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Freitag, 16. Oktober 2020

Zwei meiner Hörbücher erhielten ausführliche Rezensionen

Das hat mich ein wenig überrascht und sehr gefreut: Auf dem Blog The Librarian and her Books wurden kurz hintereinander zwei meiner Hörbücher vorgestellt und besprochen, die von der Hörbuchmanufaktur produziert und veröffentlicht worden sind.


Gestern entdeckte ich eher zufällig die erste Rezension zu "Dunkle Begegnungen", heute folgte die zu "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten". Beide Hörbücher haben der Rezensentin insgesamt ziemlich gut gefallen und erhielten jeweils 4 Sterne. Volle 5 hätten sie wohl erhalten, wenn sie bei der Rezensentin mehr Grusel und Gänsehaut erzeugt hätten. Das schiebe ich mal auf persönlichen Geschmack - was den einen gruselt und Albträume beschert, entreißt dem anderen nur ein kurzes Zucken im Mundwinkel. Damit kann ich gut leben. Was mich freut, ist zum Einen, dass mein Schreibstil begeistern konnte und dass fast alle Geschichten aufgrund ihrer Ideen und Figuren zu überzeugen wussten, und zum Anderen, dass auch die Umsetzung als Hörbuch mit den ausgesuchten Sprecher*innen im Großen und Ganzen sehr gut ankam.

Ich gestehe, ich hoffe jetzt insgeheim, dass die Rezensentin auch mein drittes Hörbuch mit den Schauermärchen, "Des Nachts im finstren Wald", genauer unter die Lupe nehmen wird ... ;-)


Und hier findet ihr die Rezension zu "Dunkle Begegnungen".

Mittwoch, 21. Februar 2018

Neu in meinem Bücherregal

Das ging nun doch deutlich schneller, als ich gedacht hätte. Schon gestern Nacht bestätigte Amazon, dass sowohl das Taschenbuch als auch die E-Book-Ausgabe meines neuen Buches online verfügbar seien. Also darf ich hier und heute offiziell verkünden:

Mein neues Buch ist da!

Bitte begrüßt mit mir den frischgeschlüpften Kurzgeschichtenband

"Dunkle Begegnungen - Unheimliche Geschichten"

Das ist übrigens der Klappentext:


Hatten Sie auch schon einmal eine dunkle Begegnung?
Der Mann im Fahrstuhl, dessen Gesicht man nicht sieht. Ein Onlineflirt, der irgendwie außer Kontrolle gerät. Das hübsche Mädchen auf dem Jahrmarkt, das hinter seinem Lächeln etwas zu verbergen scheint. Das eigene Kind, das sich seit dieser Sache im Kindergarten merkwürdig verhält. Der vermeintlich risikofreie Seitensprung, der zum Albtraum mutiert. Der neue Nachbar, der plötzlich nachts im Waschkeller auftaucht. Oder es ist der Tod selbst, der am Ende der letzten Reise wartet.
Das Fremde, der Schatten im Nebel, die Bewegung im Augenwinkel – in den Geschichten in diesem Buch bekommen sie ein Gesicht.
Bereit für ein Blind Date auf der dunklen Seite? Dann treten Sie näher …


Ja, richtig, es ist wieder eine Sammlung meiner dunklen Geschichten geworden - quasi ein Zwischenstopp 2.0, wie der Arbeitstitel lange Zeit auch lautete.

Ich habe für euch diesmal 11 Geschichten vorbereitet. Wie schon in meiner ersten Sammlung wurden einige dieser Geschichten bereits in anderen Anthologien veröffentlicht, die teils mehr, oft leider aber recht wenig Aufmerksamkeit erreicht haben. Auch das ist ein Grund, weshalb ich unbedingt wieder ein Buch herausbringen wollte, in dem nur meine Geschichten versammelt sind. Es ist aber auch eine ganz neue Geschichte dabei, die hier zum ersten Mal veröffentlicht wird. Ach ja, ein Gedicht gibt es auch wieder von mir. Diesmal reimt es sich sogar. Und erst das Cover! Ist das nicht ein Träumchen? Gestaltet hat es Jacqueline Spieweg. Ich hoffe, es gefällt euch genauso gut wie mir. So. Genug geschwärmt. Ihr wollt doch bestimmt wissen, welche Geschichten euch in "Dunkle Begegnungen" erwarten.

Hier ist die Playlist:

Schwarzer Nebel - Gedicht
Redrum kommt nach Hause
Blind Date
Die letzte Reise
Nachts im Waschkeller
Schwarzer Nebel
Rent a Body, Inc.
Bewegliche Ziele
Die Sache mit dem Einhorn
Jetzt oder nie
Herzblut

In den nächsten Tagen werde ich euch die Geschichten näher vorstellen und die eine oder andere Mini-Leseprobe online stellen. Auch eine Leserunde über Lovelybooks ist geplant, aber bitte geduldet euch noch bis nach der Leipziger Buchmesse, vorher schaffe ich das nicht.

Ein Gewinnspiel wird es auch noch geben - also dranbleiben!

Ach ja, fast hätte ich das Wichtigste vergessen: Das Buch ist ab sofort bei Amazon erhältlich, kann als E-Book für 2,99 EUR oder als Taschenbuch mit stolzen 230 Seiten für 10,00 EUR gekauft oder kostenlos über Kindle Unlimited ausgeliehen werden.

Hier geht's zum Taschenbuch und hier zum E-Book.

Dann hoffe ich auf zahlreiche Leser und freue mich auf Feedback von euch!


Montag, 23. Januar 2017

Zwischenstopp gibt's ab sofort auf die Ohren!

Endlich, endlich ist es soweit: Ich darf voller Stolz und Freude verkünden, dass es meine dunklen Geschichten aus meiner Sammlung "Zwischenstopp" ab sofort als Hörbuch gibt!

Zwischenstopp - Dunkle Geschichten

Die Hörbuchmanufaktur Berlin hat dies für mich und euch möglich gemacht. Sie kamen im letzten Frühjahr auf mich zu und boten eine Zusammenarbeit an. Da ich vom Hörbuchmachen so gar keine Ahnung habe, war ich froh, dass mich die Manufakturchefin Ines Zimzinski an die Hand nahm und mir vor allem die ganze Arbeit abnahm. Ich darf mich nun ebenso wie ihr über das fertige Produkt freuen, und soweit ich das beurteilen kann, ist es verdammt geil geworden. Ich habe selbst erst eine Geschichte ganz angehört (meinen heimlichen Liebling "Die Gartenpforte") und dabei die ganze Zeit Gänsehaut und das komische Gefühl gehabt, ich würde eine völlig neue Geschichte zum allerersten Mal hören.

Keine Sorge, ihr müsst euch nicht vier Stunden lang meine Stimme anhören, wie ich euch etwas vorstammele. Die Hörbuchmanufaktur hat für jede Geschichte einen anderen Sprecher engagiert. Mal ist es ein Mann, mal eine Frau. Alle sind Schauspieler und professionelle Hörbuchsprecher. Ich kannte zwar nicht alle Namen sofort, aber als ich sie googelte, war ich schwer beeindruckt, was die schon alles gemacht haben, und jetzt - sprechen die meine Geschichten!

Krass!

Ich freue mich riesig und hoffe, es gibt unter euch ein paar Hörbuchfans, die Lust auf feinen Schauer und wohligen Grusel auf die Ohren haben. Inzwischen ist das Hörbuch in allen gängigen Shops erhältlich, zum Beispiel bei Amazon, Audible, Hugendubel oder Claudio.de.

Ich wünsche euch viel Spaß und ziehe mich wieder zurück ins stille Schreibkämmerlein, wo gerade neue Geschichten für euch entstehen.

Montag, 14. September 2015

Ein neues Kleid für "Zwischenstopp"

Meine erste eigene Kurzgeschichtensammlung, die ich schon 2013 veröffentlichte, wurde endlich neu eingekleidet. Obwohl ich das alte Cover ja immer mochte, war es dennoch nicht viel mehr als ein Foto, das ich bei Pixelio entdeckte, für das mir der Fotograf die Erlaubnis zur Verwendung erteilte und auf das ich noch Autorenname, Qindie-Logo und Titel "draufklatschte". Fertig.

Lob gab es meistens für die Geschichten, selten fürs Titelbild. Gut, auf den Inhalt kommt es ja bei einem Buch vor allem anderen an. Dennoch muss ja das Interesse, die Neugier des potentiellen Lesers geweckt werden. Also trug ich mich schon eine ganze Weile mit dem Gedanken an ein neues Design. Aber woher nehmen? Anfang 2015 ergab es sich, dass ich die zauberhafte Viktoria Petkau in Natura kennenlernen durfte, nachdem sie mir schon aus Bookrix-Zeiten als Gedankengrün bekannt war. Sie gestaltet wundervolle Cover, und spontan bat ich sie, mich bei meinem Vorhaben zu unterstützen. Dank einiger Hürden, die man wohl als höhere Gewalt abhaken kann, hat es dann doch bis jetzt gedauert, dass ich das neue Cover endlich stolz und voller Freude präsentieren kann.

Ich bin total verliebt in das Design, in die schöne Schrift und dieses gespenstische Grün!
Da hat Viktoria wirklich einen Wahnsinnsjob hingelegt!

Ich zeige euch hier mal das komplette Umschlagdesign, in dem es meinen "Zwischenstopp" schon bald als Taschenbuch zu kaufen gibt - wie immer bei Amazon oder direkt bei mir auf freundliche Nachfrage auch mit persönlicher Widmung.

Das eBook könnt ihr euch bereits in der neuen Aufmachung besorgen - übrigens noch bis Ende Oktober zum Sonderpreis von 0,99 EUR (statt 2,99 EUR).

Ist es nicht wunderschön?

Mein Dank von Herzen geht an Viktoria Petkau aka Gedankengrün (Grün! Merkt ihr was? ^^).


Übrigens: Ich habe das Cover bei "Cover bewerten" mal zum Abschuss freigegeben. Dort könnt ihr das neue Titelbild nach eurem Geschmack bewerten. Bisher scheint es dort gut anzukommen. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch mitmacht - geht auch anonym!

Freitag, 14. August 2015

Ich bin dann mal weg - den Sommer genießen

Bild: Rike / pixelio.de
Kinder, wie die Zeit vergeht - war nicht eben gerade die Leipziger Buchmesse zu Ende gegangen? Und jetzt haben wir schon August! Trotzdem kann ich es kaum erwarten, endlich, endlich in meinen Jahresurlaub zu starten. Drei Wochen, die ich mit meiner Familie vor allem an der schönen Ostseeküste verbringen werde. Ich werde viel Zeit in meinem XXL-Strandkorb verbringen und lesen. Ich will ein bisschen braun werden, viel schlafen, lecker essen, Cocktails mit Blick aufs Meer genießen und einfach Zeit mit meinen Lieben verbringen.

Was fehlt in dieser Aufzählung? Richtig: Ich werde nicht gerade produktiv sein. Mein Lektorats- und Korrektoratsservice geht in die "Betriebsferien", meine eigenen Schreibprojekte ruhen bis mindestens September. Aber da ich ja nie weiß, wann mich mal eine gute Idee überfällt, werde ich natürlich Notizblock und Stift stets griffbereit halten. Nur die Umsetzung, die muss dann eben warten.

Auf meiner Leseliste für die Sommerpause stehen übrigens diese Titel:

"Revival" von Stephen King
Der im Frühjahr erschienene Roman liegt in wunderschöner Hardcover-Qualität seit Wochen auf meinem SuB. Jetzt wird er geschmökert. Ich habe viel Gutes von dem Buch gehört, ich mag Stephen Kings Bücher wahnsinnig gern - auf diese Lektüre freue ich mich!

"Zombie Zone Germany" von Herausgeber Torsten Exter
Die im Amrûn Verlag erschienene Anthologie enthält Kurzgeschichten von deutschsprachigen Autoren, die alle ihre eigene Antwort auf die Frage geben: Was wäre, wenn die Zombie-Apokalypse genau hier in unserem Land geschieht und wir daraufhin vom Rest der Welt abgeriegelt werden? Ich durfte während der Leipziger Buchmesse schon auf einer Lesung in die eine oder andere Geschichte reinhören. Jetzt werde ich mir das gesamte Buch geben.

"Mängelexemplare: Haunted" von Herausgeber Constantin Dupien
Gestern überraschend ins Haus geflattert: Mein persönliches Exemplar der auf 28 Stück superstreng limitierten Sonderedition im schönen Hardcover-Format. Signiert von Constantin und mit der Nummer "20 von 28" plus extra Zertifikat als besonderes Unikat gekennzeichnet. Dies ist die dritte Anthologie der Reihe. In den ersten zwei durfte ich mit eigenen Geschichten mitmischen, diesmal bin ich einfach nur Leserin und darf Geschichten über Spukhäuser, Geister und unheimliche Orte aus den Feder etlicher meiner Lieblingsautoren lesen. Darauf freue ich mich ganz besonders!

Und ich möchte mir unbedingt in meiner Lieblingsbücherei in meiner Heimatstadt noch "irgendein" Buch aussuchen, das mich da gerade anlacht. Wie ich mich und meine Vorlieben kenne, wird es wieder etwas Düsteres, Makabres oder Schwarzhumoriges. Mal schauen.

Und nach dem Urlaub? Da stehen eine ganze Menge spannender Punkte auf meinem Plan:

Ich werde meinen "Zwischenstopp" mit neuem Cover der Welt präsentieren. Die liebe Viktoria aka Gedankengrün designt es und erstellt derzeit noch die Umschlagrückseite und den Buchrücken, damit ich auch für die Taschenbuchausgabe alles parat habe. Noch vor der Buchmesse soll es fertig und erhältlich sein.
Ein neues Schauermärchen wird zu Ende geschrieben, es wird voraussichtlich den Umfang eines Kurzromans haben. Ich hätte es gern dem Waldhardt Verlag für seinen Reihenwettbewerb mit Thema Märchenadaptionen angeboten, aber dummerweise endet die Frist schon am 01. September 2015, und das kriege ich definitiv nicht mehr hin. Leider. Die Geschichte schreibe ich aber trotzdem.
Mein Romanprojekt wird vorangetrieben. Einen neuen Anfang, also etwa 6000 Wörter, der mir sehr viel besser gefällt als die alte Idee, habe ich schon einmal. Als nächstes werde ich am Plot und den Charakteren feilen, bevor ich endlich weiterschreibe.
Die Frankfurter Buchmesse steht ins Haus. Akkreditierung habe ich schon erledigt. Erste Verabredungen habe ich auch schon getroffen. Gestern flatterte die Einladung zur Eröffnungsfeier ins Haus. Ich habe mich gleich angemeldet und bin gespannt, wie das diesjährige Gastland Indonesien wohl den Pavillon gestalten wird.
Es warten auch schon die ersten neuen Projekte in Sachen Lektorat und Korrektorat auf mich. Besonders gespannt bin ich auf die Manuskripte von Melissa David und Bella Lamour ... ;-)

Auf zwei Highlights im Herbst freue ich mich richtig:

Da wäre einmal die große Party der Bücherwürmer, einer der größten Buchgruppen auf Facebook, die zum ersten Mal während der FBM eine Party veranstaltet, auf der Leser und ihre Lieblingsautoren einander treffen und gemeinsam feiern. Das wird sicher glamourös!
Das andere, noch viel geilere Highlight, wird aber einen Tag später stattfinden, wenn ich zusammen mit Melisa Schwermer und Bernar Leston einen gruseligen Leseabend im Theater Schöne Aussichten in Dietzenbach veranstalte, zu dem ich jetzt schon alle einlade, die sich am 17. Oktober 2015 in meine Wahlheimat begeben und sich von unseren unheimlichen Geschichten Gänsehaut bereiten lassen möchten. Details folgen schon bald!

Also, ihr Lieben,
habt noch einen schönen Sommer, lest tolle Bücher
und haltet stets die Augen offen - die Welt steckt voller Geheimnisse und Geschichten ...

Wir lesen uns im September!

Mittwoch, 29. Juli 2015

Sommerzeit – Die Preise machen Urlaub

Psst … Habt ihr schon gesehen? Die Preise für meine eBooks befinden sich in der Sommerpause und werden bis zum 26. August 2015 von ihren 99-Cent-Kumpels vertreten.

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Die dunklen Geschichten aus „Zwischenstopp“ gibt es exklusiv bei Amazon für nur 0,99 EUR. Die dunklen Märchen aus „Des Nachts im finstren Wald“ findet ihr außer bei Amazon auch noch bei Beam eBooks sowie allen Shops der Tolino-Media-Gruppe, zum Beispiel bei Thalia, eBook.de, Weltbild oder Hugendubel – ebenfalls für nur 0,99 EUR.

Die perfekte Lektüre für den Sommer – kurz, knackig,
sorgt für schaurige Abkühlung, wenn es zu heiß wird …

Wenn ihr also noch kein eBook-Exemplar von „Zwischenstopp“ oder „Des Nachts im finstren Wald“ besitzt, dann holt es euch jetzt! Und wenn ihr es schon gelesen habt, dann gebt diesen Geheimtipp doch einfach euren Freunden weiter – muss ja kein Geheimtipp bleiben!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Die etwas "anderen" Buchrezensionen: Zwischenstopp

Das freut mich jetzt sehr: Jasmin Krieger hat meinen "Zwischenstopp" auf ihrem Blog "Schwesternrezensionen" besprochen und scheint sehr angetan zu sein. Mein Lieblingssatz aus der Empfehlung: 
"Der Schreibstil ist außergewöhnlich locker und spritzig und in Kombination mit den saugeilen Ideen, jagt einem ein Schauer nach dem anderen über den Rücken."

Danke, liebe Jasmin!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Sommerpause ... nicht so ganz


Bild: l-vista / pixelio.de

Morgen gibt es in Hessen Zeugnisse, dann beginnen endlich die Sommerferien. Auch bei mir heißt es dann für zwei Wochen: Urlaub! Aber so richtig Sommerpause mache ich wohl nicht. Auch wenn es seit der Anthologie "Mängelexemplare: Dystopia" keine neuen Veröffentlichungen von mir gegeben hat, heißt das nicht, dass ich untätig herumgesessen oder mich mit anderen Dingen beschäftigt hätte.

Also gebe ich mal einen kleinen Überblick über laufende und kommende Projekte, bevor ich mich hier sommerlich rar mache.

Geplante Veröffentlichungen

Nach wie vor habe ich fest vor, meinen Debütroman, derzeitiger Arbeitstitel "Vincents Treppe" (nein, Vincent Voss, damit bist nicht du gemeint ;-) ), fertigzuschreiben. Dafür war ich ja Ende Mai auch auf einem Autorenseminar in München. Nach jenem Seminar war mir klar geworden, dass ich die komplette Geschichte neu aufziehen und meinen Schwerpunkt anders legen muss, um sie rund zu machen. Ich freue mich darauf, aber ich benötige mehr Zeit und Ruhe, um auch mal am Stück was zu schaffen. Zeit und Ruhe sind leider gerade Mangelware, zumindest für ein Romanprojekt. Also schiebe ich das (mal wieder) vor mich her, ich Meisterin der Prokrastination, ich.

Was besser läuft, weil leichter in Häppchen einzuteilen, ist mein zweites Buchprojekt: Das Märchenbuch für Hartgesottene, eine Sammlung meiner Schauermärchen. Komplett fertig sind fünf Märchen, ein weiteres ist geschrieben, muss aber noch überarbeitet werden. Außerdem entsteht gerade ein ganz neues, dystopisch angehauchtes Schauermärchen. Und es existiert bereits die grobe Idee für ein achtes Märchen, bei dem es sich um eine sehr gruselige Variante von Rumpelstilzchen handeln wird. Wenn es gut läuft, kriege ich auch noch eine Schauermärchen-Version vom Froschkönig hin. Aber eins nach dem anderen. Ich hoffe, für dieses Buch dieselbe Coverdesignerin gewinnen zu können wie für "Die Brezelfrau", denn das Cover hat nicht nur mir selbst unglaublich gut gefallen, es kam auch bei den Lesern extrem gut an.

Inflagrantibooks über die "Mängelexemplare: Dystopia"

Vor wenigen Tagen erschien auf dem Blog der umtriebigen Inflagranti-Blogger eine ausführliche und äußerst begeisterte Rezension der Anthologie, zu der ich das Schauermärchen "Das schlafende Schloss" beigesteuert hatte. Jack & Tilly machen das immer toll: Sie besprechen nicht nur das Buch an sich, sondern geben zu jeder einzelnen Geschichte ein wortreiches Feedback ab. Das sagten sie zu meinem Beitrag:

Eine der besten Geschichten neben „Die Gartenpforte“, die ich von der Autorin kenne. Ihre kleine Gruselmärchen-Obsession kennen wir ja nun schon, aber diesmal hat sie sich selbst übertroffen! Scheinbar kinderleicht verknüpft sie den Horror mit dem Märchen, altbekanntes mit Neuem und erzeugt so eine ganz eigene Atmosphäre, die die Geschichte durchweg innehat. Eine Horrorgeschichte auf hohem Niveau! Denkt man am Anfang noch, dass eine neue Gruselmärchen-Interpretation kommt, irrt man sich gewaltig! 

Zwar erkennt man glasklar, welches Märchen sich hier dem Horror beugen muss, dennoch greift Jana Oltersdorff diesmal ganz tief in die Horrorgrusel-Kiste und überzeugt mit mehr Spannung, mehr Horror und dezentem Ekel. Habgier ersetzt an dieser Stelle einen Großteil des Antriebs der Protagonisten. Es geht nicht, wie in den anderen Geschichten, um das Überleben in der zerstörten Welt. Die beängstigende Horrorwelt ist hier begrenzt/eingegrenzt und wirkt dadurch noch gefährlicher, als wenn es die ganze Welt betreffen würde. Wie auch immer Jana das macht, aus harmlosen, liebenswürdigen, Happy-End habenden Märchen solche Geschichten zu erschaffen, die voll Düsternis und Dunkelheit sind, sie soll damit nicht aufhören!!
Ich bin hin und weg. <3>

Und sonst so?

Ich weiß gar nicht, wie es überhaupt dazu kam, aber mittlerweile bin ich ziemlich aktiv in Sachen Korrektorat und neuerdings auch Lektorat unterwegs. Mir persönlich macht es sehr viel Spaß, und mir gefällt, dass ich aus der Arbeit an Manuskripten anderer Autoren auch viel für mich selbst und mein eigenes Schreiben lernen kann. Ihr kennt das vielleicht: Fehler in fremden Texten zu entdecken, ist wesentlich einfacher, als die gleichen Fehler im eigenen Manuskript zu finden. Vor kurzem jedenfalls beendete ich mein erstes Lektorat und befinde mich derzeit mitten im zweiten. Der dritte Lektoratsauftrag wartet bereits auf mich.

Zwischendurch gibt es immer mal das eine oder andere Manuskript zum Korrekturlesen. Das Schöne ist, dass diese Bücher sich thematisch alle in meinem Interessenfeld bewegen: Horror, Dystopie, Dark Fantasy, SciFi. Ein weiterer Vorteil: Ich komme so dazu, überhaupt mal Bücher zu lesen, denn mein eigener Stapel ungelesener Bücher wächst und wächst, sowohl auf meinem Nachttisch als auch in der Reader-App meines Tablets. Ich möchte gar nicht daran denken, wer alles noch auf eine Rezension von mir wartet ... Aber das wird schon noch, ganz sicher!

Insofern wird meine Sommerpause keine faule Auszeit. Dafür gibt es einfach viel zu viel zu tun. Aber ich habe Spaß daran, und das allein zählt.

So. Das wär's von mir.
Ich wünsche euch einen wundervollen Sommer mit jeder Menge spannender Urlaubslektüre!

Montag, 16. Juni 2014

Das Gedruckte muss ins Eckige - oder wie war das?

Elf Freunde sollt ihr sein. Das Runde muss ins Eckige. Mailand oder Madrid, egal, Hauptsache Italien! Wichtig is' auf'm Platz!

Fußballer - echte Poeten! Bestimmt kommen auch dieses Jahr wieder ein paar hübsche Stilblüten aus Fußballers Mund hinzu. Aber es soll ja auch Fußballmuffel geben, denen die ganze Geschichte komplett am ...*piep*... vorbeigeht. Die lesen zum Beispiel lieber ein gutes Buch. Man kann zwar auch beides gleichzeitig versuchen wie der kleine Fußballer auf dem Bild hier, aber besser, ihr konzentriert euch auf das eine oder das andere.


Quelle: http://www.11freunde.de

Für alle Lesebegeisterten habe ich meine Kurzgeschichtensammlung "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten" jetzt auf wahnsinnige 1,99 EUR reduziert - so lange, wie die deutsche Nationalelf bei der WM in Brasilien mitmischt. Im Idealfall könnt ihr euch das Buch also bis zum 13.07.2014 zum Schnäppchenpreis sichern. Das Angebot gilt ab sofort - also greift zu!

Das war übrigens noch nicht alles:

Sollte es Deutschland tatsächlich bis ins Finale schaffen, spendiere ich sogar noch eine signierte Taschenbuchausgabe, die unter den Leuten verlost wird, die sich unter diesem, meinem Beitrag mit einem Kommentar und ihrem Tipp, wer Weltmeister wird, verewigen wollen. Um im Lostopf zu landen, müsst ihr nicht richtig liegen, einfach nur mittippen, also immer frei raus mit eurem Wunsch-Weltmeister!




So. Ihr wisst Bescheid, und ich muss weg - schließlich geht es gleich los mit Deutschland vs. Portugal.
Olé, olé!

Freitag, 2. Mai 2014

Gewinnspiel beendet - 3 x Lesefreude geht an ...

Auch auf meinem Blog ist die Entscheidung nun gefallen. Fortuna hat mitgeholfen und aus den 3 Lostöpfen für die 3 Bücher die 3 Gewinner gezogen.
Und das sind sie:

Das zauberhafte Märchenbuch "Andersens Märchen Update 1.1" geht an Claudia Junger.

Die wundervolle Anthologie "Mängelexemplare: Dystopia" hat Christine Frank gewonnen.

Über meine unheimliche Kurzgeschichtensammlung "Zwischenstopp" darf sich Martin Baier freuen.



Euch allen herzlichen Glückwunsch und ganz viel Lesefreude!

Ich kontaktiere euch noch persönlich wegen der Adresse.

Vielen Dank allen, die bei meinem kleinen Gewinnspiel mitgemacht haben. Wenn es die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" im nächsten Jahr wieder gibt, bin ich mit Sicherheit auch dabei, denn sie hat viel Spaß gemacht.

P.S. Ihr lieben Buchgewinner, wir, die Autoren dieser drei Bücher, würden uns riesig über Feedback in Form von Rezensionen u. ä. bei Amazon & Co. freuen. Wenn ihr mögt (und die Bücher euch hoffentlich gefallen haben).


Mittwoch, 23. April 2014

Lesefreude 2014: Es geht los!

 

Märchenhaft: Gewinn Nr. 1
 
Liebe Bücherfreunde, hier seid ihr richtig! Heute ist der Welttag des Buches. Lasst uns "unseren" höchsten Feiertag ganz festlich begehen und unserer Liebe zu Büchern und den Geschichten, die in ihnen verborgen sind, ausgiebig frönen!

Wie auf vielen anderen Blogs quer durchs Internet verschenke auch ich heute Bücher.

Ich habe für euch drei Bücher ausgesucht:

ein märchenhaftes Buch, ein dystopisches Buch
und ein gruseliges Buch.

Alle von mir signiert und
mit persönlicher Widmung versehen.

Besonderer Dank geht an dieser Stelle an Charlotte Erpenbeck vom Machandel-Verlag, die mir freundlicherweise ein Exemplar des Andersen-Märchenbuches für diese Aktion zur Verfügung gestellt hat!

Dystopisch: Gewinn Nr. 2

Was ihr dafür tun müsst, damit ihr eines davon geschenkt bekommt? Ich will es euch nicht allzu schwer machen, aber ganz ohne Hürde geht es auch nicht :-).


Schreibt mir per Kommentar hier unter den Beitrag oder per E-Mail oder bei Facebook, wo ich diesen Beitrag auch teilen werde, welches der drei Bücher ihr euch am meisten wünscht. Ihr dürft euch aber nur eines der drei Bücher wünschen! Jeder, der mitmacht, landet im Lostopf des Buches seiner Wahl.

Am 30. April 2014 endet die Einsendefrist.

Kurz darauf werde ich die drei Gewinner ziehen (lassen) und hier bekanntgeben.

Bitte achtet darauf, dass ihr nicht komplett anonym kommentiert, denn dann könnt ihr an der Verlosung leider nicht teilnehmen. Die Adressdaten der Gewinner werden lediglich zum Versand des Gewinns verwendet und danach wieder gelöscht.

Schaut auch auf den anderen Blogs vorbei! Die komplette Teilnehmerliste findet ihr hier. Ist der Wahnsinn, was manche so verschenken. Ich glaube, ich werde auch gleich mal stöbern gehen und meinen Namen in den einen oder anderen Lostopf schmeißen...

Euch allen viel Spaß, Glück und Lesefreude!


Gruselig: Gewinn Nr. 3
  


Freitag, 28. März 2014

Zwischenstopp-Gewinnspiel: Das sind die Gewinner

Liebe Besucher meines Blogs,

Vielen, vielen Dank für eure Teilnahme am Gewinnspiel zum Jubiläum meiner Kurzgeschichtensammlung "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten"! 16 Kommentare gingen ein, und darunter befanden sich einige ganz kreative Glückwünsche fürs Büchlein. Ich freue mich riesig über jeden einzelnen davon!

Heute Nachmittag habe ich die Lose vorbereitet, und einer meiner Söhne durfte daraus die drei Gewinner ziehen. Das sind sie also:

Bernar LeSton

XHeiko

Alex El

Herzlichen Glückwunsch! Bitte teilt mir beizeiten eure Postanschrift mit, damit ich den "Zwischenstopp" auf Reisen schicken kann. Und bitte lasst mich auch wissen, wem ich die Widmung... äh... widmen darf, falls ihr dort gern etwas anderes als Bernar oder XHeiko lesen möchtet. :-) Meine E-Mail-Adresse findet ihr in der Über-mich-Seite zu diesem Blog.


Allen, die diesmal leer ausgegangen sind, an dieser Stelle schon einmal ein heißer Tipp: Ich mache mit bei der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" zum Welttag des Buches. Dann gibt es eine weitere Chance, den "Zwischenstopp" zu gewinnen - und eine ganz besondere Anthologie mit vielen tollen dystopischen Geschichten... *hint*

P.S. In diesem Monat sind die Besucherzahlen hier übrigens explodiert! Sie haben sich nämlich innerhalb weniger Tage verdoppelt. Noch ein Grund für mich, mich zu freuen! 


Donnerstag, 20. März 2014

Großes Zwischenstopp-Jahrestag-Gewinnspiel!

Heute vor einem Jahr veröffentlichte ich meine Kurzgeschichtensammlung “Zwischenstopp – Dunkle Geschichten“ auf neobooks.

Anfangs nur als E-Book erhältlich, durchlief das Buch noch ein paar Optimierungsphasen, wurde um ein passendes Gedicht ergänzt, und das Cover wurde mit dem Q-Logo von Qindie geschmückt. Mittlerweile können die Leser den „Zwischenstopp“ auch als Taschenbuch genießen, das es seit Herbst 2013 via Createspace gibt. Es erhielt einige, durch die Bank weg positive, lobende, regelrecht begeisterte Rezensionen und schlägt sich tapfer auf dem hart umkämpften Markt – trotz der allgemeinen Aussage, dass doch niemand Kurzgeschichten lesen würde. Ich war ganz verblüfft, dass mein Büchlein schon ein Jahr alt wird, als mein Blick vor ein paar Tagen zufällig auf das Datum der Veröffentlichung bei neobooks fiel.

Ich möchte das ein klein wenig feiern und veranstalte ein Gewinnspiel mit euch:

Jeder, der unter diesem Beitrag im Kommentarfeld einen „Geburtstagsglückwunsch“ an den "Zwischenstopp" hinterlässt (also nicht mir, sondern dem Buch!), landet im Lostopf.

Ihr habt dafür eine Woche Zeit bis zum 27. März 2014.

Die Gewinner ziehe ich am 28. März 2014 und teile die Namen anschließend hier im Blog und auch via Facebook mit.

Zu gewinnen gibt es – natürlich – den „Zwischenstopp“. Ich verlose davon drei handsignierte Taschenbücher.

Bitte kommentiert fleißig und teilt dieses Gewinnspiel gern in euren Netzwerken!

Viel Spaß und viel Glück!
Eure Jana

Montag, 27. Januar 2014

Warum nicht? Zwischenstopp beim Indie-Autoren-Preis dabei

Der Indie-Autoren-Preis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Gewinnen können Indie-Autoren in zwei Kategorien: Belletristik und Sachbuch. Es gibt sogar richtig was zu gewinnen, nämlich 3.000 EUR für den Sieger. Außerdem einiges an Aufmerksamkeit und Publicity, denn die Sieger werden auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen der Langen Leipziger Lesenacht präsentiert, im literaturcafe.de vorgestellt und für den Buchmesse-Podcast interviewt.

Nun wird dieser Preis unter Self-Publishern recht heiß diskutiert. Die einen sagen, das sei nicht objektiv genug, es werde viel zu viel Wert auf Marketing gelegt, die Qualität des Inhaltes käme zu kurz, und am Ende würden nur die Bücher gewinnen, die sich eh schon sehr gut verkaufen. Die anderen sagen, es sei einfach eine weitere Chance, mit dem eigenen Werk wahrgenommen zu werden. Selbst wenn man am Ende keinen Blumentopf gewonnen habe: man sei dabei gewesen und habe eine weitere (kostenlose!) Möglichkeit genutzt, für sein Buch zu werben.

Und irgendwann dachte ich: Warum eigentlich nicht? Nirgendwo steht, dass Kurzgeschichtensammlungen ausgeschlossen sind. Nirgendwo steht, wie viele Bücher man mindestens verkauft haben muss, um dabei sein zu dürfen. Dafür bekomme ich eine weitere Möglichkeit, mein Buch vorzustellen, es "sichtbar" zu machen. Nun befinde ich mich also in illustrer Gesellschaft mit eBook-Bestsellerautoren wie Nancy Salchow oder Pat McCraw.

Nun scheint es gerade bei einem Wettbewerb wie diesem, wo so viel Wert auf Marketing gelegt wird, darauf anzukommen, dass die Popularität des eingereichten Werkes zur Geltung kommt. Zwar wird am Ende eine Jury darüber entscheiden, wer es auf die Shortlist schafft, aber wenn schon die Möglichkeit angeboten wird, die Leser für das Lieblingsbuch via "Gefällt mir" abstimmen zu lassen, sollte auch ich dies nutzen, nicht wahr?

Hier kommt also mein Aufruf an alle Fans und Freunde vom "Zwischenstopp":

Besucht meine Seite beim Indie-Autoren-Preis und klickt dort auf "Gefällt mir"!

Und drückt mir ein bisschen die Daumen, ja? Kann ja nicht schaden ...

Dienstag, 31. Dezember 2013

In Flagranti Books haben auch zurückgeschaut

Tilly & Jack, die gnadenlosen (gnadenlos guten!) In Flagranti Blogger, haben auch auf das Jahr 2013 zurückgeblickt. Und ihr gemeinsames Lesehighlight 2013 gekürt: meinen "Zwischenstopp"! Ich bin ganz gerührt und überglücklich. Danke, ihr Lieben! Auch euch ein glückliches, wunderbares neues Jahr voller großartiger Bücher!

In Flagranti Books: Das Jahr 2013, der Blog & Wir.

Montag, 30. Dezember 2013

Was für ein Jahr - Mein persönlicher Rückblick auf 2013

In diesem Jahr ist wieder viel passiert in der Welt - ich beschränke mich also auf das, was mich aus literarisch-schriftstellerischer Sicht beschäftigt hat. Immerhin hat es da für mich so einige Highlights gegeben, auf die ich nun, am Ende des Jahres angekommen, recht zufrieden zurückblicken kann.


Ich schrieb, ich las, ich bloggte, ich gewann, ich erlebte. Deshalb vorab eine Warnung: Das wird lang, auch wenn ich mich aufs Wesentliche beschränke. :-)

Neue Geschichten

Blind Date

Ein Cyberthriller, den ich für den letzten großen Bookrix-Wettbewerb schrieb. Darin trifft eine junge Frau in einer virtuellen Welt auf einen Typen, der von sich behauptet, ein Dämon zu sein. Sie lässt sich auf sein Spielchen ein und ahnt nicht, welcher Gefahr sie sich aussetzt. Beim Schreiben halfen mir meine eigenen Erfahrungen in der virtuellen Welt von Second Life. Ich konnte mich recht weit vorn platzieren, fürs Siegertreppchen reichte es aber nicht. Dafür erhielt die Geschichte einen Platz in der sehr coolen Anthologie "Mängelexemplare" von Constantin Dupien, die von vielen Genrekennern als eines der Anthologie-Highlights der deutschen Horrorliteratur 2013 bezeichnet wurde.

Redrum kommt nach Hause

Noch ein Wettbewerbsbeitrag. Diesmal ausgerichtet von neobooks. Mein Hauptmotivator war der Umstand, dass Thriller-Bestsellerautor Sebastian Fitzek in der Jury saß. Ich schrieb den Kurzthriller an einem einzigen Abend. Darin nimmt ein Büchersammler den Fahrstuhl, um seinen neuesten Kauf,  eine seltene Ausgabe von Stephen Kings "Shining" abzuholen. Als der Strom ausfällt und der Fahrstuhl stecken bleibt, erlebt der Sammler das nackte Grauen.

Die Brezelfrau

Das Schauermärchen ist meine Neu-Interpretation des Grimm-Märchens "Hänsel & Gretel" und meine erste Geschichte, die ich gezielt für den Self-Publishing-Markt schrieb. Die talentierte Grafikdesignerin F. Riedel lieferte mir das wunderschöne Cover. Ich hatte großen Spaß am Schreiben dieser Geschichte und plane bereits weitere schaurige Neu-Interpretationen.

Der Narrenkönig und Endstation

Das eine ist ein Märchen für Erwachsene, in dem ein Hofnarr notgedrungen die Geschäfte des Königs übernehmen muss, das andere eine deprimierende Scifi-Kurzgeschichte über einen Mann, der zum Sterben ans Ende der Welt reist. Beide Texte entstanden bei so genannten Duellen in einer kleinen, geschlossenen Autorengruppe. Den „Narrenkönig“ kann man bis auf weiteres auf Bookrix nachlesen, die „Endstation“ ist (noch) nicht öffentlich lesbar.

Wettbewerbe, Ausschreibungen und Preise

Mängelexemplare und andere makabre Geschichten

Diese Kurzgeschichtensammlung ist eine meiner Lieblingsanthologien. Warum? Ich liebe das Cover, das von einer Künstlerin gemalt (!) wurde und das die Initialen aller teilnehmenden Autoren enthält. Ich bin ganz stolz, in dieser Anthologie mit solchen Autoren wie Vincent Voss oder Stefanie
Maucher zusammen vertreten sein zu dürfen. Und: Als Opener fand mein  kleines Gedicht "Feuertanz" auch noch Einzug in das Buch. Es darf derzeit übrigens für den Vincent Preis 2013 nominiert werden, nur mal so am Rande erwähnt.

Die kleine Meerjungfrau weint nicht um ihren Prinzen

Dieses Märchenbuch erschien Ende August im Machandel-Verlag und richtet sich an Erwachsene. Es enthält neu interpretierte oder ganz neue Märchen im Stil von Hans Christian Andersen. Von mir ist das Schauermärchen "Schwefelhölzchen" dabei, meine düstere Rachestory vom kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzern. Das Buch ist unglaublich liebevoll gestaltet mit einem sehr schönen Cover und vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen im Inneren.

Best of net-Verlag

Der net-Verlag brachte Mitte des Jahres einen Sammelband heraus, in dem all jene Kurzgeschichten versammelt sind, die in den Anthologien, zu denen sie gehörten, die jeweils besten Beiträge darstellen. Ich bin mit "Die Gartenpforte" dabei, nach wie vor eine meiner liebsten Geschichten.

neobooks-Wettbewerb "Wenn es dunkel wird"

Ich kann es bis heute nicht glauben, dass ich mich mit meinem Kurzthriller „Redrum kommt nach Hause“ gegen mehr als 300 Konkurrenten durchgesetzt und den Wettbewerb gewonnen habe. Mein Highlight des Jahres!


Deutscher Phantastik Preis 2013
für Beste Originalanthologie
Ich hatte eigentlich nur ein persönliches Feedback von Juror Sebastian Fitzek haben wollen. Das bekam ich auch - und so viel mehr. Ich erhielt ein Schreibseminar in der Textmanufaktur nach meiner Wahl. Ich habe mich noch nicht entschieden, aber ich will das Seminar auf jeden Fall im nächsten Jahr machen. Dann kommt "Redrum" zusammen mit den Plätzen 2 bis 10 in eine Anthologie mit dem Titel "Hüte dich". Meine erste Publikation in einem richtig großen Verlag! Einziger Wermutstropfen: es ist eine reine eBook-Veröffentlichung. Immerhin werden wir Autoren an den Erlösen beteiligt. Also wird es hoffentlich  ein Bestseller. Oder so. :-)

Deutscher Phantastik-Preis

Dieser Preis für herausragende Werke der deutschsprachigen phantastischen Literatur wird jedes Jahr auf der Dreieich Bucon, die parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindet, verliehen. In der Kategorie „Beste Anthologie“ waren sogar zwei Werke nominiert, in denen ich mit eigenen Geschichten vertreten war: Der „Vampire Cocktail“ und „Wenn das die Grimms wüssten“. Am Ende konnte sich das Märchenbuch aus dem art&words Verlag durchsetzen. Indirekt fühle ich mich also auch als Preisträgerin, auch wenn die Trophäe jetzt den Schreibtisch von Herausgeber Peter Hellinger schmückt (nehme ich an).

Do-it-yourself: Erste Schritte als Self-Publisher 

Zwischenstopp - Dunkle Geschichten

Ich fasste neun Kurzgeschichten und ein Gedicht zusammen und brachte meinen Storyband via neobooks auf den Markt. Später änderte ich die Veröffentlichungsweise etwas und publizierte bei Amazon direkt über KDP, zusätzlich noch bei Beam und Kobo. Neobooks deckt (fast) alle anderen Kanäle ab. Seit Oktober gibt es das Ganze auch noch als Taschenbuch, veröffentlicht über Createspace. Ein Bestseller ist es nicht geworden, aber auch kein Ladenhüter, der ein Mauerblümchendasein führt. Dank guter Vernetzung und Ausnutzung aller kostenlosen Marketingmöglichkeiten (Facebookgruppen, Leserforen, Autorengruppen, Twitter, das eigene Blog) heimste ich einiges an Lob ein und schaffte es immer wieder, das Buch in den Top 10.000 bei Amazon zu platzieren. Andere Selfpublisher lächeln darüber nur müde, aber ich bin ganz zufrieden, und ich muss davon ja auch nicht leben.

Die Brezelfrau

Mein Schauermärchen bekam ein professionelles Cover und durchlief etliche Korrekturen, bevor ich es kurz vor Halloween rausschickte. Es dauerte ein wenig, doch gerade im Dezember erhielt die Geschichte unerwartete, begeisterte Rezensionen und erlangte so einiges an Aufmerksamkeit. Wohl vor allem Weihnachten und den vielen zu diesem Fest verschenkten Christ-Kindles ist es zu verdanken, dass sich das Büchlein mittlerweile auch einigermaßen gut verkauft (was ich eben so unter gut verstehe). Bisher ist das Büchlein nur über Amazon KDP erhältlich, aber das werde ich im neuen Jahr noch ändern.

Gratisaktionen

Nur Dank meiner fünftägigen Gratisaktion für "Das leere Buch" schaffte ich es bis ganz nach vorn im Amazonranking und sammelte bisher 19 gute bis überwiegend sehr gute Amazon-Rezensionen ein. Nach Beendigung verkaufte ich sogar noch eine ganze Weile erstaunlich gut. Aber irgendwann ließ das nach, und mittlerweile verkaufe ich vielleicht fünf Exemplare im Monat. Aber: vor der Aktion verkaufte ich gerade mal ein Exemplar im ganzen Quartal!

Ich denke, man darf Gratisaktionen nicht per se verteufeln, aber sie sind auch nicht die perfekte Lösung. Für mich hat es mehr positive als negative Effekte gehabt, ich habe es auch für das Schauermärchen getan, aber nur für zwei Tage und nach 500 verschenkten Büchern abgebrochen. Ich würde es jedenfalls wieder tun, wenn mein nächstes Self-Publisher-Werk draußen ist.

Rezensionen

Oh ja. Rezensionen sind verdammt wichtig und sollten nicht unterschätzt werden. Sie schmeicheln dem Autoren-Ego, sie motivieren und machen Mut. Sie können potentielle Leser zum Kauf des eigenen Werkes bringen. Das ist mein Fazit aus einem Jahr als aktive Self-Publisherin. Ich habe nicht viele Rezensionen erhalten, aber einige unglaublich gute von Bloggern, die nach meinen Eindrücken eine gewisse Multiplikatorenwirkung haben (können). Insgesamt schrieb ich drei Blogger ganz gezielt an, nur ein Blog sagte zu und schrieb tatsächlich eine Rezi. Die übrigen kamen von ganz alleine auf mich zu bzw. schrieben einfach ihre Rezi, und ich entdeckte die einen Tag später bei Facebook und Co. Womit wir beim nächsten Thema wären.

Erfahrungen mit Werbung in Foren, Facebook & Co.

Was ich gelernt habe: der Spruch "Wer nicht wirbt, der stirbt" ist korrekt, und er trifft auf keinen Bereich so zu wie den der Indieautoren. Aber ich habe auch gelernt, dass nicht jede Form von Werbung überall gleich gut ankommt. Social Web ist toll und eignet sich super für eine kleine Autorin wie mich, die kein Geld für Werbung hat, aber trotzdem auf sich aufmerksam machen will. Jedoch gibt es dort auch Regeln, an die ich mich halten muss.

Wer Facebookgruppen oder Foren beitritt und dort nur Werbung für seine Werke macht, sich aber sonst in keinster Weise beteiligt, der hat schon verloren. Leser sind empfindsame Gemüter. Sie wollen zwar durchaus umworben werden, aber bitte subtil und mehr durch  die Blume und hintenrum. Also nehme ich mir mittlerweile fast täglich die Zeit, mich an Diskussionen zu beteiligen, poste Links zu interessanten Artikeln und versuche, Leuten, die um Hilfe zu irgendeinem Thema bitten, entsprechend Hilfe zu geben. Wenn ich dann mal zwischendurch auf eine neue tolle Rezi zu meinem Buch aufmerksam mache, nimmt mir das keiner übel und bringt mehr Pluspunkte, als hätte ich nur den Link zum Buch und sonst gar nix gepostet.

Eine feine Sache ist es übrigens, sich Autorengruppen und -netzwerken anzuschließen, in denen Gleichgesinnte mit ähnlichen Ansprüchen an Qualität und Originalität zusammenkommen. Qindie ist so ein Netzwerk, und ich bin sehr stolz, dabei sein und das Logo auf meinen Büchern anbringen zu dürfen. Ich drücke Qindie auch für 2014 die Daumen, dass es stetig bergauf geht – Stück für Stück.

Gewinnspiele

Kurz und knapp: Gewinnspiele machen Spaß, aber Arbeit. Also wenn man selbst sie ausrichtet. Ich habe im Frühjahr anlässlich des Tages des Buches an der blogübergreifenden Aktion "Ich schenke Lesefreude" teilgenommen, bei der ich mein Blog in eine große Liste von Blogs eintragen ließ, die alle am selben Tag ein oder mehrere Bücher verlosten. Die Aktion machte Spaß und hatte den angenehmen Effekt, dass ich plötzlich viel mehr Blogbesucher verzeichnen konnte.

Ende des Jahres, kurz vor Weihnachten, startete ich noch eine eigene Gewinnspielaktion. Die Leute mussten in ihren Kommentar schreiben, was es bei ihnen am Heiligabend zu essen geben würde. Leider nahmen nur wenige Leute teil, sodass am Ende nicht einmal zehn Namen im Lostopf landeten.  Dafür freuten sich die drei Gewinner umso mehr über die Bücher, die ich ihnen rechtzeitig vor dem Fest zuschickte.

Ich werde bestimmt auch 2014 Gewinnspiele veranstalten. Wie genau die aussehen werden, überlege ich mir noch genau, denn mittlerweile gibt es so viele Gewinnaktionen von Bloggern und Autoren, dass man sich auch da etwas Besonderes einfallen lassen muss, um aus der Masse hervorzustechen.

Mein Stapel gelesener Bücher

Gelesen habe ich weit mehr Bücher, doch diese hier sind meine Lesehighlights 2013.

Alexander Odin - "Pandämonium"

Mein Überraschungshit des Jahres. Kostenlos abgestaubt, nix erwartet, in einem Rutsch durchgelesen und sehr begeistert.

Anonymous - "Das Buch des Todes"

Als Bourbon-Kid-Fan, der ich bin, ein absolutes Muss. Das Buch ist geil und schreit geradezu nach einer Verfilmung durch Quentin Tarantino. Mindestens.

Justin Cronin - "Die Zwölf"

Die epische Fortsetzung von „Der Übergang“. Dystopischer Horror allererster Klasse.

Madeleine Roux - "Sie kommen!"

Zombieapokalypse aus Sicht einer Bloggerin. Erfrischende, packende Bereicherung des Genres, das ich immer noch für mich entdecke.

Michael Dissieux - "Die Saat der Bestie"

Dissieux ist ein Meister, wenn es darum geht, Weltuntergangsstimmung zu verbreiten. Trostloser und gruseliger kann eine von Menschen verlassene Welt gar nicht mehr sein. Atmosphärisch dicht und verdammt spannend.

Fred Ink - "Wurmstichig"

Für mich die Indie-Entdeckung des Jahres. Die Novelle ergatterte ich in einer Gratisaktion und war komplett begeistert. Großartiges Cover, abartiger Horror, gespickt mit schwarzem Humor und einem Protagonisten, der so unsympathisch ist, dass man ihn einfach ins Herz schließen muss.^^ An Ink bleibe ich dran.

Rona Walter - "Gläsern"

Ein Schauermärchen im Gothic-Style, das Motive aus Schneewittchen und Blaubart geschickt miteinander verwebt. Herrliche Sprache, angenehm eingestreuter Humor und sehr liebenswerte Charaktere. Absolut empfehlenswert.

Anthologie "Diabolos"

Eine der besten Anthologien des Jahres. Ich ging darauf ausführlich in einer Rezension auf meinem Blog ein. Lauter fiese, gruselige, abartige, unterhaltsame Kurzgeschichten von deutschsprachigen Autoren. Dazu das mit Abstand geilste Cover, das ich 2013 auf einem Buch sah. Meine Lieblingsgeschichte ist „Wie die Lemminge“ aus der Feder von Torsten Scheib.

Anthologie "Mängelexemplare"

Meine Lieblingsanthologie 2013. Nicht nur, aber auch, weil ich selbst dabei bin. Weitere Gründe nannte ich bereits oben.

Und sonst so

Regina Mengel & ich auf der Knaur Messeparty 2013

Das waren ja immer noch nicht alle Highlights! Als da wäre die Frankfurter Buchmesse, über die ich ja ausführlich berichtete. Nicht zu vergessen die Knaur Messeparty, die mir so viel Spaß bereitet hat. Davon präsentiere ich hier übrigens ein Beweisfoto: Regina Mengel und meinereiner am Eingang zur Party vor dem „Knaur-Stern“. Schön war’s!

Und in der Zeitung war ich ja auch! Mit einem richtig großen Portraitartikel und einem ordentlichen Foto von mir. Das Ganze erschien in der Offenbach Post, leider nur im Lokalteil für Dietzenbach und leider nicht online und leider genau in der Woche, in der ich im Urlaub war, sodass es insgesamt etwas unterging. Aber cool fand und finde ich es trotzdem.

Außerdem schnupperte ich im August 2013 zum ersten Mal "Bühnenluft", als ich beim Fechenheimer Literaturfestival aus meiner Kurzgeschichte "Der perfekte Cocktail" live vor Publikum vorlesen  durfte. Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag, die diese Lesung organisiert hatte, hat das Ganze ausführlich und mit Bildern auf ihrem Blog dokumentiert. War toll und hat mir Lust auf mehr gemacht.

Ausblick auf 2014

Nanowrimo

Ich habe es mir ganz fest vorgenommen. Den Nanowrimo 2013 ließ ich schweren Herzens ausfallen, weil mir nicht nur die Zeit fehlte, sondern auch der passende Plot. Für den nächsten Nano habe ich bereits jetzt eine reizvolle Idee, die ich in aller Ruhe auszubauen gedenke, um sie dann im November 2014 zu schreiben. Ich ahne zwar, dass 50.000 Wörter nicht reichen werden, um die ganze Geschichte zu erzählen, aber ich hätte dann zumindest eine Rohfassung, an der sich weiterarbeiten lässt.

Ausschreibungen und Wettbewerbe


Fechenheimer Literaturfestival

Ich liebäugele mit dem MDR Literaturwettbewerb. Dummerweise endet die Frist schon am 31.01.2014. Ob das noch was wird? Ansonsten schaue ich mal, was sich noch so ergibt. Wettbewerbe mit einigermaßen vernünftigen Vorgaben trieben mich bisher immer zu kreativen Höchstleistungen. Also selbst wenn ich keinen Blumentopf gewinne, hätte ich auf jeden Fall eine weitere schöne Kurzgeschichte in meinem Repertoire.

Neue Geschichten

2014 wird mein Jahr der Schauermärchen. Das erste ist bereits fertig konzipiert und wird Anfang des Jahres geschrieben. Ideen für weitere Schauermärchen liegen schon in meiner geistigen Schublade und werden rausgeholt, sobald ich dafür Luft habe. Mein Romanprojekt „Vincents Treppe“ würde ich auch gern vorantreiben. Und dann ist da diese Idee für einen neuen Roman, den ich im Rahmen des nächsten Nanowrimo schreiben möchte. Wenn er wirklich zustande kommt, hätte ich eine Art Horror-Chicklit-Romantasy-Crossover in der Hand.

Veröffentlichungen

Es ist mir zum ersten Mal passiert, dass ich mich nicht um einen Platz in einer Anthologie bewerben musste, sondern dass der Herausgeber mich eingeladen hat, daran mitzuwirken. Meine düstere Scifi-Kurzgeschichte „Endstation“ hätte einen sicheren Platz in dem geplanten Buch – es sei denn, ich kriege meine alternative Geschichte, die sich der Herausgeber wünscht, vorher fertig. Da das Konzept dafür bereits steht, sollte es also am Ende tatsächlich die Alternativgeschichte in diese Anthologie schaffen.

Am 14. Januar 2014 wird auch „Hüte dich“ erscheinen, die Anthologie, die aus dem neobooks-Wettbewerb hervorgegangen ist, den ich im September 2013 gewann. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich das eBook auf dem Markt schlagen wird und drücke mir und meinen Mitautoren fest die Daumen.

Ebenfalls geplant ist mein Märchenbuch für Erwachsene, das ich wieder als Self-Publisher veröffentlichen will. Rein sollen all jene Märchen, die ich schon geschrieben habe: „Die Brezelfrau“, „Vom Mädchen mit der roten Kappe“, „Schneewittchen und die sieben Räuber" und „Der Narrenkönig“. „Schwefelhölzchen“ darf (noch) nicht, weil ich die Exklusivrechte dafür zwei Jahre an den Machandel-Verlag abgetreten habe. Dann schaue ich mal, welche bösen Neu-Interpretationen ich noch so verbrochen kriege. Auf jeden Fall sollen es Schauermärchen werden, also nix für zarte Gemüter und nicht für Kinder.

SuB

Mein Lesejahr 2014 startet furios: Unterm Weihnachtsbaum lag „Dr. Sleep“ von Stephen King. Ich habe auch schon reingelesen – sensationell. Ansonsten werde ich wohl einige eBooks „abarbeiten“, die ich bei Gratisaktionen erworben habe. Alles aus dem Horrorgenre, die meisten von deutschsprachigen Autoren. Überhaupt lege ich mein Hauptaugenmerk auf deutschsprachigen Horror und Phantastik, denn es ist wirklich enorm, was für Qualität und Kreativität von dort kommt – ob nun Verlagsveröffentlichung oder Indie-Publikation.

Schlusswort

Nicht wahr? Ist lang geworden. Aber ich hatte euch eingangs gewarnt. Deshalb nur ein ganz kurzes Schlusswort: 2013 war für mich ein phantastisches Jahr, und ich weiß gar nicht, ob und wie ich das in 2014 übertrumpfen kann. Aber ich freue mich sehr auf das neue Jahr und auf all die Projekte, die ich in Angriff nehmen möchte.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich wünsche euch Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und vor allem immer Zeit für ein gutes Buch!

Man liest sich.