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Mittwoch, 28. Februar 2024

Qindie auf der Leipziger Buchmesse - Mit den Bloody Qindie Anthologien

Vor kurzem habe ich die Lektüre von "Bloody Qindie präsentiert: Gefährliche Bücher" beendet, und zwar mit einem Grinsen. Was für eine großartige Anthologie das wieder geworden ist! Ja, ich weiß, ich bin befangen und kann ja gar nicht anders als zu sagen: Super Buch! Müsst ihr lesen! Schließlich bin ich an dieser Anthologie mit zwei eigenen Geschichten beteiligt. Aber glaubt mir: Es ist wirklich ein super Buch, und ihr müsst das unbedingt alle lesen!

Ich hätte selbst nicht erwartet, dass wir aus dem vermeintlich harmlosen Thema alle so viel herausgeholt und hier den wahren Horror, da die eiskalte Gänsehaut hervorgerufen haben. Jede Autorin, jeder Autor hat das Thema auf seine ganz eigene Weise angepackt und lässt die Leserschaft zukünftig sicher behutsamer, vielleicht sogar misstrauischer mit Büchern umgehen, die plötzlich auftauchen, die einen komisch riechenden Einband haben oder deren Seiten sich erst füllen, wenn man sie durchblättert.

Wenn ihr im März einen Besuch auf der Leipziger Buchmesse plant, lade ich euch herzlich ein, unseren Qindie-Stand in Halle 3 C406 besuchen. Wir werden auch unsere neueste Bloody Qindie Anthologie "Gefährliche Bücher" dabei haben, und ein paar der beteiligten Autorinnen werden persönlich anwesend sein und sehr gern die bei uns erworbenen Exemplare signieren. Auch die bereits erschienenen sieben weiteren Bände unserer Bloody-Qindie-Reihe werdet ihr bei uns finden.

Ein Highlight wird außerdem unsere gemeinsame Bloody-Qindie-Lesung am Samstagabend sein. Wer sich traut, wird von einigen unserer Autorinnen, mich eingeschlossen, Leseproben einiger ausgewählter Geschichten aus unseren Horror-Anthologien zu hören bekommen. Die Kulisse wird wieder atmosphärisch passend, da wird Gänsehaut garantiert! Traut euch, ihr werdet mit Sicherheit eine phantastische Zeit mit uns erleben.



Wir freuen uns auf euch!

Dienstag, 27. Februar 2024

Leipzig liest: Willkommen zum größten Lesefest Europas!

Mehr als 2.500 Veranstaltungen an 300 verschiedenen Orten in der Stadt und auf der Messe – das ist ein Lesefest, das seines Gleichen sucht. Rund 2.900 Mitwirkende tragen dazu bei, Leipzig auch in diesem Frühjahr wieder zur Lesestadt Nr. 1 zu machen. „Literatur dient uns als Brücke durch schwierige Zeiten und öffnet Türen zu Hoffnung und neuen Horizonten. In einer herausfordernden Zeit ist und bleibt die Leipziger Buchmesse das vertraute Zuhause des Wortes. Sie und all die vielen Veranstaltungen von Leipzig liest sind wichtige Orte des Austauschs zu den Themen, die unsere Welt bewegen“, so Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse. Neben klassischen Leseräumen wie Bibliotheken, Buchhandlungen oder Cafés wird das geschriebene Wort auch auf Friedhöfen, in Kirchen oder Galerien gefeiert. Zum ersten Mal sind auch Veranstaltungen der Manga-Comic-Con Teil des Abendprogramms. 



Leipzig freut sich auf prominente Gäste aus aller Welt

Literatur, Übersetzungen, Mangas und Comics erlebbar machen – das ist das Ziel von Leipzig liest. Dazu tragen vor allem die Autor:innen, Übersetzer:innen und Zeichner:innen bei. Sie reisen von überall an, um aus ihren Werken zu lesen, über wichtige Themen unserer Zeit zu diskutieren und natürlich auch Autogramme zu geben. Dabei scheuen sie auch weite Wege nicht. Angekündigt haben sich unter anderem:

Christopher Clark (England, gebürt. Australien): „Frühling der Revolution: Europa 1848/49 und der Kampf für eine neue Welt“, übersetzt von Norbert Juraschitz, Klaus-Dieter Schmidt und Andreas Wirthensohn DVA, 27.09.2023 

Didier Eribon (Frankreich): „Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben“, übersetzt von Sonja Finck, Suhrkamp, 11.03.2024

Ali Hazelwood (USA): „BRIDE“, übersetzt von Anna Julia Strüh, 06.02.2024

Elena Malisowa, Katerina Silwanowa (Russland, Ukraine): „Du und ich und der Sommer“, übersetzt von Olga Tomyuk, Blanvalet, 28.02.2024

John Niven (England): „O Brother”, übersetzt von Stephan Glietsch, btb, 13.03.2024

Alana S. Portero (Spanien): „Die schlechte Gewohnheit“, übersetzt von Christiane Quandt, Ullstein, 27.03.2024


„Alles außer flach“: Buchmesse-Gastland 2024 Niederlande & Flandern

In vielen europäischen Ländern sind rechtsextreme Kräfte im Aufwind – so auch in den Niederlanden. Wie lässt sich dem begegnen? Die Antwort der Niederlande & Flandern darauf sind ihre jungen und etablierten Schriftsteller:innen, die sich mit ihren Romanen, Gedichten und Essays im Namen der Meinungs- und Pressefreiheit auch politisch engagieren:

Anna Enquist: „Die Seilspringerin“, übersetzt von Hanni Ehlers, Luchterhand, 20.03.2024

Stefan Hertmans: „Die Suche nach der Gegenwart. Essays für eine Zeit der Übergänge“, übersetzt von Ira Wilhelm, Diogenes, 20.03.2024

Raoul de Jong: „Jaguarmann“, übersetzt von Lotte Hammond, Edition Amikejo, 01.01.2024

Eva Meijer: „Vorwärts“, übersetzt von Hanni Ehlers, btb, 16.08.2023

Connie Palmen: „Vor allem Frauen“, übersetzt von Lisa Mensing, Diogenes, 20.03.2024

Astrid Roemer: „Vom Wahnsinn einer Frau“, übersetzt von Bettina Bach, Residenz, 04.03.2024

Gaea Schoeters: Trophäe, übersetzt von Lisa Mensing, Zsolnay, 19.02.24

Lize Spit: „Der ehrliche Finder“, übersetzt von Helga van Beuningen, S. Fischer, 13.03.2024

Angelo Tijssens: „An Rändern“, übersetzt von Stefanie Ochel, Rowohlt, 13.02.2024

Lisa Weeda: „Tanz, tanz, Revolution“, übersetzt von Birgit Erdmann, Kanon, 13.03.2024

Gijs Wilbrink: „Tiere“, übersetzt von Ruth Löbner, Ullstein, 29.02.2024


Eine Poesie der Unzugehörigkeit – Autor:innen aus Südosteuropa 

Das umfangreiche Programm des Literaturnetzwerks TRADUKI widmet sich 2024 dem Gefühl der Unzugehörigkeit. Cineastisch erleben lässt sich das vom 4. bis 7. März während der Balkan-Film-Woche. In der mittlerweile traditionellen Balkannacht im UT Connewitz stimmt Sara Renar, Künstlerin aus Zagreb, Kroatien, das Publikum mit ihren subtilen Melodien auf Südosteuropa ein. Das zeitgenössische Literaturschaffen dieser Länder präsentiert TRADUKI mit Autor:innen und Werken wie folgenden:

Alexandru Bulucz: „Stundenholz“, Schöffling & Co. Verlag, 20.03.2024 

Stefan Çapaliku: „Tirana. Ein kurzer Traum“, übersetzt von Zuzana Finger, Transit Verlag, 26.02.2024 

Zoltán Danyi: „Rosenroman“, übersetzt von Terézia Mora, Suhrkamp Verlag, 11.09.2023 

Aleksandar Hemon: „Die Welt und alles, was sie enthält“, übersetzt von Henning Ahrens, Claassen 01.02.2024

Nataša Kramberger: „Mauerpfeffer“, übersetzt von Liza Linde, Verbrecher Verlag, 05.10.2023 

Barbi Marković: „Minihorror“, Residenz Verlag, 06.10.2023

Antonela Marušić: „Mitgift“, übersetzt von Marie Alpermann, Edition CONVERSO, 09.02.2024 


Norwegen – Gastland 2025 der Leipziger Buchmesse

Norwegen ist bekannt für seine Autor:innen, vor allem die Dramatiker:innen und Literaturnobelpreistragenden aber auch die zeitgenössischen Erzähler:innen. Sie sorgen seit einigen Jahrzehnten für eine Renaissance der norwegischen Literatur – vor allem wenn sie die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit aufheben und ihre Werke sich nicht mehr eindeutig in Belletristik oder Sachbuch unterscheiden lassen. Einen Vorgeschmack auf den Gastlandauftritt 2025 geben zum Beispiel:

Cecilie Enger: „Aufs Meer hinaus“, übersetzt von Gabriele Haefs, Penguin, 13.09.2023

Lena Lindgren: „Echo: Ein Essay über Algorithmen und Begehren“, übersetzt von Claudia Steinitz, Kommode, 01.02.2024

Trude Teige: „Und Großvater atmete mit den Wellen“, übersetzt von Günther Frauenlob, Fischer, 27.03.2024

Andreas Viestad: „Ein Abendessen in Rom“, übersetzt von Ulrich Sonnenberg, Transit, 21.11.2023


Geschichten, die das Leben schreibt – die aktuelle deutschsprachige Literatur

Elemente ihrer eigenen Biografie tauchen auch in den aktuellen Titeln deutscher Schreibender wieder verstärkt auf – seien es die Endlichkeit des Lebens und die Unmöglichkeit des Abschiedsnehmens, das Altwerden mit Hund statt Frau oder zeitlose grenzüberschreitende Freundschaften und die fortwährende Suche nach den eigenen Wurzeln. Unter den deutschsprachigen Autor:innen, die im Rahmen von Leipzig liest ihre neuen Werke vorstellen, befinden sich ebenfalls ehemalige Nominierte für den Preis der Leipziger Buchmesse wie Anne Weber und Ulrich Peltzer. Der Preis wird in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen.

Dana Grigorcea: „Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen“, Penguin, 28.02.2024

Bodo Kirchhoff: „Seit er sein Leben mit einem Tier teilt“, dtv, 11.01.2024

Angela Krauß: „Das Weltgebäude muss errichtet werden. Man will ja irgendwo wohnen.“, Suhrkamp, 11.03.2024

Ulrich Peltzer: „Der Ernst des Lebens“, S. Fischer, 13.03.2024

Bernhard Schlink: „Das späte Leben“, Diogenes, 13.12.2023

Heinrich Steinfest: „Sprung ins Leere“, Piper, 29.2.2024

Anne Weber: „Bannmeilen“, Matthes & Seitz, 07.03.2024

Frank Witzel: „Meine Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts“, Matthes & Seitz, 23.03.24

Iris Wolff: „Lichtungen“, Klett-Cotta, 13.01.2024


Junge Stimmen auf der Leipziger Buchmesse

Man verpasst im Leben mehr, als man erleben kann. Manche erleben aber auch mehr, als man ertragen kann. Wie sich das anfühlt, dieses Leben, wenn man gerade 18 geworden ist und die Freiheit in einer Metropole sucht – oder wenn man mit der Familie flüchten muss, davon und von vielen anderen bewegenden Geschichten erzählen die jungen Autor:innen auf der Buchmesse und während der Langen Leipziger Lesenacht am 20. und 21. März in der Moritzbastei. 

Illona Hartmann: „Klarkommen“, park x ullstein, 01.02.2024

Elias Hirschel: „Content“, Zsolnay, 29.01.2024

Maren Karmes: „Halb Taube Halb Pfau“, Suhrkamp, 18.03.2024 & Hasenprosa, Suhrkamp, 18.03.2024

Deniz Ohde: „Ich stelle mich schlafend“, Suhrkamp, 11.03.2024

Ronya Othmann: „Vierundsiebzig“, Rowohlt, 12.03.2024

Toxische Pommes: „Ein schönes Ausländerkind“, Zsolnay, 18.03.2024

Kurt Tallert: „Spur und Abweg“, DuMont, 13.02.2024

Evan Tempest: „Schreib den Namen deiner Mutter“, Piper, 29.02.2024

 

Jüdische Lebenswelten: Gespräche und Lektüre als Wege der Verständigung

In einer Zeit, in der Antisemitismus und Rassismus in Deutschland erstarken, gibt Literatur Vielfalt eine Stimme, weckt Empathie und öffnet Türen. Das Programm auf der Leipziger Buchmesse stellt sehr unterschiedliche Werke und Themen vor, die facettenreiche Einblicke in jüdische Lebenswelten ermöglichen. Es lädt dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken und bestehende Meinungen zu hinterfragen. Sein Ziel: Verständnis und Solidarität mit jüdischen Menschen zu fördern – für eine Gesellschaft, die respektvoll und tolerant ist, und die ihren jüdischen Mitbürger:innen das Gefühl vermittelt: Wir stehen an eurer Seite!

Stephan Abarbanell: „Paula oder Die sieben Farben der Einsamkeit“, Blessing, 20.03.2024

Philipp Peymann Engel: „Deutsche Lebenslügen“, dtv, 14.03.2024

Mirna Funk: „Von Juden lernen“, dtv, 15.02.2024

Thomas Sparr: „Zauberberge. Ein Jahrhundertroman aus Davos“, S. Fischer, 15.02.2024


Die Unabhängigen Verlage

Das Forum „Die Unabhängigen“ ist in diesem Jahr zum siebten Mal auf der Leipziger Buchmesse zu finden. Mit über 43 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Podiumsgästen aus ganz Europa richtet es seinen Blick erneut darauf, was uns als Gesellschaft bewegt und welche ästhetischen Maßstäbe Literatur setzt. An vier Messetagen werden bei 49 Veranstaltungen zahlreiche Herausgeber:innen, Übersetzer:innen, Verleger:innen und Autor:innen wie folgende vor Ort sein: 

Artur Becker: „Schwarze Servietten auf meinem Herzen. Aus den Leben der Kosmopolen“,  Arco, 18.03.2024

Helwig Brunner: „Flirren“, Literaturverlag Droschl, 29.02.2024

Frauke Buchholz: „Skalpjagd“, Pendragon Verlag, 21.02.2024

Dilek Güngör: „A wie Ada“, Verbrecher Verlag, 24.01.2024

Thomas Lehr: „Kafkas Schere“, Wallstein, 28.02.2024

Alexander Kamber: „Nachtblaue Blumen“, Limmat, 14.03.2024

Odile Kennel: „Irgendetwas dazwischen“, Verlagshaus Berlin, 16.10.2023

Theresa Patzschke: „Verweile Doch“, Korbinian, 18.03.2024

Jochen Schimmang: „Abschied von den Diskursteilnehmern“, Edition Nautilus GmbH, 04.03.2024

Sophia Lunra Schnack: „feuchtes holz“, Otto Müller Verlag GmbH, 23.08.2023


Von Toyfriends, Datingshows, Fürsten, Sizilianerinnen und veganen Rühreiern

Literatur soll bewegen, aufrütteln und nachdenklich machen – sie soll aber auch für Spannung sorgen, mitreißen, begeistern und amüsieren. Die neuen Titel aus dem Bereich Unterhaltung versprechen genau das. Ob fesselnde Lebens- und Liebesgeschichte, Familiensaga oder historischer Roman, die Held:innen laden zum Mitfiebern ein und erklären der älteren Generation auch schon mal Gendersternchen und Klimaaktivismus. Hier einige Beispiele:

Ayla Dade: „Blackwell Palace. Feeling it all”, Penguin, 07.02.2024

Sabine Ebert: „Der Silberbaum. Die siebente Tugend“, Droemer Knaur, 02.11.2023

Amelie Fried: „Der längste Sommer ihres Lebens“, Heyne, 13.03.2024

Mario Giordano: „Die Frauen der Familie Carbonaro“, Goldmann, 13.03.2024

Wladimir Kaminer: „Wie sage ich es meiner Mutter“, Goldmann, 22.11.2023

Darkviktory & Kostas Kind: „Secondhand Toyfriend”, Fischer New Media,13.03.2024

Sarah Sprinz: „Infinity Falling. Change My Mind“, Lyx, 20.02.2024

 

Antisemitismus, Identität, Protest u. v. m. – die Sachbuch/Politik/Gesellschaft-Novitäten

Wer unabhängig informiert sein und Zusammenhänge verstehen möchte, den bringen gute Sachbücher weiter. In Zeiten, in denen vor allem das digitale Informationsangebot schier unendlich scheint und Fake-News zunehmen, hilft oft der Griff ins Regal – oder der Besuch einer Podiumsdiskussion. Unter dem Motto „Rechtspopulismus und Antisemitismus in Europa“ spricht am 22. März um 20 Uhr im Alten Rathaus zu Leipzig Susan Arndt, Autorin des Buches „Ich bin Ostdeutsch und gegen die AfD“ (C.H. Beck) mit Philipp Peyman Engel,  Autor von „Deutsche Lebenslügen. Der Antisemitismus, wieder und immer noch“ (dtv) und Markus Preiß, Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen und Autor von „Angezählt – Warum ein schwaches Deutschland Europa schadet“ (dtv). Die Moderation übernimmt Susanne Biedenkopf.

Aus der Kategorie Sachbuch/Politik/Gesellschaft haben sich ebenfalls u. a. angekündigt:

Sina Haghirir: „Mit Nachsicht. Wie Empathie uns selbst und vielleicht sogar die Welt verändern kann“, Kösel, 20.03.2024

Ole Liebl: „Freunde lieben. Die Revolte in unseren engsten Beziehungen“, HarperCollins, 20.02.2024

Sabine Adler: „Was wird aus Russland – Über eine Nation zwischen Krieg und Selbstzerstörung“, Ch.Links, 14.02.2024

Friedeman Karig: „Was ihr wollt“, Ullstein, 14.03.2024

Ilko-Sascha Kowalczuk: „Walter Ulbricht. Der kommunistische Diktator“, C.H.Beck, 14.03.2024

Leonie Schöler: „Beklaute Frauen“, Penguin, 28.02.2024

Jessi Welmer: „Die neue Entfremdung. Warum Ost- und Westdeutschland auseinanderdriften und was wir dagegen tun können“, Kiepenheuer & Witsch, 08.02.2024


Das Frühjahr wird spannend – die neuen Krimis 2024

Vielleicht verzichten Sie beim nächsten Restaurantbesuch auf den Gruß aus der Küche. Eventuell wollen Sie auch nie mehr an die Ostsee – und auch nicht nach Gran Canaria. Möglicherweise gruseln Sie sich auch einfach nur angenehm, wenn die fiktive schwedische Kommissarin ihren ersten Fall löst oder eine Gruppe von Expert:innen versucht, aus einer KI-gesteuerten Escape-Welt zu entkommen. Eines ist sicher: Krimi- und Thrillerfans langweilen sich 2024 dank Titeln wie folgenden garantiert nicht:

Eva Almstädt: „Ostseefinsternis“, Lübbe, 28.03.2024

Eric Berg: „Roter Sand. Mord auf Gran Canaria”, Limes, 28.02.2024

Arne Dahl: „Stummer Schrei“, Piper, 01.02.2024

Ingrid Noll: „Gruß aus der Küche“, Diogenes, 21.02.2024

Ursula Poznanski: „Die Burg“, Droemer Knaur, 01.02.2024

Sabine Thiesler: „Romeos Tod”, Heyne, 17.01.2024


Auch Promis, Stars & Sternchen schreiben wieder

Wer Schauspieler:innen wie Jörg Hartmann, Oliver Masucci oder Uschi Glas gerne in Filmen sieht, kann jetzt auch auf Papier mit ihnen mitfiebern. Autobiografisches erfährt man in diesem Jahr ebenfalls von Influencerin Carmushka oder Martin Sonneborn. 

Carmushka: „Mein Knopf, ein Universum“, Community Editions, 29.02.2024

Uschi Glas: „Ein Schätzchen war ich nie“, Mosaik, 28.02.2024

Jörg Hartmann: „Der Lärm des Lebens“, Rowohlt, 12.03.2024

Boss Hoss: „The BossHoss. Rock am Grill Volume II”, Südwest, 27.03.2024

Marc Uwe Kling: „Die Känguru-Klassiker, mit Zeichnungen von Bernd Kissel“, Reclam, 20.03.2024, Hörbuch „Trubel bei Tiffany & Co“, Silberfisch, 25.03.2024

Sebastian Klussmann: „Fast alles, was Sie wissen müssen Teil 2“, Heyne, 13.03.2024

Oliver Masucci: „Träumertänzer“, Lübbe, 29.09.2023

Katja Riemann: „Zeit der Zäune. Orte der Flucht“, S. Fischer, 28.02.2024

Martin Sonneborn: „Herr Sonneborn bleibt in Brüssel. Neue Abenteuer im Europaparlament“, Kiepenheuer & Witsch, 08.02.2024


Neue Kinder- und Jugendliteratur zum Zaubern, Träumen und Lernen

Wer Kinder und Jugendliche fürs Lesen begeistern kann, der hat es wirklich drauf. Denn sie klappen ein Buch direkt zu, wenn es sie nicht mitreißt. Spannende Geschichten und Figuren, mit denen sich auch die Jüngsten identifizieren können, bieten die Novitäten in diesem Jahr zweifelsohne. Viel dazu lernen lässt sich zum Beispiel mit den neuen Sach-Bilderbüchern von Mai Thi Nguyen-Kim und Marie Meimberg. In ihren zwei neuen Titeln erklären sie kindgerecht, warum wir besser überleben, wenn wir sehr, sehr unterschiedlich sind, warum Sterne leuchten und Dinos noch leben.

Raúl Aguayo-Krauthausen: „Als Ela das All eroberte“, Carlsen, 26.02.2024

Sabine Buhlmann: „Willkommen bei den Grauses 1. Wer ist schon normal?“, Planet!, 24.02.2024

Paul & Hannes Maar: „Die Tochter der Zauberin“, Oetinger, 09.02.2024

Mai Thi Nguyen-Kim (Autorin) & Marie Meimberg (Autorin, Illustratorin): „BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Sind Dinos wirklich alle tot?“, Oetinger, 14.03.2024 & „BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum leuchten Sterne?“, Oetinger, 14.03.2024

THiLO: „Ostwind. Ein Delfin braucht Hilfe“, Penguin Random House, 28.02.2024

Adriana Popescu: „Der Sommer, als wir träumen lernten“, cbt, 13.03.2024

ViktoriaSarina: „Abenteuer vom Rosenhof. Sorge um Cookie“, Community Editions,  01.03.2024


10 Jahre Manga-Comic-Con mit vielen neuen Manga, Animes, Webtoons & Comics 

Echte Manga-, Anime-, Webtoon- und Comicfans zählen bereits die Tage bis die Convention ihre Türen öffnet. Denn dann haben sie wieder gute Chancen, ihre Stars auf der Manga-Comic-Con und abends bei Leipzig liest zu treffen – und Autogramme und Fanartikel abzustauben. Einige der Künstler:innen kommen von weit her, viele sind inzwischen Stammgäste auf der Convention. Vor Ort werden unter anderem erwartet:

Jonathan Kunz und Timo Wuerz u. v. m.: „Der wichtigste Comic aller Zeiten: Geschichten, um die Welt zu retten“, Panini, 19.03.2024

Nora Krug: „Im Krieg. Zwei illustrierte Tagebücher aus Kiew und St. Petersburg“, übersetzt von Alexander Weber und Nora Krug, Penguin, 14.02.2024

Joris Mertens: „Beatrice“, übersetzt von Axel Rothkamm, Splitter, 23.08.2023

Thomas Nicolai (Übersetzer): „Asterix Mundart Sächsisch IV - Hühm wie Drühm“, Egmont Comic Collection, 09.03.2024

Satoru Nii: „Wind Breaker 5“, übersetzt von Jan-Christoph Müller, TOKYOPOP, 10.01.2024

Flavia Scuderi (Illustratorin) & Alessandro Ferrari (Autor): „Marlene Dietrich“ Bd. 2, Panini, 19.03.2024

sora: „Lieb mich noch, bevor du stirbst“ Bd. 17, übersetzt von Rahel Niedermann, altraverse, 15.01.2024

Gou Tanabe: „Mr Nobody – Auf den Spuren der Vergangenheit 3“, Carlsen Manga, 09.01.2024


Seit dem 22. Februar finden Sie das detaillierte Programm von Leipzig liest mit allen Veranstaltungen auf der Website sowie in der App.


Mittwoch, 12. Februar 2020

Vorfreude auf Leipzig - #LBM2020

Heute in einem Monat habe ich um diese Uhrzeit hoffentlich schon Buchmesseluft geschnuppert, denn an diesem Tag reise ich nach Leipzig, und an diesem Tag fängt das wohl schönste Fest für Buchmenschen an - die Leipziger Buchmesse 2020.




Viel vor, (fast) nix geplant


Wenn ich mir meinen persönlichen LBM-Terminkalender vom letzten Jahr ins Gedächtnis rufe, dann fällt er dieses Jahr im Vergleich so klein aus, dass ich einen Terminkalender im Grunde gar nicht brauche. Voraussichtlich werde ich wieder wenigstens einen Vor- oder Nachmittag Standdienst bei Qindie haben - wie immer in Halle 5, Stand C301. Und am Freitagabend werde ich - das ist wirklich schon eine Tradition - in der SoupBar Summarum anzutreffen sein, wo ich wohl auch etwas vorlese. Aber eins nach dem anderen.

Donnerstag steht erst einmal die Anreise auf dem Plan. Dann beziehen wir unsere Autoren-WG, auf die ich schon gespannt bin. Es ist zum ersten Mal seit Jahren eine ganz neue Wohnung an einer anderen Adresse. Und es ist keine Qindie-WG mehr, aber meine Mitbewohner*innen sind trotzdem Lieblingsmenschen, mit denen ich schon einige Buchmesseabenteuer bestritten habe. Ich freue mich riesig, sie schon bald wiederzusehen. Dann hoffe ich, dass wir früh genug in Leipzig sein werden, um schon einen ersten Abstecher zum Messegelände machen zu können.

Freitag und Samstag werde ich nutzen, um die Messehallen zu erkunden und viele liebgewonnene Buchmenschen wiederzutreffen. Allein in Halle 2 rund um die Phantastikleseinsel sind wieder so viele großartige Kleinverlage vertreten, dass ich wahrscheinlich gar nicht weit kommen werde, wenn ich überall in Ruhe Halt mache. Aber auch in Halle 5 erwarten mich neben meinen Qindie-Mitstreitern eine Menge interessanter Autor*innen und Aussteller. Außerdem gibt es ja überall beinahe rund um die Uhr Lesungen, und da werden wir bestimmt auch bei ein paar hängenbleiben und lauschen.

Das LBM-Netzwerk


Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit den Leuten von Skoutz. Möglicherweise werden dann ja schon die diesjährigen Midlists zum Skoutz Award veröffentlicht, und da gibt es dann so oder so reichlich Gesprächsstoff. Bei PAN vorbeizuschauen, ist natürlich auch Pflicht, seit ich dort Mitglied bin. Außerdem gibt es dort Kaffee und die Möglichkeit, mal die müden Beine auszuruhen, und das Who-is-Who der deutschen Phantastik gibt sich dort quasi die Klinke in die Hand.

Ohne Qindie kann ich mir die LBM auch nicht mehr vorstellen. Die Vorbereitungen für unseren Messestand, wieder gleich gegenüber von Amazon KDP,  laufen bereits auf Hochtouren, und es erwarten euch eine ganze Reihe Neuzugänge auf unserem Bücherregal. Vorbeischauen lohnt sich immer, und die Wahrscheinlichkeit, eure Lieblingsautoren bei Qindie zu treffen, ist wieder hoch, denn es haben sich einige angekündigt.

Besonders freue ich mich, den Science Fiction Autor Thor Ansell zu treffen. Er wohnt zwar um die Ecke, und wir treffen uns alle paar Monate sowieso auf einen Kaffee, aber er ist zum ersten Mal als Aussteller auf der LBM und wird seine Bücher zusammen mit einer Gruppe von SciFi-Autoren am eigenen Stand präsentieren. Gerade lese ich sein neues Projekt "Phobos" Korrektur. Teil 1 ist bereits erschienen, Teil 2 soll noch pünktlich zur Messe fertig werden - und wird sehnlichst von den Leser*innen erwartet.

Keine LBM ohne Lesung!


Am Freitagabend geht es in die gemütliche SoupBar Summarum, und ihr kommt auch alle, ja? Denn dann lernt ihr sympathische Verleger, liebenswerte Autor*innen und ihre fantastischen Geschichten kennen und könnt die leckeren Suppen probieren, die dort frisch zubereitet serviert werden, von den leckeren Cocktails fangen wir gar nicht erst an. Michaela Harich von Alea Libris und Jürgen Eglseer vom Amrun Verlag präsentieren dann nämlich "Fairytales & Fremde Welten", und diese Autor*innen sind mit dabei: Stephanie Kempin, Mario Steinmetz, Holger Vos, Michaela Harich und ich! Von mir werdet ihr übrigens die eine oder andere neue Gänsehautpraline zu hören bekommen - ja, dieses Buchprojekt ist immer noch in Arbeit und wächst, langsam zwar, aber stetig.
Bei welcher Lesung (oder Messeparty?) wir am Samstagabend landen werden, steht noch in den Sternen, aber in der WG bleiben wir sicher nicht sitzen.

Die LBM - Geburtsort der besten Ideen


Was wäre die Leipziger Buchmesse ohne kreativ-konstruktive Gespräche? Ich muss euch nicht daran erinnern, dass die Idee zu Michaela Harichs "Das Einhorn, der Zombie und ich" während eines solchen Messegesprächs geboren wurde (übrigens in der Soupbar Summarum - ein wahrhaft historischer Ort!). Oder die Bloody-Qindie-Anthologien - die Ideen entstanden abends in der Qindie-Messe-WG.

Gelegenheiten zum lustigen Brainstormen und Entwickeln durchgeknallter Ideen wird es bestimmt zahlreiche geben. Wer weiß, mit welchen kühnen Projekten und wahnwitzigen Ideen ich dieses Jahr heimkomme?

So, ich muss weiter, habe selbst noch ein paar Messevorbereitungen zu treffen.
Also, sehen wir uns in Leipzig? 

P.S. Ich werde wahrscheinlich erst nach der LBM ausführlich hier auf dem Blog berichten, aber vor Ort könnt ihr mir auf Twitter oder Instagram (gern auch bei Qindie - Twitter und Instagram) folgen, dort werde ich quasi die Liveberichterstattung machen.



Sonntag, 31. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Nachlese

Eine Woche ist es her, dass ich randvoll mit Eindrücken und etwas erschlagen aus Leipzig zurückkam. Buchmesse ist genial und hat wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht. Buchmesse ist aber auch ein bisschen Ausnahmezustand. Wie ein mehrtägiges Festival: viel Lärm, viele Menschen, viel Spaß, viel Alles irgendwie, wenig Schlaf und alles so intensiv. Es überwältigt jedes Mal aufs Neue und hinterlässt bei mir in den darauffolgenden Tagen immer so ein merkwürdig leeres Gefühl. Einerseits fühle ich mich vor lauter Inspiration und Motivation bis zum Zerreißen gespannt, andererseits fällt es mir schwer, mich zu fokussieren, wieder in meinen normalen Alltag hineinzufinden und gleichzeitig all die Ideen und Gedanken zu sortieren und etwas Konstruktives daraus zu machen. Ein bisschen wie Jetlag.
LBM Impressionen 2019

Festival der Bücher

Qindie auf der LBM 2019
"Buchmesse, aha. Und was gibt es da so? Also außer Büchern?"

Meine Begeisterung für die LBM können in meinem persönlichen Umkreis viele nicht nachvollziehen. Wie oft habe ich schon die Frage gestellt bekommen, was das Besondere an einer Buchmesse sei, wo man doch auch ganz normal in einen Buchladen gehen oder seinen Lesestoff online kaufen könne.

Fragt doch mal einen Autofan, was so toll an der IAA sein soll, wo er doch täglich auf der Straße von Autos umgeben ist. Seht ihr. Es ist mehr als das. Es geht um so viel mehr als Bücher. Es geht bei der Leipziger Buchmesse vor allem um die Menschen. Wo sonst treffe ich so viele Gleichgesinnte auf einem Haufen? Wo sonst kann ich fachsimpeln über alles, was mit dem Schreiben, dem Lesen und Geschichten an sich zu tun hat?

Nicht alle, aber die meisten Autoren der Anthologie
"Ghost Stories of Flesh and Blood" bei der Signierstunde
Die LBM ist inzwischen für mich so viel mehr als eine simple Messe. Sie ist ein großes Fest, eine Art Familienfeier, auf der ich ganz viele liebgewonnene Buchmenschen wiedersehe, die ich sonst nirgends persönlich treffe. Auf der LBM finden wir zueinander, kommen ins Gespräch, gehen gemeinsam zu Lesungen. Ich kann dort natürlich auch Bücher kaufen, aber dann sind das Bücher, in die der Autor gleich noch eine persönliche Widmung schreibt und auf Wunsch ein Foto mit mir macht. Denn die LBM ist zugleich ein wahrer Hotspot für Vertreter der schreibenden Zunft, vom Debütanten über den unabhängig veröffentlichenden Selfpublisher bis zum Bestsellerschwergeschwicht à la Sebastian Fitzek (der da war, den ich aber nicht gesehen habe - Prioritäten und so).



Ich kam, ich las, ich hörte zu

Die LBM Guerillas 2019

In diesem Jahr fuhr ich mit vier Lesungsterminen im Gepäck nach Leipzig. Leider erfuhr ich direkt nach der Ankunft, dass einer der Termine ausfiel, weil der Inhaber der geplanten Location absagen musste. Es betraf die Gemeinschaftslesung von Qindie. Es gab zwar einen Ausweichtermin, aber der war zu kurz für alle geplanten Lesenden, so dass ich da raus war und mich auf die immerhin verbliebenen drei Lesungen konzentrierte. Nummer 1 fand vormittags zusammen mit den LBM-Guerillas statt.

Mein Auftritt bei den LBM Guerillas
Eine Art literarischer Spaziergang durch Leipzigs Innenstadt vom Mendebrunnen am  Augustusplatz bis zum Hauptbahnhof mit vielen coolen AutorInnen, die alle ihre extra für dieses Event verfassten 500-Wort-Geschichten vortrugen. Zum Glück war uns das Wetter diesmal hold. Bei bestem Frühlingsfeeling mit Sonnenschein und Temperaturen bis 20 Grad machte es wesentlich mehr Spaß - Apokaleipzig fiel Gott sei Dank aus. Unsere Aktion kam gut an - die Geek Germany berichtete sogar über uns in ihrem Messebericht.

Am späten Nachmittag dann hatte ich meine eigene Gänsehautpralinen-Lesung in Halle 5 auf dem Messegelände. Wie befürchtet hielt sich die Zuhörerzahl in überschaubaren Grenzen, denn da die Messe um 18 Uhr schloss, waren viele schon auf dem Rückweg. Aber die, die gekommen waren, lauschten gebannt, grinsten, verzogen das Gesicht und applaudierten nach jeder Mikrogeschichte. Auch die Pralinen, die von meiner Autorenfreundin Michaela Harich in Handarbeit gefertigt worden waren, fanden begeisterte Abnehmer. Und Bücher verkaufte ich anschließend auch. So gesehen war es ein Erfolg, und wer weiß, wie gut die Lesung angekommen wäre, hätte man mir einen früheren Slot eingeräumt.

Lesung in der Soupbar
Abends trafen sich die Autoren der Anthologie "Ghost Stories of Flesh and Blood" in der wunderbaren Soupbar Summarum, in der ich nicht zum ersten Mal vor Publikum las. Leider waren beide Herausgeber, die wunderbare Faye Hell und der geniale Mario Steinmetz, verhindert, aber es waren genügend Antho-Autoren da und gaben Auszüge aus ihren Geschichten zum Besten. Ich hatte viel Spaß dabei, meinen KollegInnen zu lauschen, sie schafften es teilweise sogar, mir Gänsehaut zu bereiten. Und auch mein Auszug aus "Das Haus am Friedhof" konnte begeistern.

Samstagabend waren wir dann "nur" Gäste. Zusammen mit Michaela Harich und Thomas Williams schaffte ich es nach einer mehr als abenteuerlichen Odyssee von der Messe inklusive brennender Tram noch rechtzeitig in die Getränkefeinkost Leipzig, wo der erste Teil der Veranstaltung "Phantastische Bierwesen und wo sie zu finden sind" stattfand.

Das Bier hatte es in sich ...

Überlebende Apokaleipzig 2.0
Nicht einmal die brennende Tram konnte uns stoppen!
(Michaela Harich, Thomas Williams et moi)
Organisatorin Carolin Grzymek gab tiefgründige Gedichte zum Besten, anschließend lasen Torsten Scheib und Simona Turini vor. Bei Bier (mit wahnsinnigen 9,1 % Alkohol!!!) und Nüsschen, die uns die leeren Mägen vor dem Hungertod retteten, lauschten wir den dreien. Mit einem weiteren Bier (mit etwas weniger Umdrehungen) in der Hand machte sich die ganze Truppe dann auf zur nächsten Location - das Dr. Hops, eine Craftbeer-Manufaktur. Ein richtig cooler Laden, in dem es dann endlich auch etwas zu essen gab. Zwar waren es "nur" Schnittchen, aber Leute: Noch nie hat mir ein Schmalzbrot mit Gewürzgurke so gut geschmeckt! Im Dr. Hops erlebte ich den ersten Live Poetry Slam meines Lebens, und das war so genial. Besonders die Slammerin Caro aus Hamburg mit ihrer Liebesode an Luigi (ja, den Bruder von Super Mario!) war der Hammer. Auch Vincent Voss war da und mogelte sich mit eigenem Text auf die Bühne - nicht umsonst wird er die "Helene Fischer des deutschen Horrors" genannt. Es wurde verdammt spät, aber wir hatten so viel Spaß - ich bereue nichts!

Sonntag stand dann nur noch die Heimfahrt an. Michaela Harich war ja meine Fahrerin. Sie holte mich auf der Hinreise an der Haustür ab und brachte mich auch wieder sicher heim, und während der zwei Fahrten plauderten wir stundenlang - natürlich - über Bücher und Geschichten, Autoren, Verlage, schmiedeten Pläne zur Welterob... äh ... zu gemeinsamen Buchprojekten, und es könnte sein, dass wir auch ein bisschen über die eine oder andere Buchmessesache lästerten - wie Mädchen das nun mal so machen. Man möge es uns nachsehen.

LBM nicht ohne Qindie

Die Qindie-Truppe im Reuschels Weineck
Dank meiner Mitgliedschaft bei Qindie konnte ich mich ja auch wieder als Mitausstellerin präsentieren. Unser Stand befand sich wie gewohnt in Halle 5, in bester Nachbarschaft zu Amazon und BoD. Wir konnten uns nicht über Leerlauf beklagen. Es waren immer Besucher am Stand, mit denen wir ins Plaudern kamen. Auch Bücher wurden ordentlich verkauft. Nach ersten Zählungen haben wir wohl diesmal so viele Bücher in Leipzig verkauft wie noch nie. Das zeigt uns auch, dass Qindie angekommen ist und angenommen wird. Es waren jedenfalls auch einige "Wiederholungstäter" bei uns am Stand. Mit den Qindies wohnte ich auch wieder in unserer Autoren-WG, und am Donnerstagabend gingen wir - auch schon Tradition - in Reuschels Weineck essen. Den Laden kann ich nur empfehlen: ein sehr lieber Wirt, guter Wein und - das Wichtigste - superleckeres Essen, denn hier steht die Mutti in der Küche und so schmeckt es tatsächlich wie bei Muttern. Mein Tipp: Kohlroulade und der Gurkensalat vorneweg!

Qindie hat schon entschieden, dass es auch 2020 wieder eine Messebeteiligung geben wird. Und auch ich persönlich habe den Termin schon in meinen Kalender eingetragen. LBM 2020 - darauf freue ich mich jetzt schon!


Dienstag, 6. März 2018

Countdown zur LBM 2018

In nicht einmal 10 Tagen startet endlich wieder die Leipziger Buchmesse, und so langsam werde ich hibbelig, denn ich fahre wieder hin. Für mich ist es in diesem Jahr wieder besonders aufregend, denn ich habe eine Neuerscheinung aus eigener Feder im Gepäck und werde eine Autorin bei der Präsentation ihrer eigenen Neuerscheinung tatkräftig unterstützen. Ich werde vor Publikum lesen und eine Party für Buchmenschen besuchen. Ich werde Autoren treffen, mit denen mich schon eine jahrelange Freundschaft verbindet, und ich freue mich auf ein paar neue Gesichter und auf ein Wiedersehen mit alten Freunden aus längst vergangenen, aber nie vergessenen Zeiten wiedersehen.

Aber der Reihe nach, sonst komme ich noch selbst durcheinander!

Hier kommt also mein Fahrplan nach Leipzig.

Qindie-Power

Nur dank Qindie kann ich auch in diesem Jahr von mir sagen, dass ich als Aussteller zur Messe fahre. Denn wir haben wieder einen gemeinsamen Messestand. Wo? Genau hier, bitte notieren:

Halle 5 Stand C301

Ihr werdet uns am großen Q schon von weitem erkennen. Wir befinden uns wieder in hochkarätiger Gesellschaft mit Amazon KDP, Tolino Media, BoD & Co. Qindie hat auch ein paar spannende Termine auf der Buchmesse und in Leipzig, zum Beispiel Lesungen unserer Autoren in den Messehallen, eine Pressekonferenz am Freitagnachmittag am Stand und eine Gemeinschaftslesung am Samstagabend, bei der ich auch dabei sein werde.

Alle Infos rund um den Qindie-Messeauftritt findet ihr in übersichtlicher Form auf unserer Website.

Am Samstagvormittag habe ich dann auch ganz offiziell Standdienst, werde mich aber auch sonst immer wieder an unserem Stand blicken lassen.

Psst - Guerillas in der Stadt

Am Freitagvormittag solltet ihr, sofern ihr keine festen Termine auf der LBM habt, nicht sofort zum Messegelände fahren, sondern erst einmal gemütlich frühstücken und dann um 10 Uhr zum Mendebrunnen am Augustusplatz kommen, wo sich zum zweiten Mal eine illustre Schar von Autoren zur gemeinsamen unangemeldeten Lesung verabredet hat.

Mit dabei sind zum Beispiel Faye Hell, die Initiatorin dieser genialen Aktion, Simona Turini, Michaela Harich, M.H. Steinmetz, Melanie Vogltanz, meine Wenigkeit und noch einige andere "Buchstaben-Rebellen".

Wir machen einen gemeinsamen Spaziergang bis zum Hauptbahnhof mit mehreren Stationen, an denen jeweils ein paar aus unseren Reihen ein paar düster-unterhaltsame Kostproben ihres schriftstellerischen Könnens zum Besten geben.

Könnte sein, dass auch ein paar Goodies verteilt werden. Und Süßigkeiten. Also, was ich eigentlich sagen will: Es lohnt sich!

Es gibt eine Facebook-Veranstaltung für unsere streng geheime Lesung. Sucht mal danach (Guerilla Lesung LBM18) oder schreibt mir eine PN, ich lade euch gern ein!








Zombies, Einhörner und fliegende Penisse

Klingt bekloppt? Ist es auch. Auf eine gute, völlig abgefahrene Weise. Michaela Harich ist mittlerweile eine sehr gute Freundin von mir und eine ungewöhnliche Autorin. Sie wird auf der LBM ihr neuestes Machwerk vorstellen, das pünktlich zur Buchmesse beim Amrûn Verlag erscheint. Und wer durfte das Lektorat dafür machen? Ich!

Aber wie kam ich zu der Ehre (Ehre? Ja, doch, Ehre!), an diesem wohl wahnsinnigsten Buch des Jahres beteiligt zu sein? Erinnert ihr euch an die LBM 2017? Am Freitagabend ging das, meine ich, schon los. In der Soupbar. Lag es an der Suppe? Eher wohl an den Cocktails. Man weiß es nicht. Am Sonntag beim Frühstück am Hauptbahnhof kristallisierte sich dann eine konkrete Idee heraus, und so ungefähr zwei Monate später fragt Michaela mich doch tatsächlich an, ob ich bereit sei, das Lektorat ebenjenes Machwerks zu übernehmen, das sie wirklich, ernsthaft, echt jetzt, niedergeschrieben hat. Und es kam alles drin vor, worüber wir vorher herumgealbert hatten: Einhörner, Millionäre, Sex, Zombies und ganz viele Penisse.

Der Oberhammer war aber, als ich nach vollendetem Lektorat erfuhr, dass niemand Geringeres als der Amrûn Verlag die Geschichte verlegen würde. Whooaat? Jürgen Eglseer ist halt auch so ein Bekloppter. Und ein Visionär. Er hat das Potential dieser Geschichte sofort erkannt und zugeschlagen, bevor es ein anderer tun konnte. Tja, und so kam es, dass ich mich Verlagslektorin bei Amrun nennen darf und mit meiner Lieblingsverrückten zusammen ein Buchbaby zur Welt gebracht habe. Und ist das Cover nicht der Hammer? Michaela wird am Freitag um 13 Uhr am Stand von Amrûn (Halle 2 H329 direkt neben der Fantasy-Leseinsel) zu finden sein und signiert euch bestimmt gern eines ihrer Bücher!

LBM nicht ohne Skoutz

Ich fühle mich ja schon mit Skoutz verbunden, seit sie vor zwei Jahren zum ersten Mal den Skoutz Award verliehen und ich es bis ins Finale schaffte. Auf jeder LBM besuche ich das Team auf dessen Stand. Zum mittlerweile 6. Mal steigt am Freitagabend die Skoutz Leserparty, und ich werde wieder mit von der Partie sein. Zusammen mit ein paar Freunden werden wir die BB Eventbar unsicher machen.

An diesem Abend werden auch die Midlists zu den Skoutz Awards 2018 verkündet, und ich hege ja ein wenig die Hoffnung, dass Qindie es mit der wunderbaren Anthologie "Letzte Fahrt" schafft. Mal schauen, ob wir Antho-Juror Thorsten Küper überzeugen konnten. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Dunkle Begegnungen auf der LBM

Wenn ihr mögt, besucht mich am Qindie-Stand und werft einen Blick in mein frisch erschienenes Buch "Dunkle Begegnungen". Ich werde einen kleinen Vorrat an Taschenbüchern mitbringen und würde mich sehr freuen, das eine oder andere Exemplar mit Widmung an die Frau oder den Mann bringen zu dürfen.

Aber auch sonst freue ich mich auf euren Besuch und viele gute Gespräche. Wer mich noch nicht persönlich kennt: So bedrohlich bin ich gar nicht! Ich kann auch ganz lieb sein.

So, ich habe bestimmt was vergessen, aber ihr seht schon, mein LBM-Terminkalender ist pickepackevoll. Und ich freue mich ja so darauf!

Sehen wir uns?




Freitag, 30. Dezember 2016

Das war mein Jahr 2016


Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de
Was war das für ein Jahr! 2016 war schon ganz schön anstrengend, privat und beruflich und ganz allgemein in der Welt, und ich glaube, das geht vielen so, wenn ich mich umhöre - aus den verschiedensten Gründen. Es ist eine Menge Unschönes, Trauriges, Entsetzliches, Ärgerliches und Bescheuertes passiert, aber darüber haben schon so viele andere geschrieben, da will ich mich mal auf das konzentrieren, was ich gut fand in diesem Jahr, und erzähle euch in meinem Jahresrückblick, was mir persönlich Gutes widerfahren ist.



Das Schreiben

Cover von Jacqueline Spieweg
Das ist so ein Knackpunkt in meinem Jahresrückblick. Richtig viel habe ich nämlich leider nicht geschrieben. Fertig geschrieben und veröffentlicht habe ich überhaupt nur eine einzige Kurzgeschichte, aber mit der bin ich sehr zufrieden. Es handelt sich um eine bösartige SciFi-Story mit dem schönen Titel "Rent a Body, Inc.". Sie erschien im Oktober in der Anthologie "Bloody Qindie: Besessen". Hier hatte ich seinerzeit eine Leseprobe veröffentlicht. Ich habe mittlerweile einige der Geschichten aus diesem hübschen Buch gelesen und finde sie richtig gut. Besonders "Der Jenseitsapparat" von matì hat es mir angetan. Wer neugierig geworden ist - hier gibt es das eBook und hier das Taschenbuch. Ich bedanke mich im Namen von Qindie.

Ansonsten haben sich Anfänge, überarbeitungsbedürftige Rohfassungen und Plotideen auf meiner Festplatte angesammelt, und ich habe mir fest vorgenommen, einige davon im kommenden Jahr erfolgreich abzuschließen.

Buchmessen 2016

Am Qindie-Stand auf der LBM
Auch in diesem Jahr hatte ich wieder das Vergnügen, die zwei großen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt zu besuchen. Jede Messe hat ihren Reiz, und jede erlebe ich anders.

In Leipzig verbrachte ich mehrere Tage, wohnte in der Qindie-Autoren-WG, machte Standdienst am Qindie-Stand in Halle 5 und war eine der Autoren, die die wohl coolste Lesung der LBM in der wohl gemütlichsten Location Leipzigs, der Soupbar Summarum, bestritten. Constantin Dupien, Herausgeber der Kult-Anthologie-Reihe "Mängelexemplare", hatte gerufen, und sie kamen alle. Mein persönliches Highlight war Michael Marrak, den ich seit der Lektüre von "Lord Gamma" verehre und der im vierten Band der Reihe vertreten ist. Ich als Mitautorin von Band 1 und 2 darf mich nun also als Kollegin von Michael Marrak bezeichnen und konnte mir bei der Gelegenheit meinen "Lord Gamma" signieren lassen und nahm mir gleich noch eine signierte Ausgabe von "Morphogenesis" mit.

Eröffnungsfeier FBM 2016 - Für das Wort & die Freiheit
Frankfurt beginnt für mich seit Jahren immer mit der Eröffnungsfeier am Dienstag, bei der von hohen Vertretern aus Kultur und Politik Deutschlands und des jeweiligen Gastlandes Reden gehalten werden und anschließend der Gastpavillon eingeweiht wird. Dieses Jahr waren die Niederlande mit Flandern dran. Den Pavillon fand ich nicht so spannend, aber es hatte was, die Royals beider Königreiche in natura zu sehen! Donnerstag und Freitag verbrachte ich auf dem Messegelände und traf ganz viele liebe Buchmenschen: Autoren, Verleger, Lektoren und viele mehr. Es wird von Jahr zu Jahr familiärer und schöner, und ich nahm zum ersten Mal bewusst wahr, wie gut ich doch mittlerweile vernetzt bin in der Buchwelt.

Ein besonderes Highlight war aber der BuCon am Samstag, den ich in diesem Jahr erstmals als Mitausstellerin erlebte - gemeinsam mit Qindie hatten wir einen eigenen Tisch und freuten uns über so viel positives Feedback und offenes Interesse an unseren Büchern und unseren Aktivitäten als Autorenkorrektiv. Auf dem BuCon trat auch das Qindianische Quartett erstmalig auf: David Pawn, Katharina Gerlach, matì und meinereiner lasen abwechselnd aus unseren Werken vor und erstaunten und begeisterten ein kleines, feines Publikum mit der Vielfalt unserer Geschichten.

Ein Platz auf der Shortlist

Hab mich gerade auf der Midlist entdeckt!
Das war wirklich eine unglaubliche Erfahrung. Insgeheim träumt wohl jeder Autor davon, mal für einen Preis nominiert zu sein. Ich erlebte das 2016. Ausgerechnet mit meinen Schauermärchen schaffte ich es bis auf die Shortlist des Skoutz Award - unter die besten drei in der Kategorie Horror. Dass ich es auf die Midlist geschafft hatte, erfuhr ich bereits im März auf der Leipziger Buchmesse. Meine Shortlist-Nominierung wurde bekanntgegeben, als ich gerade im Sommerurlaub war. Und die Gala mit Verkündung der Gewinner fand in Frankfurt zur Buchmesse statt. Am Ende gewann Simon Geraedts mit seinem Roman "Das Opfermesser". Aber das ist okay. Ich hätte nie gedacht, dass ich es mit einer Kurzgeschichtensammlung überhaupt so weit schaffen würde. Dritter Finalist war übrigens Vincent Voss mit "Wasser" - was ist das für eine Ehre, mit einem Autoren, den man selbst total bewundert, für denselben Preis nominiert zu sein! Skoutz bleibt für mich auch 2016 ein Thema, aber dazu ein anderes Mal mehr.

Menschen 2016

Genau, Menschen. Ich habe die Zusammenarbeit mit "meinen" Autoren wieder sehr genossen. Und ich verfolge die Entwicklung ihrer Bücher sehr aufmerksam. Es macht mich stolz zu sehen, wie viele tolle Rezensionen Melissa David für ihre Vampirromane "Kruento" erhält oder wie begeistert die Fans von Bella Lamour/Annabelle Schiller sind, wenn sie wieder ein neues Buch herausbringt. Aber auch Sachbuchautorinnen wie Barbara Costa oder Autorinnen romantischer Romane wie Kathrin Fuhrmann verblüfften mich immer wieder aufs Neue mit ihrer Produktivität und ihrer Kreativität. Meine persönliche Entdeckung 2016 war übrigens das Debüt von Thor Ansell. "Pandemie" ist ein richtig spannender, apokalyptischer Pageturner, der das Kopfkino ständig befeuert. Das hat mich begeistert und verdammt viel Spaß gemacht!

Vorschau - was kommt 2017?

Tja, geplant habe ich einiges. Ob und wieviel ich davon am Ende umsetze - wir werden sehen. Drückt mir die Daumen, dass ich ein paar meiner Schreibprojekte zum Abschluss bringe und euch endlich mit neuen dunklen Geschichten und Schauermärchen Gänsehaut bereiten kann. Es mangelt nicht an Ideen, nur an Zeit, und die muss ich mir unbedingt nehmen! Außerdem steht ein spannendes Projekt an, über das ich bestimmt bald Einzelheiten verraten werde. Und bei Skoutz wartet eventuell noch eine weitere Herausforderung auf mich - auch dazu demnächst mehr!

Es bleibt spannend, und ich würde mich sehr freuen,
wenn ihr mich auch im nächsten Jahr auf meinem Weg begleitet!

Bild: momosu  / pixelio.de


Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch
und für das neue Jahr viel Erfolg, Gesundheit und Glück
und stets ein gutes Buch zur Hand!

Freitag, 1. April 2016

Neulich in Leipzig: Und wer hat gewonnen?

Heute ist zwar der 1. April, aber ich meine meinen heutigen Blogartikel selbstverständlich todernst. Schließlich habe ich heute die Gewinner meines LBM-Souvenir-Gewinnspiels gezogen.

Zur Erinnerung: Es gab zwei Pakete - eines für die Harten und eines für die Zarten. Um teilnehmen zu können, musste meine megaschwierige Preisfrage beantwortet werden.

In beiden Lostöpfen tummelte sich eine kleine Schar Gewinnwilliger, die auch alle die korrekte Antwort gegeben hatten. Richtig, ich habe 5 Bücher vom Frühschoppen der Lieblingsautoren mit nach Hause genommen - 4 habe ich beim Glücksrad gewonnen und eines von Lieblingsautor David Gray geschenkt bekommen.

Und gewonnen haben ... *Trommelwirbel*

Wirklich, kein Witz, kein Aprilscherz, die Glücksfee hat tatsächlich so gewählt. Das Paket für die Harten hat ein Herr gewonnen, das für die Zarten geht an eine Dame.

Und nun zu den Namen ... *noch lauterer Trommelwirbel*

Der "harte" Falko Bolze und die "zarte" Isabel Ohrmann!

*Tusch!*

Herzlichen Glückwunsch, ihr Zwei!

Bitte schickt mir eure Adressdaten, damit ich im Lauf der nächsten Woche eure Päckchen an euch absenden kann.

Allen anderen danke ich für die Teilnahme - nicht traurig sein, das war nicht das letzte Gewinnspiel seiner Art. Die nächste Aktion startet schon bald, wenn wir wieder den Welttag des Buches feiern ...

Bis dahin euch allen eine gute Zeit!