Posts mit dem Label Einhorn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Einhorn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 14. Januar 2019

Da waren es plötzlich 14 ... Einhörner

Wisst ihr noch? Die Einhorn-Anthologie? Sie erschien im Frühjahr 2017 in einem kleinen Verlag, den es kurz darauf schon nicht mehr gab, weshalb auch das Buch nicht mehr verlegt wurde. Dabei war ich verdammt stolz auf dieses wundervolle, durchgeknallte, abgefahrene Buch mit den wohl wahnsinnigsten Einhorngeschichten, die es bis dato gegeben hatte. Dementsprechend frustriert hatte es mich dann auch, dass es mit der Antho zu Ende ging, bevor sie wirklich loslegen konnte.

Wenig Einhorn, aber schön bunt - das
neue Cover der Einhorn-Anthologie
Doch im letzten Jahr gab es gute Nachrichten für uns Autoren der Anthologie: Ein anderer Verlag hatte Interesse gezeigt. Eine Neuauflage sollte her. Das Ganze hat sich fast noch einmal ein Jahr hingezogen, denn es ging nicht einfach nur darum, dass das Buch eine neue Verlagsheimat bekam. Sämtliche Verträge mit allen Autoren mussten neu verhandelt werden, ein paar Geschichten wurden zurückgezogen, andere kamen neu dazu, ein neues Cover musste her, alle Beiträge wurden noch einmal intensiv lektoriert, so etwas kann dauern, denn schließlich soll es gut werden.

Gestern nun war es soweit. Redrum Books, ein Kleinverlag aus Berlin, der sich einen Namen mit Horrorliteratur der härteren Gangart gemacht hat, hat das neue Cover veröffentlicht und das Erscheinungsdatum Februar 2019 verkündet. Ich bin gespannt auf die neue Version und vor allem auf die neuen Geschichten - ich werde das Buch wohl selbst noch einmal komplett lesen. Was mich vor allem freut, ist, dass die Geschichten meiner werten Kollegen Thomas Williams und Torsten Scheib weiterhin mit von der Partie sind und dass meine Story "Die Sache mit dem Einhorn" das Buch wieder eröffnet.

Merkt euch also schon einmal das neue Cover und vor allem den (leicht abgeänderten) Titel:

14 Shades of Unicorns

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten gibt!

Dienstag, 6. März 2018

Countdown zur LBM 2018

In nicht einmal 10 Tagen startet endlich wieder die Leipziger Buchmesse, und so langsam werde ich hibbelig, denn ich fahre wieder hin. Für mich ist es in diesem Jahr wieder besonders aufregend, denn ich habe eine Neuerscheinung aus eigener Feder im Gepäck und werde eine Autorin bei der Präsentation ihrer eigenen Neuerscheinung tatkräftig unterstützen. Ich werde vor Publikum lesen und eine Party für Buchmenschen besuchen. Ich werde Autoren treffen, mit denen mich schon eine jahrelange Freundschaft verbindet, und ich freue mich auf ein paar neue Gesichter und auf ein Wiedersehen mit alten Freunden aus längst vergangenen, aber nie vergessenen Zeiten wiedersehen.

Aber der Reihe nach, sonst komme ich noch selbst durcheinander!

Hier kommt also mein Fahrplan nach Leipzig.

Qindie-Power

Nur dank Qindie kann ich auch in diesem Jahr von mir sagen, dass ich als Aussteller zur Messe fahre. Denn wir haben wieder einen gemeinsamen Messestand. Wo? Genau hier, bitte notieren:

Halle 5 Stand C301

Ihr werdet uns am großen Q schon von weitem erkennen. Wir befinden uns wieder in hochkarätiger Gesellschaft mit Amazon KDP, Tolino Media, BoD & Co. Qindie hat auch ein paar spannende Termine auf der Buchmesse und in Leipzig, zum Beispiel Lesungen unserer Autoren in den Messehallen, eine Pressekonferenz am Freitagnachmittag am Stand und eine Gemeinschaftslesung am Samstagabend, bei der ich auch dabei sein werde.

Alle Infos rund um den Qindie-Messeauftritt findet ihr in übersichtlicher Form auf unserer Website.

Am Samstagvormittag habe ich dann auch ganz offiziell Standdienst, werde mich aber auch sonst immer wieder an unserem Stand blicken lassen.

Psst - Guerillas in der Stadt

Am Freitagvormittag solltet ihr, sofern ihr keine festen Termine auf der LBM habt, nicht sofort zum Messegelände fahren, sondern erst einmal gemütlich frühstücken und dann um 10 Uhr zum Mendebrunnen am Augustusplatz kommen, wo sich zum zweiten Mal eine illustre Schar von Autoren zur gemeinsamen unangemeldeten Lesung verabredet hat.

Mit dabei sind zum Beispiel Faye Hell, die Initiatorin dieser genialen Aktion, Simona Turini, Michaela Harich, M.H. Steinmetz, Melanie Vogltanz, meine Wenigkeit und noch einige andere "Buchstaben-Rebellen".

Wir machen einen gemeinsamen Spaziergang bis zum Hauptbahnhof mit mehreren Stationen, an denen jeweils ein paar aus unseren Reihen ein paar düster-unterhaltsame Kostproben ihres schriftstellerischen Könnens zum Besten geben.

Könnte sein, dass auch ein paar Goodies verteilt werden. Und Süßigkeiten. Also, was ich eigentlich sagen will: Es lohnt sich!

Es gibt eine Facebook-Veranstaltung für unsere streng geheime Lesung. Sucht mal danach (Guerilla Lesung LBM18) oder schreibt mir eine PN, ich lade euch gern ein!








Zombies, Einhörner und fliegende Penisse

Klingt bekloppt? Ist es auch. Auf eine gute, völlig abgefahrene Weise. Michaela Harich ist mittlerweile eine sehr gute Freundin von mir und eine ungewöhnliche Autorin. Sie wird auf der LBM ihr neuestes Machwerk vorstellen, das pünktlich zur Buchmesse beim Amrûn Verlag erscheint. Und wer durfte das Lektorat dafür machen? Ich!

Aber wie kam ich zu der Ehre (Ehre? Ja, doch, Ehre!), an diesem wohl wahnsinnigsten Buch des Jahres beteiligt zu sein? Erinnert ihr euch an die LBM 2017? Am Freitagabend ging das, meine ich, schon los. In der Soupbar. Lag es an der Suppe? Eher wohl an den Cocktails. Man weiß es nicht. Am Sonntag beim Frühstück am Hauptbahnhof kristallisierte sich dann eine konkrete Idee heraus, und so ungefähr zwei Monate später fragt Michaela mich doch tatsächlich an, ob ich bereit sei, das Lektorat ebenjenes Machwerks zu übernehmen, das sie wirklich, ernsthaft, echt jetzt, niedergeschrieben hat. Und es kam alles drin vor, worüber wir vorher herumgealbert hatten: Einhörner, Millionäre, Sex, Zombies und ganz viele Penisse.

Der Oberhammer war aber, als ich nach vollendetem Lektorat erfuhr, dass niemand Geringeres als der Amrûn Verlag die Geschichte verlegen würde. Whooaat? Jürgen Eglseer ist halt auch so ein Bekloppter. Und ein Visionär. Er hat das Potential dieser Geschichte sofort erkannt und zugeschlagen, bevor es ein anderer tun konnte. Tja, und so kam es, dass ich mich Verlagslektorin bei Amrun nennen darf und mit meiner Lieblingsverrückten zusammen ein Buchbaby zur Welt gebracht habe. Und ist das Cover nicht der Hammer? Michaela wird am Freitag um 13 Uhr am Stand von Amrûn (Halle 2 H329 direkt neben der Fantasy-Leseinsel) zu finden sein und signiert euch bestimmt gern eines ihrer Bücher!

LBM nicht ohne Skoutz

Ich fühle mich ja schon mit Skoutz verbunden, seit sie vor zwei Jahren zum ersten Mal den Skoutz Award verliehen und ich es bis ins Finale schaffte. Auf jeder LBM besuche ich das Team auf dessen Stand. Zum mittlerweile 6. Mal steigt am Freitagabend die Skoutz Leserparty, und ich werde wieder mit von der Partie sein. Zusammen mit ein paar Freunden werden wir die BB Eventbar unsicher machen.

An diesem Abend werden auch die Midlists zu den Skoutz Awards 2018 verkündet, und ich hege ja ein wenig die Hoffnung, dass Qindie es mit der wunderbaren Anthologie "Letzte Fahrt" schafft. Mal schauen, ob wir Antho-Juror Thorsten Küper überzeugen konnten. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Dunkle Begegnungen auf der LBM

Wenn ihr mögt, besucht mich am Qindie-Stand und werft einen Blick in mein frisch erschienenes Buch "Dunkle Begegnungen". Ich werde einen kleinen Vorrat an Taschenbüchern mitbringen und würde mich sehr freuen, das eine oder andere Exemplar mit Widmung an die Frau oder den Mann bringen zu dürfen.

Aber auch sonst freue ich mich auf euren Besuch und viele gute Gespräche. Wer mich noch nicht persönlich kennt: So bedrohlich bin ich gar nicht! Ich kann auch ganz lieb sein.

So, ich habe bestimmt was vergessen, aber ihr seht schon, mein LBM-Terminkalender ist pickepackevoll. Und ich freue mich ja so darauf!

Sehen wir uns?




Freitag, 2. März 2018

Darf ich vorstellen: Die Sache mit dem Einhorn

So, jetzt kommt eine ganz besondere Geschichte. Der achte Beitrag in "Dunkle Begegnungen" hat es in sich. Das Verrückte daran ist: Ich weiß bis heute nicht, ob ich diese Geschichte den Einhorn-Fans empfehlen oder ihnen lieber davon abraten soll, sie zu lesen. Sagen wir so: Niemand muss sich Sorgen um das Einhorn machen - dem Einhorn geht es gut!

Worum geht's?

Die Brüder Steve und Joey Banning kümmern sich um das kleine Hotel Unicorn Inn und hüten ein dunkles Geheimnis. In ihren Wäldern treibt ein echtes Einhorn sein Unwesen. Es ist traumhaft schön und majestätisch, doch man möchte ihm lieber nicht begegnen, denn diese Begegnungen enden für alle Besucher tödlich. Steve und Joey haben ihrer Mutter vor ihrem Tod versprochen, sich weiter um das Einhorn zu kümmern und sein Geheimnis zu bewahren, doch Steve ist müde geworden, und Joey sucht schon nach Möglichkeiten, das böse Einhorn loszuwerden. Er lädt den selbsternannten Großwildjäger Hank ein und begibt sich trotz Steves Warnung auf die Jagd.

Wie die Geschichte entstand

Der Titel entstand aus einer Art Verlegenheit, denn mir wollte, nachdem ich die Story endlich fertig hatte, nichts Passendes, Griffiges einfallen, und im Manuskript wird "Die Sache mit dem Einhorn" tatsächlich auch wortwörtlich erwähnt. Ich hatte die Geschichte für eine Ausschreibung eines kleinen Verlages geschrieben, der Einhorngeschichten suchte, die ... anders waren. Die Einhörner sollten nicht niedlich, pummelig oder harmlos sein. Es sollte nichts mit Kitsch und Puderzucker und tonnenweise Glitzer sein, sondern etwas, das sich problemlos ins Horrorgenre einsortieren lässt. Naja, irgendwie. Das mit der Ausschreibung hat übrigens geklappt, sogar so gut, dass mein Einhorn die Anthologie eröffnen durfte. Leider gibt es den Verlag schon nicht mehr - die Verlagsbranche ist manchmal ganz schön schnelllebig, und so beschloss ich, meiner Geschichte in meinem eigenen Kurzgeschichtenband ein neues Zuhause zu geben.

Ich mochte Einhörner schon immer gern, aber mir gefällt die "klassische" Variante - majestätisch, anmutig, überirdisch schön. Die kleinen dicken Comic-Einhörner mit regenbogenfarbener Mähne, albernen Sprüchen und Glitzer finde ich zwar auch lustig, aber das ist nicht dasselbe. Ich dachte mir also, ich könnte versuchen, meinen Lieblingsfabelwesen den Respekt zu erweisen, den sie verdienen. Naja, und noch einen draufzusetzen. Und so schickte ich die Banning-Brüder in den finstren Wald, in dem ein wunderschönes, aber ziemlich bösartiges Einhorn sein Unwesen trieb. Es hat mir großen Spaß gemacht, diese wunderbare fiese, blutige Geschichte aufzuschreiben, und nun hoffe ich, dass sie euch genauso gut gefällt.

Lesepröbchen

Na los, ihr Lieben, dann mal rein mit euch in den Banning-Forest, das Einhorn wartet schon ...

*******************************

Michaels Freude darüber, ein echtes, leibhaftiges Einhorn zu erblicken, währte nicht lange. Sie endete in dem Moment, als ebenjenes Wesen sein namensgebendes Horn in Tinas Brustkorb stieß. Aus ihrem Mund drangen röchelnde Laute der Überraschung, die in schrilles Kreischen übergingen, als das Einhorn seinen Kopf hob und Tina gleich mit. Aufgrund der veränderten Position durchdrang das Horn ihren Körper vollständig und trat aus ihrem Rücken hervor – rot glänzend. Tina stöhnte noch ein letztes Mal auf, lang und qualvoll, bevor ihr Bewusstsein das Weite suchte. Das Einhorn tat ein paar Schritte, trug die aufgespießte junge Frau wie eine stolze Jagdtrophäe vor sich her. Dann schleuderte es seinen Kopf kraftvoll hin und her und warf Tina in hohem Bogen ab. Ihr Körper überschlug sich noch einmal und blieb schließlich still und blutend liegen – direkt vor Michaels Füßen.
Bis zu diesem Augenblick hatte er wie versteinert dagestanden, während die Kamera seines Smartphones weiterlief und alles aufzeichnete. Er hatte mit offenem Mund geglotzt und es nicht geschafft, das, was seine Sinne ihm zeigten, mit dem zu vereinen, was er zu wissen glaubte. Das Einhorn stellte sich auf die Hinterbeine, schlug mit den Vorderläufen kraftvoll aus und ließ einen Schrei ertönen, den Michael einem solchen Wesen niemals zugetraut hätte. Es klang nicht wie das liebliche Wiehern eines filigranen, feengleichen Fabelwesens. Das ging schon eher in die Richtung wütender Löwe oder beißwütiger Velociraptor. Vielleicht eine Mischung aus beiden. Und dieses Geräusch entstammte der Kehle eines Einhorns. Eines echten, lebendigen Einhorns. Es klang wütend, es raste geradezu, und soeben hatte es Michaels Freundin kaltgemacht.
Tina war tot. Seine Freundin war gerade von einem Einhorn umgebracht worden. So absurd der Gedanke sich auch anfühlte, er entsprach, nüchtern und bei Tageslicht betrachtet, voll und ganz den Tatsachen. Weiter kam Michael jedoch in seinen Überlegungen nicht. Auch für Trauer um seinen Verlust blieb kein Raum mehr.
Als das Einhorn sich aufbäumte und mit gesenktem Haupt und nach vorn gerichtetem Horn (von dem noch immer Tinas Blut tropfte) auf Michael zu galoppierte, trat sein Verstand endgültig die Flucht an.
Er bemerkte nicht, wie ihm sein Smartphone aus der Hand fiel. Es landete auf dem weichen Boden der Lichtung, die Kamera hielt genau auf Michael und filmte unermüdlich weiter. Sie zeichnete auf, wie Michaels Blase ihn im Stich ließ und der khakifarbene Stoff seiner Cargohose sich vom Schritt abwärts dunkel färbte. Sie schnitt mit, wie Michael einen letzten kraftlosen Versuch unternahm, dem heranrasenden Killer-Einhorn auszuweichen, doch dafür war es zu spät. Das Horn traf ihn mit voller Wucht in der Bauchdecke, durchdrang mühelos sein T-Shirt, seine Haut- und Fettschichten, bevor es ihn von den Füßen hob und wie einen übergroßen Schaschlik aufspießte. Michaels Todesschreie schnitten durch die schwüle Nachmittagsluft. Weder er noch das Einhorn waren im Fokus der Kamera, aber als das Wesen Michaels Körper ebenso schwungvoll abwarf wie zuvor Tina und er auf den Boden krachte, spritzte das Blut zu allen Seiten, und ein Tropfen landete direkt auf der Linse und färbte das Gras und den Himmel, die nun von der Kamera eingefangen wurden, rot.
Michael hatte weniger Glück als Tina. Er starb nicht sofort an seiner aufgerissenen, durchbohrten Bauchhöhle. Noch eine halbe Stunde lang nahm die Kamera seines Smartphones die blutgetränkte Umgebung und Michaels klägliches, verzweifeltes Winseln auf. Die Geräusche seines Todeskampfes wurden schwächer und schwächer und erstarben fast zeitgleich mit dem Ende der Aufnahme.
 
Es dämmerte bereits, als Steve Banning die Einhornlichtung betrat. Er stellte den Karren ab, den er den ganzen Weg vom Parkplatz bis hierher hinter sich hergezogen hatte, streckte sich und stemmte dabei die Fäuste in den Rücken. Seine Bandscheibe meldete sich schmerzhaft, und es knackte unüberhörbar im Rückgrat.
»Alter, lange mache ich diesen Scheiß nicht mehr mit«, murmelte er und schob das aufgeweichte Stück Kautabak von einer Wange in die andere, bevor er dunkelgefärbten Speichel ausspuckte. Dann verbrachte er einige Minuten damit, schweigend über den Ort zu blicken und alle Eindrücke aufzunehmen.
Als er damit fertig war, kommentierte er es ungerührt mit den Worten: »Was für 'ne Schweinerei!«
Die Melodie von Knight Rider ertönte plötzlich aus seiner Brusttasche. Er fummelte das Telefon heraus und schaute aufs Display. Klar, Joey, wer sonst.
»Hey Bruder«, meldete er sich, »was gibt’s?«
»Stevie, alter Junge, wie lange brauchst du noch?«, kam die Antwort.
»Alter, mal langsam, ich bin gerade erst angekommen«, gab Steve träge zurück. »Bis ich den Saustall beseitigt habe, ist es dunkel wie in einem Affenarsch.«
»So schlimm?«
»Jepp.« Steve bekreuzigte sich, auch wenn er schon lange aufgehört hatte, an den Scheiß zu glauben.
»Oh Mann«, stöhnte Joey am anderen Ende. »Was ist los mit dem Biest? Das wird immer aggressiver.«
Steve hätte seinen kleinen Bruder am liebsten gebeten, ebenfalls herzukommen und ihm bei dieser Drecksarbeit zu helfen, aber so gern Joey den harten Mann spielte, wusste Steve doch ganz genau, dass er ein kleiner Schisser war. Das Einhorn jagte ihm eine Scheißangst ein, und er machte die ganze Sache nur wegen Mom mit. Doch ihre Mutter war inzwischen seit über einem Jahr tot. Klar hatten die Brüder ihr am Sterbebett das Versprechen gegeben, das Unicorn Inn nicht aufzugeben und weiterzuführen mit allen Aufgaben, die dazugehörten. Wirklich allen Aufgaben. Auch dieser hier draußen auf der Lichtung. Steve fragte sich dennoch, wie lange Joey noch mitziehen würde. In letzter Zeit war er nicht mehr so konzentriert bei der Sache und beschäftigte sich mehr mit seiner aberwitzigen Theorie, was Mom betraf, als gut für ihn war. Steve schätzte, dass sie reden mussten.
»Pass bloß auf dich auf, hörst du?«, unterbrachen Joeys Worte Steves Gedanken. Im Hintergrund ertönte die Glocke, die am Eingang zur Rezeption hing. Kundschaft im Laden. »Okay, ich hab‘ zu tun«, erklärte Joey nun.
»Kein Problem, Bruder, bis später!« Steve legte auf und ließ seinen Blick erneut über die Einhornlichtung schweifen, während er das Telefon einsteckte. Das Mistvieh hatte ganze Arbeit geleistet. Das Blut seiner letzten Opfer war weit über die Wiese verteilt. Das würde der nächste Regenguss beseitigen müssen. Mitten auf der Lichtung lag die Lady. Steve erinnerte sich, dass sie ein weißes Oberteil angehabt hatte, als sie am Morgen mit ihrem Mann – Michael, wenn Steve sich richtig erinnerte – das Unicorn Inn verlassen hatte. Jetzt jedenfalls sah es rostrot aus. Die Lady – wie war noch gleich ihr Name, Linda? Lisa? – lag mit verdrehten Gliedmaßen auf dem Rücken. Ihre geöffneten Augen starrten blicklos in den Abendhimmel. Sie war hübsch gewesen, fand Steve. Sie war ganz anders als Rhonda, die kleine Rothaarige, die ihnen im Hotel das Frühstücksbuffet machte und die ihm samstags im Chevy’s für zwei Bier und einen Tequila auf dem Klo einen halbherzigen Blowjob verpasste. Nein, die Lady hier war was Besonderes. Das Blond ihrer Haare hatte nicht so künstlich gewirkt, sie trug kein grelles Makeup, und ihre durchtrainierten Beine hatten in der kurzen Hose ganz schön scharf ausgesehen. Mit den Dingern konnte sie einen Mann bestimmt so fest umklammern, bis er keine Luft mehr bekam.
Aber was auch immer Lisa oder Linda oder – nein, sie hieß Tina, fiel es Steve wieder ein – mit ihrem Körper einem Mann anzutun fähig gewesen sein mochte, sie würde es nie wieder tun können. Und Steve fand das irgendwie traurig.
Die Leiche ihres Mannes Michael lag ein Stück entfernt, ähnlich zugerichtet wie die von der Lady.
Steve seufzte. Es half ja nichts. Sie konnten die Toten hier nicht einfach liegen lassen. Zwar kam durch diese Gegend so gut wie nie jemand durch, weil sie abseits der bekannten Wanderrouten lag, aber wie hatte Mom immer gesagt? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Oder: Ordnung ist das halbe Leben! Wie jedes Mal teilten sich die Banning-Brüder die Aufgabe, alle Spuren zu beseitigen. Joey sorgte im Unicorn Inn dafür, dass sämtliche Habseligkeiten sowie die Autos der Gäste verschwanden, und Steve war hierfür zuständig. Er war der Cleaner. Das klang ziemlich cool. So wurden auch in den ganzen Mafiakrimis die Typen genannt, die nach einem Blutbad kamen und aufräumten, damit die Bullen nichts fanden. Steve liebte diese Filme. Und irgendwann erkannte er, dass auch er ein Cleaner war. Nur arbeiteten er und sein Bruder nicht für die Mafia.

*********************************

Okay, dann lassen wir Steve mal in Ruhe aufräumen. Wenn ihr euch bis jetzt noch nicht entsetzt abgewendet hat, dann ist diese Geschichte vielleicht doch etwas für euch, und ihr könnt euch für die Kombination Einhorn + Horror genauso begeistern wie ich. Dann holt euch doch einfach das E-Book oder das Taschenbuch und lest, was das Einhorn noch so anstellt. Viel Spaß dabei!

Freitag, 5. Januar 2018

Vincent Preis - Es darf nominiert werden!

Ja, es ist schon wieder ein Jahr rum, und vor wenigen Tagen ist die offene Nominierungsphase zum Vincent Preis 2017 gestartet.

Jeder kann mitmachen, deshalb lade ich euch alle ein, euch an der Abstimmung zu beteiligen.






Vincent Wer?

Angelehnt ist der Name an den legendären Schauspieler Vincent Price (auch wenn mein Kollege Vincent Voss gern mal etwas Anderes behaupten mag, immerhin hat er den Preis selbst schon gewonnen).

Das erklärt die offizielle Webseite dazu:
Der Vincent-Preis ist ein Publikumspreis, der jedes Jahr die besten literarischen Werke der Genre Horror und Unheimliche Phantastik auszeichnet.
Gewählt wird in den Kategorien Roman national, internationales Literaturwerk, Anthologien/Magazine, Storysammlungen, Kurzgeschichten, Hörspiele/Hörbücher* und Horrorgrafiken. Außerdem wird ein Sonderpreis für besondere Leistungen um die Genre verliehen.

Erstmals wurde der Preis 2008 verliehen. Auf der Seite gibt es die Horrorlisten für alle Jahrgänge. Schmökert mal rein, da findet ihr jede Menge Lesestoff! Wer nur die "Crème de la crème" wissen will, der kann sich für jede Kategorie und jedes Jahr die Listen der Preisträger anschauen.

Und wie funktioniert es?

Je mehr Stimmen zusammenkommen, desto klarer das Ergebnis, würde ich meinen. Am Ende werden die Shortlists bekanntgegeben, auf die in jeder Kategorie die Kandidaten kommen, die jetzt in der Nominierungsphase die meisten Stimmen erhalten. Wie schon erwähnt, es darf jeder mitmachen.

Auf der offiziellen Seite gibt es ein extra eingerichtetes, benutzerfreundliches Abstimmungsformular. Da tragt ihr für jede Kategorie bis zu drei Favoriten ein, sortiert nach eurem persönlichen Platz 1 bis 3. Ihr müsst nicht jede Kategorie ausfüllen, ihr müsst auch nicht jedes Mal drei Kandidaten benennen. Wenn ihr euch in einer Kategorie nicht entscheiden könnt oder wollt, lasst ihr die einfach frei.

Am Ende gebt ihr noch euren Namen und eure E-Mail-Adresse ein - tadaa - fertig.

Einen Überblick über die im Jahr 2017 erschienenen Veröffentlichungen findet ihr ebenfalls auf der Seite, und zwar hier. Keine Sorge, sollte euer persönlicher Favorit nicht draufstehen, ist das kein Problem. Das Team des VP sammelt mit Hilfe der Fans und Leser die Titel, die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr tragt euren Favoriten mit Titel, Autor, Verlag einfach im Abstimmungsformular in die passende Kategorie ein.

Die Nominierungsrunde läuft bis zum 19. Februar 2018.

Nicht ganz uneigennützig

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, mische auch ich zusammen mit vielen befreundeten Autoren wieder mit. Immerhin erschienen im vergangenen Jahr zwei Anthologien, an denen ich beteiligt war. Auch diese Titel findet ihr auf den Horrorlisten, auch alle Kurzgeschichten meiner geschätzten Kollegen und Kolleginnen. Vielleicht habt ihr ja "Bloody Qindie - Letzte Fahrt" oder "13 Shades of Unicorn" gelesen und fandet die Bücher insgesamt oder zumindest einzelne Beiträge daraus so gut, dass ihr diese im Formular nennen wollt? Nur so als Idee.

Letzten Endes würden sich aber alle Beteiligten freuen, wenn ihr beim großen Voting mitmacht - alle Autoren, Coverdesigner, Verleger und sonstigen (Horror-)Buchmenschen, die ihren Teil zur Horrorliste 2017 beigetragen haben.

Ich bedanke mich und halte euch selbstverständlich auf dem Laufenden!


* Die Kategorie Hörspiele/Hörbücher scheint es in diesem Jahr nicht zu geben. Ich frage da sicherheitshalber noch einmal nach.

Dienstag, 11. April 2017

Die Einhörner sind los!

Seit dem 1. April 2017 machen sie Amazon unsicher. Seit wenigen Tagen auch als Taschenbuch-Ausgabe. 13 Geschichten über das wohl verkannteste Wesen der Fabelwelt. Ja, Einhörner sehen wunderschön aus. Wie sie mit ihrem strahlendweißen Fell und ihrer im Winde wehenden Flauschmähne über grüne, blumengesprenkelte Wiesen stolzieren, wie sie ihr glänzendes Horn in den Himmel recken und anmutig mit den feingliedrigen Hufen scharren.

Aber passt bloß auf! Das ist alles Tarnung! Einhörner sind gemeine, hinterhältige Biester, sie sind gefährlich, sie sind angriffslustig, sie sind böse durch und durch. Einhörner, das sind ... bewaffnete Pferde! Jawohl!

Es wurde wirklich Zeit, dass mit all den Mythen über das sanftmütige Wesen aufgeräumt und die Wahrheit ans hässlich-grelle Licht gezerrt wird.

In der Anthologie "13 Shades of Unicorn" erfahrt ihr alles, was ihr schon immer über Einhörner wissen wolltet, aber nicht im Traum auf die Idee gekommen wärt, es auch zu fragen. Und wenn ihr mit der Lektüre durch seid, werdet ihr diese weißen Biester mit anderen Augen sehen, versprochen!

Hier der offizielle Klappentext:

Wenn ihr in diesem Buch sternenstaubfurzende, regenbogenkotzende, softeiskackende und marshmallowrülpsende Einhörner erwartet, dann legt es am besten gleich wieder zur Seite.
Wie das sooft mit der Wahrheit ist: sie tut weh.
Hier tut sie gleich dreizehn Mal weh, denn ebenso viele Autoren räumen mit Kleinmädchenträumen auf.

Dreizehn Geschichten, von denen jede auf ihre Art ein Fünkchen Wahrheit enthält.
Endlich ist Schluss mit der Verniedlichung der horntragenden Fabelwesen!
Unsere Enthüllungen über die wahre Natur dieser Biester wird die Gesellschaft wie ein Erbeben erschüttern!
Nach der Lektüre dieses Buchs wird nichts mehr so sein, wie es einmal war!

Ladies and Gentlemen ...
Ring frei für einen Blick auf die Welt der Einhörner, wie ihr ihn zuvor bestimmt noch nicht hattet!
Ring frei für
13 SHADES OF UNICORN

Und hier die erlesene Riege der Autoren und ihre Geschichten:

DIE SACHE MIT DEM EINHORN - Jana Oltersdorff

TALYNN - Tobias Habenicht

DER HENGST DER RINGE - Rosa Leber

GRIMMS THEATER - Jane Breslin

»ZUM SCHWARZEN EINHORN« - Annika Leonhardt

DIE NACHT DER FLEISCHFRESSENDEN EINHÖRNER - Thomas Williams

DAS BLUTHORN - Andreas März

DIE GEDRECHSELTEN UNIKATE DES FRANZ Z. - Markus Kastenholz

JONNY GOES NACHTMAHR - Candy Hecht

EINHORN-JOE - A. M. Arimont

DER JÄGER UND DAS EINHORN - Julia Raschke

GOLDEN GLÄNZT DER EINHORNMOND - Jasmin Krieger

DER PROFI - Torsten Scheib

Ich freue mich total, dass Herausgeber Markus Kastenholz und seine nicht minder charmante Verlagspartnerin und Mitautorin Jasmin Krieger meine böse Einhorngeschichte ausgewählt haben. Noch mehr freue ich mich, dass ich wieder mit Torsten Scheib in einer Anthologie veröffentlicht bin. Und am allermeisten freue ich mich, dass es endlich geklappt hat, mit dem genialen Thomas Williams, dessen Kurzgeschichten ich total verehre, in einer Anthologie veröffentlicht zu werden. Mein Dank an Thomas, der zum einen ja der Vater des Gedanken hinter diesem Buch war und zum anderen mich drauf gebracht hat, daran mit einer eigenen Geschichte teilzunehmen.

Es war mir ein großes Vergnügen, und ich bin mir sicher, dass unsere Einhörner die Buchwelt rocken werden!

Gleichzeitig ist es die erste Veröffentlichung des frisch gegründeten Verlags K&K Books. Ich gratuliere euch, Markus und Jasmin, und wünsche euch noch viele weitere spannende und erfolgreiche Buchprojekte. Wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja bald wieder ...

Holt euch "13 Shades of Unicorn" als Taschenbuch oder E-Book.

Ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre!

Donnerstag, 30. März 2017

Thomas Williams writes: Schluss mit Glitzer!

Mein Kollege Thomas Williams hat mal erklärt, wie es zu dieser ominösen Einhorn-Anthologie kam, in der ich auch irgendwie mit drinhänge. Und er hat mich sogar lobend erwähnt! <3 p="">


By the way: Ab 1. April 2017 (kein Scherz!) machen die Einhörner Amazon unsicher. Vorbestellen könnt ihr jetzt schon. Aber seid gewarnt: Nach dieser Lektüre werdet ihr Einhörner mit anderen Augen betrachten - misstrauisch, ängstlich und besser mit ordentlich Sicherheitsabstand ...



Thomas Williams writes: Schluss mit Glitzer!: Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass ich mal in einer Einhornanthologie veröffentlicht werden würde, hätte ich wohl geantwortet: &qu...

Montag, 20. März 2017

Ich sehe pinke Einhörner ...

Ihr habt es bestimmt schon mitbekommen:
Bei mir liegen die Einhörner momentan besonders hoch im Kurs.
Das hat seine Gründe.
13 Gründe.
13 Shades of Unicorn.
Das.
Wird.
Die.
Beste.
Anthologie.
Des.
Jahres.
Ohne Scheiß.

Schaut es euch an:

Sonntag, 19. März 2017

Leipziger Buchmesse - Wann ihr mich wo finden könnt

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, die ihr womöglich ebenfalls plant, in ein paar Tagen nach Leipzig zu fahren, aber ich werde langsam hibbelig.

In diesem Jahr wird die Leipziger Buchmesse besonders spannend für mich. Denn ich fahre nicht nur als Ausstellerin hin, sondern auch noch als Autorin auf einer Lesebühne, als Jurorin für einen Literaturpreis und als Guerilla-Vorleserin. Klingt komisch, ist aber so.

Okay, dröseln wir das Ganze mal auf:

Mit Qindie wieder mittendrin

Unseren Qindie-Stand findet ihr wieder in Halle 5, Stand C301. Ihr könnt durch eine große Auswahl an Qindie-Büchern blättern, mit den Autoren fachsimpeln und euch Autogramme sichern. Natürlich könnt ihr auch vor Ort unsere Bücher kaufen! Ich werde wieder mit meinen Kurzgeschichtensammlungen "Zwischenstopp" und "Des Nachts im finstren Wald" dabei sein und freue mich besonders, euch unsere noch ziemlich neue Anthologie "Bloody Qindie präsentiert: Besessen" vorzustellen, in der auch von mir eine böse-blutige Geschichte dabei ist.

Skoutzig sein

Ich bin dieses Jahr sowas von skoutzig! Ich habe ja die ehrenvolle Aufgabe, als Jurorin den Skoutz Award mitzugestalten. Deshalb werdet ihr mich auch immer wieder am Skoutz-Stand in Halle 5, E300, antreffen, wo ich mich mit den Jury-KollegInnen, dem Skoutz-Team und all den Autoren und Lesern austauschen werde, die dort vorbeischauen.

Außerdem findet ja am Freitagabend die große Skoutz Leserparty statt, bei der dann endlich die Midlist-Kandidaten in den verschiedenen Kategorien verkündet werden. Ich bin schon echt gespannt auf die Reaktionen, wenn meine Midlist in der Kategorie Anthologie vorgestellt wird. Ich kann euch schon einmal versichern: Es sind ein paar Überraschungskandidaten dabei!

Die Leserparty steigt im Club L1 gleich neben der Nikolaikirche, Markt 17, Königshauspassage - falls ihr noch spontan vorbeikommen mögt. Ich hoffe, ich werde die Location finden, ich war da nämlich noch nie.

Horrornacht im Autohaus

Bitte? Ja. Qindie liest. Im Autohaus. Kein Scherz. Das Autohaus Baehr ist schon seit Jahren eine der Locations bei der Veranstaltungsreihe Leipzig liest. Und in diesem Jahr dürfen wir Qindies mit unseren schaurig-gruseligen Geschichten zu Gast sein. Diese Autoren und Autorinnen sind dabei und würden sich freuen, wenn ihr ihnen lauscht:

Martina Bauer, Katharina Gerlach, Regina Mengel, Divina Michaelis, David Pawn, Jacqueline Spieweg, Kathleen Stemmler und ich


Wir werden euch mit Auszügen aus Thrillern, Gruselgeschichten und unseren Horror-Anthologien hoffentlich das Fürchten lehren - naja, zumindest ein bisschen.

Guerilla-Aktion - Psst ... geheim!

Ich darf euch dazu gar nicht so viel verraten. Ist ja schließlich eine Guerilla-Aktion. Nur so viel: Eine Handvoll cooler Autoren liest euch was vor. Einfach so. Irgendwo in Leipzig. Wenn ihr mehr wissen wollt, wenn ihr wissen wollt, wann ihr wo sein müsst, um uns zu erleben, dann fragt mal unauffällig bei Faye Hell oder Simona Turini an. Oder verfolgt bei Twitter den Hashtag #LBMGuerillas. Kleiner Tipp: Ihr solltet am Freitagvormittag nicht gleich morgens zur Messe fahren, sondern lieber einen Stadtbummel in der Innenstadt einplanen. So, mehr verrate ich aber wirklich nicht!



Ihr merkt schon: Mein Besuch der Leipziger Buchmesse hat es wieder einmal in sich. Aber für einen Plausch oder ein Messekäffchen werde ich immer Zeit finden. Ihr werdet mich übrigens in diesem Jahr noch viel leichter erkennen: Ich bin die großgewachsene dunkelhaarige Frau mit Brille, die im Einhorn-Shirt und mit kleinen Einhörnern an den Ohren herumläuft. Das Outfit brauche ich vor allem für einen ganz besonderen Fototermin am Samstag. Ihr könnt mich also gar nicht übersehen!

Also, wie schaut's aus? Wen von euch treffe ich in Leipzig?