchen, um sie zu finden. Und nun taucht es auf der Longlist auf. Für den Deutschen Phantastik Preis, einen der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum für die fantastische Literatur. Ich bin völlig von den Socken!

Okay, nicht ausflippen. Es gilt, Ruhe zu bewahren - und aufzurufen. Euch, die HörerInnen, die Fans und FreundInnen meiner Schauermärchen. Auf zur Abstimmung! Das DPP-Abstimmungsformular ist online. Bis zum 31. August 2019 könnt ihr eure Stimme abgeben, und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr sie in der Kategorie meinen Schauermärchen gebt. Letzten Endes ist auch der DPP ein Publikumspreis - es kommt also auf eure Stimmen an, auf jede einzelne.

Ich könnte vor Freude platzen wie 'ne Feuerwerksrakete! :-)

Meine Güte, 2019 ist mein absoluter Höhepunkt, was die Lorbeeren angeht: Erst der 2. Platz beim Vincent Preis, dann die Midlist beim Skoutz Award und jetzt: Longlist beim DPP. Wahnsinn!

Drückt mir die Daumen, dass für meine Schauermärchen die Reise hier noch ein Stück weitergeht (und vergesst nicht zu voten)!

P.S. Vielen Dank an die Hörbuchmanufaktur! Danke, dass ihr mir dies ermöglicht habt und dass ihr aus meinen Schauermärchen ein so schönes Hörbuch gezaubert habt!

Freitag, 26. Juli 2019

Interview zum Skoutz Award

Martina Suhr vom Skoutz Award Team hatte mich als eine der diesjährigen Midlist-Kandidatinnen interviewt und mir, wie ich finde, ein paar schöne Fragen gestellt, die ich hoffentlich auch schön beantwortet habe. ;-)

Zum Interview bitte hier entlang!

Übrigens: Nur noch bis Sonntag, 28. Juli 2019, könnt ihr für eure Favoriten zur Shortlist abstimmen und entscheidet damit, wer es aufs Siegertreppchen schafft.

Ich habe mich ja schon riesig gefreut, dass es meine "Dunklen Begegnungen" auf die Midlist geschafft haben. Aber jetzt bin ich gespannt, ob die Reise für dieses Buch noch weitergeht.

Noch nicht abgestimmt? Dann aber schnell - bitte hier entlang!


Sonntag, 12. Mai 2019

Zweimal zweiter Platz beim Vincent Preis!

Bald halte ich eine Urkunde mit
meinem Namen in der Hand!
Die Freude kann kaum größer sein: Gestern Abend wurden beim Marburg Con die Gewinner des Vincent Preis verkündet. Ich habe es leider wieder einmal nicht geschafft, persönlich dabei zu sein, aber irgendwann am späten Abend erfuhr ich dann endlich über meine Social Media Kanäle, was ich so gern wissen wollte: Hat es mein Büchlein "Dunkle Begegnungen", das in der Kategorie "Storysammlung" auf der Shortlist stand, noch aufs Siegertreppchen geschafft?

Ja, hat es! Ich habe am Ende den zweiten Platz erreichen können. Wie genial ist das? Da träume ich schon seit Jahren davon, mal auf die Shortlist bei diesem Preis zu kommen, und dann erreiche auch noch beim ersten Mal einen Platz in der Top 3. Meine Freude könnte nicht größer sein - dachte ich, bis ich erfuhr, dass es auch die Anthologie "Ghost Stories of Flesh and Blood", die ich mit meiner Geschichte "Das Haus am Friedhof" eröffnen durfte, in ihrer Kategorie auf den zweiten Platz geschafft hat.

Die Freude geht noch weiter, denn einige liebgewonnene Autorenfreunde können sich ebenfalls über Plätze weit vorne freuen, unter anderem Vincent Voss, der in der Kategorie "Beste Kurzgeschichte" auch auf Platz 2 landete, sowie die zauberhafte Faye Hell, die sich sogar über Platz 1 freuen darf: Ihr Buch "Rigor Mortis" gewann in der Kategorie "Bester Roman national".

Siegertyp! :-)
Ich gratuliere allen Nominierten, Erstplatzierten und MitstreiterInnen und starte, um das zu feiern, gleich eine kleine Buchverlosung über Lovelybooks.



Ich kann es kaum erwarten, die Urkunde zu erhalten. Sie bekommt einen besonderen Platz in unserem Haus.

Montag, 29. April 2019

Skoutz Midlist 2019 - Die "Dunklen Begegnungen" sind dabei!

Fast einen Monat ist es her, dass die Midlists für den diesjährigen Skoutz Award verkündet wurden, und noch immer schleicht sich ein glückliches Grinsen in mein Gesicht, wenn ich daran denke - oder mir die Midlist Anthologie anschaue.

Denn es steht tatsächlich ein Buch aus meiner Feder drauf: "Dunkle Begegnungen" ist unter den besten 9 Anthologien/ Kurzgeschichtensammlungen 2018 - von ursprünglich mehr als 130 Longlistkandidaten!

Midlist Anthologie!
Die Jurorin ist die sympathische Stella Delaney, die im Vorjahr den Preis in dieser Kategorie abräumen konnte. Zu meinem Buch fand sie lobende Worte, die mein Autorenherz höher schlagen lassen:

Einmal mehr beweist die Autorin ihr großes Talent, ihrem unverwechselbaren eigenen Stil treu zu bleiben und trotzdem immer wieder Neues zu zu erschaffen.

Jede der düsteren Geschichten ist anders und abwechslungsreich, mal dunkle Fantasy, mal urbaner Horror. Eine Begegnung mit diesem Buch lässt den Leser so schnell nicht mehr los.

Hach! *.* Danke, Stella!

Neulich in Second Life: die Midlist Anthologie 2019
Die Midlists wurden diesmal nicht live in Leipzig, sondern eine Woche nach der LBM in Second Life, also in einer virtuellen, für den Anlass perfekt in Szene gesetzten Location verkündet. Ich konnte leider nicht "persönlich" dabei sein, obwohl ich meinen SL-Avatar Laetitia Koenkamp, die Namensgeberin dieses Blogs, erst vor kurzem aus ihrem langjährigen Dornröschenschlaf befreit habe. Aber dank lieber Autorenfreundinnen erfuhr ich fast in Echtzeit, dass ich es tatsächlich auf die Midlist geschafft hatte. Das, meine lieben Friends & Followers (*gnihihi*), das tut so gut und gibt mir das gute Gefühl, mit meinen dunklen Kurzgeschichten nicht völlig fernab vom Kurs durch die deutsche Buchlandschaft zu dümpeln.



Midlist Cover!
Und das Schönste: Nicht nur ich darf mich über eine Nominierung freuen, sondern auch meine geliebten Seelenschwestern Michaela Harich und Faye Hell sowie die famose Jacqueline Spieweg.

Jacqueline, die ja das Cover für "Dunkle Begegnungen" kreiert hatte, steht als Designerin auf der Midlist Cover mit ihrem Design für Melanie Meiers Fantasy-Epos "Der Fourfold Clan: Der rote Drache". Damit gibt es immerhin zwei Qindie-Titel - der Skoutz-Award wurde offiziell qindifiziert!

Midlist Horror!
Ich gratuliere Faye Hell für ihren Platz auf der Horror-Midlist mit dem furiosen "Rigor Mortis" (das ich nun endlich mal lesen muss!).

Ganz besonders aber gratuliere ich Michaela Harich, die es in der Kategorie Humor mit ihrem einzigartigen "Das Einhorn, der Zombie und ich" auf die Midlist geschafft hat, schließlich habe ich das Buch als Lektorin und (leicht angesäuselte) Ideengeberin mit "verbrochen".

Nun drücke ich uns allen fest die Daumen, dass wir es mit unseren Werken noch bis auf die Shortlists schaffen. Sollte das passieren, könnt ihr uns gemeinsam live und in Farbe auf der Skoutz Gala im Oktober erleben - Faye, Michaela und ich auf dem roten Teppich ... also keine Ahnung, wie wir auf den Rest der Partygäste wirken werden, aber ich weiß jetzt schon, wer den meisten Spaß haben wird ...

Midlist Humor!
Sobald die nächste Abstimmungsphase beginnt, informiere ich euch hier auf dem Blog und in meinen Kanälen, aber ihr könnt euch auch jederzeit und sehr umfassend direkt auf der Website vom Skoutz Award informieren!

Und noch ein paar Links, damit ihr die Bücher direkt shoppen und lesen könnt:

Dunkle Begegnungen
Rigor Mortis
Das Einhorn, der Zombie und ich
Der Fourfold Clan: Der rote Drache

Immer schön skoutzig bleiben!
Qindianische Grüße
Eure Jana Oltersdorff