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Donnerstag, 11. Mai 2017

Danke für 40.000 Besucher

Am 01. Februar 2008 ging mein kleines Blog online. Damals schrieb ich über meine Erlebnisse in der virtuellen Welt Second Life und verzeichnete im Monat, wenn es hochkam, 50 Besucher. Erst als ich mein Blog mehr und mehr zum Autorenblog umwandelte, als Second Life keinen Platz mehr hatte, dafür aber Bücher, das Schreiben und alles, was damit zusammenhing, stiegen die Besucherzahlen langsam, aber kontinuierlich. Mehr als 1000 Besucher pro Monat erreichte ich zum allerersten Mal im März 2014, der besucherstärkste Monat aller Zeiten war übrigens der Dezember 2016 mit über 1.600 Besuchern.

Ich weiß, für viele gestandene Blogger sind das lächerliche Zahlen. Aber für mich ist das etwas Besonderes. Ich blogge nicht so häufig wie andere, veranstalte nur ganz wenige Gewinnspiele und veröffentliche nicht ständig neue Bücher, über die ich dann bloggen könnte. Noch dazu bediene ich thematisch eine Nische in der Nische: Ich konzentriere mich auf phantastische Kurzgeschichten, vorzugsweise solche, die gruseln (wenngleich ich auch andere Genres und Literaturgattungen lese, so engstirnig geht es bei mir auch nicht zu).

Jedenfalls hat mein Blog heute endlich wieder eine magische Grenze erreicht - und überschritten:

Ich hatte irgendwann im Lauf des Tages den 40.000sten Besucher!

!!!40.000!!!

Klingt das nicht genial?

Ich bin damit sehr zufrieden und fühle mich motiviert weiterzumachen. Es ist schön zu wissen, dass ich nicht nur für mich selber blogge, sondern dass es wirklich Leute gibt, die gerne lesen, was ich schreibe, die mein Blog sogar regelmäßig besuchen.

Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen!


Montag, 21. September 2015

Liebster Award

Die Blogger-Initiative „Liebster Award“ will interessanten Blogs/Autoren zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Der oder die Nominierte darf 10-11 Fragen beantworten und zur Belohnung ebenfalls bis 11 tolle AutorInnen/BloggerInnen nominieren und ihnen ebenfalls ein paar persönliche Fragen stellen

Vielen Dank an René Deter, der mich für die Aktion nominiert hat.

Dann wollen wir mal - hier kommen Renés Fragen und meine Antworten:

1. Mit welchem Autoren oder Blogger würdest du gerne die Rolle tauschen?

Ich wäre gern mal im Kopf von Stephen King, damit ich live miterleben kann, wie er auf die Ideen für seine Geschichten kommt und wie er diese dann ausarbeitet. Und ich würde gern mal an dem Schreibtisch von Cornelia Funke sitzen und schauen, ob und wie heftig mich da die Muse küsst. Erst neulich, als die Medien über ihren Wechsel ins Self-Publishing berichteten, sah ich wieder Fotos von ihr an ihrem Arbeitsplatz in diesem schönen Raum mit dem großen Fenster. Soweit ich weiß, lebt und arbeitet sie in Los Angeles und genießt durch dieses Fenster einen traumhaft schönen Blick in den Garten. Das wäre mal was.

2. Welche Bücher würdest du dir auf einer einsamen Insel wünschen?

Kein Limit? Dann hätte ich gern "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende, das Gesamtwerk von Stephen King, sämtliche im Luzifer Verlag erschienenen Bücher und die sieben Harry-Potter-Bücher.

3. Kannst du dir ein Leben ohne Schreiben/Bloggen vorstellen?

Ohne Bloggen durchaus. Das macht zwar auch Spaß, ist mir aber längst nicht so wichtig wie das Schreiben selbst. Ohne Schreiben möchte ich nicht leben, denn dann wäre ich ziemlich unglücklich.

4. Mit welchem Buchhelden würdest du dein Leben tauschen?

Mit keinem. Seien wir ehrlich: Die Figuren, die mir in den Büchern, die ich lese, begegnen, erleben in der Regel ziemlich schlimme Dinge, erleiden fürchterliche Verluste, sind wahnsinnig mutig oder einfach nur wahnsinnig, gehen gerne mal über Leichen und überleben ihre Geschichten oftmals gar nicht. Wieso sollte ich mit einer von denen tauschen wollen?

5. Gibt es etwas, was du in Büchern überhaupt nicht magst?

Erzwungene Happy Ends, obwohl nicht ganz so happy-mäßige Enden wesentlich besser gepasst hätten. Rechtschreib- und Grammatikfehler in so großen Mengen, dass sie das Lesevergnügen schmälern. Detaillierte Beschreibungen des äußeren Erscheinungsbildes sämtlicher Figuren, obwohl das mit der Handlung nullkommanix zu tun hat. Noch schlimmer: Die detaillierte Beschreibung des Erscheinungsbildes kombiniert mit dem unvermeidlichen Blick in den Spiegel. Fürchterlich.

6. Welcher Musiktitel ist dein Lieblingsstück?

Ich habe keinen einzelnen Lieblingstitel. Da gibt es ganz viele, die mir unheimlich gut gefallen. Ich mag vieles von - Achtung, komische Mischung - George Michael, Jamiroquai, Madonna, Fleetwood Mac oder The Alan Parsons Project .

7. Gibt es einen Ort auf der Welt, den du dir unbedingt anschauen möchtest?

Ich würde gern mal
- in die berühmten Pariser Katakomben hinabsteigen
- nach Stonehenge fahren
- in die Area 51 eindringen
- im Loch Ness mit nem U-Boot auf Monsterjagd gehen
Ja, so ungefähr. :-)

8. Nenn mir deinen liebsten Platz in Deutschland!

Kann ich ganz konkret benennen: Mecklenburger Ostseeküste --> Kühlungsborn-Ost --> letzter Strandabschnitt vor dem Yachthafen --> XXL-Strandkorb mit  Blick aufs Wasser. Perfekt.

9. Du liest gerade deinen Lieblingsroman im Zug oder Bus und wirst darauf angesprochen. Wie reagierst du darauf?

Gar nicht. Oder nur widerwillig. Schließlich bin ich gerade in der Lektüre meines Lieblingsromans (!) vertieft - da möchte ich keine Ablenkung!

10. Gibt es etwas, was du nie tun würdest?

Rauchen. Hab ich noch nie, werde ich auch nie.

***

Das war's auch schon wieder.

Ich nominiere folgende BloggerInnen und KollegInnen, meine 10 Fragen zu beantworten (und hoffe, sie waren noch nicht dran):

Ihr Lieben, würdet ihr mir und euren Lesern bitte folgende Fragen beantworten:

1. Wenn du genau jetzt in das Buch hineingezogen werden würdest, das du gerade liest - wo würdest du da landen?
2. Welches Buch hätte deiner Meinung nach anders ausgehen müssen?
3. Was machst du mit gelesenen Büchern - ins Regal stellen, verschenken, verkaufen?
4. Wenn du an einem beliebigen Ort der Welt als Autor aus deinen Werken vorlesen dürftest oder als Zuhörer einer Lesung beiwohnen könntest, welcher wäre das?
5. Was hältst du von Buchmessen?
6. Mit welcher Romanfigur würdest du dich gern einmal ausgiebig unterhalten?
7. Welche drei Dinge dürfen niemals an deinem PC-Arbeitsplatz fehlen?
8. Hast du irgendeine Macke in Bezug auf Bücher oder das Lesen an sich?
9. Wenn du für die Verfilmung deines Lieblingsbuches die Hauptdarsteller aussuchen dürftest - welches Buch wäre das, und wer müsste wen spielen?
10. Bist du froh, dass diese Fragerei jetzt endlich ein Ende hat? ;-)

***
 
Zu guter Letzt noch die Regeln für alle, die mitmachen möchten:

1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
3. Nominiere 2 (bis 11) weitere Blogger für den Liebster Award.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.
6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Die etwas "anderen" Buchrezensionen: Zwischenstopp

Das freut mich jetzt sehr: Jasmin Krieger hat meinen "Zwischenstopp" auf ihrem Blog "Schwesternrezensionen" besprochen und scheint sehr angetan zu sein. Mein Lieblingssatz aus der Empfehlung: 
"Der Schreibstil ist außergewöhnlich locker und spritzig und in Kombination mit den saugeilen Ideen, jagt einem ein Schauer nach dem anderen über den Rücken."

Danke, liebe Jasmin!

Dienstag, 31. Dezember 2013

In Flagranti Books haben auch zurückgeschaut

Tilly & Jack, die gnadenlosen (gnadenlos guten!) In Flagranti Blogger, haben auch auf das Jahr 2013 zurückgeblickt. Und ihr gemeinsames Lesehighlight 2013 gekürt: meinen "Zwischenstopp"! Ich bin ganz gerührt und überglücklich. Danke, ihr Lieben! Auch euch ein glückliches, wunderbares neues Jahr voller großartiger Bücher!

In Flagranti Books: Das Jahr 2013, der Blog & Wir.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Buchtipp: "Sie kommen!" von Madeleine Roux

Vor kurzem ausgelesen und für gut befunden.
Der Untertitel lautet "Ein Blog vom Ende der Welt". Das hat Gründe. Tatsächlich hatte die Autorin diese Geschichte ursprünglich auf ihrem Blog veröffentlicht, bevor daraus ein richtiges Buch wurde.
Auf dem Cover erkennt man ein paar Bücher und eine nicht mehr ganz frisch aussehende Hand. Also geht es hier wohl um Zombies und ... Bücher? Ja, irgendwie schon. Aber auch wieder nicht.

Die Romanform ist quasi der Tagebuchroman 2.0 - in Blogform. Die Protagonistin Allison bloggt über ihren Überlebenskampf während der Zombie-Apokalypse. Wie das geht? Na ganz einfach. Die Apokalypse erwischt sie während ihrer Arbeitszeit - in einem Buchladen (ah! daher die Bücher!), und dort befindet sich auch ihr Laptop. Sie findet das SNet, ein militärisches Internet, das einzige, das noch zu funktionieren scheint. Und über diesen Weg berichtet sie von den Dingen, die ihr und ihren Mitmenschen widerfahren. Jedes Kapitel entspricht einem Blogeintrag, am Ende eines jeden Eintrages tauchen auch noch Kommentare von Lesern des Blogs auf.

Allison ist hart im Nehmen. Sie übernimmt schon bald die Verantwortung für die kleine Truppe und trifft die unangenehmen Entscheidungen, die auch über Leichen führen. Im Lauf der Geschichte entwickelt sie sich zur knallharten Zombiekillerin, die aber auch immer wieder über ihre eigenen Gefühle stolpert und viel zu oft Abschied nehmen muss von liebgewonnenen Menschen.

Ihre wichtigste Motivation ist die Hoffnung, dass ihre Mutter noch am Leben ist und sich zu dem Ort namens Liberty Village durchgekämpft hat, wie Allison von ihr in einem Kommentar unter einem Blogartikel erfährt. Auch Allison erkennt bald, dass es nicht gut ist, zu lange an einem Ort zu verweilen, wenn draußen die Toten auf der Erde wandeln. Und so begibt sie sich auf eine Irrfahrt durch ein zerstörtes Amerika auf den Weg nach Liberty Village. Dabei sind die Zombies nicht die einzige Gefahr und bei weitem auch nicht die schlimmste.

Was mir gefallen hat, ist nicht nur die Erzählform, die in Form und Ausdruck ziemlich realistisch daherkommt. Wenn man erst einmal den Umstand akzeptiert hat, dass die Erzählerin und Bloggerin Allison tatsächlich alle paar Tage dazu kommt, einen neuen Blogeintrag zu verfassen, der noch dazu extrem ausführlich und manchmal fast etwas zu auktorial daherkommt, und dass ihr Laptop all die Strapazen tatsächlich durchsteht und weder verloren noch kaputtgeht, macht die Lektüre richtig Spaß.

Es wird nicht nur gekämpft und geflüchtet. Zwischendurch ist auch Zeit für Gefühle, zwischenmenschliche Konflikte, gesellschaftskritische Gedankenspielereien und Humor, obwohl der gern ziemlich schwarz oder zynisch daherkommt. Genug Zombies und Matschegatsche für Fans von Gore hat es auch, wobei das den ganz dollen Hardcore-Fans dann doch noch zu wenig sein dürfte. Auf jeden Fall war das Buch für mich, die ich die "Zombieliteratur" gerade erst entdecke, eine schöne Bereicherung des Genres.

Ach und freundet euch nicht zu sehr mit den Nebenfiguren an! Ich möchte ungern spoilern, aber ich verrate ich euch immerhin so viel: Die wenigsten kommen durch. Und die, die doch durchkommen, sind nicht immer die sympathischen, an die man sein Herz hängt.

Ich verteile 4 von 5 Streitäxten mit dran klebender Zombiehirnmatsche.

(Ein Punkt Abzug, weil es ein-, zweimal seine Längen hatte und die Heldin ab und zu doch sehr übers Ziel hinausschießt, dass es ein klitzekleinwenig unglaubwürdig wird, aber nur ein winziges Bisschen.)

Mittwoch, 30. Mai 2012

Ich wurde gebloggt - von Bookrix!

Das Autorenportal bookrix.de betreibt einen Blog mit dem schönen Titel "ZwischenZeilen", wo die Teammitglieder regelmäßig über Neuigkeiten rund um BookRix, aus der Welt der Literatur und über die auf BookRix vertretenen Autoren und ihre Werke berichten.
Heute (endlich!) hat es mich erwischt. Der User "homo.nemetiensis" hat sich meiner Horrorkurzgeschichte "Zwischenstopp" angenommen und darüber eine kleine Rezension verfasst. Mein Text ist recht gut weggekommen. Es wurden kleinere Schwächen wie Wortwiederholungen bemängelt, was ich bei Gelegenheit direkt überprüfen und - soweit möglich - ausbessern werde. Aber ansonsten hat ihm meine kleine, gemeine Geschichte gefallen.
Und ich finde schön, welches Zitat aus der Geschichte er als Titel seines Blogeintrages verwendet hat:
"Keiner merkt was. Nicht mal deine eigene Armbanduhr." :-)
Ich freue mich riesig, denn das ist tatsächlich das erste Mal, dass jemand anderes als ich selbst über meine Geschichten gebloggt hat. Ein historischer Augenblick, den ich sehr gern mit euch teilen mag.
Einfach hier klicken:
Ich werde euch diese Geschichte demnächst auch selbst noch einmal hier vorstellen.

Dienstag, 17. April 2012

Darf ich vorstellen: Meine Filmsuppe

Seit einem Jahr gibt es schon mein Blog namens Filmsuppe, das ich ganz der Welt des Kinos, der Filme und des Hollywood-Glamours gewidmet hab. So richtig viele Beiträge habe ich noch gar nicht geschrieben. Das liegt unter anderem daran, dass ich dank meines ausgefüllten Lebens (*hüstel*) nicht so oft ins Kino komme, wie ich gern möchte. Viele Filme verpasse ich einfach und muss sie irgendwann auf DVD oder im TV nachholen.
In letzter Zeit habe ich mich aber wieder etwas aktiver um meine Filmsuppe gekümmert. Gerade heute veröffentlichte ich einen Ausblick auf den nächsten Film mit Jennifer Garner: eine Fantasy-Tragikomödie mit dem Titel "The Odd Life of Timothy Green".
Wenn ihr auch verrückt nach Kino seid, fühlt euch herzlich eingeladen, in meinem Blog zu stöbern.
Viel Spaß dabei!