Mystery-Kurzgeschichte, 2009
Die Grundidee zu dieser
Geschichte hatte schon seit Jahren in meinem Kopf herumgespukt: Jemand findet
ein zunächst leeres Buch, das sich dann aber wie von Zauberhand füllt und dem
Finder eine Botschaft zukommen lässt.
Ich dachte immer, daraus
müsste ich mal etwas machen. Ich müsste mal eine Geschichte schreiben. Was ich
aber nie tat, weil irgendwie immer etwas dazwischen kam. Sei es der Job, das
Eheleben, dann die Schwangerschaft und anschließend die Kinder (ich bekam
Zwillinge). Irgendwas ist ja immer.
Dann entdeckte ich im Frühjahr 2009 in einer
dieser kostenlosen Wochenzeitungen, die man erhält, wenn man NICHT den Hinweis
„Keine Werbung“ an seinem Briefkasten befestigt hat, den Aufruf zu einem
Wettbewerb für Hobbyschriftsteller. Gesucht wurden phantastische Geschichten,
die einen Bezug zum Rhein-Main-Gebiet hatten. Der Preis war die
Veröffentlichung in einer Anthologie.
| Bild: Cisco Ripac / pixelio.de |
Ich feilte bis zum
letzten Abgabetag daran herum. Spät abends, kurz vor Mitternacht, schickte ich
den Text endlich per E-Mail an den Verlag und war mir nicht einmal sicher, ob
mein Beitrag überhaupt noch berücksichtigt werden würde. Das war im Juli 2009
gewesen.
Ich vergaß das Ganze, bis
ich im September einen Brief erhielt. Darin wurde mir gratuliert, dass meine
Geschichte es in die Anthologie geschafft hatte, zusammen mit 14 anderen
Geschichten. In dem Brief stand aber auch, dass ich es in die Top 3 geschafft
hätte und man lud mich zu einer kleinen Siegerehrung in die Verlagsräume ein,
wo ich das endgültige Ergebnis erfahren würde. Was für eine Ehre! Ich war
wahnsinnig aufgeregt und freute mich wie ein Schneekönig. Da hatte ich zum
ersten Mal überhaupt an einem Wettbewerb teilgenommen und dann gleich so ein
Ergebnis!
Ich wäre mit jeder
Platzierung zufrieden gewesen, doch es kam noch besser. Ich hatte tatsächlich
den ersten Platz erreicht. Meine Geschichte kam in der Anthologie an erster
Stelle, ich erhielt eine Urkunde, freien Eintritt zur Frankfurter Buchmesse mit
Einladung zum Stand des Verlags auf eine Tasse Kaffee, zwei Bücher des
Schriftstellers und Jurymitglieds Jens Schumacher, eins davon signiert. Ich war
völlig baff.
Die Belegexemplare (es
gab drei!) kamen genau am Heilig Abend bei mir an. Ein krönender Abschluss für
ein – schriftstellerisch gesehen – sehr erfolgreiches Jahr.
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