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Montag, 29. April 2019

Skoutz Midlist 2019 - Die "Dunklen Begegnungen" sind dabei!

Fast einen Monat ist es her, dass die Midlists für den diesjährigen Skoutz Award verkündet wurden, und noch immer schleicht sich ein glückliches Grinsen in mein Gesicht, wenn ich daran denke - oder mir die Midlist Anthologie anschaue.

Denn es steht tatsächlich ein Buch aus meiner Feder drauf: "Dunkle Begegnungen" ist unter den besten 9 Anthologien/ Kurzgeschichtensammlungen 2018 - von ursprünglich mehr als 130 Longlistkandidaten!

Midlist Anthologie!
Die Jurorin ist die sympathische Stella Delaney, die im Vorjahr den Preis in dieser Kategorie abräumen konnte. Zu meinem Buch fand sie lobende Worte, die mein Autorenherz höher schlagen lassen:

Einmal mehr beweist die Autorin ihr großes Talent, ihrem unverwechselbaren eigenen Stil treu zu bleiben und trotzdem immer wieder Neues zu zu erschaffen.

Jede der düsteren Geschichten ist anders und abwechslungsreich, mal dunkle Fantasy, mal urbaner Horror. Eine Begegnung mit diesem Buch lässt den Leser so schnell nicht mehr los.

Hach! *.* Danke, Stella!

Neulich in Second Life: die Midlist Anthologie 2019
Die Midlists wurden diesmal nicht live in Leipzig, sondern eine Woche nach der LBM in Second Life, also in einer virtuellen, für den Anlass perfekt in Szene gesetzten Location verkündet. Ich konnte leider nicht "persönlich" dabei sein, obwohl ich meinen SL-Avatar Laetitia Koenkamp, die Namensgeberin dieses Blogs, erst vor kurzem aus ihrem langjährigen Dornröschenschlaf befreit habe. Aber dank lieber Autorenfreundinnen erfuhr ich fast in Echtzeit, dass ich es tatsächlich auf die Midlist geschafft hatte. Das, meine lieben Friends & Followers (*gnihihi*), das tut so gut und gibt mir das gute Gefühl, mit meinen dunklen Kurzgeschichten nicht völlig fernab vom Kurs durch die deutsche Buchlandschaft zu dümpeln.



Midlist Cover!
Und das Schönste: Nicht nur ich darf mich über eine Nominierung freuen, sondern auch meine geliebten Seelenschwestern Michaela Harich und Faye Hell sowie die famose Jacqueline Spieweg.

Jacqueline, die ja das Cover für "Dunkle Begegnungen" kreiert hatte, steht als Designerin auf der Midlist Cover mit ihrem Design für Melanie Meiers Fantasy-Epos "Der Fourfold Clan: Der rote Drache". Damit gibt es immerhin zwei Qindie-Titel - der Skoutz-Award wurde offiziell qindifiziert!

Midlist Horror!
Ich gratuliere Faye Hell für ihren Platz auf der Horror-Midlist mit dem furiosen "Rigor Mortis" (das ich nun endlich mal lesen muss!).

Ganz besonders aber gratuliere ich Michaela Harich, die es in der Kategorie Humor mit ihrem einzigartigen "Das Einhorn, der Zombie und ich" auf die Midlist geschafft hat, schließlich habe ich das Buch als Lektorin und (leicht angesäuselte) Ideengeberin mit "verbrochen".

Nun drücke ich uns allen fest die Daumen, dass wir es mit unseren Werken noch bis auf die Shortlists schaffen. Sollte das passieren, könnt ihr uns gemeinsam live und in Farbe auf der Skoutz Gala im Oktober erleben - Faye, Michaela und ich auf dem roten Teppich ... also keine Ahnung, wie wir auf den Rest der Partygäste wirken werden, aber ich weiß jetzt schon, wer den meisten Spaß haben wird ...

Midlist Humor!
Sobald die nächste Abstimmungsphase beginnt, informiere ich euch hier auf dem Blog und in meinen Kanälen, aber ihr könnt euch auch jederzeit und sehr umfassend direkt auf der Website vom Skoutz Award informieren!

Und noch ein paar Links, damit ihr die Bücher direkt shoppen und lesen könnt:

Dunkle Begegnungen
Rigor Mortis
Das Einhorn, der Zombie und ich
Der Fourfold Clan: Der rote Drache

Immer schön skoutzig bleiben!
Qindianische Grüße
Eure Jana Oltersdorff


Freitag, 23. Februar 2018

Darf ich vorstellen: Blind Date

Die zweite Geschichte in "Dunkle Begegnungen" entführt euch in die virtuelle Welt, in der alles möglich ist, wo aber der Schein trügt und so manche Bedrohung zur ganz realen Gefahr wird.

Worum geht's?

Meine Protagonistin Marie ist unzufrieden mit ihrem Leben und projiziert ihren Frust am liebsten auf die attraktive, arrogante Nachbarin Sibylle. Um dem grauen Alltag zu entfliehen, führt sie ein virtuelles Leben in der Onlinewelt Beyond Reality, in der sie alles sein kann, was sie will, nämlich wunderschön, beliebt und cool. Bei einer Party in dieser Welt trifft sie auf einen außergewöhnlichen Spieler, der von sich behauptet, ein Dämon zu sein. Marie lässt sich auf ein gefährliches Spiel mit fatalen Folgen ein.

Wie die Geschichte entstand

Die erste Fassung von "Blind Date" entstand 2012 für einen Wettbewerb auf Bookrix. Ich glaube, das Motto dieses Wettbewerbs lautete "Der Tod wartet im Netz" oder etwas in der Art. Da ich zu jener Zeit noch recht intensiv in der tatsächlich existierenden virtuellen Welt von Second Life unterwegs war, wusste ich schnell, dass meine Geschichte auch in so einer Welt spielen würde. Nur konnte ich sie aus markenrechtlichen Gründen nicht so nennen, weshalb ich mir den Namen Beyond Reality ausdachte. Wer Second Life kennt, wird allerdings bei der Lektüre meiner Geschichte problemlos Parallelen und Ähnlichkeiten entdecken.

Kurz zuvor hatte ich eine andere Geschichte, nämlich "Willkommen in Crystal Creek", bei einer Ausschreibung unterbringen können. Noch bevor die Anthologie erschien, trennten sich der Herausgeber und Verlag. Der Herausgeber, niemand Geringeres als Constantin Dupien, Schöpfer der Kultreihe "Mängelexemplare", wollte die Anthologie nun allein bzw. mit einem anderen Verlag herausbringen. Um rechtlichen Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen, schlug Constantin mir vor, die Crystal-Creek-Geschichte gegen "Blind Date" auszutauschen, denn auch diese Geschichte fand er Klasse und passend für seine Anthologie. So kam also "Blind Date" zur Veröffentlichung im allerersten Band der "Mängelexemplare", und "Willkommen in Crystal Creek" erschien stattdessen in meiner eigenen Kurzgeschichtensammlung "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten".

Lesepröbchen

Natürlich könnt ihr an dieser Stelle auch in "Blind Date" schon einmal reinlesen. Ich habe die Szene ausgewählt, in der Marie den Dämon zum ersten Mal trifft. Viel Spaß dabei!

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Die Location entpuppte sich als geschmackvoller Club, der mit seinen Neonverzierungen an den Film Tron erinnerte. Maries Avatar war nicht der erste Gast auf der Party. Über den auf der Tanzfläche herumwackelnden Figuren leuchteten die Namen, welche die anderen User ihren Avataren gegeben hatten. Die meisten von ihnen kannte Marie, und ein paar begrüßten sie gutgelaunt im öffentlichen Chat, den jeder Anwesende mitverfolgen konnte. Sie genoss die Aufmerksamkeit und die Komplimente für ihr heutiges Aussehen. Mit dem Mauszeiger klickte sie auf den Discoball, der unter der Decke schwebte. Er enthielt Animationen – kleine Programme, die dafür sorgten, dass ihr Avatar sich zu den anderen auf der Tanzfläche gesellte und akrobatisch-rhythmische Verrenkungen vollführte, die im wahren Leben wohl kein einziger der hier eingeloggten User zustande bringen würde.
Marie ließ Sibylle Fairyland das Tanzbein schwingen, lehnte sich zufrieden zurück und nahm einen Schluck Cola. Ja, hier fühlte sie sich zu Hause. Ein Geräusch aus dem Treppenhaus holte sie jäh zurück in die Wirklichkeit. Die Kemper stöckelte gerade wieder auf ihren High Heels nach unten. Kurz darauf hörte Marie das Aufheulen eines Motors und quietschende Reifen, als wahrscheinlich Sibylle Kempers Begleiter besonders schwungvoll in die Partynacht startete, um bei ihr Eindruck zu schinden.
Marie verdrehte unwillig die Augen. Sie beugte sich vor und konzentrierte sich wieder ganz auf ihre eigene Party drüben im virtuellen ‚Lalaland‘. Da fiel er ihr auf. Am Eingang stand ein sonderbar aussehender Avatar, der seinen Körper ständig hin und her drehte, als würde sein Besitzer sich aufmerksam umschauen. Marie zoomte näher heran und betrachtete ihn von oben bis unten. Ziemlich beeindruckende Erscheinung. In Beyond Reality war es nicht unüblich, dass die User sich lieber als Tier, Elfe, Drache oder sonstiges Fabelwesen präsentierten. Sie trugen spitze Ohren, Flügel oder Hörner zur Schau, hatten Vampirzähne oder blaue Haut wie die außerirdischen Naturvölker aus diesem Science-Fiction-Film. An solchen Verrückten verdienten viele 3D-Designer eine Menge Geld, indem sie immer neue Fantasy-Charaktere gestalteten und diese auf Online-Marktplätzen für Beyond Reality verkauften.
Aber einen Typen wie diesen hier hatte Marie noch nie zuvor gesehen. Er sah einfach unglaublich aus. Seine Haut war von Kopf bis Fuß rot. Er trug keine Kleidung, abgesehen von einer Art Lendenschurz. Sein muskelbepackter Körper stand auf Hufen mit nach hinten geknickten Beinen. Seine Hände waren krallenbewehrte Klauen. Auf seinem kahlen Schädel thronten zwei gedrehte Hörner, die in metallbeschlagenen Dornen endeten. Seine kleinen Ohren liefen spitz zu und standen etwas ab. Aus seinem Maul ragten zwei Hauer, und zwischen den messerscharf aussehenden Zähnen blitzte immer wieder eine gespaltene schwarze Zunge hervor.
Marie steuerte die Ansicht um den Fremden herum, so dass sie auch die Doppelreihe von scharfkantigen Knochenplatten sehen konnte, die entlang seiner Wirbelsäule aus seinem Rücken stachen. Am Steißbein saß außerdem ein Schwanz mit einem skorpionartigen Stachel am Ende, der permanent hin und her peitschte. Völlig hingerissen, bestaunte Marie minutenlang jedes Detail der geheimnisvollen fremden Gestalt.
Sie klickte auf eines der Hörner, um den Hersteller dieses außergewöhnlichen Avatars festzustellen, doch das Menü mit den gewünschten Infos ließ sich nicht öffnen.
Auch der Name des Unbekannten – dargestellt in fremdartigen Symbolen, die Marie an eine Mischung aus ägyptischen Hieroglyphen und arabischen Schriftzeichen denken ließen – war so eine merkwürdige Sache. Dass man seinen Avatarnamen in einer anderen Schriftart darstellen konnte, wusste Marie bisher nicht, und es weckte ihre Neugier. Heute Abend würde sie mit einem Dämon flirten. Marie schickte eine kurze Nachricht an Marcel, den Gastgeber der Veranstaltung. Sie wollte von ihm wissen, ob er den Neuankömmling kannte, denn eigentlich sollte die Einweihungs-party nur für geladene Gäste sein. Doch Marcel war anscheinend zu beschäftigt, um zu antworten. Sie beschloss, in die Offensive zu gehen, klickte den Dämonenavatar an, und das Fenster für den privaten Chat öffnete sich.
»Was bist du denn für einer?«, schrieb sie und fügte ein Smiley-Symbol hinzu. Der Fremde schien sofort zu wissen, von wem diese Nachricht kam, denn er richtete seine rot glühenden Augen auf die immer noch tanzende Sibylle Fairyland.
»Ich bin der, den du siehst«, kam als Antwort.
Na wundervoll, dachte Marie sarkastisch. Einer, der sich in dieser Welt komplett verloren hat. Solche Süchtigen traf man immer wieder, und meist machte Marie einen großen Bogen um sie. Sie erinnerten sie viel zu sehr an ihr eigenes zwanghaftes Verhalten. Doch heute war sie in der richtigen Stimmung für so einen Typen.
»Ich sehe eine Art Dämon«, tippte sie und wartete.
Die Antwort kam prompt: »Dann siehst du das, was ich bin.«
Das versprach, noch lustig zu werden.
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Montag, 21. April 2014

Bald feiert mein Blog 10.000 Besucher

Bald ist es soweit: Mein Blog gibt es seit dem 01. Februar 2008. 168 Blogartikel und 15 Follower später schaue ich auf insgesamt 9.884 Klicks. Ich stehe also kurz vor einer - für mich - enormen Hausnummer:

10.000 Besucher!

Überhaupt hat erst meine Schreiberei dafür gesorgt, dass die Besucherzahlen bei mir sprunghaft angestiegen sind. Anfangs ging es bei mir in erster Linie um meine Erfahrungen in und um die virtuelle Welt von Second Life - daher auch die URL: Laetitia Koenkamp ist der Name meines "zweiten Ichs", meines virtuellen Alter ego. Da dümpelte ich bei schlappen 20 bis 50 Klicks im Monat (!) herum. Seither hat sich wahnsinnig viel getan.

Laetitia existiert immer noch; allerdings liegt sie auf Eis und harrt geduldig der Dinge. Da ich weiß, welcher wachsenden Beliebtheit sich Lesungen von Autoren in Second Life erfreuen, könnte es durchaus sein, dass ich eines Tages meinen Avatar wiederbelebe und zur Lesung auf den Grid einlade. Aber das ist erst einmal nur eine Idee, und ich konzentriere mich in nächster Zeit auf das Wichtigste am Autorendasein: das Schreiben.

Dennoch stehen zwei Highlights ins Haus, bei denen ihr, liebe Leser, wieder die Chance habt, feinsten Lesestoff zu gewinnen beziehungsweise geschenkt zu bekommen.

Auf meine Teilnahme an der Aktion Blogger schenken Lesefreude hatte ich schon aufmerksam gemacht - besucht auf jeden Fall am 23. April 2014 mein Blog, dann erfahrt ihr Genaueres und könnt mitmachen und euch die Chance auf einen Buchgewinn sichern.

Das zweite Highlight wartet auf die entscheidende Zahl in meiner Besucherstatistik: Sobald der 10.000ste Besucher gezählt worden ist, starte ich kurzfristig eine Gratisaktion für mein eBook "Die Brezelfrau". Ihr werdet es dann auf Amazon (mobi) und Beam (epub) kostenlos herunterladen können - wenn ihr flink seid. Denn sobald ich feststelle, dass 500 Exemplare über den virtuellen Ladentisch gegangen sind, stoppe ich die Aktion wieder. Da heißt es also: schnell sein und zugreifen!

Bis dahin freue ich mich
auf die etwas mehr als 100 fehlenden Besucher,
bis ich die 10.000 feiern kann,
mit euch und dank euch!

Montag, 30. Dezember 2013

Was für ein Jahr - Mein persönlicher Rückblick auf 2013

In diesem Jahr ist wieder viel passiert in der Welt - ich beschränke mich also auf das, was mich aus literarisch-schriftstellerischer Sicht beschäftigt hat. Immerhin hat es da für mich so einige Highlights gegeben, auf die ich nun, am Ende des Jahres angekommen, recht zufrieden zurückblicken kann.


Ich schrieb, ich las, ich bloggte, ich gewann, ich erlebte. Deshalb vorab eine Warnung: Das wird lang, auch wenn ich mich aufs Wesentliche beschränke. :-)

Neue Geschichten

Blind Date

Ein Cyberthriller, den ich für den letzten großen Bookrix-Wettbewerb schrieb. Darin trifft eine junge Frau in einer virtuellen Welt auf einen Typen, der von sich behauptet, ein Dämon zu sein. Sie lässt sich auf sein Spielchen ein und ahnt nicht, welcher Gefahr sie sich aussetzt. Beim Schreiben halfen mir meine eigenen Erfahrungen in der virtuellen Welt von Second Life. Ich konnte mich recht weit vorn platzieren, fürs Siegertreppchen reichte es aber nicht. Dafür erhielt die Geschichte einen Platz in der sehr coolen Anthologie "Mängelexemplare" von Constantin Dupien, die von vielen Genrekennern als eines der Anthologie-Highlights der deutschen Horrorliteratur 2013 bezeichnet wurde.

Redrum kommt nach Hause

Noch ein Wettbewerbsbeitrag. Diesmal ausgerichtet von neobooks. Mein Hauptmotivator war der Umstand, dass Thriller-Bestsellerautor Sebastian Fitzek in der Jury saß. Ich schrieb den Kurzthriller an einem einzigen Abend. Darin nimmt ein Büchersammler den Fahrstuhl, um seinen neuesten Kauf,  eine seltene Ausgabe von Stephen Kings "Shining" abzuholen. Als der Strom ausfällt und der Fahrstuhl stecken bleibt, erlebt der Sammler das nackte Grauen.

Die Brezelfrau

Das Schauermärchen ist meine Neu-Interpretation des Grimm-Märchens "Hänsel & Gretel" und meine erste Geschichte, die ich gezielt für den Self-Publishing-Markt schrieb. Die talentierte Grafikdesignerin F. Riedel lieferte mir das wunderschöne Cover. Ich hatte großen Spaß am Schreiben dieser Geschichte und plane bereits weitere schaurige Neu-Interpretationen.

Der Narrenkönig und Endstation

Das eine ist ein Märchen für Erwachsene, in dem ein Hofnarr notgedrungen die Geschäfte des Königs übernehmen muss, das andere eine deprimierende Scifi-Kurzgeschichte über einen Mann, der zum Sterben ans Ende der Welt reist. Beide Texte entstanden bei so genannten Duellen in einer kleinen, geschlossenen Autorengruppe. Den „Narrenkönig“ kann man bis auf weiteres auf Bookrix nachlesen, die „Endstation“ ist (noch) nicht öffentlich lesbar.

Wettbewerbe, Ausschreibungen und Preise

Mängelexemplare und andere makabre Geschichten

Diese Kurzgeschichtensammlung ist eine meiner Lieblingsanthologien. Warum? Ich liebe das Cover, das von einer Künstlerin gemalt (!) wurde und das die Initialen aller teilnehmenden Autoren enthält. Ich bin ganz stolz, in dieser Anthologie mit solchen Autoren wie Vincent Voss oder Stefanie
Maucher zusammen vertreten sein zu dürfen. Und: Als Opener fand mein  kleines Gedicht "Feuertanz" auch noch Einzug in das Buch. Es darf derzeit übrigens für den Vincent Preis 2013 nominiert werden, nur mal so am Rande erwähnt.

Die kleine Meerjungfrau weint nicht um ihren Prinzen

Dieses Märchenbuch erschien Ende August im Machandel-Verlag und richtet sich an Erwachsene. Es enthält neu interpretierte oder ganz neue Märchen im Stil von Hans Christian Andersen. Von mir ist das Schauermärchen "Schwefelhölzchen" dabei, meine düstere Rachestory vom kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzern. Das Buch ist unglaublich liebevoll gestaltet mit einem sehr schönen Cover und vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen im Inneren.

Best of net-Verlag

Der net-Verlag brachte Mitte des Jahres einen Sammelband heraus, in dem all jene Kurzgeschichten versammelt sind, die in den Anthologien, zu denen sie gehörten, die jeweils besten Beiträge darstellen. Ich bin mit "Die Gartenpforte" dabei, nach wie vor eine meiner liebsten Geschichten.

neobooks-Wettbewerb "Wenn es dunkel wird"

Ich kann es bis heute nicht glauben, dass ich mich mit meinem Kurzthriller „Redrum kommt nach Hause“ gegen mehr als 300 Konkurrenten durchgesetzt und den Wettbewerb gewonnen habe. Mein Highlight des Jahres!


Deutscher Phantastik Preis 2013
für Beste Originalanthologie
Ich hatte eigentlich nur ein persönliches Feedback von Juror Sebastian Fitzek haben wollen. Das bekam ich auch - und so viel mehr. Ich erhielt ein Schreibseminar in der Textmanufaktur nach meiner Wahl. Ich habe mich noch nicht entschieden, aber ich will das Seminar auf jeden Fall im nächsten Jahr machen. Dann kommt "Redrum" zusammen mit den Plätzen 2 bis 10 in eine Anthologie mit dem Titel "Hüte dich". Meine erste Publikation in einem richtig großen Verlag! Einziger Wermutstropfen: es ist eine reine eBook-Veröffentlichung. Immerhin werden wir Autoren an den Erlösen beteiligt. Also wird es hoffentlich  ein Bestseller. Oder so. :-)

Deutscher Phantastik-Preis

Dieser Preis für herausragende Werke der deutschsprachigen phantastischen Literatur wird jedes Jahr auf der Dreieich Bucon, die parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindet, verliehen. In der Kategorie „Beste Anthologie“ waren sogar zwei Werke nominiert, in denen ich mit eigenen Geschichten vertreten war: Der „Vampire Cocktail“ und „Wenn das die Grimms wüssten“. Am Ende konnte sich das Märchenbuch aus dem art&words Verlag durchsetzen. Indirekt fühle ich mich also auch als Preisträgerin, auch wenn die Trophäe jetzt den Schreibtisch von Herausgeber Peter Hellinger schmückt (nehme ich an).

Do-it-yourself: Erste Schritte als Self-Publisher 

Zwischenstopp - Dunkle Geschichten

Ich fasste neun Kurzgeschichten und ein Gedicht zusammen und brachte meinen Storyband via neobooks auf den Markt. Später änderte ich die Veröffentlichungsweise etwas und publizierte bei Amazon direkt über KDP, zusätzlich noch bei Beam und Kobo. Neobooks deckt (fast) alle anderen Kanäle ab. Seit Oktober gibt es das Ganze auch noch als Taschenbuch, veröffentlicht über Createspace. Ein Bestseller ist es nicht geworden, aber auch kein Ladenhüter, der ein Mauerblümchendasein führt. Dank guter Vernetzung und Ausnutzung aller kostenlosen Marketingmöglichkeiten (Facebookgruppen, Leserforen, Autorengruppen, Twitter, das eigene Blog) heimste ich einiges an Lob ein und schaffte es immer wieder, das Buch in den Top 10.000 bei Amazon zu platzieren. Andere Selfpublisher lächeln darüber nur müde, aber ich bin ganz zufrieden, und ich muss davon ja auch nicht leben.

Die Brezelfrau

Mein Schauermärchen bekam ein professionelles Cover und durchlief etliche Korrekturen, bevor ich es kurz vor Halloween rausschickte. Es dauerte ein wenig, doch gerade im Dezember erhielt die Geschichte unerwartete, begeisterte Rezensionen und erlangte so einiges an Aufmerksamkeit. Wohl vor allem Weihnachten und den vielen zu diesem Fest verschenkten Christ-Kindles ist es zu verdanken, dass sich das Büchlein mittlerweile auch einigermaßen gut verkauft (was ich eben so unter gut verstehe). Bisher ist das Büchlein nur über Amazon KDP erhältlich, aber das werde ich im neuen Jahr noch ändern.

Gratisaktionen

Nur Dank meiner fünftägigen Gratisaktion für "Das leere Buch" schaffte ich es bis ganz nach vorn im Amazonranking und sammelte bisher 19 gute bis überwiegend sehr gute Amazon-Rezensionen ein. Nach Beendigung verkaufte ich sogar noch eine ganze Weile erstaunlich gut. Aber irgendwann ließ das nach, und mittlerweile verkaufe ich vielleicht fünf Exemplare im Monat. Aber: vor der Aktion verkaufte ich gerade mal ein Exemplar im ganzen Quartal!

Ich denke, man darf Gratisaktionen nicht per se verteufeln, aber sie sind auch nicht die perfekte Lösung. Für mich hat es mehr positive als negative Effekte gehabt, ich habe es auch für das Schauermärchen getan, aber nur für zwei Tage und nach 500 verschenkten Büchern abgebrochen. Ich würde es jedenfalls wieder tun, wenn mein nächstes Self-Publisher-Werk draußen ist.

Rezensionen

Oh ja. Rezensionen sind verdammt wichtig und sollten nicht unterschätzt werden. Sie schmeicheln dem Autoren-Ego, sie motivieren und machen Mut. Sie können potentielle Leser zum Kauf des eigenen Werkes bringen. Das ist mein Fazit aus einem Jahr als aktive Self-Publisherin. Ich habe nicht viele Rezensionen erhalten, aber einige unglaublich gute von Bloggern, die nach meinen Eindrücken eine gewisse Multiplikatorenwirkung haben (können). Insgesamt schrieb ich drei Blogger ganz gezielt an, nur ein Blog sagte zu und schrieb tatsächlich eine Rezi. Die übrigen kamen von ganz alleine auf mich zu bzw. schrieben einfach ihre Rezi, und ich entdeckte die einen Tag später bei Facebook und Co. Womit wir beim nächsten Thema wären.

Erfahrungen mit Werbung in Foren, Facebook & Co.

Was ich gelernt habe: der Spruch "Wer nicht wirbt, der stirbt" ist korrekt, und er trifft auf keinen Bereich so zu wie den der Indieautoren. Aber ich habe auch gelernt, dass nicht jede Form von Werbung überall gleich gut ankommt. Social Web ist toll und eignet sich super für eine kleine Autorin wie mich, die kein Geld für Werbung hat, aber trotzdem auf sich aufmerksam machen will. Jedoch gibt es dort auch Regeln, an die ich mich halten muss.

Wer Facebookgruppen oder Foren beitritt und dort nur Werbung für seine Werke macht, sich aber sonst in keinster Weise beteiligt, der hat schon verloren. Leser sind empfindsame Gemüter. Sie wollen zwar durchaus umworben werden, aber bitte subtil und mehr durch  die Blume und hintenrum. Also nehme ich mir mittlerweile fast täglich die Zeit, mich an Diskussionen zu beteiligen, poste Links zu interessanten Artikeln und versuche, Leuten, die um Hilfe zu irgendeinem Thema bitten, entsprechend Hilfe zu geben. Wenn ich dann mal zwischendurch auf eine neue tolle Rezi zu meinem Buch aufmerksam mache, nimmt mir das keiner übel und bringt mehr Pluspunkte, als hätte ich nur den Link zum Buch und sonst gar nix gepostet.

Eine feine Sache ist es übrigens, sich Autorengruppen und -netzwerken anzuschließen, in denen Gleichgesinnte mit ähnlichen Ansprüchen an Qualität und Originalität zusammenkommen. Qindie ist so ein Netzwerk, und ich bin sehr stolz, dabei sein und das Logo auf meinen Büchern anbringen zu dürfen. Ich drücke Qindie auch für 2014 die Daumen, dass es stetig bergauf geht – Stück für Stück.

Gewinnspiele

Kurz und knapp: Gewinnspiele machen Spaß, aber Arbeit. Also wenn man selbst sie ausrichtet. Ich habe im Frühjahr anlässlich des Tages des Buches an der blogübergreifenden Aktion "Ich schenke Lesefreude" teilgenommen, bei der ich mein Blog in eine große Liste von Blogs eintragen ließ, die alle am selben Tag ein oder mehrere Bücher verlosten. Die Aktion machte Spaß und hatte den angenehmen Effekt, dass ich plötzlich viel mehr Blogbesucher verzeichnen konnte.

Ende des Jahres, kurz vor Weihnachten, startete ich noch eine eigene Gewinnspielaktion. Die Leute mussten in ihren Kommentar schreiben, was es bei ihnen am Heiligabend zu essen geben würde. Leider nahmen nur wenige Leute teil, sodass am Ende nicht einmal zehn Namen im Lostopf landeten.  Dafür freuten sich die drei Gewinner umso mehr über die Bücher, die ich ihnen rechtzeitig vor dem Fest zuschickte.

Ich werde bestimmt auch 2014 Gewinnspiele veranstalten. Wie genau die aussehen werden, überlege ich mir noch genau, denn mittlerweile gibt es so viele Gewinnaktionen von Bloggern und Autoren, dass man sich auch da etwas Besonderes einfallen lassen muss, um aus der Masse hervorzustechen.

Mein Stapel gelesener Bücher

Gelesen habe ich weit mehr Bücher, doch diese hier sind meine Lesehighlights 2013.

Alexander Odin - "Pandämonium"

Mein Überraschungshit des Jahres. Kostenlos abgestaubt, nix erwartet, in einem Rutsch durchgelesen und sehr begeistert.

Anonymous - "Das Buch des Todes"

Als Bourbon-Kid-Fan, der ich bin, ein absolutes Muss. Das Buch ist geil und schreit geradezu nach einer Verfilmung durch Quentin Tarantino. Mindestens.

Justin Cronin - "Die Zwölf"

Die epische Fortsetzung von „Der Übergang“. Dystopischer Horror allererster Klasse.

Madeleine Roux - "Sie kommen!"

Zombieapokalypse aus Sicht einer Bloggerin. Erfrischende, packende Bereicherung des Genres, das ich immer noch für mich entdecke.

Michael Dissieux - "Die Saat der Bestie"

Dissieux ist ein Meister, wenn es darum geht, Weltuntergangsstimmung zu verbreiten. Trostloser und gruseliger kann eine von Menschen verlassene Welt gar nicht mehr sein. Atmosphärisch dicht und verdammt spannend.

Fred Ink - "Wurmstichig"

Für mich die Indie-Entdeckung des Jahres. Die Novelle ergatterte ich in einer Gratisaktion und war komplett begeistert. Großartiges Cover, abartiger Horror, gespickt mit schwarzem Humor und einem Protagonisten, der so unsympathisch ist, dass man ihn einfach ins Herz schließen muss.^^ An Ink bleibe ich dran.

Rona Walter - "Gläsern"

Ein Schauermärchen im Gothic-Style, das Motive aus Schneewittchen und Blaubart geschickt miteinander verwebt. Herrliche Sprache, angenehm eingestreuter Humor und sehr liebenswerte Charaktere. Absolut empfehlenswert.

Anthologie "Diabolos"

Eine der besten Anthologien des Jahres. Ich ging darauf ausführlich in einer Rezension auf meinem Blog ein. Lauter fiese, gruselige, abartige, unterhaltsame Kurzgeschichten von deutschsprachigen Autoren. Dazu das mit Abstand geilste Cover, das ich 2013 auf einem Buch sah. Meine Lieblingsgeschichte ist „Wie die Lemminge“ aus der Feder von Torsten Scheib.

Anthologie "Mängelexemplare"

Meine Lieblingsanthologie 2013. Nicht nur, aber auch, weil ich selbst dabei bin. Weitere Gründe nannte ich bereits oben.

Und sonst so

Regina Mengel & ich auf der Knaur Messeparty 2013

Das waren ja immer noch nicht alle Highlights! Als da wäre die Frankfurter Buchmesse, über die ich ja ausführlich berichtete. Nicht zu vergessen die Knaur Messeparty, die mir so viel Spaß bereitet hat. Davon präsentiere ich hier übrigens ein Beweisfoto: Regina Mengel und meinereiner am Eingang zur Party vor dem „Knaur-Stern“. Schön war’s!

Und in der Zeitung war ich ja auch! Mit einem richtig großen Portraitartikel und einem ordentlichen Foto von mir. Das Ganze erschien in der Offenbach Post, leider nur im Lokalteil für Dietzenbach und leider nicht online und leider genau in der Woche, in der ich im Urlaub war, sodass es insgesamt etwas unterging. Aber cool fand und finde ich es trotzdem.

Außerdem schnupperte ich im August 2013 zum ersten Mal "Bühnenluft", als ich beim Fechenheimer Literaturfestival aus meiner Kurzgeschichte "Der perfekte Cocktail" live vor Publikum vorlesen  durfte. Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag, die diese Lesung organisiert hatte, hat das Ganze ausführlich und mit Bildern auf ihrem Blog dokumentiert. War toll und hat mir Lust auf mehr gemacht.

Ausblick auf 2014

Nanowrimo

Ich habe es mir ganz fest vorgenommen. Den Nanowrimo 2013 ließ ich schweren Herzens ausfallen, weil mir nicht nur die Zeit fehlte, sondern auch der passende Plot. Für den nächsten Nano habe ich bereits jetzt eine reizvolle Idee, die ich in aller Ruhe auszubauen gedenke, um sie dann im November 2014 zu schreiben. Ich ahne zwar, dass 50.000 Wörter nicht reichen werden, um die ganze Geschichte zu erzählen, aber ich hätte dann zumindest eine Rohfassung, an der sich weiterarbeiten lässt.

Ausschreibungen und Wettbewerbe


Fechenheimer Literaturfestival

Ich liebäugele mit dem MDR Literaturwettbewerb. Dummerweise endet die Frist schon am 31.01.2014. Ob das noch was wird? Ansonsten schaue ich mal, was sich noch so ergibt. Wettbewerbe mit einigermaßen vernünftigen Vorgaben trieben mich bisher immer zu kreativen Höchstleistungen. Also selbst wenn ich keinen Blumentopf gewinne, hätte ich auf jeden Fall eine weitere schöne Kurzgeschichte in meinem Repertoire.

Neue Geschichten

2014 wird mein Jahr der Schauermärchen. Das erste ist bereits fertig konzipiert und wird Anfang des Jahres geschrieben. Ideen für weitere Schauermärchen liegen schon in meiner geistigen Schublade und werden rausgeholt, sobald ich dafür Luft habe. Mein Romanprojekt „Vincents Treppe“ würde ich auch gern vorantreiben. Und dann ist da diese Idee für einen neuen Roman, den ich im Rahmen des nächsten Nanowrimo schreiben möchte. Wenn er wirklich zustande kommt, hätte ich eine Art Horror-Chicklit-Romantasy-Crossover in der Hand.

Veröffentlichungen

Es ist mir zum ersten Mal passiert, dass ich mich nicht um einen Platz in einer Anthologie bewerben musste, sondern dass der Herausgeber mich eingeladen hat, daran mitzuwirken. Meine düstere Scifi-Kurzgeschichte „Endstation“ hätte einen sicheren Platz in dem geplanten Buch – es sei denn, ich kriege meine alternative Geschichte, die sich der Herausgeber wünscht, vorher fertig. Da das Konzept dafür bereits steht, sollte es also am Ende tatsächlich die Alternativgeschichte in diese Anthologie schaffen.

Am 14. Januar 2014 wird auch „Hüte dich“ erscheinen, die Anthologie, die aus dem neobooks-Wettbewerb hervorgegangen ist, den ich im September 2013 gewann. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich das eBook auf dem Markt schlagen wird und drücke mir und meinen Mitautoren fest die Daumen.

Ebenfalls geplant ist mein Märchenbuch für Erwachsene, das ich wieder als Self-Publisher veröffentlichen will. Rein sollen all jene Märchen, die ich schon geschrieben habe: „Die Brezelfrau“, „Vom Mädchen mit der roten Kappe“, „Schneewittchen und die sieben Räuber" und „Der Narrenkönig“. „Schwefelhölzchen“ darf (noch) nicht, weil ich die Exklusivrechte dafür zwei Jahre an den Machandel-Verlag abgetreten habe. Dann schaue ich mal, welche bösen Neu-Interpretationen ich noch so verbrochen kriege. Auf jeden Fall sollen es Schauermärchen werden, also nix für zarte Gemüter und nicht für Kinder.

SuB

Mein Lesejahr 2014 startet furios: Unterm Weihnachtsbaum lag „Dr. Sleep“ von Stephen King. Ich habe auch schon reingelesen – sensationell. Ansonsten werde ich wohl einige eBooks „abarbeiten“, die ich bei Gratisaktionen erworben habe. Alles aus dem Horrorgenre, die meisten von deutschsprachigen Autoren. Überhaupt lege ich mein Hauptaugenmerk auf deutschsprachigen Horror und Phantastik, denn es ist wirklich enorm, was für Qualität und Kreativität von dort kommt – ob nun Verlagsveröffentlichung oder Indie-Publikation.

Schlusswort

Nicht wahr? Ist lang geworden. Aber ich hatte euch eingangs gewarnt. Deshalb nur ein ganz kurzes Schlusswort: 2013 war für mich ein phantastisches Jahr, und ich weiß gar nicht, ob und wie ich das in 2014 übertrumpfen kann. Aber ich freue mich sehr auf das neue Jahr und auf all die Projekte, die ich in Angriff nehmen möchte.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich wünsche euch Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und vor allem immer Zeit für ein gutes Buch!

Man liest sich.


Montag, 14. März 2011

SL-Skripter "Kubwa" im Interview

Für unsere Interviewreihe "5 Fragen an" auf VWI habe ich jetzt den Skripter und überzeugten Löwen-Furry Kubwa befragt.
Darin erzählt er von der Geschichte seines außergewöhnlichen Avatars, seinem Werdegang als Skripter in Second Life und darüber, was Second Life für ihn eigentlich ausmacht.
Nachzulesen seit gestern auf:

Sonntag, 6. Februar 2011

Interview mit Viviane Hobble für VWI

Ich habe meine "Winterpause" bei Virtual World Info mehr oder weniger beendet. Jedenfalls bin ich wieder aktiv geworden und habe für die Interviewreihe "5 Fragen an" wieder ein schönes Interview mit der Designerin und Gründerin der Creative Sellers, Viviane Hobble, geführt. Das kann seit heute auf VWI gelesen werden.

Zum Interview

Samstag, 5. Februar 2011

Interview mit Dilbert Dilweg

Dilbert Dilweg ist ein Clubbesitzer in Second Life. Er macht das schon seit mehreren Jahren und hat in dieser Zeit sogar zwei richtig erfolgreiche Clubs aufgebaut. Sein aktueller heißt Sweethearts Jazzclub und lockt täglich richtig viele Besucher an. Für VWI habe ich ihn interviewt.

5 Fragen an... Dilbert Dilweg

Freitag, 22. Oktober 2010

Auf zur Jagd: Black & White Hunt startet...

...offiziell morgen, 23. Oktober 2010. Ich habe aber schon alles vorbereitet und aufgebaut. So richtig versteckt ist mein Item auch nicht, ihr werdet zumindest bei mir keine Probleme haben, das Schachfigürchen zu finden, in dem mein Geschenk für euch drinsteckt. Es ist Nummer 3 meiner neuen Black-&-White-Ohrschmuck-Kollektion.
Ich gehe ins Wochenende und wünsche euch allen viel Spaß bei der neuen Hunt der Creative Sellers.

Samstag, 9. Oktober 2010

Beatles Museum in SL

Heute, am 09. Oktober 2010, wäre der legendäre John Lennon 70 Jahre alt geworden. Seine Fans feiern das in aller Welt - auch in Second Life. Dort hat der Beatles-Fan JohnWinston Vandyke in luftiger Höhe von 1050 Metern über Leipzig in SL ein mit viel Liebe und schönen Details ausgestattetes Museum zu Ehren der "Fab Four" errichtet. Heute und morgen steigt die Eröffnungsparty mit viel Live-Musik und anderen Events. Ich war schon einmal da und hab es mir angesehen. Hat mir gut gefallen und so habe ich für Virtual World Info gleich mal einen Artikel darüber verfasst.


Montag, 27. September 2010

Interview: LouRavi Karas - Abgetaucht

Der 46-jährige Franzose ist aktiver Taucher und hat schon vor vielen Jahren Lernsoftware speziell für das Tauchen entwickelt. Klar, dass er das Potential von Second Life erkannt hat und mit seiner eigens gegründeten Firma Suboceana optimal nutzt.
Ich habe ihn für Virtual World Info interviewt.

Samstag, 18. September 2010

Wieder da: Lebkuchenherzketten

Pünktlich zum Start des diesjährigen Oktoberfestes habe ich wieder frische Lebkuchenherzen gebacken, auf Ketten gefädelt und in Verkaufsboxen gepackt.
Folgende Botschaften sind erhältlich:
Hasi
Schatz
I love you
Maneater
Ladykiller
Herzdame
Herzbube
Holt sie euch inworld oder auf XstreetSL, wo ihr sie natürlich auch als Geschenk für eine liebe Person erwerben könnt.
O'zapft is'!


Dienstag, 7. September 2010

Interview mit Kila Shan für VWI

Heute möchte ich mal auf mein letztes Interview für Virtual World Info hinweisen. Ich habe Kila Shan interviewt, die in meinen Augen ein echtes Multitalent ist und unglaublich viel Kreativität und Energie in Second Life steckt.

Aber lest selbst: 5 Fragen an... Kila Shan

Samstag, 4. September 2010

Ohrringe "Square #1"

Und mal wieder etwas ganz Neues: Dieses Paar Ohrringe gibt es ab heute in meinem Inworld-Shop. Auf Xstreet konnte ich sie leider noch nicht einstellen, weil es da irgendwie Login-Probleme gibt, zumindest bei mir. Egal, das kommt dann noch.
Also: dieses filigrane Paar könnt ihr in drei verschiedenen Farben erhalten - rot, blau und violett. Ich weiß nicht, welche Variante mir am besten gefällt, irgendwie sind sie alle drei schön. Hier mal die rote Variante. Alle drei sind im englischen Lookatme-Blog abgebildet.


Freitag, 3. September 2010

All American - Blumenhaarkranz #6

Seit heute inworld erhältlich: die USA-Variante meiner Blumenhaarkränze. Allerdings gibt es sie momentan ausschließlich im 1. OG des Creative Sellers Outlet Stores, wo eine kleine Sonderverkaufsfläche mit Nettigkeiten für unsere US-amerikanischen SL-Bewohner vorbereitet wurde, die am Montag allesamt aus den Sommerferien zurückkehren und denen wir mit unserer Aktion das Ganze ein wenig versüßen wollen.



Samstag, 28. August 2010

Fingerring in 8 Farben

Wenn das mal kein "Klunker" ist ;-)
Dies ist der erste Fingerring überhaupt von Lookatme Designs. Die Farbe kann per Menü geändert werden - 8 Farben sind verfügbar.
Erhältlich inworld und auf XstreetSL.

Dienstag, 6. Juli 2010

Noch mehr Accessoires für Fußball-Fans

Schlaaand! Was können wir dieser Tage feiern! Erst Lena mit ihrem "Satellite" beim Eurovision Song Contest, jetzt die Löw-en von Jogi mit ihrem Einzug ins Halbfinale, was ihnen ja vorher mal wieder kaum einer zugetraut hat. Aber hier sind wir nun und werden hoffentlich auch die Spanier besiegen und ins Finale einziehen.
Damit ihr auch inworld perfekt gestylt zum Public Viewing gehen könnt, habe ich noch ein paar neue Accessoires entworfen, die ab heute in meinem Mainstore zu haben sind.




Wer es etwas dezenter mag, der kann sich dieses Accessoire ab heute für nur 1 L$ in der Dollarbie-Box abholen, wo es bis zum Ende der WM zu haben sein wird:


Samstag, 8. Mai 2010

Zurück zu XStreetSL

Ich hatte noch gar nicht erwähnt, dass Lookatme Produkte seit gut einer Woche wieder auf XStreetSL.com zu haben sind. Ich habe ein paar meiner letzten Kreationen dort eingestellt, zum Beispiel die Blumenhaarkränze.
Wer also lieber online shoppen mag, der kann das gern tun.
Lookatme Designs auf XStreetSL.com

Freitag, 16. April 2010

Auf zur Jagd! SLinfo Tulip Hunt gestartet

Diesmal sucht ihr nach gelben Tulpen. In der, die ich in meinem Shop versteckt habe, findet ihr zwei neue Blumenpiercings für's Näschen :-) Die gibt es nur als Hunt-Geschenk!
Organisiert wird es von SLinfo.de, es machen viele deutsche Designer, Builder und sonstige Content Creators mit und gesucht wird gridweit!
Viel Spaß!


Freitag, 9. April 2010

Verschollen im Labyrinth

Heute war ich im Auftrag von Virtual World Info als Abenteurerin unterwegs. Meinen Avatar habe ich mit einem passenden Outfit von **Cruelful Cosmetics** ausgestattet und dann ging es auf die Sculpty Islands vom Timmi Allen Team, wo jetzt eine gigantische Maya-Pyramide steht, in der sich eines der fiesesten Labyrinthe verbirgt, die ich bisher in SL erlebt habe! Die Wände wurden mit psychedelisch-verschwurbelten Texturen verziert und das Allerfieseste: Sie bewegen sich! Guckt man kurz nicht hin - schwupps - ist da plötzlich eine Wand, wo eben noch ein Durchgang ist. Ziel ist es, von unten nach oben über 5 Ebenen den Weg nach draußen zu finden. Es helfen keine Teleports oder Herumzoomen mit der Kamera und mal eben "Sit" auf Objekten im Nebenraum. Nein, das ist ehrliche Laufarbeit.
Ich gebe zu: Nach zwei Stunden, von denen ich fast eine nur auf Ebene 4 erfolglos verbracht habe, gab ich einigermaßen entnervt auf. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.
Morgen abend gibt es übrigens ein Wettrennen, bei dem dem Gewinner ein Einkaufsgutschein von Timmi Allen in Höhe von 5000 L$ winkt!
Mehr Infos und SLurl findet ihr in meinem Artikel auf VWI.