Samstag, 3. März 2018

Darf ich vorstellen: Jetzt oder nie

Wenn ich jetzt nicht aufpasse, wird dieser Blogartikel länger als die Geschichte, die ich darin präsentieren möchte. Mal schauen, wie ich das hinkriege. Spoiler: Der Artikel ist länger als die Geschichte, die ich darin präsentiere.

Worum geht's?

Da haben wir Hanna. Sie ist mit einer besonderen Gabe ausgestattet. In dieser winzigen Szene, die in dieser Geschichte erzählt wird, erinnert sie sich an Zwischenfälle aus ihrer Vergangenheit, bevor wir zum Hier und Jetzt kommen, wo Hanna erneut mit ihrer Gabe konfrontiert wird, als sie dem Mann ihrer Träume begegnet. Aber mehr darf ich hier wirklich nicht erzählen!

Wie die Geschichte entstand

Überraschung: Ich nahm damit an einem Wettbewerb teil. Ja, wieder einmal. Irgendwie reizen mich solche Herausforderungen immer wieder und helfen mir auch, aus diffusen Ideen konkrete Plots zu erschaffen. Diesmal war es die Plattform Sweek mit ihrem monatlich stattfindenden Wettbewerb #Mikro. Jeder Mikro-Wettbewerb hat ein anderes Thema. Das, für das ich "Jetzt oder nie" schrieb, lautete "Feuer". Zwei Bedingungen musste ich erfüllen: Das Wort Feuer musste irgendwie enthalten und/oder verarbeitet sein. Die Geschichte durfte maximal 200 Wörter haben. Letzteres war tatsächlich die größere Hürde, denn ich hatte relativ schnell eine passende Story zusammen, aber die so zu kürzen, dass sie die geforderte Wortzahl einhält und gleichzeitig gut zu lesen und spannend ist, das war gar nicht so leicht. Ich bin zwar immer noch eine Kurzgeschichtenautorin, aber inzwischen werden meine Geschichten immer länger, was ich in "Dunkle Begegnungen" auch beweise.

Nun musste ich mich also extrem kurz halten, aber ich denke, das ist mir gelungen. Der Sweek-Jury hat "Jetzt oder nie" auch gefallen, und so landete ich unter den Finalisten - den besten 10 Geschichten aus diesem Wettbewerb. Das motiviert unheimlich.

Lesepröbchen

Das ist dieses Mal tatsächlich nur ein Pröbchen, denn wie erwähnt - die gesamte Geschichte hat gerade mal 199 Wörter.

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Hanna sah Dinge. Erst passierten sie in ihren Träumen, dann in der Wirklichkeit. Das war schon immer so gewesen. So wie damals bei dem Mädchen mit den roten Schuhen auf der Schaukel. Das immer höher schaukelte, bis es herunterfiel und mit seinem Kopf auf einem Stein aufschlug. Das Geräusch, das ihr Schädel machte, als er brach, hatte Hanna schon einmal gehört – in dem Traum in der Nacht zuvor.


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So, das muss reichen. Die aktiven Sweeker unter euch können die ganze Geschichte kostenlos auf Sweek lesen. Alle anderen finden sie als vorletzten Beitrag im E-Book oder Taschenbuch auf Amazon.

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