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| Das BuCon-Mobil |
Ich muss mich sputen. Es wurden schon einige Berichte und Fotostrecken zum BuCon 2017 veröffentlicht. Erst heute hat mein lieber Kollege Thomas Williams einen schönen Rückblick auf seinem Blog veröffentlicht. Da wird es jetzt wirklich Zeit für meinen.
Ich ließ mir Zeit und gehörte nicht zu den ersten, die in die Hallen des Bürgerhauses Dreieich-Sprendlingen strömten. Dafür war es am Abend zuvor einfach zu spät geworden (ihr wisst schon: Skoutz Award und so).
Gegen 11 Uhr war ich dann endlich da und lief direkt in Joachim Sohn hinein, was ein Glück war, denn er befand sich schon auf dem Sprung zur FBM, nahm sich aber noch Zeit für ein Gespräch. Als nächstes steuerte ich den Stand von Amrûn an und fachsimpelte erst einmal mit dem Verleger - über Maden und welche Bedeutung sie in der Medizin haben. Ich vermute, das war nicht einmal das seltsamste Gespräch, das an diesem Tag während des BuCons stattfand.
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| Tommy Krappweis in seinem Element |
Von Amrûn nahm ich mir ein Exemplar der frisch erschienenen Horror Legionen 3 mit. In dieser Anthologie sind einige meiner deutschsprachigen Lieblingsautoren vertreten, außerdem waren ein paar von ihnen anwesend. Die Gelegenheit musste ich doch gleich nutzen und machte mich erst einmal auf Autogrammjagd. Am Ende des Tages hatte ich die Unterschriften von Simona Turini, Piper Marou, Bernar LeSton, Torsten Scheib und Markus K. Korb ergattert.
Es ist schon ein Wahnsinn, wen man alles auf dem BuCon treffen kann. Nicht nur viele befreundete Autoren, auch ein paar richtig große Namen der phantastischen Literatur waren wieder dabei, zum Beispiel Markus Heitz oder die Orgel-Brüder. Und diesmal schaffte ich es, mir einen Vortrag von Tommy Krappweis anzuhören. Er sprach über Fantasy und Humor, zeigte anhand von ein paar Beispielen aus seinen eigenen Werken, wie Humor in einer Fantasygeschichte funktionieren kann und machte das auf eine sehr sympathische, unglaublich lustige Art und Weise.
Unterhaltsam war auch das Amrûn-Panel, das ich - genau wie den Krappweis-Vortrag zuvor - zusammen mit Thomas Williams (noch so ein Lieblingsautor) besuchte. Jürgen Eglseer stellte acht Autoren nebst ihrer neuesten Werke vor: Susanne Pavlovic stellte ihren neuen "Feuerjäger"-Band vor. Das Buch ist so ein Klotz, das steht von alleine und enthält mit Sicherheit wieder eine großartige Geschichte. Der erste Teil gewann im letzten Jahr den Deutschen Phantastik Preis. Janika Hoffmann präsentierte ihren Jugendfantasyroman "Drachenkralle". Carolin Gmyrek plauderte über ihre Zombienovelle "Zirkus", die innerhalb des Zombie Zone Germany Universums spielt. Um Zombies geht es auch bei Simona Turini, allerdings eher wissenschaftlich, denn sie verarbeitete in ihrem als Magisterarbeit entstandenen Sachbuch "Sie sind da" Zombies als Figuren in Literatur und Film.
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Von links: Jürgen Eglseer, Susanne Pavlovic, Janika Hoffmann, Carolin Gmyrek, Torsten Scheib, Simona Turini,
Christian Günther, Markus K. Korb. Nicht im Bild: Michael Marrak. Zufällig im Bild: BuCon-Organisator Roger Murman
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Torsten Scheib lässt es gleich so richtig krachen, denn in seinem Roman "Götterschlacht" geht es um nichts Geringeres als Ragnarök - das Ende der Welt. Christian Günther entführte nach Faar, die fantastische Welt, die er erfunden hat und die er als "Lovecraft mit Äxten" beschreibt. Markus K. Korb stellte seine Geschichtensammlung "Spuk!" vor und nannte die darin enthaltene Kurzgeschichte "Die Quote" als seinen persönlichen Favoriten. Zu guter Letzt - tatsächlich mit Verspätung - erzählte Michael Marrak ein bisschen über seinen "Kanon mechanischer Seelen", eine wahrscheinlich total verrückte Geschichte, die gut 12.000 Jahre in der Zukunft spielt. Das beobachte ich schon eine Weile und habe es vorgemerkt, denn Marrak schreibt hypnotisierend gut.
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Mit Thomas Williams beim Krappweis
Danke für den Kaffee!
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Ich hatte mir aufgrund meines ohnehin schon irre hohen Stapels ungelesener Bücher ein strenges Bücherkaufverbot auferlegt und dieses auch - bis auf die Horror Legionen - auch eingehalten. Aber auf dem BuCon kann man schon schwach werden. Allein bei Amrûn hätte ich mich um Kopf und Kragen kaufen können.
Also nutzte ich die Zeit lieber, um mit vielen lieben Buchmenschen zu plaudern, herumzualbern, zu fachsimpeln, Kaffee zu trinken und mir noch ein paar Lesungen anzuhören, so auch die von Tom Daut, der auf sehr charismatische Weise in seine dystopische Welt von "Anno Salvatio" entführte.
Ich verbrachte gut neun Stunden auf dem BuCon, aber die Zeit verging wie im Flug. So intensiv, so lustig, so spannend - das war wieder ein echtes Highlight, und ich weiß, ich bin mit diesem Eindruck nicht allein. Wollen wir hoffen, dass die Zeit bis zum nächsten BuCon ebenfalls wie im Flug vergeht.
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| Regina Schleheck las vom "Dölfchen" |
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| Markus Heitz von oben belauscht |
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| Von Tom Daut mitreißen lassen |