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Sonntag, 8. September 2013

Art Skript Phantastik Verlag: Das war das Fechenheimer Literaturfestival 2013

Grit Richter hat ein paar schöne Fotos vom Festival gepostet. War eine tolle Erfahrung für mich und ein sehr angenehmer Nachmittag. Vielen Dank, liebe Grit und liebe Initiatoren des Fechenheimer Literaturfestivals! Art Skript Phantastik Verlag: Das war das Fechenheimer Literaturfestival 2013:   Liebe Leserinnen und Leser, an dieser Stelle wollte ich nun eigentlich eine Reihe von Clips präsentieren, die die Autorinnen beim les...

Samstag, 17. August 2013

2. Fechenheimer Literaturfestival 2013

Guckt mal, wer da liest ...

Ich bin jetzt doch aufgeregt und muss schauen, dass ich noch etwas Schlaf bekomme, bevor ich morgen Nachmittag - also eigentlich heute, es ist ja schon nach Mitternacht - einem hoffentlich nicht nur aus AutorenkollegInnen bestehenden Publikum etwas aus meiner Feder vorlese.

Grit Richter hat alles schön zusammengefasst, weshalb ich hier bequemerweise einfach mal auf ihren Blog verlinke:

Art Skript Phantastik Verlag: 2. Fechenheimer Literaturfestival 2013:   Werte Leserinnen und Leser, 2012 fand das erste Fechenheimer Literaturfestival statt bei dem der Art Skript Phantastik Verlag mit ...

Dienstag, 28. Mai 2013

Rezension von In Flagranti Books zum "Vampire Cocktail"

In Flagranti Books: Vampire Cocktail - Geschichten aus der Vampirwelt ...

Tilly Jones von In Flagranti Books hat den "Vampire Cocktail" gelesen - und für gut befunden. Das freut mich. Was mich noch mehr freut: die Tilly zählte meinen Beitrag zu ihren Favoriten! Das schreibt Tilly über "Der perfekte Cocktail":

Tja, man hat schon so seine Problemchen, wenn man ordentlich und für jeden den perfekten Cocktail servieren möchte. Obwohl ich das Ende etwas vorhersehbar fand, hat mir die Geschichte gleich gemundet. Ein kleines bisschen Blut, genau richtig am Rand drapiert, hat den Geschmack perfekt abgerundet. Den heimlichen Star des Geschehens, den Tequila Sunrise, werde ich wohl dennoch nie wieder trinken können.

Okay, sie fand das Ende etwas vorhersehbar. Und ich scheine ihr meinen persönlichen Lieblingscocktail vergrault zu haben. Damit kann ich leben. Mir gefällt der Rest, den sie zu meiner Geschichte schreibt. Insgesamt eine sehr positive Rezension, über die sich Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag völlig verdient freuen darf - und wir Autoren mit ihr!

Montag, 25. März 2013

Vampire Cocktail - Meine Rezension

Der "Vampire Cocktail" war die erste Anthologie des noch jungen Art Skript Phantastik Verlages. Herausgeberin Grit Richter versammelte 16 handverlesene Kurzgeschichten von 16 verschiedenen Autoren und Autorinnen für das Buch, das im Juli 2012 erschien. Auch ich durfte einen Beitrag beisteuern, und zwar "Der perfekte Cocktail", eine ironisch-süffisante Geschichte über den Barbesitzer und Vampir Harry Petersen und seine aufregende Begegnung mit einer attraktiven Kontrolleurin vom Frankfurter Verbraucherschutz.
Ich hatte es schon lange vor und nun endlich geschafft, selbst alle Beiträge in der Anthologie zu lesen. Heute will ich meinen ganz persönlichen Eindruck wiedergeben.
 
Zunächst einmal zum Buch selbst: Ich hatte es schon an anderer Stelle im Blog betont, dass ich das Cover und die Innengestaltung ausgesprochen schön finde. Blutrot, ein stilisierter Cocktail auf dem Cover, originelle Schrift für den Titel, die sich im Buch bei den Titeln der einzelnen Geschichten wiederholt. Das Schriftbild ist manchmal etwas eng geraten, aber alles in allem gefällt mir das Buch rein äußerlich irre gut!
 
Die in "Vampire Cocktail" präsentierten Kurzgeschichten sind von ganz unterschiedlicher Natur. Die Themen reichen von klassischen Vampirgeschichten über erotisch angehauchte Schmonzetten und SciFi-Ausflüge ins All bis zu Urban Fantasy. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz, obwohl es insgesamt doch recht düster und blutig zugeht - zum Glück, schließlich geht es hier um Vampire, um richtige Vampire, die Blut trinken, nicht diese zartbesaiteten Wesen, die im Sonnenlicht allenfalls glitzern und Menschenmädchen anschmachten, statt sie auszusaugen. Von denen gab es seit Twilight wahrlich zuviele in der Literaturlandschaft und sie haben das Image meiner Lieblingsmonster ganz schön zerdeppert. Grit Richters Anthologie setzt da einen tollen Kontrast und zeigt die Vampire zumeist von ihrer blutrünstigen, trotzdem sehr sinnlichen Seite. Zusätzlich zu den 16 Beiträgen enthält "Vampire Cocktail" noch die Geschichte des berühmten Cocktails Bloody Mary, der auch in einigen der Geschichten eine Rolle spielt, sowie ein Rezept, um diesen selbst herzustellen.
 
Jetzt aber zu den 16 Geschichten, die ich der Reihe nach etwas genauer beleuchten möchte.
 
Stephanie Mühlsteph - "Bittersüß wie Absinth"
Als Auftaktgeschichte hätte ich diesen Beitrag nicht gewählt, und zwar weil mir der Überraschungsmoment fehlt. Es mangelt irgendwie an Spannung. Jedoch wird die Geschichte von Vampirdame Ava, die in einer Steampunk-Version von London auf den Vampir Mathew wartet, den sie im Auftrag der "Sippe" töten soll, in einer sehr stimmungsvollen Sprache erzählt. Der Stil schwelgt in bildhaften Beschreibungen und vielen kleinen Details, die diese fremde und doch bekannte Welt lebendig werden lassen.
 
Denise Mildes - "Legenden"
Eine heruntergekommene New Yorker Bar wird zum Schauplatz einer wahrhaft legendären Begegnung zwischen einem Vampir und dem ... ich will nicht zu viel verraten! Obwohl aus der Ich-Perspektive geschrieben, was mir persönlich meist nicht so gefällt, hat mich dieser Beitrag überzeugt. Der klare, schnörkellose, dennoch bildhafte Sprachstil ist toll und die Sache mit den Barhockern, die erzeugte bei mir sogar eine Gänsehaut! Die Auflösung ist ziemlich raffiniert. Aber wieso steht im letzten Absatz "Manchester", wo doch eingangs "Manhattan" als Arbeitsstätte des Protagonisten genannt wird?
 
Michael Zandt - "Unter dem Nebelmond"
Eigentlich handelt es sich um eine bierernste Geschichte über uralte Vampire und ein unheimliches Ritual. Vampire haben sich in unsere Gesellschaft integriert, es existieren geheime Absprachen mit den Behörden inklusive Aufenthaltsgenehmigungen und Tötungslizenzen. Tolle Sprache, mitreißend erzählt. Macht definitiv Lust auf mehr. Vorne schrieb ich "eigentlich". Damit beziehe ich mich auf den ersten Lacher, den ich in dieser Anthologie beim Lesen herausließ: Die Stuttgarter Kickers verteidigen einen Titel? Ja nee, is klar!
 
Diana Scott - "Fang mich, wenn du kannst"
Wenn ich das so sagen darf: Mir ist der Titel zu klischeehaft. Normalerweise hätte ich diese Geschichte nicht gelesen, aber ich wollte ja jeden Beitrag lesen. Dann startet die Geschichte auch noch mit dem abgedroschenen Blick in den Spiegel und einer detailreichen Beschreibung des Outfits und des Aussehens der Protagonistin. Auweia. Noch ein Klischee! Irgendwie ist mir die Begegnung der jungen Dame mit dem Traummann von einem Vampir zu schwülstig und - Verzeihung, dass ich das Wort noch einmal verwende - klischeehaft. Alles ist so perfekt, die Körper sind perfekt, immer wieder werden die äußeren Vorzüge beider Darsteller genauestens beschrieben. Die Geschichte ist wahnsinnig sinnlich, mir persönlich aber war das zuviel des Guten.
 
Sabine Frambach - "Kleiner Zauber"
Eine verdammt kurze, verdammt witzige Geschichte! Vampir Jakub will seine verstorbene große Liebe Nadia wieder zum Leben erwecken - mit Hilfe eines magischen Cocktails. Er übersieht bei der Zubereitung aber ein kleines, entscheidendes Detail - mit gar schrecklichen Folgen! Die amüsante Geschichte sprüht vor Einfallsreichtum, Ironie, Humor und Charme. Eine sehr orginelle Umsetzung.
 
Bianca Brack - "Auf dem Weg zum Mars trinke ich nie Bloody Mary"
Mit dieser Geschichte hatte ich so meine Probleme. Irgendwie mag ich sie, schon weil ich es Klasse finde, dass die Autorin ein SciFi-Setting an Bord eines Raumschiffs irgendwann in der Zukunft gewählt hat. Vampire im Weltraum - das hat man schließlich auch nicht oft. Nun kommen leider ein paar Abers: Die prall gefüllte Vorgeschichte der Protagonistin plus kleiner Abriss der Menschheitsgeschichte von 2009 bis etwa 500 Jahre in die Zukunft auf knapp zwei Seiten? Dieser Infodump hat mich fast schon überfordert. Wie sehr Tanja ihres eigenen Vampir-Daseins überdrüssig ist, kommt zunächst nicht rüber. Sie scheint es eigentlich sehr zu genießen, so mein Eindruck. Deshalb fand ich ihre Bereitschaft zu sterben, ihre Sehnsucht nach einem Ende zu plötzlich. Was mir nicht so logisch erscheinen wollte, war die Sache mit der Entsorgung der Leichen. Da kann also jeder einfach so an die Luftschleuse und Leichen ins All befördern, ohne dass jemand etwas merkt? Ja, gibt es denn in der Zukunft keine Überwachungskameras und Zugangskontrollen mehr?
Das Ende stimmte mich aber wieder versöhnlich, das fand ich schön gelöst und angenehm melancholisch.
 
Marcus Heitkamp - "Bloody Brain"
Der Humor, den der Autor hier eingearbeitet hat, gefällt mir sehr, sehr gut. Schöne Seitenhiebe auf verschiedene Highlights der Menschheitsgeschichte - am besten fand ich den "langhaarigen Bombenleger"! Die Geschichte ist deftig und mit einer ordentlichen Portion Erotik gewürzt. Knackig erzählt und mit einem ungewöhnlichen Cocktail garniert.
 
Alessandra Reß - "Neonnacht"
Eine junge Frau wird von Persephone, einer mächtigen Vampirin, in die geheime Welt der übernatürlichen Wesen entführt und eingeladen, eine von ihnen zu werden. Der Trip, auf den Persephone sie mit Hilfe einer Kombination aus Cocktail und Shisha mitnimmt, ist der totale Synästhetik-Rausch: alles schwimmt in leuchtenden Farben, die Nacht wird zur Neonnacht. Die Dialoge und die eingebaute Anspielung auf Twilight fand ich jetzt nicht so richtig gelungen, mir war die Vampirin auch viel zu nett, aber das geht ja vielleicht nur mir so.
 
Sabrina Železný - "Pisco Sour, Pishtaco Sour"
Den Titel fand ich etwas sperrig, aber viel mehr habe ich an dieser originellen Vampirgeschichte nicht auszusetzen. Angesiedelt in einer äußerst exotischen Umgebung, treffen zwei Vampire unabhängig voneinander auf zwei Wesen, die keine Menschen sind und ihnen womöglich sogar gefährlich werden können. Eine Verwechslung endet tödlich, aber für wen, das verrate ich jetzt nicht. Liest sich sehr gut, ich kam schnell rein und ließ mich mitnehmen. Die tolle Auflösung hat mich tatsächlich total überrascht!
 
Stefanie Bender - "Blutcocktail"
Auch hier hatte ich so meine Probleme. Zum Beispiel konnte ich zu keinem der Protagonisten eine Beziehung aufbauen, sie blieben mir fern, ich konnte mit keinem von ihnen mitfühlen. Die Vampirkönigin war mir zu lasch - sie hätte sich einfach nehmen sollen, was sie wollte! Die Auflösung fand ich dann wieder recht schön, aber fast ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
 
Sigrid A. Urban - "Insiderwissen inklusive"
Einem Schriftsteller wird seine Neugier zum Verhängnis. Schon ganz schön abgefahrene Geschichte, die mir stellenweise arg konstruiert vorkam. Aber sie ist in einem sehr unterhaltsamen Stil geschrieben, ich mochte die Geschichte. Äh, eine Frage hätte ich noch: Wo genau hat der Vampir reingebissen???!!
 
Nina Sträter - "Garvamore, der beste Single Malt der Welt"
Diese Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen! Der Reporter Sprenger und der Fotograf Plotz sind wirklich ein tolles, kauziges Gespann - wie ein altes Ehepaar! Es geht um eine exklusive Whiskyverkostung. Auf dem Getränk scheint aber ein Fluch zu liegen, der mit der düsteren Legende über einen Vampir zu tun hat. Klingt erstmal nicht wirklich spektakulär, aber die Autorin hat unglaublich spannend erzählt und ein, zwei Mal wurde ich als Leserin ganz schön an der Nase herumgeführt - Respekt!
 
Olaf Lahayne - "Spielhölle"
Interessante, ungewöhnliche Variante, denn ein richtiger Vampir kommt hier gar nicht vor. Lediglich die Location, ein Casino im Stil eines Gruselschlosses, erinnert noch an das Thema der Anthologie. Der geheimnisvolle Fremde, der der Protagonistin seine spezielle Gabe weitergeben will, ist jedoch etwas ganz Anderes als ein Vampir. Immerhin: Cocktails werden hier auch konsumiert. Ich bin unsicher, wie ich die Geschichte einordnen soll. Das mag an meiner Erwartungshaltung liegen. Dennoch: irgendetwas hat sie.
 
Leonie Sielska - "Miami Nights"
Es geht um jede Menge Vampire und jede Menge Werwölfe. Die können einander nicht wirklich leiden und der Waffenstillstand, der zwischen ihnen herrscht, ist dünn und bröckelt, als Vampirdame Marianna in eine Falle hineinstolpert, die sie als Wolfsmörderin hinstellt. Irgendwie liest sich diese Geschichte nicht wie eine Kurzgeschichte, eher wie ein Auszug aus einem längeren Roman. Die Ausmaße, die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, sind geradezu episch und wären tatsächlich für eine schlichte Kurzgeschichte viel zu schade. Allerdings muss ich gestehen, dass mich die Konstellation Vampire vs. Werwölfe nicht mehr wirklich lockt. Lediglich die Location (Florida) fand ich für eine Vampirgeschichte recht reizvoll.
 
Sven Linnartz - "Der Gast ist König"
Bei diesem Text handelt es sich im Grunde genommen um keine Kurzgeschichte, sondern eher um eine Art Selbstportrait eines arroganten, fast schon hysterischen Clubbesitzers, der einen ganz besonderen Deal mit den Vampiren am Laufen hat. Der Text tropft vor Zynismus und leider fehlt die Spannung. Ich bin mir sicher, man hätte diese Idee auch als richtige Kurzgeschichte verarbeiten können, die hätte mir wahrscheinlich sehr viel besser gefallen.
 
Und da bin ich auch schon wieder am Ende meiner Rezension angekommen. Ihr seht, ich habe 15 Geschichten kommentiert - klar fehlt meine eigene, die im Buch an 15. Stelle steht. Was soll ich auch zu meinem eigenen Text sagen? Das überlasse ich euch, liebe Leser!
 
Unterm Strich kann ich dieser Anthologie eine klare Empfehlung aussprechen, vor allem für Liebhaber von Vampirgeschichten. Meine Favoriten sind die Geschichten von Denise Mildes, Michael Zandt, Sabine Frambach, Markus Heitkamp, Sabrina Železný und Nina Sträter. Welche sind eure Favoriten?
 
Insgesamt gebe ich dieser Anthologie 4 von 5 blutroten Cocktails.

Mittwoch, 20. Februar 2013

"Der perfekte Cocktail" fand Gefallen

Im Blog "Horror & Co." werden Romane und Anthologien aus den Bereichen Horror und Phantastik vorgestellt und rezensiert. Der Blogchef "MaSo" hat sich den "Vampire Cocktail" von Grit Richter vorgenommen und sich die Mühe gemacht, zu jeder Kurzgeschichte einen Kommentar abzugeben. Ich freue mich riesig, dass ich ihn mit "Der perfekte Cocktail" überzeugen konnte. Am Ende nannte er seine Favoriten und zu denen gehöre ich auch!

Hier, lest mal:

Horror & Co.: Grit Richter (Hrsg.): Vampire Cocktail

Sonntag, 30. Dezember 2012

Was ich seit Oktober so getrieben habe

Auweia, mein letzter Eintrag ist schon eine Weile her... Dabei war es alles andere als ruhig in meinem Dasein als Schreiberling. Es gibt eine Menge Neuigkeiten. Was sonst noch los war? Eine Menge, vor allem viel Gutes rund um meine Geschichten ist passiert. Wo fange ich an? Am besten der Reihe nach.

Willkommen in Crystal Creek wird gedruckt!


Bild: Constantin Sauff
Am 31. Oktober 2012, an dem passenderweise auch das schaurig-schöne Halloween gefeiert wird, erfuhr ich, dass meine Gruselgeschichte "Willkommen in Crystal Creek" zu den drei besten Einsendungen für die Anthologie "Sarturia Macabre II" gehört, die irgendwann Anfang des neuen Jahres im Sarturia Verlag erscheinen wird. Der Herausgeber Constantin Sauff schreibt selbst gern gruselige Kurzgeschichten und hat die Texte für seine Anthologie persönlich ausgewählt. Ich habe mich darüber riesig gefreut. Momentan läuft der Lektoratsprozess wohl auf Hochtouren, wie Sauff in einem Interview verlauten ließ. Auch vom Cover gibt es schon Neuigkeiten. Von allen Autoren wurden die Initialen auf dem Cover verewigt, das von einer Künstlerin mit Tusche und Pinsel, so richtig alte Schule gemalt worden ist. Könnt ihr mich darauf entdecken? Ist noch nicht die endgültige Version, aber die Richtung finde ich extrem geil. Ich freue mich riesig auf diese Anthologie!


NaNoWriMo 2012

Was das ist? Na, der National Novel Writing Month natürlich! Ich kann ja nun auf Insider machen, denn ich war in diesem Jahr dabei. Ziel dieser von Amerikanern ins Leben gerufenen Aktion ist es, innerhalb von 30 Tagen im November eine zusammenhängende Geschichte von 50.000 Wörtern zu schreiben. Am Ende hat man im Idealfall einen abgeschlossenen Rohentwurf, an dem man arbeiten kann.
Bis Mitte November dachte ich noch über die Teilnehmer: Ihr seid ja alle verrückt! Aber zwei Tage vor dem Start habe ich mich aus einer total bekloppten Spontanlaune heraus auch angemeldet und das, obwohl ich so gut wie nichts vorbereitet hatte. Ich hatte lediglich eine grobe Idee und mir schon mal Gedanken über den Protagonisten gemacht. Mein Roman basiert lose auf meiner Kurzgeschichte „Die Treppe“, aber je länger ich daran schrieb, desto mehr entfernte ich mich von der Grundidee. Es geht irgendwie immer noch um eine Treppe, die zu einem Weltentor führt. Aber viel mehr ist von der Kurzgeschichte nicht mehr übrig im Roman. Jedenfalls habe ich mit Hängen und Würgen die magische Grenze von 50.000 Wörtern am letzten Tag im November überschritten und bin darauf immer noch total stolz.
Dank NaNoWriMo habe ich mich endlich überwunden und mich an etwas längeres als „nur“ Kurzgeschichten herangetraut. Ich will auch im nächsten Jahr wieder mitmachen und kann diese Erfahrung nur jedem empfehlen.

Märchenbuch "Und wenn sie nicht vergessen sind"

Hierbei handelt es sich um ein spannendes Projekt von den Bookrix-Autorinnen "Melodiederfinsternis" (Jennifer Jäger) und "Smaragdscherben" (Alea-Louise Mai), die zusammen mit Bookrix den gleichnamigen Wettbewerb veranstalteten. Am Ende wurden 20 Märchen ausgewählt, die zusammen in einem Sonderdruck veröffentlicht werden sollen. Das Besondere: Jedes Märchen wird individuell illustriert. Und das Beste: mein Märchen "Schneewittchen und die sieben Räuber" hat es geschafft und ist dabei! Ich darf mich als eine der Gewinnerinnen auf mein persönliches Freiexemplar des Sonderdrucks freuen. Bis dahin wird es aber sicher noch eine Weile dauern. Momentan durchlaufen die Beiträge Korrektorat und Lektorat und die Illustrationen selbst werden sicher den größten Anteil am Arbeitsaufwand innehaben. Auf das Ergebnis bin ich jedenfalls richtig gespannt!

LeseBlüten Weihnachtszauber 2012

Die Anthologie vom piepmatz Verlag ist kurz vor Weihnachten erschienen. Ich erhielt meine zehn Exemplare einen Tag vor Heiligabend, also pünktlich zum Fest. Worüber ich mich ganz besonders freue, ist die Platzierung meiner Geschichte "Weihnachtsmann in Nöten". Sie ist nämlich die allererste Geschichte in dem liebevoll gestalteten Buch, das neben vielen Geschichten auch Gedichte und Rezepte zum Fest enthält.

"Vampire Cocktail" und "Wenn das die Grimms wüssten"

Beide Anthologien scheinen sich auf dem deutschen Büchermarkt recht gut zu behaupten. Ich verfolge natürlich bei allen Anthologien, in denen ich vertreten bin, über meine Autorenseite auf amazon.de den Status, was die Verkaufszahlen und die erhaltenen Rezensionen angeht. Für das Märchenbuch fallen die wenigen abgegebenen Kommentare recht gemischt aus, was aber eben an der Mischung im Buch selbst liegt. Bei 86 Märchen von fast genauso vielen verschiedenen Autoren schwankt die Qualität von Beitrag zu Beitrag einfach und auch die Art und Weise, wie jeder von ihnen sein Märchen erzählt, trifft eben nicht jeden Geschmack. Trotzdem hat uns Autoren der Herausgeber über den Druck von Neuauflagen informiert - die ja nicht gedruckt werden, wenn sich ein Buch nicht verkauft. Möglicherweise erlebt die Anthologie im offiziellen Grimm-Jahr 2013 noch einen richtigen Hype, wer weiß? "Vampire Cocktail" zielt auf eine offensichtlich kleinere, wählerische Zielgruppe, denn noch kauft man die Exemplare der ersten Auflage. Aber immerhin, die Herausgeberin informierte uns vor Weihnachten, dass die Herstellkosten so gut wie reingeholt werden konnten, was für eine erste Veröffentlichung aus einem gerade erst gegründeten Verlag, noch dazu eine Anthologie, ein ziemlich gutes Ergebnis ist. Ich selbst habe ja nichts von den Verkaufszahlen, schließlich beziehe ich kein Honorar, aber ich freue mich immer wie ein Schneekönig, wenn ich sehe, dass "meine" Bücher wieder im Amazon-Ranking hochgeklettert sind oder wenn ich eine neue positive Rezension zu ihnen irgendwo im Internet entdecken kann.

Ihr seht, das letzte Quartal des Jahres 2012 hielt noch einmal ein paar richtige Highlights für mich bereit! Auch für das neue Jahr habe ich mir einiges vorgenommen, doch dazu ein anderes Mal.

Nun bleibt mir nur noch zu wünschen: Guten Rutsch und Gesundheit, Glück, Schaffenskraft und Kreativität für das neue Jahr!

Samstag, 18. August 2012

Amazon Author Central & Vampire Cocktail News

Amazon bietet den Autoren mit "Author Central" ja einen sehr schönen Service. Seit gestern gibt es auch von mir eine Autorenseite, die mit allen auf Amazon erhältlichen Büchern verlinkt ist, in denen ich als Autorin mitgewirkt habe. Wollt ihr mal gucken? --> HIER

Und dann entdeckte ich eine sehr ausführliche Rezension zum "Vampire Cocktail" von der Userin S. Junkel aka sannej. Sie hat zu jeder Geschichte einen kurzen Kommentar verfasst und ging mit den einzelnen Beiträgen nicht gerade zimperlich um. Nicht jedes Werk hat ihr gefallen, was sie auch jeweils vernünftig begründet. Aber über ihren Kommentar zu meiner Geschichte habe ich mich sehr gefreut. So lautet er:

"Wieder eine Story, für die ich volle Punktzahl geben würde. Eine genau dosierte Prise Witz, flüssiger Schreibstil... Auch wenn man Lebensmittelkontrolleure nicht unbedingt auf diese Weise von der Arbeit abhalten sollte..."
Ist doch Klasse, oder? :-)

Freitag, 3. August 2012

"Vampire Cocktail" erobert den Buchmarkt!

Seit einigen Tagen ist die Anthologie im Buchhandel erhältlich. Auf Amazon belegt das Buch aktuell Rang 61.810 (03.08.2012), was ich als sensationell für eine gerade erst erschienene Kurzgeschichtensammlung empfinde. Momentan sind die Bücher bei Amazon sogar vergriffen! Grit Richter vom Verlag hat uns aber schon bestätigt, dass sie dort ab nächster Woche wieder gekauft werden können.

Gestern endlich erhielt auch ich meine eigenen Exemplare. Die Bücher sind einfach wunderschön geworden. Das Cover hat mir ja von Anfang an sehr gut gefallen, aber auch im Inneren wurde viel Wert auf die Gestaltung gelegt. Neben den 16 Kurzgeschichten enthält es auch eine kurze Geschichte über den legendären Cocktail "Bloody Mary" sowie das Rezept zum Selbermixen. Meinen Beitrag findet ihr auf den Seiten 247 bis 262, er ist die vorletzte Geschichte.

Ich werde mich jetzt erst einmal selbst daran machen, die Geschichten meiner Mit-Autoren zu lesen und werde darüber demnächst auch hier berichten (rezensieren). Ich kann euch aber jetzt schon unbedingt empfehlen, euch das Buch zu holen, ohne die anderen Geschichten im Detail zu kennen. Ich kenne ein paar der Autoren von Bookrix und habe Grit als qualitätsbewusste Herausgeberin kennengelernt - da bin ich sicher, dass das Buch nur gut sein kann.

Holt es euch bei Amazon oder kontaktiert mich, ich habe ja jetzt ein paar Bücher mehr hier herumliegen und gebe die gern mit Autogramm ab. :-)


Donnerstag, 5. Juli 2012

Was euch in der Anthologie "Vampire Cocktail" erwartet

Bild: Art Skript Phantastik Verlag
Der Art Skript Phantastik Verlag hat wieder ein bisschen was über die kommende Anthologie verraten, in der auch meine Kurzgeschichte "Der perfekte Cocktail" vertreten sein wird. Grit Richter, die Herausgeberin, hat zu jeder der 16 Geschichten einen kleinen Teaser verfasst und in ihrem Blog veröffentlicht. Am interessantesten finde ich den Teaser-Texten nach zu urteilen diese hier:

Legenden // Denise Mildes
Auf der Suche nach einem kühlen Bier verschlägt es John Smith in eine kleine Bar in Manhattan, dort macht er Bekanntschaft mit Harold G. Johnston. Merkwürdig, denn beiden kommt es so vor, als hätten sie sich schon einmal getroffen.
Garvamore, der beste Single Malt der Welt // Nina Sträter
Rick Sprenger, Redakteur und sein Kollege Hermann Plotz aus der Bildredaktion haben die einmalige Gelegenheit über die Vorstellung eines neuen Single Malt Whiskys zu berichten. Was sie nicht wissen, auf der alten Destillerie liegt ein Fluch, der bis heute nicht verebbt ist.
Spielhölle // Olaf Lahayne
Gabriela ist eine Spielerin und eigentlich ist alles wie immer, bis sie an ihrem Roulett-Tisch einen Mann trifft, der jedes Spiel gewinnt.


Außerdem habe ich (leider erst) heute erfahren, dass es eine Autorenlesung in Frankfurt am Main geben wird, bei der auch drei Autorinnen aus dieser Anthologie dabei sind. Ich Schnarchnase. Ich hätte da auch gern mitgemacht. Jetzt überlege ich, ob ich es schaffe, als Gast und Zuhörerin dabei zu sein.

Übrigens wurde das Buch Ende Juni in den Druck gegeben. Auf Amazon ist es auch schon gelistet. Als Erscheinungstermin wird der 28. Juli 2012 genannt. Ich freu' mich schon!

Montag, 4. Juni 2012

"Der perfekte Cocktail" hat es geschafft!

Ich freue mich so und muss das unbedingt mit euch teilen:
Meine Kurzgeschichte "Der perfekte Cocktail", die ich extra für die geplante Anthologie "Vampire Cocktail" des Art Skript Phantastik Verlages geschrieben hatte, ist angenommen worden! Ich hatte es mir so sehr gewünscht und wäre wohl wirklich enttäuscht gewesen, wenn ich es nicht geschafft hätte.
Gestern erhielt ich die erlösende E-Mail mit der tollen Nachricht. Insgesamt haben es nun doch 16 statt der ursprünglich angekündigten 8 Geschichten in die Anthologie geschafft. Ich nehme an, dass die Texte jeweils doch deutlich unter dem Wörterlimit lagen, so dass insgesamt mehr Beiträge aufgenommen werden konnten. Nun warte ich auf den Vertrag und die lektorierte Fassung und sobald ein Erscheinungstermin feststeht oder es sonstige Neuigkeiten über dieses Thema gibt, werde ich hier darüber berichten.
Das fertige Cover sieht auch Klasse aus, finde ich. So schön nostalgisch-jugendstilmäßig, passt perfekt, wie ich finde.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Vampire Cocktail

Fast einen Monat habe ich an meiner neuen Kurzgeschichte herumgefeilt, bis ich heute Abend entschieden habe, dass sie reif ist für die Versendung. Die neue Geschichte trägt den Titel "Der perfekte Cocktail" und ich habe mich damit soeben um einen Platz in der geplanten Anthologie "Vampire Cocktail" des noch recht neuen Art Skript Phantastik Verlages beworben.

Gesucht werden Kurzgeschichten, die dem Genre Dark/Urban Fantasy zugeordnet werden können und in denen sowohl mindestens ein Vampir als auch ein Cocktail vorkommen. Ich finde das Thema Vampire ja eigentlich mittlerweile mehr als ausgelutscht, den Hypes um Twilight & Co. sei Dank. Doch das hier vorgegebene, sehr konkrete Thema weckte zum Glück meine Kreativität. Das Schreiben hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.

Da ich ja meine phantastischen Kurzgeschichten mit Vorliebe im Rhein-Main-Gebiet ansiedele, spielt auch meine Vampircocktail-Geschichte hier, und zwar in Frankfurt am Main, wo Harry Petersen, der Besitzer einer beliebten Cocktailbar und waschechter Vampir, mit Sorgen und Nöten und dem unangemeldeten Besuch einer Lebensmittelkontrolleurin kurz vor seiner exklusiven Bucket of Blood Party nur für Vampire zu kämpfen hat.

Ich hoffe, die leichtfüßige Erzählweise und der ironisch angehauchte Grundtenor erfüllen die Erwartungen und Ansprüche des Verlages. Da ausschließlich bisher nicht veröffentlichte Texte teilnehmen dürfen (auch nicht online), kann ich euch heute keinen Link zu meiner Geschichte anbieten. Ich bitte euch aber trotzdem um kräftiges Daumendrücken, denn in diese Anthologie würde ich es wahnsinnig gern schaffen.