Posts mit dem Label Literaturpreis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Literaturpreis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 12. Januar 2021

Vincent Preis 2020 - Es geht wieder los!

Der Vincent Preis ist zurück!

Okay, er war nie wirklich weg, aber ob es ihn in diesem Jahr wieder geben würde, stand tatsächlich eine ganze Weile arg auf der Kippe. Doch nun hat sich ein kleines Team aus begeisterten Enthusiasten und Freunden der dunklen Phantastik zusammengetan und schultert die Arbeit, die jahrelang von Michael Schmidt allein gemeistert wurde, zusammen. Auch ich gehöre als selbsternannte Vincent Preis Botschafterin dazu.

Momentan sind wir schwer damit beschäftigt, die Listen auf den aktuellsten Stand zu bringen. Gerade habe ich eine ganze Reihe von Kurzgeschichten ergänzt, diese Liste kann sich sehen lassen. Und ich freue mich, dass ich auch meinen eigenen Namen auf dieser Liste wiederfinden kann - meine Kurzgeschichten "Bürotag" und "Süßes für den Teufel" sind dabei.

Auch im Hintergrund passiert gerade viel. Die Urkunde, die jedes Jahr neu gestaltet wurde, kann man bereits im Blog bewundern. Auch das Online-Formular für die Abstimmung wurde erstellt - die Nominierungsphase ist vor wenigen Tagen gestartet. Auch die weitere Vorgehensweise und die Organisation der Preisverleihung selbst werden schon im Detail besprochen.

Ich lade euch alle herzlich ein, in den Listen zu stöbern und an der Nominierungsrunde teilzunehmen.

Lasst uns den Horror feiern!

Es lebe der Vincent Preis! 

Sonntag, 15. März 2020

Vincent Preis 2019 - Das ist die Shortlist

Die Urkunde VP 2019
Anfang März wurden die Shortlists für den Vincent Preis, einen weiteren meiner Lieblingsliteraturpreise, bekanntgegeben. Alle Kandidaten inklusive Informationen über die abgegebenen Stimmen findet ihr hier.

Ich gebe zu, viele der nominierten Bücher und Geschichten habe ich noch gar nicht gelesen. Ich kenne "Infiltriert" von Vincent Voss und seit kurzem "Im Garten Numen" von Erik R. Andara, beide stehen auf der Shortlist für Bester Roman National. Beiden drücke ich schon einmal die Daumen.

Von den nominierten Anthologien liegt zumindest "German Kaiju" von Herausgeber Markus Heitkamp auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Bei den nominierten Grafiken ist ja das Cover zu "Undinenblut" von Christian Pick mein Favorit - das könnte ich mir stundenlang anschauen, dabei besitze ich das Buch (leider) noch gar nicht.

Bis zum 30.04.2020 können jetzt die Stimmen für die Endrunde abgegeben werden. Traditionell werden die Gewinner auf dem Marburg Con verkündet - so er denn stattfindet, was ja in der aktuellen Situation und zum gegenwärtigen Zeitpunkt niemand sagen kann. Ob auch ihr abstimmungsberechtigt seid und wie die Abstimmung funktioniert, könnt ihr hier nachlesen.

Wie auch immer, ich finde, diese Shortlists ebenso wie die Longlists aller im Jahr 2019 erschienenen Werke der dunklen Phantastik bieten jede Menge Input für alle, die derzeit bei der Aktion #buecherhamstern mitmachen und durch ihren Kauf neuen Lesestoffs die vielen Kleinverlage und Selfpublisher unterstützen, die jetzt nicht nur aufgrund der abgesagten Leipziger Buchmesse eine harte Zeit durchmachen.

Vergesst also bitte bei euren Hamsterkäufen nicht, dass ihr für die Shutdown-Phase auch noch Bücher braucht! ;-)

Montag, 30. Dezember 2019

Tschüss, 2019!

Alle Jahre wieder versuche ich mich an einem persönlichen Jahresrückblick. Dieses Jahr war vor allem eines: anstrengend, und ehrlich gesagt bin ich froh, wenn es vorbei ist. Immerhin habe ich den einzigen guten Vorsatz, den ich für 2019 gesetzt hatte (wie schon das Jahr zuvor übrigens), erfolgreich durchgezogen: Überleben. Ich bin noch da, ich bin eine Überlebende. Der 31. Dezember 2019 ist zum Greifen nah, und ich wage jetzt die kühne Behauptung, dass ich dieses letzte kleine Stück auch noch schaffen werde.





2019 kann weg


Was 2019 so anstrengend gemacht hat? In erster Linie lag es an privaten Tiefschlägen, Schicksalsschlägen und Problemen, auf die ich hier gar nicht näher eingehen möchte. Nur so viel: Mehrere liebe Familienmitglieder sind gestorben, allen voran traf unsere Familie besonders der Tod meines Schwiegervaters. Wir werden alle noch eine Weile brauchen, um darüber "hinwegzukommen", wie man in so einem Fall sagt. Das Leben ist zerbrechlich und verdammt kostbar. Das wurde mir in diesem Jahr wieder so bewusst wie seit meinem schlimmen Unfall 2011 nicht mehr, den ich damals im Grunde auch nur mit viel Glück im Unglück überlebt habe.

Aber auch in der Bücherwelt lief vieles bei mir nicht so wie gedacht. Ich habe viel zu wenig geschrieben, habe geplante Geschichten für mehrere Anthologieprojekte schweren Herzens abgesagt und schiebe größere Projekte auch nur noch vor mir her. Dafür hat meine Tätigkeit als Lektorin viel Zeit und noch viel mehr Kraft eingefordert. Es gab kaum einen Zeitraum, in dem ich nicht mindestens an vier von sieben möglichen Wochentagen abends vor dem Rechner saß und Manuskripte bearbeitete, lektorierte, korrigierte und kommentierte. Nicht falsch verstehen: Ich mache das alles ja auch, weil ich es sehr gerne mache. Es macht Spaß und mich glücklich und auch ein bisschen stolz, wenn Bücher, an deren Entstehung ich beteiligt war, das Licht der Buchwelt erblicken und im Idealfall auch noch positives Feedback von zufriedenen Lesern erhalten.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Nach wie vor habe ich das Gefühl, dass ich durch nichts mehr über das Schreiben lerne als durch das Bearbeiten fremder Texte. Auf diese Tätigkeit möchte ich nicht verzichten, auch nicht im nächsten Jahr. Aber ich muss das anders strukturieren, meine Schwerpunkte anders setzen, mir wieder Zeit freischaufeln, Zeit fürs Privatleben, für die Familie, für mich und nicht zuletzt - Zeit fürs Schreiben. Gerade jetzt, wo das Jahr zu Ende geht, merke ich, wie erschöpft ich mich fühle. Ich muss einfach achtsamer mit mir selbst umgehen.

Also habe ich mir vorgenommen, öfter mal Nein zu sagen, eher Korrektorate als Lektorate zu machen, weil letztere die meiste Zeit und Energie kosten. Ich möchte und muss wieder mehr selbst schreiben. All die Ideen sind ja trotzdem da, und es werden stetig mehr. Die wollen raus, die wollen zu Geschichten verarbeitet werden. Und ich will das auch. Meine Stammautoren, mit denen ich schon länger zusammenarbeite, müssen sich jetzt aber keine Sorgen machen: Eure Projekte werde ich auch weiterhin sehr gern gemeinsam mit euch realisieren. Von ein paar geplanten neuen Büchern weiß ich ja schon, und ich freue mich schon sehr auf diese Manuskripte!


Es hatte auch sein Gutes


Bevor das hier zu sehr nach Mimimi und Selbstmitleid klingt: 2019 hatte auch ein paar echte Highlights zu bieten. Ich habe Schönes erlebt und konnte trotz allen Gejammers weiter oben auch ein paar großartige Erfolge verzeichnen, wofür ich dankbar und worüber ich glücklich bin.

Prinzessinnen-Moment mit Mette-Marit
Die Leipziger Buchmesse war wieder ein Erlebnis, und ich freue mich schon riesig auf die nächste LBM. Die Planung dafür läuft ja längst hinter den Kulissen, ich werde beizeiten mehr darüber erzählen. Die Frankfurter Buchmesse habe ich in abgespeckter Form erlebt. An den Messetagen war ich gar nicht vor Ort, am Samstag habe ich mir nur am späten Nachmittag ein paar Stunden BuCon in Dreieich gegönnt und die Zeit mit lieben Buchmenschen sehr genossen. Immerhin war ich dieses Jahr wieder bei der Eröffnungsfeier dabei und hatte da meinen magischen Prinzessinnenmoment, als Mette-Marit von Norwegen persönlich nur einen knappen Meter an mir vorbeischwebte. Norwegen war ja Gastland, und die norwegische Prinzessin vertrat ihr Land nebst Gatte Hakon äußerst würdevoll und elegant.

Auch Literaturpreisluft durfte ich in diesem Jahr schnuppern. Beim Skoutz Award schafften es meine "Dunklen Begegnungen" auf die Midlist, das sind immerhin die besten neun Kandidaten in der Kategorie "Anthologie/Kurzgeschichtensammlung" gewesen. Beim Vincent Preis schaffte ich es sogar bis aufs Siegertreppchen. Da erreichte mein Buch "Dunkle Begegnungen" den zweiten Platz. Ich bin so stolz auf dieses Ergebnis, schon weil der Vincent Preis für mich einen ganz besonderen Stellenwert hat und ich mir immer gewünscht habe, es dort mal in die Endrunde zu schaffen. Und einen Wettbewerb konnte ich sogar gewinnen: Im April wurde meine Microfiction "Schwanenpaar" beim Sweek-Microfiction-Wettbewerb zum besten Beitrag gekürt!

Und neue Veröffentlichungen? Okay, ich habe kein ganzes eigenes Buch herausgebracht, aber das habe ich ja noch nie jedes Jahr hingekriegt. Aber ganz ohne Veröffentlichung geht 2019 auch nicht zu Ende. Für die Anthologie "Lückenfüller 2" aus dem Amrûn Verlag schrieb ich die Geschichte "Fütterungszeit", in der ich einen gigantischen Tintenfisch Amok im Frankfurter Zoo laufen lasse. Das Buch ist ein Träumchen, sowohl vom Inhalt (da vielleicht eher ein Albträumchen) als auch von der Gestaltung. Auf Sweek entstanden noch einige weitere Microfictions, die alle dort nachzulesen sind (ich warne vor, die Seite leidet seit Monaten unter technischen Macken, eventuell klappt der Zugriff nicht gleich beim ersten Versuch). Außerdem habe ich noch eine Geschichte für eine Ausschreibung verfasst, bei der ich aber noch nicht weiß, ob ich es in die Anthologie schaffe, da die finale Auswahl der Beiträge noch nicht bekanntgegeben wurde.





Ausblick 2020?


Den Ausblick halte ich mal bewusst verschwommen und nicht allzu konkret, denn 2019 hat mich gelehrt, wie schnell und heftig es anders kommen kann, als man denkt. Wie schon erwähnt, werde ich weiterhin Geschichten schreiben. Wenn alles klappt wie gedacht, wird 2020 wieder ein Buch nur mit Geschichten von mir erscheinen, diesmal bei einem Kleinverlag und in ganz besonderer Ausstattung. Qindie plant auch eine weitere Bloody-Qindie-Anthologie. Ich habe 2019 schon angefangen, an einer Geschichte dafür zu arbeiten, ich muss sie "nur noch" fertigstellen, aber das ist ja genau das Problem: die Fertigstellung. Ich werde mir Mühe geben! 

Für das neue Jahr nehme ich mir wie immer nur eines vor: Überleben. Aber ich wünsche mir zusätzlich noch ein paar Dinge: Zeit für Schönes, gute Ideen, Durchhaltevermögen und viel Kraft und ein vernünftiges Zeit- und Energiemanagement. Es liegt ja nur an mir selbst, das weiß ich.

2020, du bist willkommen, ich freue mich auf dich!



Donnerstag, 1. August 2019

Die Schauermärchen auf der Longlist des Deutschen Phantastik Preises!

Heute wurden die Longlists für den DPP, den Deutschen Phantastik Preis, bekanntgegeben. Ich nahm das erst einmal flüchtig zur Kenntnis, schaute mir kurz die Listen für Roman, Kurzgeschichte und Anthologie durch, schloss die Seite wieder. Ich nahm mir nur vor, später vorbeizuschauen und meine Stimme abzugeben, weil ich doch den einen oder anderen guten Titel oder Autorenname unter den Kandidaten entdeckte.

Aber dann postete eine ebenfalls nominierte Kollegin, die Designerin Cassandra Krammer, bei Facebook über den DPP und markierte alle KollegInnen, über deren Nominierung sie sich ebenfalls freute. Und da war mein Name auch dabei. Wie bitte? Ich war mir fast sicher, dass Cassandra sich geirrt hatte. Also schaute ich noch einmal nach. Und scrollte durch die Listen. Und scrollte weiter. Bis zu den Hörbüchern. Und was stand da?

Das:


Ach du heiliges Spaghettimonster! Es stimmt! Mein Buch - besser gesagt: mein Hörbuch "Des Nachts im finstren Wald" steht ganz offiziell auf der Longlist zum Deutschen Phantastik Preis. Wie großartig ist das denn?

Ich schwärme ja immer gerne von der wunderbaren Arbeit, die die Hörbuchmanufaktur leistet. Sie hatten sogar für jedes meiner Märchen einen anderen Sprecher oder eine Sprecherin ausgewählt, der/die perfekt zur Geschichte passte. Das Hörbuch wurde seitdem schon etliche Male gekauft, aber nicht in dem Maße, dass man von einem Bestseller oder einer besonderen Bekanntheit sprechen kann. Es ist eher eine von diesen Perlen, nach denen leidenschaftliche (Hör-)Buchfans lange tauchen, um sie zu finden. Und nun taucht es auf der Longlist auf. Für den Deutschen Phantastik Preis, einen der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum für die fantastische Literatur. Ich bin völlig von den Socken!

Okay, nicht ausflippen. Es gilt, Ruhe zu bewahren - und aufzurufen. Euch, die HörerInnen, die Fans und FreundInnen meiner Schauermärchen. Auf zur Abstimmung! Das DPP-Abstimmungsformular ist online. Bis zum 31. August 2019 könnt ihr eure Stimme abgeben, und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr sie in der Kategorie meinen Schauermärchen gebt. Letzten Endes ist auch der DPP ein Publikumspreis - es kommt also auf eure Stimmen an, auf jede einzelne.

Ich könnte vor Freude platzen wie 'ne Feuerwerksrakete! :-)

Meine Güte, 2019 ist mein absoluter Höhepunkt, was die Lorbeeren angeht: Erst der 2. Platz beim Vincent Preis, dann die Midlist beim Skoutz Award und jetzt: Longlist beim DPP. Wahnsinn!

Drückt mir die Daumen, dass für meine Schauermärchen die Reise hier noch ein Stück weitergeht (und vergesst nicht zu voten)!

P.S. Vielen Dank an die Hörbuchmanufaktur! Danke, dass ihr mir dies ermöglicht habt und dass ihr aus meinen Schauermärchen ein so schönes Hörbuch gezaubert habt!

Freitag, 26. Juli 2019

Interview zum Skoutz Award

Martina Suhr vom Skoutz Award Team hatte mich als eine der diesjährigen Midlist-Kandidatinnen interviewt und mir, wie ich finde, ein paar schöne Fragen gestellt, die ich hoffentlich auch schön beantwortet habe. ;-)

Zum Interview bitte hier entlang!

Übrigens: Nur noch bis Sonntag, 28. Juli 2019, könnt ihr für eure Favoriten zur Shortlist abstimmen und entscheidet damit, wer es aufs Siegertreppchen schafft.

Ich habe mich ja schon riesig gefreut, dass es meine "Dunklen Begegnungen" auf die Midlist geschafft haben. Aber jetzt bin ich gespannt, ob die Reise für dieses Buch noch weitergeht.

Noch nicht abgestimmt? Dann aber schnell - bitte hier entlang!


Samstag, 20. Juli 2019

Skoutz Award 2019 - Jetzt die Shortlist wählen!

Wichtiger Aufruf:

Aktuell läuft die Abstimmung für die Shortlist zum Skoutz Award. Dabei kommen aus den Midlists in den einzelnen Kategorien die jeweils drei Kandidaten mit den meisten Stimmen in die Endrunde. Für mich ist das dieses Jahr wieder besonders aufregend, denn ich stehe ja mit meinen "Dunklen Begegnungen" auf der Midlist in der Kategorie Anthologien.



Jetzt liegt es an euch Lesern:
Habt ihr mein Buch gelesen?
Und hat es euch vielleicht besonders gut gefallen?
Vielleicht sogar so gut, dass ihr findet, es hätte einen Platz auf der Shortlist verdient?

Dann ran ans Voting - es kommt auf jede Stimme an!

Folgt einfach diesem Link, dann landet ihr direkt im Abstimmungsformular. Einfach in jeder Kategorie euren Favoriten markieren, absenden, fertig. Und wenn ihr nicht in jeder Kategorie wählen wollt, weil ihr euch da gar nicht auskennt oder einfach keinen der Kandidaten gut fandet - auch kein Problem. Ihr könnt die Kategorien auch frei lassen und nur in euren "Lieblingskategorien" wählen. Aus den vergangenen Jahren weiß ich, dass besonders "Horror" und "Anthologie" jedes Mal sehr heiß umkämpfte Kategorien waren, wo am Ende wirklich nur eine Handvoll Stimmen für die finale Entscheidung sorgten. Aber auch sonst lohnt sich ein Blick auf die Midlist, und zwar in jeder Kategorie, denn da findet ihr jede Menge feiner Lesetipps in allen Genres.

Macht also bitte mit und informiert auch eure Freunde und Verwandten, teilt den Link in euren Social Media Kanälen und helft mit, dass der Skoutz Award auch in diesem Jahr wieder ein literarisches Ereignis wird! Zeit dafür ist noch bis Ende Juli.

(Außerdem wäre es einfach genial, wenn ich zusammen mit Michaela Harich, nominiert in "Humor", und Faye Hell, nominiert in "Horror", im Oktober auf der Preisverleihung gemeinsam als Shortlist-Kandidatin auftreten und feiern kann ... Aber ich will ja niemanden beeinflussen ;-) )

#seidskoutzig

Sonntag, 12. Mai 2019

Zweimal zweiter Platz beim Vincent Preis!

Bald halte ich eine Urkunde mit
meinem Namen in der Hand!
Die Freude kann kaum größer sein: Gestern Abend wurden beim Marburg Con die Gewinner des Vincent Preis verkündet. Ich habe es leider wieder einmal nicht geschafft, persönlich dabei zu sein, aber irgendwann am späten Abend erfuhr ich dann endlich über meine Social Media Kanäle, was ich so gern wissen wollte: Hat es mein Büchlein "Dunkle Begegnungen", das in der Kategorie "Storysammlung" auf der Shortlist stand, noch aufs Siegertreppchen geschafft?

Ja, hat es! Ich habe am Ende den zweiten Platz erreichen können. Wie genial ist das? Da träume ich schon seit Jahren davon, mal auf die Shortlist bei diesem Preis zu kommen, und dann erreiche auch noch beim ersten Mal einen Platz in der Top 3. Meine Freude könnte nicht größer sein - dachte ich, bis ich erfuhr, dass es auch die Anthologie "Ghost Stories of Flesh and Blood", die ich mit meiner Geschichte "Das Haus am Friedhof" eröffnen durfte, in ihrer Kategorie auf den zweiten Platz geschafft hat.

Die Freude geht noch weiter, denn einige liebgewonnene Autorenfreunde können sich ebenfalls über Plätze weit vorne freuen, unter anderem Vincent Voss, der in der Kategorie "Beste Kurzgeschichte" auch auf Platz 2 landete, sowie die zauberhafte Faye Hell, die sich sogar über Platz 1 freuen darf: Ihr Buch "Rigor Mortis" gewann in der Kategorie "Bester Roman national".

Siegertyp! :-)
Ich gratuliere allen Nominierten, Erstplatzierten und MitstreiterInnen und starte, um das zu feiern, gleich eine kleine Buchverlosung über Lovelybooks.



Ich kann es kaum erwarten, die Urkunde zu erhalten. Sie bekommt einen besonderen Platz in unserem Haus.

Sonntag, 5. Mai 2019

Mit "Schwanenpaar" den Sweek Microfiction Wettbewerb gewonnen!

Ihr wisst ja, dass ich seit mehr als einem Jahr bei Sweek aktiv dabei bin und dort jeden Monat aufs Neue am Microfiction-Wettbewerb teilnehme. Jeden Monat gibt Sweek ein Stichwort vor, das in einer Geschichte (oder einem Gedicht) mit maximal 250 Wörtern verarbeitet werden muss - ob nun wortwörtlich, indirekt, metaphorisch oder als Wortspielerei, das ist jedem Teilnehmer selbst überlassen. Ich hatte es tatsächlich zweimal auf die Shortlist geschafft, auf der von durchschnittlich 150 bis 200 Beiträgen die besten 10 landen (mal mehr, mal weniger), aber da war dann immer Endstation.

Gut, ich habe daran auch nicht mit dem primären Ziel teilgenommen, diesen Wettbewerb zu gewinnen. Schließlich sollen meine Geschichten, die ich ausnahmslos in meinem Lieblingsgenre Horror schreibe, eines Tages ein ganzes (illustriertes) Büchlein füllen, das jetzt schon den Arbeistitel "Gänsehautpralinen" trägt (und ihn wohl auch behalten wird).

Nun, im April dieses Jahres habe ich es wider Erwarten doch wirklich geschafft: Ich habe den Wettbewerb gewonnen! Meine Geschichte "Schwanenpaar" wurde von der Jury zum besten Beitrag gekürt. Ihr glaubt nicht, wie viel mir das bedeutet und wie sehr ich mich darüber freue!

Das lässt mich in Bezug auf die Sweek-Juroren noch einmal umdenken. Bisher hatte ich den Eindruck, dass Texte wie meine keine große Chance haben, denn irgendwie gewannen doch meistens die Beiträge, die eine Art (moralische) Botschaft vermittelten, die romantisch oder nachdenklich waren, eher von ernstem Charakter, manchmal auch lustig, aber nie unheimlich, böse oder gar blutig.

Gut, in "Schwanenpaar" wird auch kein einziger Tropfen Blut vergossen, dafür ein paar Tränen. Und es geht um Liebe, um Treue, um zwei Menschen, die einen sehr intimen Moment miteinander auf einem Ruderboot erleben ... "Boot" war übrigens das Stichwort. Und wer mich und meine Gänsehautpralinen kennt, kann sich denken, dass die Idylle, die ich da auf den ersten Blick aufbaue, äußerst trügerisch ist.

Meine Lieblingszeile ist diese hier:
Wir sind allein. Nur du, ich und das Schwanenpärchen. Wusstest du, dass sich Schwäne ein Leben lang treu sind?
Hübsch, nicht wahr?

Wenn ihr eine Minute übrig habt, dann seid herzlich eingeladen, die ganze Story auf Sweek zu lesen.

Übrigens: Das war der erste Preis, den ich gewonnen habe, der mit einer Geldprämie verbunden war - 50 EUR gab es "bar auf die Hand". Keine schlechte Quote für 250 Wörter, finde ich. ;-)

"Schwanenpaar" ist meine 15. Gänsehautpraline. Ziel ist es, 24 solcher Minigeschichten zu haben. Also geht es weiter. Im Mai lautet das Stichwort "Palast". Wer weiß, was mir dazu Passendes einfallen wird. Noch habe ich keine konkrete Idee, aber ich werde wieder etwas schreiben.


Montag, 29. April 2019

Skoutz Midlist 2019 - Die "Dunklen Begegnungen" sind dabei!

Fast einen Monat ist es her, dass die Midlists für den diesjährigen Skoutz Award verkündet wurden, und noch immer schleicht sich ein glückliches Grinsen in mein Gesicht, wenn ich daran denke - oder mir die Midlist Anthologie anschaue.

Denn es steht tatsächlich ein Buch aus meiner Feder drauf: "Dunkle Begegnungen" ist unter den besten 9 Anthologien/ Kurzgeschichtensammlungen 2018 - von ursprünglich mehr als 130 Longlistkandidaten!

Midlist Anthologie!
Die Jurorin ist die sympathische Stella Delaney, die im Vorjahr den Preis in dieser Kategorie abräumen konnte. Zu meinem Buch fand sie lobende Worte, die mein Autorenherz höher schlagen lassen:

Einmal mehr beweist die Autorin ihr großes Talent, ihrem unverwechselbaren eigenen Stil treu zu bleiben und trotzdem immer wieder Neues zu zu erschaffen.

Jede der düsteren Geschichten ist anders und abwechslungsreich, mal dunkle Fantasy, mal urbaner Horror. Eine Begegnung mit diesem Buch lässt den Leser so schnell nicht mehr los.

Hach! *.* Danke, Stella!

Neulich in Second Life: die Midlist Anthologie 2019
Die Midlists wurden diesmal nicht live in Leipzig, sondern eine Woche nach der LBM in Second Life, also in einer virtuellen, für den Anlass perfekt in Szene gesetzten Location verkündet. Ich konnte leider nicht "persönlich" dabei sein, obwohl ich meinen SL-Avatar Laetitia Koenkamp, die Namensgeberin dieses Blogs, erst vor kurzem aus ihrem langjährigen Dornröschenschlaf befreit habe. Aber dank lieber Autorenfreundinnen erfuhr ich fast in Echtzeit, dass ich es tatsächlich auf die Midlist geschafft hatte. Das, meine lieben Friends & Followers (*gnihihi*), das tut so gut und gibt mir das gute Gefühl, mit meinen dunklen Kurzgeschichten nicht völlig fernab vom Kurs durch die deutsche Buchlandschaft zu dümpeln.



Midlist Cover!
Und das Schönste: Nicht nur ich darf mich über eine Nominierung freuen, sondern auch meine geliebten Seelenschwestern Michaela Harich und Faye Hell sowie die famose Jacqueline Spieweg.

Jacqueline, die ja das Cover für "Dunkle Begegnungen" kreiert hatte, steht als Designerin auf der Midlist Cover mit ihrem Design für Melanie Meiers Fantasy-Epos "Der Fourfold Clan: Der rote Drache". Damit gibt es immerhin zwei Qindie-Titel - der Skoutz-Award wurde offiziell qindifiziert!

Midlist Horror!
Ich gratuliere Faye Hell für ihren Platz auf der Horror-Midlist mit dem furiosen "Rigor Mortis" (das ich nun endlich mal lesen muss!).

Ganz besonders aber gratuliere ich Michaela Harich, die es in der Kategorie Humor mit ihrem einzigartigen "Das Einhorn, der Zombie und ich" auf die Midlist geschafft hat, schließlich habe ich das Buch als Lektorin und (leicht angesäuselte) Ideengeberin mit "verbrochen".

Nun drücke ich uns allen fest die Daumen, dass wir es mit unseren Werken noch bis auf die Shortlists schaffen. Sollte das passieren, könnt ihr uns gemeinsam live und in Farbe auf der Skoutz Gala im Oktober erleben - Faye, Michaela und ich auf dem roten Teppich ... also keine Ahnung, wie wir auf den Rest der Partygäste wirken werden, aber ich weiß jetzt schon, wer den meisten Spaß haben wird ...

Midlist Humor!
Sobald die nächste Abstimmungsphase beginnt, informiere ich euch hier auf dem Blog und in meinen Kanälen, aber ihr könnt euch auch jederzeit und sehr umfassend direkt auf der Website vom Skoutz Award informieren!

Und noch ein paar Links, damit ihr die Bücher direkt shoppen und lesen könnt:

Dunkle Begegnungen
Rigor Mortis
Das Einhorn, der Zombie und ich
Der Fourfold Clan: Der rote Drache

Immer schön skoutzig bleiben!
Qindianische Grüße
Eure Jana Oltersdorff


Sonntag, 3. März 2019

"Dunkle Begegnungen" für den Vincent Preis nominiert!

Shortlist, Baby, yeah!
Am 28. Februar 2019 wurden die Shortlists des Vincent Preis bekanntgegeben. In insgesamt sieben Kategorien stehen jetzt die Top-Kandidaten fest. Und wisst ihr was? Mein Buch "Dunkle Begegnungen" hat es tatsächlich geschafft: Es steht auf der Shortlist für Beste Storysammlung.

Die Erfüllung eines Traums

Für mich erfüllt sich mit dieser Nominierung ein lange gehegter Wunsch. Ich wollte schon deshalb unbedingt mal auf die Shortlist des Vincent Preis, weil ich dann eine der begehrten Urkunden erhalte, die jedes Jahr von einem anderen Künstler gestaltet werden.

In diesem Jahr wurde sie von Viktoria Lubomski kreiert - ich verehre Viktorias Arbeit, seit sie für meinen "Zwischenstopp" das neue grüne Cover gestaltet hatte. Als das Team des Vincent Preis nach einer neuen Urkundendesignerin suchte, sprach ich meine Empfehlung für sie aus und freute mich riesig, als ich erfuhr, dass sie den Auftrag erhalten hat. Die Urkunde ist ein echter Hingucker geworden, nicht wahr?

Wie geht es jetzt weiter?

Ist sie nicht wunderschön? *.*
Zunächst einmal freue ich mich wie ein Schnitzel (keine Ahnung, warum man das so sagt, ich habe noch nie ein Schnitzel gesehen, das sich freut), dass ich nominiert bin. Ich bedanke mich jetzt schon bei allen, die für mich gestimmt haben. Dann darf ich verkünden, dass die Nominierungsrunde fürs Finale bereits gestartet ist. Wieder dürfen alle registrierten Mitglieder der Onlinecommunities von
horror-forum.com, horrorundthriller.de und Gruselroman-forum.de über ihre Favoriten abstimmen. Ich verweise an dieser Stelle noch einmal auf das Regelwerk zu diesem Preis.

Für die meisten von euch heißt das vermutlich, dass ihr nicht viel mehr tun könnt, als mir die Daumen zu drücken, dass ich es am Ende vielleicht sogar aufs Siegertreppchen schaffe. Solltet ihr aber bereits Mitglieder in einem der genannten Foren sein und mein Buch für gut genug befinden, so fühlt euch herzlich eingeladen, euch an der Abstimmung zu beteiligen. Schaut euch auf jeden Fall in Ruhe die Shortlists in den einzelnen Kategorien an, sei es, um noch weitere Favoriten zu finden, denen ihr eure Stimmen geben wollt, oder um neuen Lesestoff zu entdecken - da ist viel Schönes dabei!

Auch auf der Shortlist!
Und sonst so?

Ich gratuliere allen Mitnominierten und freue mich ganz besonders darüber, dass es die Anthologie "Ghost Stories of Flesh and Blood" ebenfalls auf die Shortlist geschafft hat - wir sind bei den Anthologien und Magazinen dabei. So gesehen darf ich mich also doppelt nominiert fühlen.

Die Gewinner werden traditionell auf dem Marburg Con verkündet, der immer im Mai stattfindet. Das wäre dieses Jahr doch wirklich mal ein Grund für mich, dort hinzufahren, oder?


Sonntag, 13. Januar 2019

Vincent Preis 2018 - Nominierungsphase läuft

Liebe Fans der unheimlichen Literatur und dunklen Phantastik, seid ihr vielleicht Mitglieder in den Foren horror-forum.com, Horrorundthriller.de oder Gruselroman-Forum.de? Wenn ja, dann seid ihr offiziell Wahlberechtigte. Wofür? Für den Vincent Preis 2018. Das ist der jährlich vergebene Preis an die besten Werke und Vertreter des wohl dunkelsten Genres der Literatur: Horror. 

VP Urkunde 2017 von Jacqueline Spieweg
Über das laufende Jahr sammelt die Redaktion des Vincent Preis die Titel, die im jeweiligen Jahr erschienen sind, bündelt sie in den Longlists, sortiert nach Kategorien, und stellt viele Titel auch noch ausführlicher vor. Seit einigen Tagen nun ist die Nominierungsphase eröffnet. Bis zum 28. Februar 2019 habt ihr die Möglichkeit, eure Favoriten in den jeweiligen Kategorien zu benennen. Die Titel, die nach Ablauf der Nominierungsphase die meisten Stimmen sammeln konnten, kommen auf die Shortlists. Danach folgt die finale Abstimmungsphase, die Gewinner werden auf dem Marburg Con Ende Mai bekanntgegeben.

Was es zu gewinnen gibt? Nun, für die Sieger Ruhm und Ehre (der Autorenname wird in den Foren nur noch mit ehrfürchtigem Raunen genannt), und die Gewinner sowie alle Shortlist-Kandidaten erhalten eine Urkunde, die jedes Jahr von einem anderen großartigen Künstler gestaltet wird. Diese Urkunden sind begehrt und genießen wahren Kultstatus. Glaubt mir, ich wünsche mir seit Jahren, auch mal in den Besitz einer solchen Urkunde zu gelangen - für ein von mir geschriebenes Werk. Möglich wäre es dieses Jahr, denn es gibt Kategorien für Kurzgeschichte, Anthologie und Storysammlung, und ich habe mit eigenen Kurzgeschichten und meiner Storysammlung "Dunkle Begegnungen" auch durchaus etwas vorzuweisen.

Ich und viele der Autoren und Verlage, die diesen Preis gern abräumen würden, würden uns freuen, wenn ihr mitmacht und eure Stimmen abgebt. Wie genau das funktioniert und welche Regeln es zu beachten gibt, findet ihr auf der Website:




Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern in den Longlists und beim Abstimmen und allen Autoren und Verlagen, die eine Chance auf diesen schönen Preis haben, viel Glück und Erfolg!

Donnerstag, 1. März 2018

Vincent Preis Shortlist - Qindie ist dabei!

Oh, das ist aber eine großartige Neuigkeit: Heute wurden die Shortlists für den diesjährigen Vincent Preis verkündet, und wer steht auf der Liste für Beste Anthologie? Qindie! Besser gesagt: Bloody Qindie mit der wundervollen Horror-Anthologie "Letzte Fahrt". Ja genau, die vom Jahrmarkt.

Ich bin so stolz auf unser qindianisches Team!



Jetzt heißt es Daumen drücken fürs Finale. Ach was, nicht nur Daumen drücken - ihr könnt uns dabei unterstützen, dass wir vielleicht noch einen der ersten drei Plätze heimholen, indem ihr euch an der Abstimmung beteiligt, denn die ist öffentlich, und jeder kann mitmachen.



Also das ist der Plan:

(Zuallererst natürlich: Das Buch lesen!)

1. Abstimmen
2. Teilen, weitersagen, empfehlen
3. Daumen drücken

Alles klar?
Dann los!

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Mittwoch, 31. Januar 2018

2018 wird wieder skoutzig

Ihr wisst ja: Ich bin ein großer Fan von Skoutz und vom Skoutz Award. Immerhin durfte ich diesen neuen Literaturpreis von Anfang an begleiten - 2016 als Finalistin in der Kategorie Horror und 2017 als Jurorin in der Kategorie Anthologie. Auch das noch junge Jahr 2018 steht schon ganz im Zeichen der kleinen Büchereule, dem Skoutz-Maskottchen. Ich habe mich mal wieder auf der offiziellen Website umgesehen und für euch die Highlights zusammengetragen.

Skoutz Award - Die nächste Runde

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Skoutz Award geben. Die Nominierungsphase hat bereits begonnen - besser gesagt: Es können noch bis zum 04. Februar 2018 Titel vorgeschlagen werden, die eurer Meinung nach einen Skoutz Award verdient haben. Ich habe meine Vorschläge für die Longlist bereits abgegeben und lade euch ein, diesem Link zu folgen, dann landet ihr direkt im Formular. Und hier könnt ihr euch noch einmal über den Ablauf informieren. Nicht lange zögern, sonst schließt das Wahllokal vor eurer Nase!

Es gibt wieder die neun Genre-Kategorien und die drei Fachkategorien Buchcover, Buchblog und Anthologie. Auch die neue Jury steht. Ich hatte erwartet, dass der Gewinner in meiner Kategorie, Christian Handel, in diesem Jahr die Jury für die Anthologien übernehmen würde. Dem ist aber nicht so. Doch auch der Juror, der dieses Jahr verantwortlich ist, ist mir kein unbekanntes Blatt. Niemand Geringeres als Thorsten Küper, dem ich schon in meinen aktiven Second Life Zeiten begegnete, besetzt diese schöne und spannende Aufgabe. Ich wünsche Thorsten und allen anderen Juroren eine tolle Zeit. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, und ich hoffe, die neue Jury stellt auch wieder eine so gute Mischung zusammen wie im letzten Jahr.

Skoutz auf der #LBM2018

Selbstverständlich wird sich das Skoutz-Team wieder in Leipzig von seiner besten Seite präsentieren und lädt auf den eigenen Messestand (Halle 2 J310) ein. Ich werde auf jeden Fall vorbeischauen. Da mein neues Buch es nicht mehr in 2017 auf den Markt geschafft hat, muss ich diesmal nicht nervös Nägel kauen und kann ganz entspannt den Skoutz-Menschen Hallo sagen, die mir alle ans Herz gewachsen sind. Skoutz informiert hier über alle Termine und sonstigen wichtigen Fakten rund um den diesjährigen Messeauftritt.

Auch die Skoutz Leserparty wird es in Leipzig wieder geben, diesmal allerdings in einer anderen Location - was nicht nur ich sehr begrüße. Die Tickets sind bereits erhältlich. Sie kosten etwas mehr, dafür gibt es ohne Ende Freigetränke und Snacks. Skoutz wird sicher dafür sorgen, dass die Autorendichte wieder besonders hoch ist. Ob ich persönlich dort sein werde, weiß ich noch nicht, denn ich stecke noch mitten in meiner eigenen LBM-Planung. Mal schauen, was meine WG-Mitbewohnerinnen meinen.

Immer schön skoutzig bleiben, ihr Lieben!

Freitag, 5. Januar 2018

Vincent Preis - Es darf nominiert werden!

Ja, es ist schon wieder ein Jahr rum, und vor wenigen Tagen ist die offene Nominierungsphase zum Vincent Preis 2017 gestartet.

Jeder kann mitmachen, deshalb lade ich euch alle ein, euch an der Abstimmung zu beteiligen.






Vincent Wer?

Angelehnt ist der Name an den legendären Schauspieler Vincent Price (auch wenn mein Kollege Vincent Voss gern mal etwas Anderes behaupten mag, immerhin hat er den Preis selbst schon gewonnen).

Das erklärt die offizielle Webseite dazu:
Der Vincent-Preis ist ein Publikumspreis, der jedes Jahr die besten literarischen Werke der Genre Horror und Unheimliche Phantastik auszeichnet.
Gewählt wird in den Kategorien Roman national, internationales Literaturwerk, Anthologien/Magazine, Storysammlungen, Kurzgeschichten, Hörspiele/Hörbücher* und Horrorgrafiken. Außerdem wird ein Sonderpreis für besondere Leistungen um die Genre verliehen.

Erstmals wurde der Preis 2008 verliehen. Auf der Seite gibt es die Horrorlisten für alle Jahrgänge. Schmökert mal rein, da findet ihr jede Menge Lesestoff! Wer nur die "Crème de la crème" wissen will, der kann sich für jede Kategorie und jedes Jahr die Listen der Preisträger anschauen.

Und wie funktioniert es?

Je mehr Stimmen zusammenkommen, desto klarer das Ergebnis, würde ich meinen. Am Ende werden die Shortlists bekanntgegeben, auf die in jeder Kategorie die Kandidaten kommen, die jetzt in der Nominierungsphase die meisten Stimmen erhalten. Wie schon erwähnt, es darf jeder mitmachen.

Auf der offiziellen Seite gibt es ein extra eingerichtetes, benutzerfreundliches Abstimmungsformular. Da tragt ihr für jede Kategorie bis zu drei Favoriten ein, sortiert nach eurem persönlichen Platz 1 bis 3. Ihr müsst nicht jede Kategorie ausfüllen, ihr müsst auch nicht jedes Mal drei Kandidaten benennen. Wenn ihr euch in einer Kategorie nicht entscheiden könnt oder wollt, lasst ihr die einfach frei.

Am Ende gebt ihr noch euren Namen und eure E-Mail-Adresse ein - tadaa - fertig.

Einen Überblick über die im Jahr 2017 erschienenen Veröffentlichungen findet ihr ebenfalls auf der Seite, und zwar hier. Keine Sorge, sollte euer persönlicher Favorit nicht draufstehen, ist das kein Problem. Das Team des VP sammelt mit Hilfe der Fans und Leser die Titel, die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr tragt euren Favoriten mit Titel, Autor, Verlag einfach im Abstimmungsformular in die passende Kategorie ein.

Die Nominierungsrunde läuft bis zum 19. Februar 2018.

Nicht ganz uneigennützig

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, mische auch ich zusammen mit vielen befreundeten Autoren wieder mit. Immerhin erschienen im vergangenen Jahr zwei Anthologien, an denen ich beteiligt war. Auch diese Titel findet ihr auf den Horrorlisten, auch alle Kurzgeschichten meiner geschätzten Kollegen und Kolleginnen. Vielleicht habt ihr ja "Bloody Qindie - Letzte Fahrt" oder "13 Shades of Unicorn" gelesen und fandet die Bücher insgesamt oder zumindest einzelne Beiträge daraus so gut, dass ihr diese im Formular nennen wollt? Nur so als Idee.

Letzten Endes würden sich aber alle Beteiligten freuen, wenn ihr beim großen Voting mitmacht - alle Autoren, Coverdesigner, Verleger und sonstigen (Horror-)Buchmenschen, die ihren Teil zur Horrorliste 2017 beigetragen haben.

Ich bedanke mich und halte euch selbstverständlich auf dem Laufenden!


* Die Kategorie Hörspiele/Hörbücher scheint es in diesem Jahr nicht zu geben. Ich frage da sicherheitshalber noch einmal nach.

Sonntag, 15. Oktober 2017

FBM2017 - Messebericht Tag 2

Foto: @bertbrechtdelux via Instagram
Da hat man so lange auf das FBM-Wochenende gewartet, da ist es auch schon wieder vorbei. Bevor die vielen Erinnerungen verblassen, will ich sie für mich und euch hier festhalten.

Den Freitag habe ich zusammen mit Melanie Lübker auf dem Frankfurter Messegelände verbracht. Sie ist eine liebe Freundin aus Dietzenbach, und wir lernten uns - wie soll es anders sein - übers Lesen und drüber diskutieren kennen.

Es war ein langer Tag, ein verdammt langer Tag, weil wir direkt im Anschluss noch zur Skoutz Leserparty gegangen sind, aber es war auch ein verdammt schöner Tag. Sogar das Wetter hat mitgespielt.



Ganz viele Menschen

Joscha Sauer mal - pardon: zeichnet schön
Erst einmal haben wir uns angestellt, um ein Autogramm nebst Skizze von Joscha Sauer zu bekommen. Weil er so ausgiebig malte - pardon: zeichnete - dauerte es natürlich schon ein bisschen, bis meine Freundin endlich dran war.

Trotz unserer vorlauten Zwischenrufe war Herr Sauer sehr freundlich und zeichnete eine liebevolle Lemming-reitet-auf-Yeti-Karikatur in Melanies frisch gekauften Kalender. Also dafür, dass der Mann seine herrlichen Bilder unter dem Label "Nicht lustig" vermarktet, war die Begegnung ganz schön ... lustig.

Mittags waren wir von Autor Rached Kaiser zu einem Meet & Greet und einer Gesprächsrunde über sein aktuelles Buch "Couchsurfen - Das Experiment" am Tolino-Stand eingeladen. Wir kamen etwas spät und saßen in der zweiten Reihe. Deshalb und weil es um uns herum ziemlich laut war,  haben wir wenig bis nichts verstanden.

Rached Kaisesr bei Tolino Media
Aber Rached war sehr sympathisch und hatte ein irgendwie interessantes, durchaus ansteckendes Lachen. Netter Kerl. Er schenkte uns anschließend sein Buch mit Widmung. Ich werde auf jeden Fall reinlesen, handelt es sich doch um kurze Erzählungen - das passt in mein Beuteschema.

Nachmittags hatte ich anlässlich eines Bloggertreffens bei Bookrix am Bastei-Lübbe-Stand noch ein freudiges Wiedersehen mit Lisa Frank von Bookrix. Vor ein paar Jahren traf ich sie zum Interview, es war schön, sich nun wieder einmal auszutauschen.

Zwischendurch gingen wir Yogi-Tee im Lesezelt trinken, trafen diverse Blogger, Autoren und Verlagsmenschen und verbrachten viel Zeit am und vor allem auf dem schönen, plüschig-roten Autorensofa. Komischerweise findet sich davon kein einziges Beweisfoto auf meinem Smartphone. Wer mich also mit seiner Kamera auf dem Autorensofa erwischt hat - bitte Bild an mich, danke!

Es wurde viel umarmt, gefachsimpelt und herumgealbert. Mit einem Wort: schön!

And the Skoutz goes to ...

Am Abend war es endlich soweit. Die Skoutz Leserparty im Club Walden mit der Verleihung des Skoutz Awards ging los. Vorher stärkten wir uns noch im Restaurant Walden, bevor es in die Clubetage zur Party ging. Satt und zufrieden und mit Laudatio in der Tasche war ich bestens vorbereitet. Das Skoutz Team hatte wieder eine schöne Veranstaltung organisiert. Es gab diesmal noch ein kleines Gewinnspiel am Anfang und ein großes mit 3 Tolino Readern am Ende des Abends.

Das Highlight war natürlich die Preisverleihung. Leider waren nicht alle Nominierten und auch nicht alle Juroren persönlich anwesend. Aber Kay Noa, die durch den Abend moderierte, und ihre charmante Assistentin Antje Weisert meisterten diesen Engpass souverän. Als ich mit meiner Kategorie dran war, schlotterten mir vor Aufregung doch noch ganz schön die Knie, aller guten Vorbereitung zum Trotz.

Mein Preisträger Christian Handel war überrascht, überwältigt, glücklich und sicher auch ein bisschen stolz auf den Preis für seine Märchenanthologie "Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln" - zu Recht. Ich freue mich wirklich sehr für ihn (obwohl ich den Preis in meiner Kategorie jedem anderen Finalisten auch gegönnt hätte - das war schon eine verdammt gute Auswahl).

Mit Christian Handel und seinem Skoutz Award
Es wurde dann auch noch ziemlich spät, obwohl wir uns fest vorgenommen hatten, rechtzeitig abzuhauen, schließlich war am nächsten Tag BuCon angesagt. Aber es kommt ja irgendwie öfter anders, als man denkt, und so verließen wir die Party fast als letzte, nachdem wir mit Simon Geraedts, dem Vorjahresgewinner und nun Juror für die Kategorie Horror, ewig quatschten und extrem viel Spaß hatten. Mich hat es auch gefreut, bei dieser Gelegenheit mal wieder mit Kay Noa, Martina Suhr und Peter T. Röder zu sprechen. Wir hatten uns ja seit der Leipziger Buchmesse nicht mehr gesehen.

Wer in welcher Kategorie den Skoutz Award gewonnen hat, könnt ihr übrigens hier nachlesen. Eine Bildergalerie soll auch noch folgen. Hoffentlich mache ich da eine gute Figur. Ich werde euch den Link gern nachliefern, sobald er verfügbar ist.

So, jetzt noch ein paar Bilder, und als nächstes folgt der BuCon-Bericht. Bleibt also dran!


Ich habe übrigens auch einen "Preis" erhalten - ein wirklich schönes Andenken an meine Juryzeit beim Skoutz Award.


Und hier noch ein Honigkuchengrinsebild mit meinem Jurykollegen Simon Geraedts, Abteilung Horror. Sieht man sofort. Nicht.


Alle Skoutz Gewinner 2017 auf einen Blick. Details gibt's hier.


Freitag, 13. Oktober 2017

FBM2017 - Messebericht Tag 1

Ich habe den ersten von zwei geplanten Tagen auf der Frankfurter Buchmesse hinter mich gebracht. Termine hatte ich keine, hatte mir bewusst nicht notiert, wen ich wo finde. So konnte ich mich einfach treiben lassen und auf Entdeckungstour gehen.

Ich muss gestehen: Weit bin ich nicht gekommen. Immerhin habe ich mir heute Zeit für die Halle 3.1 genommen. Einen Besuch dort kann ich nur empfehlen, denn dort befindet sich die Food Gallery, wo es alles Mögliche zum Naschen und Probieren gibt und wo auf mehreren Showküchenbühnen die Profiköche ihr Können unter Beweis stellen - inklusive anschließender Verkostung im Publikum.

Fitzek im Gespräch mit Wolgang Tischer
Die meiste Zeit habe ich natürlich wieder einmal in Halle 3.0 verbracht, denn dort befinden sich die meisten Adressen, denen ich unbedingt einen Besuch abstatten wollte. Die Selbpublishing Area hat wieder einen großen Bereich eingenommen, umrahmt von den Messeständen der wichtigsten Dienstleister und Verbände rund ums Selfpublishing. Auf beiden Bühnen gaben sich Referenten und Experten die Klinke in die Hand, es gab einen Vortrag nach dem anderen, da war für jeden etwas Interessantes dabei. Ich hatte mir die Frage- und Antwortrunde mit Sebastian Fitzek vorgemerkt und war auch tatsächlich pünktlich da. Ich lese seine Bücher zwar nicht, mag aber den Menschen Fitzek. Er ist sympathisch, witzig, voller Energie und versteht es, sein Publikum zu begeistern und zu motivieren. Er plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen, erzählte über den zähen Start seiner Laufbahn und verriet ein bisschen was über den neuen Roman - da geht es um Flugangst.

Außerdem schaute ich immer wieder mal am Autorensofa vorbei, wo sich ständig mehrere Autoren und Autorinnen tummelten, Autogrammstunden abhielten, aus ihren Werken vorlasen oder einfach für einen netten Plausch mit den Standbesuchern zur Verfügung standen. Kann ich ebenfalls empfehlen.

Preisträger Toralf Sperschneider
mit Chefjuror Nils Straatmann
Highlight war wieder die Verleihung des Kindle Storyteller Awards. Diesmal wurden zwei Preis verliehen: zum dritten Mal der Storyteller Award und zum ersten Mal der Storyteller X Award für besondere, herausragende Werke aus dem Wettbewerb. Die 6-köpfige Jury kürte das Buch "Der Mitreiser und die Überfliegerin" von Mira Valentin zum Gewinner. Die in zum eigenen Roman passender Cosplay-Kostümierung angereiste Autorin war sichtlich überwältigt, aber glücklich. Den Storyteller X Award erhielt Toralf Sperschneider für sein Buch "Kleine Kreise: EGOismen". Der Mann ist hauptberuflich Pathologe und schreibt wohl auch in seinem Buch über den Tod. Klingt spannend. Anschließend gab es wieder Schnittchen und sehr leckeren Sekt. Da hat sich das Warten und Mitfiebern doch wieder gelohnt.

Das war es schon. Morgen wird ein langer Tag. Da werde ich die Messe zusammen mit einer Freundin besuchen. Sie ist Bloggerin und hat jede Menge Termine zusammengestellt, die sie abklappern will - ich hänge mich einfach an sie dran und hoffe, dass wir nicht Hermines Zeitumkehrer brauchen, um das alles zu schaffen. Nachmittags bin ich zu einem Meet & Greet mit dem Autor Rached Kaiser eingeladen. Mal schauen, was mich da so erwartet. Und abends geht es ins Walden zur Skoutz Leserparty. Meine Laudatio ist geschrieben, mein Outfit steht.

Ich melde mich morgen wieder und lasse jetzt noch ein paar Bilder sprechen.


Dieser freundliche Kalligrafie-Künstler...
...schenkte mir diese Zeichen: "Melon, Fruit, Vegetable"

Drüber gestolpert: Johann Lafer
Im Vorbeigehen: Ulrich Wickert
Die 6-köpfige Jury des Kindle Storyteller Award 2017

Glückliche Gewinnerin: Mira Valentin
nimmt den Storyteller Award entgegen