Schon mal von Sweek gehört? Nein? Nun, das könnte sich ändern, zumindest wenn ihr regelmäßig mein Blog besucht. Denn seit ein paar Wochen gehöre ich der großen internationalen Community für Autoren und Leser an und mische da inzwischen kräftig mit.
Auf Sweek.com können Autoren ihre Texte kostenlos veröffentlichen, alle registrierten Mitglieder können diese Texte kostenlos lesen, ihnen ein "Gefällt mir" verleihen, sie kommentieren, ihnen folgen oder den Autoren folgen. Ich habe auch schon wieder angefangen, mich mit anderen Autoren zu vernetzen. Das geht da ganz einfach, bisher ist mein Eindruck ein wirklich positiver, sowohl von der Plattform selbst als auch von den Leuten, die sich dort tummeln.
Direkt durchgestartet
Wie ich auf Sweek aufmerksam wurde? Durch einen Wettbewerb, war doch klar. Ich entdeckte die #Sweekstars2017, bei denen man Geschichten einreichen konnte und die Chance auf einen Gewinn von 1.000 EUR hatte - plus einiger weiterer Preise und Extras. Da Sweek für diesen Wettbewerb auch schon anderweitig veröffentlichte Texte akzeptiert, zögerte ich nicht lang. Ich wollte es mal wieder wissen: Wie kommt meine Schreibe da draußen an? Wie finden Leute, die mich noch nicht großartig kennen, meine Geschichten? Ich entschied mich für "Die Gartenpforte". Die schaurige Geschichte gehört immer noch zu meinen Favoriten und hat ja schon einige Erfolge feiern können. Und siehe da: Die Geschichte kam sehr gut an. Schnell sammelten sich die Klicks, die bedeuteten, dass mein Text gelesen wurde, die ersten Likes folgten. Vor einigen Tagen wurden die Gewinner bekanntgegeben. Okay, für den 1. Platz und die 1.000 EUR hat es nicht gereicht, aber meine Geschichte steht jetzt in der Shortlist Horror & Thriller zusammen mit vier anderen Titeln. Sie wird von Sweek auch demnächst in Buchform herausgebracht. Ich bin jetzt also ein Sweekstar und darf dieses Banner hier rechts auf meinem Sweek-Buchcover präsentieren. Ich finde das fantastisch! Und es hat mir zu Beginn des neuen Jahres einen ordentlichen Motivationsschub gebracht.
Blut geleckt - Ich sweeke jetzt
Ich machte also direkt weiter. Auf Sweek werden im Monatsrhythmus kleine Wettbewerbe abgehalten, die immer als Thema einen Hashtag haben, der mit #Mikro... beginnt. Im Januar lautete der Hashtag #MikroFeuer. Mikro deshalb, weil die eingereichten Beiträge maximal 200 Wörter haben durften. Es hat mich einen Abend gekostet, mir eine Story zu überlegen und diese inklusive Spannungsbogen, authentischer Protagonistin, gruseliger Atmosphäre, zentralem Konflikt und auflösender Pointe am Schluss in exakt 200 Wörter zu "quetschen". Aber es hat Spaß gemacht. Und auch diese Geschichte kam irre gut an. Bei diesem Wettbewerb kamen wohl über 300 Beiträge zusammen. Über die Besten entschied nicht das Publikum, sondern eine Jury. Das finde ich schon mal prinzipiell gut. Ich habe es hier mit meiner kleinen, bösen Geschichte "Jetzt oder nie" erneut unter die 10 besten Geschichten geschafft! Dafür gab es von Sweek Glückwünsche und dieses hübsche Zertifikat:
Also für mich ist klar: Ich bleibe erstmal bei Sweek. Für mich ist das eine spannende Spielwiese, die mich unglaublich inspiriert und motiviert. Es fühlt sich fast ein bisschen wie damals an, als ich das gute alte Bookrix für mich entdeckte. Der nächste Wettbewerb wurde auch schon ausgerufen, diesmal mit leicht veränderten Bedingungen - es dürfen jetzt 250 Wörter sein - und unter dem Hashtag #MikroHerz. Ob mir dazu etwas einfällt? Wir werden sehen. Im Kopf plotte ich schon.
Schaut einfach mal rein bei Sweek. Es gibt dort einiges zu entdecken, und so manchen Text von mir werdet ihr dort als erste lesen können. Wenn das kein Ansporn ist!


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